Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  2. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  3. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  6. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  7. R.I.P. Georg Ratzinger
  8. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  9. Dümmer geht nimmer!
  10. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  11. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  12. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  13. R.I.P. Ennio Morricone
  14. Der synodale Weg funktioniert nicht
  15. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!

'Der geheimnisvolle Atem unter meinem Bett'

23. August 2017 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Spät in der Nacht wurde ich wach und glaubte, in meinem Zimmer jemanden atmen zu hören.“ Von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net) Es ist noch nicht lange her, da übernachtete ich bei Freunden. Als ich vor dem Ins-Bett-Gehen noch ins Bad huschte, kreuzte der Hund des Hauses meine Schritte und verschwand in meinem Zimmer. Als ich ins Zimmer zurückkam, war der Hund weg, ich legte mich ins Bett und schlief ein.

Spät in der Nacht wurde ich wach und bevor ich wieder einschlief, glaubte ich, jemanden atmen zu hören. Ich dachte, ich müsse mich geirrt haben, und schloss wieder meine Augen, um weiterzuschlafen. Aber dann wurde ich wieder wach, lauschte und meinte wiederum, jemanden in meinem Zimmer atmen zu hören. Ich knipste das Licht an und schaute um mich. Niemand zu sehen, auch nicht hinter dem Vorhang. Wieder versuchte ich weiter zu schlafen, aber der geheimnisvolle Atem, ruhig und gleichmäßig, war immer noch zu hören.


Da fiel mir endlich der Hund ein. Vielleicht er? Aber wo könnte er sein? Unter dem Bett? Ich stand auf, bückte mich und tatsächlich, ich sah unter meinem Bett etwas Schwarzes. Wenn es der Hund war, wollte ich ihn ertasten, aber nicht schrecken durch eine plötzliche Berührung mit meiner Hand. So gutmütig er war, in diesem Fall, so überrascht, könnte er schnappen. Um dennoch Sicherheit zu erlangen, tastete ich mit der Hand ganz vorsichtig und berührte tatsächlich etwas Haariges. Es war also doch der Hund. Beruhigt legte ich mich wieder ins Bett und schlief bis zur Früh ruhig weiter.

Aber ich dachte auch noch ein wenig nach bezüglich meiner Predigt, die ich halten sollte, und da kam mir der Gedanke: Der Hund, der ohne mein Wissen in meinem Zimmer schlief, hätte, wäre ein Fremder hereingekommen, gebellt und mich auf diese Weise gewarnt und vielleicht richtig geschützt. Seinen Atem hatte ich zuerst nicht deuten können, aber der Hund war da und bewachte mich. Meine Gedanken gingen weiter: Ist es nicht so ähnlich auch mit Gott? Er ist immer bei mir, ich könnte ihn auch erkennen, aber tue es lange Zeit nicht, weil ich schlafe, Ihn nicht wirklich suche und Seinem „Atem“ nicht nachgehe, den ich eigentlich hören könnte!

Also sagte ich dann den Menschen in der Predigt: „Achtet, ob Ihr nicht den ‚Atem Gottes in Eurer Nähe‘ hört. Er ist dort, wo Ihr ihn nicht vermutet. Ihr seid durch Seine Gegenwart in Sicherheit!“.

Darf man Gott mit einem Hund unter dem Bett vergleichen? Ja, weil die Bibel Gott auch mit Tieren vergleicht, z. B. mit einem Adler, der seine Jungen aus der Gefahr hinausträgt, und einem Bären, seine Jungen gegen jemand, der sie ihm nehmen will, verteidigt. Warum also nicht auch mit einem Hund, der unerkannt bei uns ist?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 agnese 14. September 2017 
 

agnese

Ich bin beruhigt, Herr Bischof Laun, niemand hat Sie wegen ihrer Meinung kritisiert.Ich habe schon erwartet,daß ein Aufschrei kommt von Menschen, die das ungeborene Leben geringschätzen, geschweige töten würden, wie das heute millionenhaft passiert.
Sich für ein ungeborenes Leben auf zu opfern,findet heute bei wenigen Menschen Verständnis.


0

0
 
 bergkristall 25. August 2017 
 

@Ebuber,
ich habe Bischof Laun am 13.08.2017 in der Gebetsstätte Heroldsbach beim Pontifikalamt gesehen, seine Gesundheit ist angeschlagen und so glaube ich nicht, daß er beim Marsch f.d. Leben in Berlin teilnehmen kann/wird.


2

0
 
 Ebuber 24. August 2017 
 

Bischof Andreas Laun

danke ich für diese so menschliche Geschichte und seine dazugehörigen Predigtgedanken. Wie schön zu wissen, dass da immer einer ist, der über uns wacht.
Und wie gut, dass es einen Bischof gibt, der uns dies so anschaulich erzählt. Ich würde mich sehr freuen, Bischof Laun am 16.9. wieder beim Marsch f. d. Leben hier in Berlin zu sehen. Denn er ist ein großer Menschenfreund - auch und gerade für die Mütter in Not und die Ungeborenen.


3

0
 
 M.Schn-Fl 23. August 2017 
 

Siehe Don Bosco und der große Hund,

der aus dem Nichts auftauchte und Don Boscos Mörder vertrieb.


20

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Laun

  1. Hat Corona mit Gott zu tun?
  2. Abtreibung – das globale Blutbad im Blutrausch der Welt
  3. NEIN. NEIN und nochmals NEIN!
  4. „Gott liebt auch die Tiere“
  5. Wenn ein Rechtsstaat (ungeborene) Kinder schreddern lässt
  6. „Mich mit dieser Entscheidung vor Gott stellen“
  7. Woran die Kirche leidet
  8. „Es hat in meinem Leben nie eine Kirchen-Situation gegeben wie heute“
  9. Ehe für alle und Politiker ohne Rückgrat
  10. Als ein Russe NJET sagt








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Dümmer geht nimmer!
  3. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  4. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  5. Die Sprache der Engel
  6. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  7. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  8. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  9. „In dieser Stunde der Trauer…“
  10. Der synodale Weg funktioniert nicht
  11. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  12. Abschied von Prälat Georg Ratzinger
  13. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  14. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz