Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte wies Klage dreier abtreibungsverweigernder Hebammen ab
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  4. „Die deutsche Kritik geht am eigentlichen Anliegen der Instruktion völlig vorbei“
  5. Vatikan bietet deutschen Bischöfen Gespräch zu Reformpapier an
  6. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  7. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  8. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  9. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  10. Hochrangige Muslime erheben Anspruch auf Kathedrale von Cordoba
  11. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  12. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  13. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  14. China: Keine Sozialhilfe, so lange christliche Symbole in der Wohnung sind
  15. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an

Muslimischer Antisemitismus ist der gefährlichste

8. Dezember 2018 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutsch-israelische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn sieht auch Verbindungen zwischen muslimischen und linksextremen Antisemiten


Zürich (kath.net) Der muslimische Antisemitismus ist unter den gegenwärtigen Ausprägungen der Judenfeindlichkeit die gefährlichste. Diese Ansicht vertrat der deutsch-israelische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn in dem Video-Magazin „NZZ-Standpunkte“ der Neuen Zürcher Zeitung. Dies berichtet "idea". Wolffsohn identifiziere drei Quellen des zeitgenössischen Antisemitismus, sagte Wolffsohn: „Extrem rechts, extrem links und muslimisch“. Letztere sei deshalb am gefährlichsten, weil sie eine „liquidatorische“ Ausprägung habe, also mit einer Tötungsabsicht verbunden sei. Als Beispiel führte er den Mord an der französischen Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll an. Die zum Tatzeitpunkt 85-jährige Jüdin wurde am 23. März von zwei Muslimen aus mutmaßlich antisemitischen Motiven getötet. Das heiße natürlich nicht, dass alle Muslime antisemitische Gewalt bejahten, so Wolffsohn.


Verbindungen sieht der Historiker zwischen muslimischen und linksextremen Antisemiten. So habe sich der erste Anschlag der Terrorgruppe „Rote Armee Fraktion“ 1969 gegen ein jüdisches Gemeindehaus gerichtet. Der „rechte Antisemitismus“ ist laut Wolffsohn nach 1945 „in die Defensive geraten“. Juden würden von rechter Seite zwar ausgegrenzt und zum Sündenbock gemacht, aber nicht umgebracht. Im Gegensatz zur Zeit des Nationalsozialismus sei auch keine Zusammenarbeit zwischen rechten und muslimischen Antisemiten erkennbar. In der AfD nimmt Wolffsohn Judenhass wahr, die Parteimitglieder seien aber „nicht durchgehend Antisemiten“.

Foto: (c) NZZ


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rolando 8. Dezember 2018 
 

Die Geschichte spricht eine klare Sprache, wer das nicht sieht......


10

0
 
 Adamo 8. Dezember 2018 
 

Judenhass und Christenhass seit der Antike

Hierzu lese jeder den Koran!
Von Nächstenliebe wie sie in der Bibel steht und von Jesus gepredigt wurde, ist im Koran keine Rede, dafür aber von Mordandrohungen für die, die nicht an Mohammed und den Islam glauben. Beispiele in der Geschichte gibt es dazu massenhaft.
(Schlimme muslimische Eroberungskriege christlicher Länder (Spanien, Balkan, etc.) und die Zerstörung Jerusalems mit der Errichtung der El Axa Moschee auf den Grundmauern des jüdischen Tempels, von dem nur noch die Klagemauer besteht).


16

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Judentum

  1. Schönborn: Christen dürfen nie das den Juden angetane Leid vergessen
  2. 'Wir sagen euch Deutschen: Seid gesegnet! Kommt zum Leben'
  3. „Heute habe ich erlebt, was es bedeutet, Jude zu sein im Jahr 2019“
  4. Papst besorgt über ‘barbarische’ Zunahme von Angriffen auf Juden
  5. Das europäische Abendland steht auf jüdisch-christlichem Boden
  6. "Tag des Judentums": Papst betont Nähe der Christen zu Juden
  7. 'Eine Mission der Juden ist nicht vorgesehen und nicht nötig'
  8. Letzter Überlebender des jüdischen Ghettos in Rom ist tot
  9. Judentum: Benedikt XVI. korrespondiert mit Wiener Oberrabbiner
  10. Benedikt XVI. veröffentlicht Text zum christlich-jüdischen Dialog








Top-15

meist-gelesen

  1. Hochrangige Muslime erheben Anspruch auf Kathedrale von Cordoba
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. „Die deutsche Kritik geht am eigentlichen Anliegen der Instruktion völlig vorbei“
  4. Vatikan bietet deutschen Bischöfen Gespräch zu Reformpapier an
  5. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte wies Klage dreier abtreibungsverweigernder Hebammen ab
  6. Derzeit ‚führender‘ Corona-Impfstoff stammt aus Zelllinien eines abgetriebenen Kindes 
  7. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  8. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  9. Hochschule Heiligenkreuz: Vatikan weist Wege bei Strukturrefomen
  10. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  11. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  12. „Letztlich geht es um die neue Evangelisierung“
  13. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  14. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  15. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz