Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  4. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Kontroverse um die "Tagespost"
  7. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  8. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  9. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  10. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  11. Ich glaube an … Engel?
  12. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  13. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  14. Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen
  15. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!

Zapatero fordert Schaffung einer 'globalen religiösen Autorität'

17. Juli 2014 in Aktuelles, 38 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Weltreligionen sollen sich in einer Art UNO zusammenfinden und einfügen – Keine Religion dürfe „exklusiv“ den Wahrheitsanspruch vertreten – Dialog der Religionen mit feministischen Organisationen sei nötig


Madrid (kath.net/pl) Der frühere spanischen sozialistische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero fordert die Schaffung einer „globalen religiösen Autorität“. Anzustreben sei eine „dauerhafte Allianz zwischen den Konfessionen“, so wie die UN eine Allianz zwischen den Zivilisationen darstelle. Dieses Bündnis sollte auf zwei Säulen basieren: dem Respekt für religiöse Vielfalt, für Frieden und Freiheit, und der Verurteilung aller Gewalt. Dies äußerte der spanische Ex-Premier bei einem Symposium über die Rolle des Interreligiösen Dialoges, wie „Religión Digital“ berichtete.


Zapatero vertritt die Meinung, dass keine Religion „exklusiv“ in Anspruch nehmen dürfe, dass ihre Überzeugungen die einzig wahren seien. Die einzige Wahrheit sei „die Freiheit, der Respekt gegenüber allen Konfessionen“. „Es gibt keine Ketzer, vielmehr sind diese Menschen, die anders denken oder andere Ideen vertreten“, sie „verlassen den Hass und den Fanatismus“.

Der spanische Politiker spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten „ökumenischen Dialog“ zwischen den religiösen Führern aller Glaubensrichtungen. Es wäre „sehr wünschenwert“, so Zapatero, denn dieser Dialog der Weltreligionen auch mit den feministischen Organisationen geführt werde, denn die Religionen hätten „ein Problem“ mit den Rechten der Frauen.

Anm.: Die Wortwahl Zapateros, der im Blick auf Weltreligionen die Vokabeln „Konfessionen“ und „Ökumene“ benutzt, kann als unüblich eingestuft werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Celine 23. Juli 2014 
 

Absoluter Unfug

das ist absoluter unfug. Die Beliebigkeit läßt grüßen. Dann gibt es eben keinen dreieinigen gott, sondern frau und Mutter Gott mit Wiedergeburt. Dass das dann von den Religionsgegnern ausgenutzt wird, liegt auf der Hand.


1

0
 
 speedy 22. Juli 2014 
 

viele Prophezeiungen scheinen sich langsam zu erfüllen aus der Bibel, usw.
aber der liebe Gott ist auch noch da- und der Turmbau von Babel misslang gründlich-
leider sind alle älteren Generationen, die noch wussten was recht und unrecht ist, bald weggestorben, und unsere Enkelkinder werden dann mit dem genderismus verseucht werden, auch mit Eugenik usw.
wir können nur beten, das Gott diesen verrückten menschen noch ein gnädiger richter sein wird, sowie uns selbst, wir gehen immer mehr in die Richtung eines Krieges


2

0
 
 Marienzweig 18. Juli 2014 

@Pluto16

Es freut mich ungemein, dass Sie vom Atheismus weggekommen sind, lieber @Pluto.
Ich war für einige Jahre aus der Kirche ausgetreten.

Den Weg zum dreifaltigen Gott zu finden ist eine beglückende Erfahrung, die ich nur jedem wünschen kann.
Ich kann heute kaum mehr nachvollziehen wie jemand den tiefen Glauben, die Liebe zu Gott und den Versuch, so gut wie möglich Seine Gebote zu halten, als Fessel empfinden kann.

Es ist dieser innere Prozess, der uns verändert und nichts mehr so ist wie früher, als wir ohne Glauben waren.

Vielen Dank für den Buchtipp!
Ich werde ihn mir noch heute herunterladen!


2

0
 
 Marienzweig 18. Juli 2014 

@Pluto16 und Suarez! -2 -

Flexibilität ist etwas Gutes.
Sie hilft, uns angemessen auf neue Situationen einzustellen und ist daher absolut notwendig.
Wenn Flexibilität jedoch nur ein schöneres Wort für "Aufweichen" ist, stimmt etwas nicht.

