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Glaubenskongregation lehnt Transsexuellen als Taufpaten ab

3. September 2015 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
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Glaubenskongregation antwortet fragendem Bischof: «Es ist offensichtlich, dass diese Person kein Leben führt, das den Grundsätzen des Glaubens und den Anforderungen an das Patenamt entspricht.»


Cadiz (kath.net/KNA) Neue Wendung im Fall des transsexuellen Spaniers Alex Salinas, der Taufpate seines Neffen werden wollte: Der 21-Jährige bekommt doch keine Erlaubnis der katholischen Kirche. «Es ist meine pastorale Pflicht, dies öffentlich und endgültig mitzuteilen», hieß es in einer in der Nacht zum Mittwoch verschickten Erklärung des Bischofs von Cadiz, Rafael Zornoza Boy.

Die Kirche hatte Salinas bereits im Juli als Taufpaten abgelehnt. Daraufhin startete dieser eine Online-Petition, in der er Papst Franziskus um Hilfe bat. «Die Kirche, die ich kenne, ist nicht so», beklagte der junge Mann. Die Petition erhielt mehr als 35.000 Unterstützter und sorgte landesweit für Aufsehen. Im August korrigierte das Bistum Cadiz die Entscheidung und wollte Salinas trotz seiner Transsexualität als Taufpaten zulassen. Nun hatte Rom das letzte Wort.


Er habe im Fall Salinas wegen des «gesellschaftlichen Drucks und des Medieninteresses» die römische Glaubenskongregation konsultiert, so der Bischof. Deren Beurteilung lautet wie folgt: «Es ist offensichtlich, dass diese Person kein Leben führt, das den Grundsätzen des Glaubens und den Anforderungen an das Patenamt entspricht.» Diese Art von Sexualverhalten zeuge im Hinblick auf die moralischen Erfordernisse von einer «gegensätzlichen Haltung», so das Votum der Glaubenskongregation.

Salinas reagierte via Facebook verärgert und kündigte an, mit der Kirche zu brechen. «Ekel, Zorn, Traurigkeit, Wut», schrieb er. Die Kirche habe gezeigt, dass sie ihn nicht liebe.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Sebi1983 4. September 2015 
 

Auf Kardinal Müller ist Verlass. Gut, dass es ihn gibt!


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 Rut2007 4. September 2015 

Patenamt

Das Patenamt wäre im Idealfall - was wir in den seltensten Fällen haben, das ist mir bewußt, deswegen schreibe ich "im Idealfall" - auch dazu da, einem jungen Menschen neben einer gesunden Frömmigkeit und Liebe zu den Sakramenten auch eine echte Kirchlichkeit zu vermitteln.
Mit dieser Reaktion in der Art eines ungezogenen, trotzigen Kleinkindes, das nicht bekommt, was es will, hat sich der Señor - ganz und gar unabhängig von seinem gepflegten Lebensstil - für die Übernahme der Verantwortung als Pate disqualifiziert.


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 Dismas 3. September 2015 

Respekt für diese wahrhaft sehr mutige Entscheidung aus Rom!

Es geht nicht gegen einen Menschen, sondern gegen praktiziertes sündhaftes Verhalten. Leider sind diese Menschen oft durch ihren Hochmut ("Ich muss MICH selbstverwirklichen") und der Verführungen des heutigen Mainstreams so verblendet, dass sie nicht merken, dass so eine Entscheidung auch eine Mahnung zur Umkehr ist.Diese Möglichkeit der Umkehr ist Barmherzigkeit, aber leider, so scheint es, hat bei dieser Seele der Hochmut gewonnen (noch).
Und zweitens ist die Entscheidung im Sinne der Wahrheit der Lehre, die nicht relativiert werden darf.


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 Limburger 3. September 2015 
 

Die Erklärung im Wortlaut

Für alle der spanischen Sprache mächtigen die Erklärung Bischof Boys im Wortlaut. Und alle anderen können mit google translate zumindest in etwa den Inhalt erfassen (wenn man mal darüber hinwegsieht, dass Google "padrinos" mit "Sponsoren" übersetzt, aber da sieht man halt mal wieder, wes Geistes Kind Google ist). Interessant übrigens auch, dass die Erklärung sich auch auf "Laudato Si" beruft - so manch Links-Grünem dürften da wohl die Augen aufgegangen sein. ;)
http://www.obispadodecadizyceuta.org/noticia/comunicado-obispo-cadiz-ceuta


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 Elija-Paul 3. September 2015 
 

Die Türe war schon wie geöffnet ..

Gott sei Dank kam diese Reaktion aus Rom!
Nach Stützenhofen war fast alles zu befürchten. Es wäre so hilfreich, wenn der durchaus in nicht weneigen Bereichen sehr geschätzte Kardinal Schönborn diese Entscheidung aufmerksam zur Kenntnis nimmt, und behutsam aber klar die geistliche Unordnung in Stützenhofen aufhebt. Dazu gehört Mut - aber vielleicht wächst er von Rom aus Zu!


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 Dottrina 3. September 2015 
 

Anstatt jetzt rumzuwimmern,

sollte Senor Salinas einmal seine eigene Sündhaftigkeit hinterfragen, nicht aber jetzt aus Trotz, Wut und was nicht noch die Kirche verdammen und ihr den Rücken kehren. Er selbst sollte umkehren, bereuen und der Sünde abschwören. Und - ja - danke an Kardinal Müller für das richtige und wichtige Statement. Es ist gut, daß gerade er der Nach-Nachfolger von Kardinal Ratzinger geworden ist.


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 Stefan Fleischer 3. September 2015 

Salinas Reaktion

zeigt meines Erachtens, um was es wirklich ging, nämlich um die kirchliche Anerkennung seines eigenen Lebensstyls. Dass das nicht möglich ist, dass hätte er eigentlich wissen müssen. (Wahrscheinlich hat er es auch gewusst, aber ...) Nun die beleidigte Leberwurst zu spielen ist in solchen Fällen üblich.


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 horologius 3. September 2015 
 

"Die Kirche hat mich nicht lieb"

Stimmt natürlich nicht. Aber die Reaktion war wirklich zu erwarten. Die Kirche ist eben kein Schmuddelverein. Was will ein solcher Pate seinem Patenkind erklären- daß der Körper kostbares Geschenk Gottes und Tempel des Hl. Geistes ist?
Nachdenklich stimmt mich nur, daß das zuständige Bistum der Öffentlichkeit wegen umgekippt ist....


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 la gioia 3. September 2015 
 

Sehr geehrter Herr Kardinal Müller,
haben Sie herzlichsten Dank für Ihre klaren, unmissverständlichen Worte und vor allem auch für Ihre Standhaftigkeit in der Verteidigung der kath. Glaubenslehre! Auch wenn wir Sie aus Regensburg ziehen lassen mussten, sind wir nun doch sehr froh, gerade Sie an dieser wichtigen Stelle in Rom zu wissen.


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 Suarez 3. September 2015 

Typische Reaktion der Gender-Lobby

Es war zu erwarten, dass diese Reaktion folgt. Diese Lobby versucht mit allen Mitteln die kirchliche Lehre zur Schöpfungsordnung auszuhebeln, ohne die der Glaube seine volle Wahrheit verlöre.

Es ist gut, dass der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre Gerhard Ludwig Kardinal Müller heißt. Kardinal Müller ist ein Mann des aufrechten Glaubens, der unbeirrt vom Zeitgeist unserer Kirche dient und sicherstellt, dass der Glaube in der Kirche nicht durch Lobby-Gruppen verfälscht wird.


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