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'Priester aus dem Ausland sind kein Import, sondern eine Bereicherung'

11. September 2016 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Erzbischof Schick beim Professjubiläum zweier philippinischer Benediktinerinnen der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten zu der Diskussion um ‚Import-Priester‘


Bamberg/Kirchschletten (kath.net/peb) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick (Archivfoto) hält den in den letzten Tagen in kirchlichen Kreisen diskutierten Begriff ‚Import-Priester‘ für völlig deplatziert. „Es gibt in der Kirche keine Import-Priester, -Ordensleute oder -Laien“, betonte der Bamberger Erzbischof in seiner Predigt beim Professjubiläum zweier philippinischer Schwestern in der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten am Donnerstag. An dem Gottesdienst nahmen viele ausländische Ordensschwestern und Priester teil.

„Unsere Kirche ist eine weltumspannende Glaubens- und Lebensgemeinschaft“, so Schick. ‚Import und Export‘ werden für Güter verwendet und nicht für Menschen. Diese Begriffe setzen Staaten und Staatsgrenzen voraus, die es im politischen Leben gibt, in der katholischen Kirche jedoch keine Bedeutung haben. „Als Kirche sind wir eine weltweite Gemeinschaft, die überall die gleichen Gebete spricht, die gleichen Gottesdienste feiert, den gleichen Glauben bekennt, wenn auch in verschiedenen Sprachen und Gesten, und gemeinsam mit dem Papst und den Bischöfen die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche bildet.“ Personellen und inhaltlichen Austausch unter den Christen der verschiedenen Kulturen gebe es – Gott sei Dank – schon seit 2000 Jahren. Gerade heute, im Zeitalter der Globalisierung, der weltweiten Kommunikation und Bewegungsmöglichkeiten sei dieser Austausch wichtig. Die katholische Kirche sei Weltmeister der Integration und Inkulturation und könne viel zur Bewältigung heutiger Herausforderungen beitragen.


Der Erzbischof schloss mit den Worten: „Liebe Schwestern und Mitbrüder aus Indien, Polen, aus Afrika, den Philippinen und aus anderen Nationen dieser Welt, die hier in Deutschland leben und wirken – Ihr seid kein Import, sondern eine Bereicherung und wir danken Euch für Euer Leben, Euer Zeugnis und Euren Dienst.

Weiterführende kath.net-Artikel zu den aktuellen Forderungen des ZdK:

- Joachim Schroedel, „Import-Priester“ in Ägypten: 'Lieber Mitkatholik Sternberg: weltweit steigt die Zahl der Priester'

- Prof. Hubert Gindert: Das 'Forum Deutscher Katholiken' zum 'Priestermangel' in Deutschland

- Peter Winnemöller: Zölibat bewahren – Alte Bärte abrasieren. Trennen uns von jeglichem linkskatholischen Phantasiegut.

- Anna Diouf: Erschreckender Provinzchauvinismus an der Spitze des 'ZdK'

- Bastian Volkamer: Morgen Geschichte, doch heute dumm!

- „Verband der katholischen deutschen Lehrerinnen“ äußert erhebliche Kritik: 'ZdK-Vorsitzender weiß über Bedeutung des Zölibats nicht Bescheid'

Archivfoto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


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Lesermeinungen

  12. September 2016 
 

... jeder Migrant fehlt in seinem

Jeder Migrant fehlt in seinem Heimatland (vgl. dazu hl. Papst J.-P II, laborem exerzens, 1980). Diese Wahrheit hat man heute vergessen. Und wer´s nicht glauben will, der frage die Mütter dieser Priester, die ihre Söhne unter großen Opfern erzogen haben und dann über Jahre nicht sehen. (Vielleicht hat doch Alexander Kissler recht und wir haben uns zu viel mit Zölibatbeendigung und Frauenpriestertum beschäftigt, daß wir schon bald selbst an diesen Unsinn glauben).


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