Es ist nicht zu übersehen: Sehr viel wird heute aufgeweicht.
Das Eheverständnis z.B., die Einvernahme schon kleiner Kinder durch den Staat, der Gender-Mahlstrom, der buchstäblich alles zermahlen, zermalmen und unter sich begraben soll.
So wird es "von oben" bestimmt!

Demgegenüber steht die unzählige Masse der Menschen.
Ich bin sicher, die Geld- und Macht-Elite hat kein großes Interesse daran, sich von der (Welt-)Bevölkerung sagen zu lassen, wo es lang zu gehen hat.

Wenn sich Politiker, zusammen mit einflussreichen Wirtschaftsleuten und Gesellschafts-Designern in Hotels zurückziehen, kein einziger Reporter dazu erscheinen darf, keine Mitgliederliste vorab veröffentlicht wird, wird nicht nur gemütlich Kaffee zusammen getrunken und nett geplaudert - da geschieht mehr.


3

0
 
 PBaldauf 18. Juli 2014 
 

Wie kommt es nur, dass mir an dieser Stelle das Wort vom "reißenden Wolf" einfällt? Zapatero, auf Deustch: Schuster, bleibt mal wieder bei seinem Leisten: Feind der Wahrheit
Der Mann, der einmal öffentlich in luziferischer Anmaßung Christus widersprach, in dem er an Stelle des Wortes Gottes: "Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen" sein selbstherrliches: Die "Freiheit wird euch wahr machen" setzte.
Herr, erbarme dich seiner!!!!!!!

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


1

0
 
 Marienzweig 18. Juli 2014 

@Pluto16 und Suarez! - 1 -

Ich bin gerade eben wieder hierher gekommen und habe mit einigem Erstaunen festgestellt, dass Sie mich, @Pluto, wirklich missverstanden haben.

Sie, lieber Suarez, haben das erkannt und netterweise richtiggestellt.
Danke dafür!

Ich habe keinerlei Studium absolviert, weder Philosophie noch Soziologie.
Das, was ich weiss, hat mich das Leben gelehrt, guter Umgang mit Menschen und die wunderbare Erfahrung, zu einem erfüllten Glauben gekommen zu sein.
Ich schrieb u.a.:
"Was gut und wertvoll ist, bestimmt der Mensch."
Das meinte ich in der Weise, dass jeder, ob gläubig oder nicht, ein Gespür für das Gute hat, das er tun sollte.
Und ich denke, er merkt umgekehrt auch ganz genau, wenn er stattdessen das Böse dem Guten vorgezogen hat.
Das persönliche Gewissen ist jedem Menschen eigen.

Ob er darauf hört, es schlummern lässt oder gar zulässt, dass das Gewissen biegsam wird, ist eine andere Sache.


3

0
 
 Smaragdos 18. Juli 2014 
 

Lieber Schuster bzw. Sozialist Zapatero, bleib bei deinen Leisten! Oder besser: kehr um und glaub an das Evangelium!


2

0
 
 Suarez 18. Juli 2014 

@Pluto16 - Moral und Individualismus

Aus unserem christlichen Glauben heraus achten wir jeden einzelnen Menschen, denn er ist ein von Gott geschaffenes und damit gewolltes Geschöpf. Sie haben völlig Recht, dass dem christlichen Glauben das Auflösen des Menschen ins Kollektiv vom Grundverständnis des Seins her völlig fremd ist. Gleichwohl ist aber Moral nicht bloße Subjektivität, der keine allgemeine Verbindlichkeit zukommt. Die Verbindlichkeit liegt in der Achtung der göttlichen Schöpfung. Wo Moral ihren Bezug auf Gott verliert, schlägt sie ins Gegenteil um, wie ihre Beispiele totalitärer Staaten erschreckend deutlich zeigen. Moral ist, wenn ich es hier so formulieren darf, ein Geschenk Gottes, etwas, das nicht in unserer Verfügung steht im Sinne freier Interpretation. Sobald Moral also ins Abstrakte abgleitet - und sie tut es notwendig in den modernen Ideologien - wird sie zu einem Instrument der Unterdrückung des Menschen (Individuums), ja des Terrors.


3

0
 
 Suarez 18. Juli 2014 

@Pluto16 - Da haben Sie aber Marienzweig gehörig missverstanden

Marienzweig nimmt ja ausdrücklich auf die Freimaurer kritisch Bezug, die eine "Kollektivmoral" etablieren wollen. Im Übrigen sind bei solchen gesellschaftlichen Konstruktionen auch "engagierte" Christen mit im Boot, wie zum Beispiel Hans Küng, der immer vom Weltethos schwadroniert und sein Fantasiegebilde für eine absolute Wahrheit ausgibt.

Das Problem liegt wohl darin, dass man Moral nicht von ihrer Gebundenheit ans Metaphysische lösen kann. Moral lebt einzig aus unserer Beziehung zu Gott. Wo diese wegfällt, wird Moral zu einem leeren Spiel, einem bloßen Gestus der Macht. Entsprechende Beispiele gibt es zuhauf in der Geschichte säkularer Macht, die Moral lediglich missbraucht, um den eigenen Totalitätsanspruch durchzusetzen.

So ist es ja auch bei dem Sozialisten Zapatero, der ja nicht das Wohl des Menschen im Blick hat, sondern lediglich die Macht der sozialistischen Bürokratie verabsolutieren will, indem Religion ins Bürokratische, also rein Menschengemachte, aufgelöst wird.


4

0
 
 goegy 18. Juli 2014 
 

Was bezweckt er wohl mit dieser Idee, dieser bitter böseste Katholikenfeind der letzten Dekaden.
Man bezeichnet ihn als den Totengräber des nach-francistischen Spaniens, ein geistiger Vorläufer Francois Hollandes in Frankreich.


3

0
 
 Pluto16 17. Juli 2014 
 

@Marienzweig /3

Die von ihm geforderte „dauerhafte Allianz zwischen den Konfessionen“ ist „Neusprech“ und bedeutet nichts anderes als DIE ABSCHAFFUNG ALLER RELIGIONEN ZU GUNSTEN EINES „NEUEN ALLMÄCHTIGEN GOTTES“.

Roland Baader seziert die Lügen des Sozialismus mit dem Skalpell, so dass die totalitären Allmachtsfantasien dieser tödlichen Ideologie hervortreten. Er zeigt sachlich fundiert auf, mit welchen (vermeintlichen) Verlockungen die Menschheit in den Untergang geführt wird.

Es handelt sich um kein religiöses Buch, aber es öffnet die Augen ungemein und (so seltsam es klingen mag) es hat meine atheistische Einstellung zerstört.

Die Familie des Verstorbenen stellt das Buch momentan zum kostenlosen Download in mehreren Formaten zur Verfügung unter:

http://www.roland-baader.de/


2

0
 
 Pluto16 17. Juli 2014 
 

@Marienzweig /2

Das erklärt auch den verbreiteten Hass auf Kirchen und alte Werte wie Familie usw.. Der NEUE GOTT muss den „Alten“ und die alten Wertvorstellungen zwangsläufig vernichten um allmächtig zu sein.

In den 10 Geboten steht nicht „beraube deinen Nachbarn im Namen der sozialen Gerechtigkeit weil er mehr hat als du“, sondern das genaue Gegenteil.
Die 10 Gebote stärken die Rechte des Individuums und des Privateigentums, also den Individualismus. Von Kollektivismus ist da keine Rede, denn er ist die Wurzel des Bösen.

Der Platz reicht hier nicht aus um das detailliert auszuführen. Ich möchte ihnen die Lektüre des Buches

„Kreide für den Wolf – Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus“ von Roland Baader

ans Herz legen, einem gläubigen Christen und wachen Geist, der leider vor Monaten verstarb.
Bitte lesen sie es unbedingt und sie werden begreifen, welche Bösartigkeit wirklich hinter der Forderung des Sozialisten Zapateros steckt.

/3


3

0
 
 Pluto16 17. Juli 2014 
 

@Marienzweig /1

„Was gut und wertvoll ist bestimmt der Mensch“.
Richtig, das nennt sich Moral! Moral setzt aber immer Verantwortlichkeit voraus und Verantwortung kann es nur bei Freiheit der Entscheidung (also in Freiheit) geben.
Freiheit der Entscheidung kann nur heißen: individuelle Freiheit. „Moral“ ist also immer bezogen auf ein Individuum. Somit kann die von ihnen genannte Kollektivmoral nicht existieren. Wer individuelle Moral zerstört, zerstört JEGLICHE Moral.
Die Folgen dieser kollektivistischen Pseudomoral hat den Menschen in allen Abarten des Sozialismus unendliches Leid gebracht, egal ob unter Hitler, Stalin, Mao usw.

