Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  14. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

Mordverdächtiger Afghane: Abschiebung war wegen Konversion unmöglich

6. Juni 2017 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Afghanische Asylbewerber hatte in Bayern ein Kind erstochen und wurde von der Polizei erschossen wurde - Er war nicht abgeschoben worden, da er Übertritt zum Christentum geltend gemacht hatte - UPDATE zum Tatmotiv: Störender Lärm der Kinder


Arnschwang (kath.net) Der 41-jährige Afghane war „ein verurteilter Straftäter und trug eine Fußfessel“. Das berichtete der „Bayrische Rundfunk“. Der Asylbewerber war von der Polizei offenbar in einer Nothilfesituation erschossen worden, als er im bayrischen Arnschwang (Kreis Cham) einen fünfjährigen Jungen durch Messerstiche in den Hals tötete und dessen Mutter gefährlich verletzte. Der sechsjährige Bruder des Todesopfers blieb unverletzt, wurde aber Augenzeuge der Tat und steht unter Schock. Die Mutter ist derzeit noch nicht vernehmungsfähig.

Wieweit diese Konversion zum Christentum nur eine Schutzbehauptung gewesen sein könnte, darauf gibt es derzeit keine Antworten. Auch ist die Motivlage für den Konflikt zwischen dem Afghanen und der russischen Mutter mit ihren zwei Söhnen, die ebenfalls als Asylbewerber im Flüchtlingsheim Arnschwang lebten, noch völlig ungeklärt.


UPDATE 10.45 Uhr:
Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz antwortete auf kath.net-Nachfrage: "unsere Ermittlungen, wieso es zu der dem Polizeieinsatz vorausgegangenen Streitigkeit in der Asylbewerberunterkunft gekommen ist, sind noch nicht abgeschlossen. Sobald wir neue Details wissen, in welchem Verhältnis der 41-Jährige zu der 47-jährigen Geschädigten stand, werden wir die Medien hierüber informieren. Wenn gleich derzeit nichts darauf hindeutet, dass es sich möglicherweise um einen religiösen Konflikt gehandelt hat, ermitteln wir dennoch in alle Richtungen und prüfen in diesem Zusammenhang selbstverständlich auch eine derartige Möglichkeit.

UPDATE 16 Uhr:
DAs Polizeipräsidium Oberpfalz gab in einer Presseaussendung bekannt, dass am 05.06.2017 eine erste Vernehmung der geschädigten 47-Jährigen erfolgen konnte. Der Pressemeldung ist wörtlich zu entnehmen: "Erste Erkenntnisse aus dieser Vernehmung deuten darauf hin, dass der 41-jährige Täter sich durch die spielenden Kinder der Geschädigten in seiner Ruhe gestört fühlte. Es entstand deshalb eine Streitigkeit, in deren weiteren Verlauf der Täter zunächst auf die Geschädigte und schließlich auf deren fünfjährigen Sohn körperlich losging und dabei auch ein Messer einsetzte. Der Täter fügte dem Jungen schwerste Verletzungen im Halsbereich zu, an denen er trotz ärztlicher Bemühungen verstarb. Die geschädigte 47-Jährige wurde durch den Täter an Hals, Armen und Beinen schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Der weitere, sechsjährige Junge der Geschädigten blieb körperlich unverletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen bestand zwischen der Geschädigten und dem Täter außer der Nachbarschaft keinerlei Vorbeziehung. Die Geschädigte gab zudem an, dass es bereits mehrfach dazu gekommen sei, dass der Täter sich durch die Kinder in seiner Ruhe gestört fühlte. Die Frau befindet sich nach wie vor in ärztlicher Behandlung."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Mord

  1. Armenier-Katholikos dankt Assad für Anerkennung von Völkermord
  2. Erzbischof: Kitzbüheler Bluttat "sinnlos und unbegreiflich"
  3. Rumänien: Orthodoxe Kirche betet für ermordete 15-Jährige
  4. Noch mehr Rätselraten im Fall Emanuela Orlandi
  5. Katholischen Priester getötet: Täter muss in Psychiatrie
  6. Medien: Polizei findet weitere Knochen auf Vatikan-Gelände
  7. Nur Susannas Familie und Freunde werden niemals aufhören zu weinen
  8. Nach Kuciak-Mord: Bischofspredigten sorgen für Aufsehen
  9. Lebenslange Haft – Er wollte viele Christen töten
  10. Texas: Kirchenschütze war offenbar Atheist






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  15. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz