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| ![]() Südafrikas Bischöfe gegen Kondome zur Aids-Bekämpfungvor Minuten in Weltkirche, keine Lesermeinung Sie fördern die sexuelle Freizügigkeit und bieten keinen wirklichen Schutz vor Aids: So äußerten sich die Bischöfe Südafrikas zum Thema Kondome. Pretoria (Kipa/kath.net) Entgegen dem Vorstoss eines Amtskollegen lehnenSüdafrikas Bischöfe die Freigabe von Kondomen zur Aids-Bekämpfung weiterab. DerVorsitzende der Südafrikanischen Bischofskonferenz, Kardinal WilfridNapier,betonte im Anschluss an die siebentägige Vollversammlung der Bischöfe inPretoria, die Benutzung von Kondomen leiste sexueller FreizügigkeitVorschub,wie südafrikanische Zeitungen am Dienstag berichteten. Der sexuelle AktderLiebe werde auf diese Weise in eine egoistische Suche nach Befriedigungverwandelt, ohne wirklichen Schutz vor Aids zu bieten. Der katholische Bischof von Rustenberg und Aids-Beauftragte derBischofskonferenz, Kevin Dowling, hatte seine Amtskollegen Anfang Juli ineinem Gutachtenaufgefordert, die Benutzung von Kondomen zu gestatten. Angesichts dervielenAids-Toten und - Infizierten dürfe man sich vor dieser Frage nicht"drücken". Die katholischen Episkopate Südafrikas, Botswanas und Swasilands hieltendiebreit angelegte Propagierung und Verteilung von Kondomen für eineunmoralische und falsche Waffe im Kampf gegen Aids, heisst es in einerErklärung derBischofskonferenz. Im Gegenteil könnte nach ihrer Auffassung dieverstärkteVerwendung von Präservativen sogar eine der Hauptursachen für dieAusbreitungder Immunschwächekrankheit sein. Sexuelle Enthaltsamkeit und Treue seiendiebesten Mittel zur Überwindung von Aids. In Südafrika sind laut Statistiken 4,7 Millionen Menschen mit demAids-Virusinfiziert, mehr als in jedem anderen Land weltweit. Das ist rund einNeuntelder Bevölkerung. In Botswana sind nach Schätzungen mehr als ein Drittel,inSwasiland rund ein Fünftel der Bewohner infiziert. Als einzige Ausnahme zur Benutzung von Kondomen nannten die Bischöfelautden Berichten Ehepaare, von denen ein Partner bereits den Virus trägt.DieKirche akzeptiere in diesem Fall, dass jeder das Recht habe, sein Lebengegeneine tödliche Gefahr zu schützen. Ärzte- und Hilfsorganisationen inSüdafrikakritisierten die Entscheidung der Bischöfe. Der Gebrauch von Kondomen seieineder wenigen derzeit wirksamen Massnahmen gegen die Ausbreitung von Aids. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuAids
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