Und ja, Jesus Christus gehts an den Kragen, wie sie sagen. Das liegt daran, dass der Sozialismus dem Individuum ALLES verspricht: Paradies, Sinn und neuen Schöpfer. Der NEUE GOTT ist der allmächtige, sozialistische Staat. Nordkoreas Kim Il Sung hat sich und seine Partei 1989 nicht umsonst offiziell als UNFEHLBAR (also göttlich) erklärt.

/2


2

0
 
 Rolando 17. Juli 2014 
 

Kurios

Zapatero spricht von Wahrheit, achtet sie aber nicht, spricht von Freiheit und Toleranz, gibt aber selbst vor was zu tolerieren ist und was nicht. Der Hintergrund ist das aushebeln der gültigen in apostolischer Sukzession stehenden Priesterweihe, (z.B. durch staatliches Vorschreiben von Frauenpriestertum) um die Gegenwart Jesu minimieren, ein Werk des Teufels. Das kann eine weltweite Christenverfolgung nach sich ziehen. Doch es passiert nicht mehr als Gott zulässt, vertrauen wir.


4

0
 
 Der Nürnberger 17. Juli 2014 

Hmmm...

ich glaube, Hr. Zapatero hat selbst kein wirkliches Bild von dem, was er da sagt. Was soll diese "Autorität" dann werden, ein Diskutiergremium, Kaffeekränzchen? Wer würde dann Vorsitzender? Etwa er selbst? Mit welchen Sanktionen wollte diese "Autorität" dann ihre Beschlüsse durchsetzen? Vielleicht mit 1 Monat Glockenläutverbot, sonst nehmen wir euch die Kelche ab? Oder mit 1 Monat Muezzin-Rufverbot, sonst nehmen wir euch die Gebetsteppiche ab? Gibt es in Spanien eigentlich keine Psychiatrische Anstalt für solche Typen?
"..denn die Religionen hätten „ein Problem“ mit den Rechten der Frauen." -Zitat aus letztem Absatz-
Vielleicht weht der Wind aus dieser Ecke? Gender läßt grüßen?


2

0
 
 140968 17. Juli 2014 

Ich glaube nicht an

die sozialistische Internationale. Ich erinnere mich noch gut daran, als Zapatero das liberale Abtreibungsgesetz durchgezogen hat gegen den Widerstand von Millionen von Gegnern, dagegen sind Martin Schmidt und die Vorgänge im Europaparlament betreffend One-of-us und Estrela Bericht beinahe demokratisch. Soviel zu den strapazierten Vokabeln "Respekt" und "Freiheit".

Totus tuus


3

0
 
 antony 17. Juli 2014 

Das eigentlich gefährliche an Zapateros Vorschlägen ist, ...

... dass er den Menschen Haltungen und Gesinnungen aufzwingen bzw. verbieten will.

Das ist der Kern des Totalitarismus. Das kann ein Staatswesen nur mit diktatorischen Methoden umsen. Gab es in Deutschland 2x im 20. Jhdt.

Beides Mal übrigens mit quasi-religiösem Wahrheitsanspruch.


12

0
 
 antony 17. Juli 2014 

@ chorbisch: Doch, Zaptero will jemandem verbieten, ...

... katholisch zu sein oder verbindlich einer anderen Religion anzugehören. Das bedeutet nämlich: "Ich glaube an eine Wahrheit, die für alle Menschen gültig ist." Ein Katholik (oder ein ernsthaft evangelischer oder Muslim oder Jude oder ...) nimmt exklusiv in Anspruch, dass seine Religion die wahre ist, und dass die anderen Religionen, sofern sie dem widersprechen, die Unwahrheit glauben. Genau das will Zapatero aber verbieten.

Wenn ein Muslim sagt: "Jesus ist nicht der Sohn Gottes und der Koran ist vom Engel Gabriel diktiert worden", dann sage ich als Katholik: "Da irrt er."

Natürlich werde ich den Muslim als Muslim respektieren und ihm tolerant gegenüber treten.


9

0
 
 Veritasvincit 17. Juli 2014 

@chorbisch

"Ich sehe nicht, daß Zapatero irgend jemandem verbieten will, katholisch zu sein, so lange er seine Mitmenschen glauben läßt, was sie wollen."

Zapatero lässt seine Mitmenschen glauben, was sie wollen, solange sie ihren Glauben nicht verkünden und im Leben anwenden. Was verkündet und angewendet werden darf, würde die internationale religiöse Autorität bestimmen.


7

0
 
 sttn 17. Juli 2014 
 

Wenn ich nicht überzeugt bin das meine Religion stimmt,

und die Wahrheit ist, dann bin ich nicht gläubig.

Herr Zapatero hat nicht begriffen was es heißt religiös zu sein.


8

0
 
 Marienzweig 17. Juli 2014 

Langzeitpläne!

Ich bin sicher, es gibt sie!
Absichten, Projekte, die auf der Agenda stehen.
Strategien werden dafür entwickelt, um diese durchzusetzen.

Gesellschaftlich erwünschtes Verhalten, gelenkte Entwicklungen und Denkweisen, Genderismus, Einheitsreligion - in Zeiten der immer mehr sich entwickelnden Globalisierung ein vielversprechendes Unterfangen.

Was gut und wertvoll ist, bestimmt der Mensch. Aber nicht er als Individuum, sondern die Elite, die Sorge dafür trägt, dass dieses Denken sich bis ins kleinste Dorf fortpflanzt.

Schon die Freimaurer hatten vor vielen Jahrzehnten die Einstellung, dass aus allen wichtigen Religionen das Wesentliche und Verbindende herausgeschält und als Weltreligion etabliert werden sollte.

Flapsig ausgedrückt:
Jesus Christus geht´s an den Kragen!
ER möge mir diesen Ausdruck verzeihen, aber ich sehe es nun mal so!

Nur eine Verschwörungstheorie oder doch ein Langzeitplan?


9

0
 
 Christin16 17. Juli 2014 

Zapatero

sprach diese Gedanken, ich las sie hier und hatte einen Gedanken: Dieser Mann möchte gerne in naher Zukunft für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden ... Ironie aus.


6

0
 
 chorbisch 17. Juli 2014 
 

@ Adson von Melk

Für so blutrünstig hätte ich Sie nicht gehalten!
Aber gerade weil es Leute wie diesen selbsternannten "Kalifen" gibt, oder in früheren Jahrhunderten "Inquisitoren" gab, die alles auf den Scheiterhaufen schickten, was sie für "Häretiker" gehalten haben, ist so eine Idee, wie die von Zapatero entstanden.

Es stimmt, Christus hat gesagt: "Keiner kommt zum Vater, denn durch mich!". Er hat aber meines Wissens nie gesagt: "Und jene, die mir nicht zum Vater folgen wollen, die sollt Ihr schon zu ihren Lebzeiten auf dieser Erde vertilgen mit Stumpf und Stiel!"

Es mag sein, daß alle Nichtkatholiken, vom Atheisten, über den Moslem bis zum orthodoxen Mönch auf dem Berg Athos, allein dadurch verdammt sind, weil sie nicht katholisch werden wollen. Aber sie zu be- und verurteilen und zu entscheiden, was mit ihnen geschieht, ist Sache des HERRN, nicht unsere.

Ich sehe nicht, daß Zapatero irgend jemendem verbieten will, katholisch zu sein, so lange er seine Mitmenschen glauben läßt, was sie wollen.


0

0
 
 Faustyna-Maria 17. Juli 2014 
 

Wow, als würde man satan persönlich zuhören.

Zapatero fordert also das Erschaffen einer Weltreligion und die faktische Abschaffung aller anderen Religionen.

Der Mann ist offenbar überzeugter Atheist, weil er nicht versteht, was Religion ist. Wie so viele sozialist(isch)en (Fanatiker), hasst er, was er nicht versteht und seinen Ideologien im Weg steht.

@bernhard_k und
@chronotech

Ihre Kommetare fassen das sehr gut zusammen, wes Kind diese Idee ist.


