Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  13. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Woelki: Bedrohung von Juden nicht zulassen

8. März 2015 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Juden seien die älteren Geschwister der Christen, hob Kardinal Woelki hervor. «Wir werden es nicht länger zulassen, dass sich unsere jüdischen Schwestern und Brüder in Deutschland wieder heimatlos fühlen müssen.»


Köln (kath.net/KNA) Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki fordert einen entschiedeneren Einsatz gegen die Bedrohung von Juden. Niemand dürfe sich damit abfinden, dass in Europa und hierzulande Juden «wieder in Angst und Schrecken leben müssen», sagte er am Sonntag dem Kölner domradio.

Der Erzbischof prangerte an, «dass jüdische Eltern ihren Kindern lieber keine Kippa aufsetzen, weil sie fürchten müssen, dass ihre Kinder sonst auf offener Straße diskriminiert werden». Niemand dürfe sich damit abfinden, dass Synagogen, jüdische Gemeindehäuser und Friedhöfe rund um die Uhr von der Polizei beschützt werden müssten, weil sie sonst beschmiert oder geschändet würden.


Die Juden seien die älteren Geschwister der Christen, hob Woelki hervor. «Wir werden es nicht länger zulassen, dass sich unsere jüdischen Schwestern und Brüder in Deutschland wieder heimatlos fühlen müssen.» Dabei spiele es keine Rolle, aus welcher Richtung die Angriffe kämen. «Wir werden jetzt und zukünftig füreinander da sein - das sind wir unseren jüdischen Schwestern und Brüder nicht einfach nur schuldig», versicherte Woelki. «Das ist unsere christliche Pflicht.»

Bereits als Jugendlicher habe für ihn nach den Berichten von der gezielten Verfolgung und Ermordung der Juden festgestanden: «Von deutschem Boden darf nicht nur nie wieder Krieg ausgehen, sondern Juden müssen hier bei uns wieder eine echte Heimat haben», erklärte der Kardinal. Nie wieder dürfe es Denunzierung, Diskriminierung oder gar Verfolgung geben.

Der Erzbischof appellierte an die Menschen, nach dem Vorbild der Päpste Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus deutliche Zeichen zu setzen und «wenigstens hin und wieder einmal die nächstgelegene Synagoge oder den heimischen jüdischen Friedhof» zu besuchen.

«Wer von uns hat schon mal jüdische Bekannte oder Freunde zum Kaffee oder Gespräch eingeladen?», fragte der Kardinal. Oft seien es nicht «die großen Momente der Weltgeschichte, sondern die kleinen Gesten und Zeichen, die unsere Welt heller und freundlicher machen». Die «Woche der Brüderlichkeit», die am Sonntag beginnt, sei dazu ein guter Anlass. Die jährliche Veranstaltungswoche wird vom Deutschen Koordinierungsrat der bundesweit mehr als 80 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisiert.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Judentum

  1. „Die katholische Gemeinschaft hat heute Morgen für unsere jüdischen Nachbarn und Freunde gebetet“
  2. Chanukka & Weihnachten: Christen und Juden betonen Gemeinsamkeiten
  3. „Was Benedikt XVI. uns über Israel lehrte – und warum es heute von Bedeutung ist“
  4. 'Am Vorabend der Reichspogromnacht...'
  5. Kritische Anfrage des israelischen Oberrabbinats an Papst Franziskus
  6. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  7. Schönborn: Christen dürfen nie das den Juden angetane Leid vergessen
  8. 'Wir sagen euch Deutschen: Seid gesegnet! Kommt zum Leben'
  9. „Heute habe ich erlebt, was es bedeutet, Jude zu sein im Jahr 2019“
  10. Papst besorgt über ‘barbarische’ Zunahme von Angriffen auf Juden






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz