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Englischer Stürmer: Ich bin Gott für mein Tor dankbar

19. Juni 2016 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Fußball-EM: Daniel Sturridge schoss gegen Wales den Siegtreffer.


Lens/Wien (kath.net/ idea)
Der Engländer Daniel Sturridge hat sich nach seinem Siegtreffer bei einem Vorrundenspiel der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich bei Gott bedankt. England schlug Wales am 16. Juni in Lens aufgrund seines Tores in der Nachspielzeit mit 2:1. Der 26-jährige Stürmer des FC Liverpool sagte anschließend im Interview mit der britischen Rundfunkanstalt BBC: „Ich bin Gott für diesen Treffer dankbar.“ Sturridge spricht häufig über seinen christlichen Glauben und postet in den sozialen Netzwerken Bibelverse oder Fotos von Kirchen. Bei der Weltmeisterschaft 2014 feierte er ein Tor mit den Worten: „Ich liebe Dich, Jesus, und ich preise Dich, Vater.“ Das vom ZDF übertragene Spiel verfolgten in Deutschland 5,89 Millionen Zuschauer.

Das entsprach einem Marktanteil von 44,7 Prozent.

David Alaba wirbt für den „Marsch für Jesus“ am 18. Juni in Wien Zu seinem christlichen Glauben bekennt sich auch der österreichische Nationalspieler David Alaba. Aktuell unterstützt er den vierten „Marsch für Jesus“ am 18. Juni in Wien. Wegen der Fußball-EM kann er nicht vor Ort sein, ermutigt aber zur Teilnahme. Der Marsch sei ein „Super-Event“: „Er ist unser gemeinsames öffentliches Statement, dass wir Jesus lieben und zu ihm gehören. Wir wollen Österreich sagen: Jesus liebt uns!“ Alaba schrieb ferner zu Beginn der Fußball-EM auf seiner Facebookseite den Bibelvers: „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm!“ (Philipper 4,6). In Anlehnung an Worte des Apostels Paulus im Philipperbrief 2,4 teilte er auf Twitter mit: „Denkt nicht an euren eigenen Vorteil, sondern habt das Wohl der anderen im Auge.“ In einer zur Europameisterschaft erschienenen „Fußball Bibel“ (Verlag Gerth Medien) berichtete Alaba, dass er gerne Lobpreislieder singt. Er kommuniziert nach eigenen Angaben auch während des Spiels mit Gott: „Bei Unterbrechungen und kurzen Pausen spreche ich mit Gott und mache mir immer wieder bewusst, dass er für mich da ist und mir Kraft und Intuition schenkt.“ Der 23-Jährige, der beim FC Bayern München spielt, gehört zur protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.


Mesut Özil fastet während der EM nicht

Der muslimische deutsche Nationalspieler Mesut Özil hatte in einem Interview mit der Tageszeitung „Express“ vor der EM gesagt, dass er die Fastenregeln des am 6. Juni begonnenen Ramadan nicht einhalten werde. Dafür seien das Wetter zu warm und das Training sowie die Spiele zu intensiv: „Da ist es für mich unmöglich zu fasten.“ Özil hatte für Aufmerksamkeit gesorgt, als er auf seiner Facebookseite ein Foto in Pilger-Kleidung vor dem islamischen Heiligtum „Kaaba“ im saudi-arabischen Mekka einstellte.

Ökumenischer Gottesdienst im Frankfurter Stadion

Bei einem ökumenischen Gottesdienst in der Frankfurter Commerzbank-Arena vor dem EM-Spiel Deutschland gegen Polen am 16. Juni sprachen sich der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung (Darmstadt), sowie der katholische Stadtdekan von Frankfurt am Main, Johannes zu Eltz, für ein geeintes Europa aus. 70 Jahre Frieden in Westeuropa nach Jahrzehnten von Krieg und Vernichtung sei Menschen zu verdanken, „die den Kopf zum Himmel gehoben und eine Vision von Versöhnung und Freundschaft entwickelt haben“, so Jung. Dies dürfe nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Europa müsse „ein Stabilitätsfaktor in dieser Welt voller Zerreißproben“ bleiben. Anlass für die Aussagen ist unter anderem die Abstimmung der Briten am 23. Juni über einen Austritt (Brexit) ihres Landes aus der Europäischen Union. Den Gottesdienst gestalteten auch Gäste der polnischen katholischen Gemeinde in Frankfurt mit.


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