12

0
 
 Stefan Fleischer 17. Juli 2014 

Hier irrt Zapatero

Erstens, wenn es keine Wahrheit gibt, dann gibt es keine Ausnahmen. Dann ist auch dieser Satz nur eine Meinung, meinetwegen eine Überzeugung, der jedermann widersprechen darf.
Zweitens, es gibt keine echte Freiheit, ausser in der Verantwortung. Die Verantwortung aber verlang nach Wahrheit, sonst ist sie unmöglich.
Drittens, es gibt keinen Respekt vor anderen Überzeugungen, ausser in der Anerkennung der Überzeugung des anderen, gerade auch dort, wo man diese als falsch oder als irrend bezeichnen muss. Jede "Ökumene" (hier im aller weitesten Sinn des Wortes) besteht in der Suche und der Ausformulierung der Gemeinsamkeiten, aber genau so in der offenen und ehrlichen Benennung der Unterschiede. Alles andere führt niemals zu einem friedlichen Zusammenleben.
Konsequenz davon ist, Es gibt die Wahrheit, aber es gibt auch ein "Menschenrecht", zu irren. Dieses leitet sich von der Wahrheit ab, dass der Mensch unvollkommen ist.


6

0
 
 antony 17. Juli 2014 

Fazit: Keiner darf für sich absolute Wahrheit in Anspruch nehmen, außer Zapatero.

So sagt er: "Die einzige Wahrheit sei 'die Freiheit, der Respekt gegenüber allen Konfessionen'“. Das sind sicher wichtige Werte. Aber Zapatero hat hier gleich zwei "absolute Wahrheiten" formuliert:

1. Freiheit (was auch immer er darunter versteht) und Respekt sind absolute Wahrheiten. - Nebenbei: Das sind zwar Werte, aber keine Aussagen, die wahr oder falsch sein können.

2. Andere Wahrheiten gibt es nicht. Auch ein Wahrheitsanspruch.

Fazit: Zapatero will 8 Milliarden Menschen sein persönliches Credo aufnötigen. Wahrlich ein Zeichen von Freiheit und Respekt...


14

0
 
 Ad Verbum Tuum 17. Juli 2014 

Kennt Zapatero Hans Küng?

Hört sich doch sehr nach Weltethos an.
Nur wird dabei übersehen, dass dies nicht funtkionieren kann.
- ohne Glaube bzw. Wissen um absolute Wahrheit, definiert langfristig der Mächtige, Werte, Würde, Gut & Böse.
- Religion ohne Gott, ohne Gottesfurcht, entlarvt sich schnell als Menschen-gemacht und verpflichtet mich - zu nichts.
- Friede bedarf der Religion. Des Wissens um das Geschöpf-Sein, um der menschlichen Begrenztheit, um der Verpflichtung einem Gott, einem Richter, gegenüber dem ich mein Tun auch jenseits der irdischen Spanne verantworten muss. Nur das Wahrnehmen der, der Sinn für, die in mir durch Gott offenbarten Wahrheit, das Gewissen, kann Menschen, Völker & Kulturen jenseits von Polizeigewalt & Rechtsprechung zum Guten verpflichten.


10

0
 
 Ulrich Motte 17. Juli 2014 
 

"Autorität"

klingt für mich sehr nach Gewalt gegen Andersdenkende. Ich wünschte das, was "Chorbisch" sagt, hätte die beiden Großkirchen schon früher gesagt, und nicht erst so lange nach dem Mennonitenbrüdergemeinden und Freie bzw. Reformierte Baptisten Religionsfreiheit forderten!


0

0
 
 Maxim 17. Juli 2014 
 

Ziel?!

Wenn ich die Wahl gerade wegen der offensichtlich mehrheitlich Glaubenden verloren hätte, würde ich auch versuchen, auf einem Umweg meine antireligiöse Haltung auf einer internationalen Ebene zur dominaten Hoheit kreieren zu können.
Bei Abtreibung und bei der Homo"ehe" ist das ja auf internationaler Ebene durch bestimmte Staaten und Organistionen in einem nicht zu erwartenden Maße gelungen. Die Abtreibung ist heute ja bereits die größte Totesursache.
Man sprich von "globaler internationaler Autorität" und verschleiert damit nur den eigenen Hass und Versuch eigene Meinungsherrschaft herzustellen, die mit Sicherheit nur zu eigenem Meinungsterror führen wird.
"1984" v. George Orwell lässt grüßen.
Man spricht dann: Die einzige Wahrheit sei „die Freiheit, der Respekt gegenüber allen Konfessionen“.
Schlechtes erreicht man immer, indem man Gutes vorschütz bzw. als Ziel vorgibt. Wir werden es auch noch bei der Euthanasie erleben.


