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ZdK als Vertreter der deutschen Katholiken? – Große Märchengeschichte

9. Juli 2019 in Deutschland, 45 Lesermeinungen
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Möchten Sie als deutscher Katholik beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken Mitglied werden? – Keine Chance – Offizielle Vertretung der Laien in der katholischen Kirche in Deutschland hat kein Interesse an einer Mitgliedschaft von Laienkatholiken


Bonn (kath.net)
Das ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) verkauft sich in der deutschen medialen Öffentlichkeit gerne als offizielle Vertretung der deutschen Katholiken. Was nur wenige wissen: Der eingetragene Verein mit dem Sitz in Bonn hat nur 231 Mitglieder, davon kommt der Großteil (97 Mitglieder) von der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands und von den Laienvertretungen (84 Mitglieder) der deutschen Diözesen. Dazu kommen noch weiter 45 Mitglieder, die meisten davon sind Politiker von verschiedenen Parteien, die es oft mit dem Glauben nicht so ernst nehmen wie z. B. Andrea Nahles (SPD) oder Winfried Kretschmann (Grüne), für eine ZdK-Mitgliedschaft aber kein Problem.


Möchte man aber normaler Katholik beim ZDK Mitglied werden, stellt sich heraus, dass dies nicht erwünscht ist. Stellt man formal das Ansuchen um Mitgliedschaft, bekommt man vom ZdK-Büro eine negative Antwort, die kath.net vorliegt: "Eine Mitgliedschaft im ZdK wie in einem Verein, ist leider nicht möglich." Dann wird auf die rund 230 Mitglieder verwiesen. Klar ist damit: Das ZdK vertritt damit nur die Position der eigenen Mitglieder, nicht aber die Meinung der deutschen Katholiken.


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kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
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