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'Aber jetzt ist es passiert: du bist gesund'

31. Dezember 2016 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen
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„Zu Weihnachten erhalten Bischöfe viel Post. Aber praktisch nie einen Brief wie diesen, den ich mit unseren Lesern teilen möchte.“ Von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net) Zu Weihnachten erhalten Bischöfe viel Post. Aber praktisch nie einen Brief wie diesen, den ich mit unseren Lesern teilen möchte. Als weihnachtliches Geschenk. „Glauben müssen“ tut man die darin enthaltene Geschichte nicht, aber soweit es mir möglich war, habe ich sie kritisch geprüft und überlegt. Resultat: Ich glaube dem Mann, er übte den nüchternen Beruf eines Tischlers aus und macht mir auch im Gespräch am Telefon nicht den Eindruck, ein religiös überspannter Mensch zu sein. Wie gesagt: Der Leser kann machen was er will, ich würde auch einem Atheisten nur sagen: „Aber schön wäre es schon, wenn es wahr wäre, wenn es die andere Welt, die der Glaube uns erzählt, wirklich gibt – und spätestens beim Sterben wirst du, ungläubiger Bruder oder Schwester, mir antworten: Ja, schön wäre es schon! Und darin sind wir uns einig, weil wir beide nicht verrückt sind. Sind und gleich denken: Lieber glücklich ewig leben als nur Leiche und ewig tot!


„Meine große Lebensprüfung war: Bis zu meinem 37. Lebensjahr litt ich unter schweren Depressionen. Meine Frau hat mich mit meinen Depressionen kennengelernt und war bereit, mich acht Jahre als depressiven Mann in der Ehe mitzutragen. Oktober 1974 hat man mich nach München in die weltberühmte Psychiatrie (Max Planck Institut) gebracht, ich konnte nicht mehr selbst mit dem Auto fahren.

Dort wurde mein Zustand Tag für Tag schlimmer. Am 6. November 1974 war der Höhepunkt dieses argen Zustandes, wobei ich einige Tage vorher schon zweimal bewusstlos zu Boden gefallen bin.

An diesem 6. November 1974, ich war allein in meinem Zimmer, hatte ich das bestimmte Gefühl, dass der Tod in Bälde über mich kommen wird. In der Herzgegend war ein gewaltiger Druck zu spüren. Ich hatte eine riesige Angst vor dem Sterben.

Gott sei Dank konnte ich in diesem Zustand noch einen Rosenkranz beten. Das bewirkte eine kleine Erleichterung. Aber es wurde immer enger und enger in der Herzgegend.

In diesem für mich aussichtlos scheinenden Zustand konnte ich nun die von Gott angebotene Gnade ergreifen. Nämlich dass ich schreiend gebetet habe mit den Worten: „Mein Jesus Barmherzigkeit. Oh Maria hilf!“ Sicher habe ich diese Namen ein paar hundert Mal geschrien! Auf einmal war ein gleißend helles Licht um mich herum, wie ich es in meinem Leben noch nie gesehen habe. In diesem Licht sah ich ein großes Holzkreuz stehen, von dem verschiedenfarbige Strahlen ausgingen, die mich angenehm berührten. Plötzlich sah ich einen jungen Mann, so ähnlich wie der Barmherzige Jesus bei der Sr. Faustina.

Dieser junge Mann streckte seine Arme aus, kam auf mich zu und sagte: „Hans, warum hast du Angst, Ich war ja immer bei dir in deinen Depressionen, aber du hast dich bis jetzt noch nie ganz in meine barmherzigen Hände fallen lassen. Aber jetzt ist es passiert. … du bist gesund.“

„Das war jetzt ein derart himmlischer Zustand, den man nicht in Worte fassen kann. Seit diesem Erlebnis brauche ich keinen Arzt, kein Medikament, mehr auf diesem Gebiet. Dafür hat mir Gott ab diesem Zeitpunkt eine neue Aufgabe geschenkt. Nämlich: Vor allem depressiven Menschen aus meinen Erfahrungen Trost und Hilfe schenken und Zeuge im Reiche Gottes sein.“


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