13

0
 
 prim_ass 17. Juli 2014 
 

Jesus Christus spricht:
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich!"


23

0
 
 KdGt 17. Juli 2014 
 

Christlicher Glaube basiert auf göttlicher Offenbarung

und daher sind die Inhalte kein Menschenwerk!


16

0
 
 Aredhel 17. Juli 2014 

New Age

Willkommen im Zeitalter des Regenbogens, in dem Geschlechter, Klassen, Völker und Religionen gleichgemacht werden sollen mit dem Ziel, dass Jesus nicht mehr Gottes Sohn ist??


23

0
 
 dalet 17. Juli 2014 

Wahrheit

Den Anspruch auf Wahrheit haben viele - nicht nur Politiker, sondern auch ganz normale Gläubige - längst aufgegeben.

Glaube ist eine Tradition, die gepflegt wird, mehr nicht. Das ist Selbstzweck und benötigt genau betrachtet weder eine Wahrheit noch einen Gott.


4

0
 
 chorbisch 17. Juli 2014 
 

@ bernhard_k

Es gibt ja auch die Erklärung, daß sich die Freimauerer als Folge der Religionskriege des 16. und 17. Jahrhunderts gebildet haben, um zu verhindern, daß sich die Menschen wegen unterschiedlicher religiöser Ansichten gegenseitig umbringen.
Das das Problem noch sehr akut ist, sieht man ja derzeit unter anderem im Nahen Osten oder in Afrika.
Natürlich "muß" jede Religion den Anspruch erheben, die einzig Wahre zu sein. Das rechtfertigt aber nie und nimmer, "Häretiker", "Ketzer" oder "Ungläubige einzusperren, zu foltern oder zu töten.
Das das möglich ist, zeigt die Geschichte Europas seit dem 30jährigen Krieg, mit Ausnahme (Nord-)Irlands.
Auch der Konflikt im Irak oder in Syrien ließe sich leichter lösen, wenn es dort keinen religiösen Fanatismus gäbe.


2

0
 
 Marcus, der mit dem C 17. Juli 2014 
 

"Religion ist Opium..."

Zapatero ist Sozialist. Er will die Religionen unter staatlich-doktrinelle Kuratel stellen. Religionen würden demnach ihre Moral nicht aus eigenen Werten ableiten, sondern bekämen nach Tagesmode ethische Richtlinien aufoktroyiert von der Politik/Medien/Meinungs"machern". Das ist blanker Relativismus, El Diablo läßt grüßen durch Herrn Zapatero.


22

0
 
 Adson_von_Melk 17. Juli 2014 

Ich sehe mit größtem Interesse dem Tag entgegen

an dem Senor Zapatero diese seine Ideen dem neuen Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi (korrekt: Ibrahim ‘Awwad Ibrahim ‘Ali al-Badri as-Samarra’i) vorträgt. Das wird ein denkwürdiges, wenn auch blutiges Ereignis.

Irgendwie wird José Luis mir auch fehlen, er war ein guter Sparringspartner. Und ein so schreckliches Ende hat er nicht verdient ...


8

0
 
 chronotech 17. Juli 2014 

Es klingt fast wie....

...ein direkter Ausschnitt oder gar ein Zitat aus dem Buch: "Kurze Erzählung vom Antichrist" (W. Solowjew) www.kath.net/news/17801


19

0
 
 bernhard_k 17. Juli 2014 
 

Die Freimaurer würden sich freuen.

Aber dann würde die Rechnung ohne den Wirt gemacht ;-)


13

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionen

  1. „Wurzeln und Identität der Christen werden verwischt“
  2. „EU bekräftigt ihr Engagement für Religionsfreiheit“
  3. Coronavirus: Papst ruft zu Gebetstag aller Religionen am 14. Mai auf
  4. 16 Kirchen und Religionsgemeinschaften beim UNO-Gedenktag gegen Gewalt
  5. Weltversammlung von "Religions for Peace" am Bodensee beginnt
  6. 10 Millionen Euro für „House of One“
  7. Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung
  8. Religionskritik ja, Islamkritik nein
  9. Lackner: Religionen haben Verantwortung für Gewalt in ihrem Namen
  10. Ist der Islam 'nur' eine christliche Irrlehre?








Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  2. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  5. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  6. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  7. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  8. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  9. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  10. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  11. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  12. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  13. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  14. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  15. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz