Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  12. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.

17. August 2020 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Botschafter Ben Zvi: „Seit er sagte, dass Juden die älteren Brüder im Glauben sind, wurden viele Vorurteile abgebaut und systematische gemeinsame Kontakte zwischen Judentum und Christentum begannen.“


Warschau (kath.net/pl) „Johannes Paul II. war einer der wichtigsten Päpste, die sich für den interreligiösen Dialog und die Überwindung von Vorurteilen einsetzten.“ Dies sagte der israelische Botschafter in Polen, Alexander Ben Zvi, wie die Polnische Bischofskonferenz in einer Presseaussendung bekannt gibt.

Der israelische Diplomat wies auch darauf hin, dass Johannes Paul II. viel für den christlich-jüdischen Dialog getan habe. „Seit er sagte, dass Juden die älteren Brüder im Glauben sind, wurden viele Vorurteile abgebaut und systematische gemeinsame Kontakte zwischen Judentum und Christentum begannen. Dies ist vergleichbar mit der Veröffentlichung von Nostra aetate (Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils zum Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen)“, betonte Alexander Ben Zvi in einem Interview im Interview mit dem polnischsprachigen Internetportal der Polnischen Katholischen Mission in Frankreich „polskifr.fr“.


Ben Zvi fügte hinzu, dass der Besuch von Johannes Paul II. in Israel im Jahr 2000 noch heute in Erinnerung sei. „Es war ein sehr wichtiges Ereignis, die Treffen wurden im Fernsehen live übertragen und es gab eine spezielle Briefmarke zum Gedenken an den Besuch. Die Reden des Papstes wurden ausführlich kommentiert und sehr gut aufgenommen. Die Erinnerung an Johannes Paul II. in Israel ist sehr stark.“

Der israelische Botschafter Israels stuft auch die Initiative des Nationalen Gedenkparks in Toruń als sehr wichtig ein. Dort wird jener Polen gedacht, die während des eröffneten Zweiten Weltkriegs Juden retteten.

Ben Zvi sagte wörtlich: „Dies ist sehr wichtig für die Geschichte Polens und Israels. Wir müssen jene ehren, die ihr eigenes Leben riskiert haben, um andere zu retten. Sie sind Helden. Es ist wichtig, historische Forschungen durchzuführen, um solche Menschen zu finden. Es ist auch wichtig, dass der Park an den Holocaust erinnert. Ich stoße oft auf Fragen, warum wir so viel tun, um die Menschen an den Holocaust zu erinnern. Erstens müssen wir jener Menschen gedenken, die ihr Leben verloren haben, und zweitens ermöglicht die Erinnerung an den Holocaust den Kampf gegen Intoleranz und Antisemitismus, damit dies nie wieder vorkommen wird.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Johannes Paul II.

  1. Meloni besuchte neues Museum zu Ehren von Johannes Paul II. in Rom
  2. Polnische Bischofskonferenz: „Wir appellieren um Respekt vor dem hl. Johannes Paul II.“
  3. „Genossen, wir haben ein Problem“ – So reagierten die Kommunisten auf die Wahl Karol Wojtyłas
  4. „Johannes Paul II. – Prophet der Hoffnung“
  5. Kann uns eine möglicherweise erfundene Anekdote über Johannes Paul II. Wahres lehren?
  6. Karol Wojtyła 1976: „Wir stehen vor der finalen Konfrontation zwischen Kirche und Antikirche“
  7. Als Papst Johannes Paul II. gegen die „gay pride“ Parade in Rom protestierte

Judentum

  1. „Die katholische Gemeinschaft hat heute Morgen für unsere jüdischen Nachbarn und Freunde gebetet“
  2. Chanukka & Weihnachten: Christen und Juden betonen Gemeinsamkeiten
  3. „Was Benedikt XVI. uns über Israel lehrte – und warum es heute von Bedeutung ist“
  4. 'Am Vorabend der Reichspogromnacht...'
  5. Kritische Anfrage des israelischen Oberrabbinats an Papst Franziskus
  6. Schönborn: Christen dürfen nie das den Juden angetane Leid vergessen
  7. 'Wir sagen euch Deutschen: Seid gesegnet! Kommt zum Leben'






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Menschenrecht auf Abtreibung?
  12. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  13. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  14. Gott schütze Venezuela!
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz