Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  2. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  5. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  6. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  7. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  8. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. "Derselbe Polarstern"
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

Spanische Nonne fordert radikalen Umbau von Kirche und Gesellschaft

7. Oktober 2013 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ihre Leitprinzipien kommen vom Marxismus, Feminismus und der Queer Theory.


Barcelona (kath.net/LSN/jg)
Die spanische Benediktinerin Teresa Forcades hat mit ihren radikalen politischen Ansichten mittlerweile über die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus Bekanntheit erlangt. Sie fordert die Abschaffung des Kapitalismus, die Verstaatlichung aller Sozialleistungen und Medien einschließlich des Internets, die Abschaffung aller Einwanderungsbeschränkungen und des Militärs.

Ihr wichtigster philosophischer Ideengeber ist Enrique Dussell, der, wie sie sagt „Marx im Licht des Evangeliums“ gelesen habe. Sie lehne den Kapitalismus vollständig ab, weil er die Freiheit abschaffe, sagte sie in einem Interview mit der BBC. Sie fordert die Verstaatlichung aller Banken und eine „unblutige ökonomische Revolution“. Alle Medien einschließlich des Internet sollten vom Staat betrieben werden. Das „Ende der Xenophobie“ und die Abschaffung aller Einwanderungsbeschränkungen stehen ebenfalls auf der Agenda der Benediktinerin.


Forcades behauptet mit der Kirche hinsichtlich des Lebensschutzes übereinzustimmen. Sie ist allerdings wiederholt gemaßregelt worden, als sie öffentlich die legale Abtreibung befürwortet hat und diese als „Recht der Frauen auf Selbstbestimmung“ bezeichnet hatte. Der katholischen Kirche wirft sie vor „frauenfeindlich und patriarchalisch“ zu sein. Das müsse geändert werden, verlangt die bekennende Feministin. Außerdem gebe es weder biblische noch theologische Gründe gegen weibliche Priester, weibliche Bischöfe oder eine Frau als Papst, behauptet sie. Hinsichtlich der Homosexualität sieht sie sich der „Queer Theory“ nahe, jener akademischen Theorie, die den ideologischen Hintergrund für die Schwulenbewegung bildet.

Ihre von der kirchlichen Lehre abweichenden Ansichten hat sie in einem Brief wie folgt zu rechtfertigen versucht. Die Lehrautorität der Kirche sei von allen Katholiken zu respektieren, allerdings solle niemand davor zurückscheuen, einen vernünftigen Zweifel öffentlich zu äußern.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benediktiner

  1. Nursia – Norcia, der neue Anfang. Succisa virescit
  2. Die Benedikt-Option
  3. Benediktiner wählten Abt Gregory Polan zum neuen Abtprimas
  4. Liturgie: 'Worte der Kirchenväter' oder Alltagssprache?
  5. Frühere Freundin des britischen Premiers wird Benediktinerin
  6. Vorarlberg: Großbrand beim Kloster Mehrerau
  7. Oskarnominierung für Kloster-Doku: God Is The Bigger Elvis
  8. Kloster Einsiedeln: Abt Martin macht in Reha Fortschritte
  9. Abt Martin Werlen ist auf dem Weg zur Genesung
  10. Kloster Einsiedeln: Abt Martin ist weiterhin in Spezialklinik







Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  2. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  3. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  4. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  5. "Derselbe Polarstern"
  6. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  11. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  14. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  15. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz