Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Der grosse Betrug
  4. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  5. Corona-Ausbruch in Frankfurter Baptistengemeinde
  6. Papst Franziskus in Geldnot!
  7. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  10. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor

Nightfever in Fulda: Angebot für Menschen, die der Kirche fern stehen

2. März 2012 in Jugend, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Menschen können „kommen, bleiben und gehen, wann sie wollen. Außerdem fasziniert die Ruhe“.


Fulda (kath.net/pm) Am vergangenen Samstag fand das zweite Nightfever in Fulda statt.: „Die Resonanz war durchweg positiv. Wir waren überrascht, dass sich so viele Menschen auf der Straße haben ansprechen lassen und in die Kirche gekommen sind. Das bestätigt auch unsere Ortswahl“, so Helene Haubs, Mitglied des sechsköpfigen Kernteams von Nightfever Fulda. Die Organisatoren wählten die Heilig-Geist-Kirche aus, da sie direkt zwischen dem Kino und dem Kneipenviertel Fuldas liegt. Von außen ist die ehemalige Spitalskirche aus dem 18. Jahrhundert eher unscheinbar in die Häuserzeile eingefügt. Noch heute ist das Heilig-Geist-Seniorenzentrum in den Gebäudekomplex integriert. Dort finden die Jugendlichen für die Katechese am Nightfeverabend in einen Gruppenraum Platz. Die spätbarocke Kirche wurde in den vergangenen Jahren aufwendig saniert und ist daher eine Freude für jeden Besucher. „Wir möchten mit unserer Initiative gerade ein Angebot für Menschen schaffen, die der Kirche fern stehen“, sagte Helene Haubs. „Ich glaube viele schätzen die ungezwungene Atmosphäre von Nightfever: sie können kommen, bleiben und gehen, wann sie wollen. Außerdem fasziniert die Ruhe. Dieses Feuer des Glaubens wollten wir dauerhaft in Fulda erleben.“

Beim zweiten Nightfever berichtete Adrian Vogler den anwesenden Jugendlichen in der vollbesetzten Kirche, wie er beim ersten Gebetsabend ein Ehepaar von der Straße einlud. „Der Mann sagte, er könne nicht in die Kirche gehen. Er war vor einer Woche aus der Kirche ausgetreten“, so der Jugendliche. „Ich lud ihn dennoch ein, da die Kirche für alle Menschen offen sei. Nach einigem Zögern gingen sie hinein. Am Ende kam der Mann bei mir vorbei und bedankte sich für die Einladung zu diesem besonderen Gottesdienst“, so Adrian Vogler in der Heilig-Geist-Kirche.

Auf Initiative des Kernteams kam Professor Dr. Cornelius Roth zum zweiten Nightfever. Der Regens des Fuldaer Priesterseminars, der bereits mehrfach auf Weltjugendtagen war, bedankte sich für die Einladung und sagte am Beginn seiner Ansprache: „Ich bin überzeugt, Nightfever ist die Zukunft der katholischen Jugendgottesdienste. So habe ich die Initiative kürzlich erst bei einem Treffen mit evangelischen Studenten vorgestellt“, sagte Cornelius Roth und hatte damit die Aufmerksamkeit der rund 200 Jugendlichen auf seiner Seite. In seiner Predigt legte Roth das Evangelium vom ersten Fastensonntag aus. Er stellte zunächst die Wüste als den Schauplatz der Erzählung im Markusevangelium vor. Sie sei im Alten Testament für das Volk Israel sowohl der Ort der Gottesbegegnung als auch der Ort des Verzichts und des Murrens gewesen. An diesem ambivalenten Ort bereite sich Jesus sich auf sein Wirken vor und wird in Versuchung geführt.

„Die erste Versuchung des Teufels mit Brot steht heute für den Konsum von materiellen Dingen“, erklärte Roth. Der Vorsatz in der Fastenzeit zum Verzicht müsse aber weiter führen: „Aus dem Weniger muss ein Mehr werden. Ein Mehr an Leben für Christus“, so Roth. Dabei reagiere Jesus in der ersten Versuchung nach Matthäus auf die Aufforderung des Teufels mit einem Schriftzitat. Diese Weisheit übernahmen später auch die Wüstenväter, die gegen die verschiedenen Versuchungen das Wort Gottes lasen. Den Jugendlichen empfahl Roth: „Nehmt euch in der Fastenzeit täglich 15 Minuten Zeit, um in der Heiligen Schrift zu lesen. Dann wird aus dem reinen Verzichten ein Mehr für die Begegnung mit Gott.“

Die zweite Versuchung stelle die Ehre in den Mittelpunkt der Betrachtung, so Roth weiter. Das Entscheidende dabei sei, nicht die Ehre der Menschen zu suchen, sondern Gott zu ehren. Das könne auch bedeuten, für die Sache des Glaubens und der Kirche belächelt zu werden, wie es auch bei Nightfever in einigen Gesprächen auf der Straße vorkomme. Auch die Medien übten häufig Kritik an der Kirche. „Aber wir haben einen Trost. Heißt es doch in der Schrift: Ehre sei Gott und Friede auf Erden. Wir müssen also erst Gott die Ehre geben, damit wirklich Friede auf Erden herrscht.“

Mit der dritten Versuchung leitete Cornelius Roth in die spätere Anbetung über. „Prüft heute und in der Fastenzeit die Frage: Wer ist Herr in meinem Haus? Was hat Macht über mich?“, fragte Roth die Jugendlichen. Er riet ihnen, die Macht Gottes vor dem Allerheiligsten zu erfahren und sich von Jesus bemächtigen lassen. „Geht in diesen 40 Tagen in die innere Wüste mit Christus und sucht die Begegnung mit ihm. Versucht das Evangelium Jesu zu verstehen, wie es jemand mal auf sieben Worte zusammengefasst hat: Gott ist da und er liebt dich. Wer das versteht und verinnerlicht, für den ändert sich nur ein Wort: Gott ist da und er liebt mich.“, sagte Cornelius Roth zum Abschluss seiner Predigt.

Das nächste Nightfever in der Heilig-Geist-Kirche Fulda findet am 27. April statt. Weitere Informationen unter www.fulda.nightfever-online.de

kathTube-Video 'Nightfever: Du bist eingeladen':



kathTube-Foto: Eucharistische Aussetzung beim Nightfever Fulda:





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Bethany 2. März 2012 

@Paddy

Tatsache? Super! Vielen, vielen Dank für die Information! Ich notiere mir es gleich und bin auf jeden Fall am 31. März mit meinem Mann dabei!


0

0
 
 Medugorje :-) 2. März 2012 

HERZLICH WILLKOMMEN

München Stay & Pray am 10.3.2012
München Nightfever: 17. März 2012
Gottes und Marien Segen

Hervorragender Beitrag Danke liebe
kath.net Redaktion.Gott Segen Euch


0

0
 
 FULDAundtrotzdemKATHOLISCH 2. März 2012 
 

Nightfever Fulda

Auch wenn ich nicht mehr soo jung bin, so besuchte ich dennoch den besagten Nightfeverabend in Fulda. Welch ein Geschenk doch diese Abende sind. Den Herrn anzubeten in der Eucharistie. Untermalt mit Musik und Texten usw.
Der einzige Kritikpunkt an diesem Abend, war Regens Roth. Gegen die Predigt kann man nichts sagen, sie war durch und durch katholisch. Es wirkt nur sehr unverständlich, dass gerade er dort solche \"fromme\" Predigten hält. Gerade Herr Roth ist es, der für seinen Führungsstil im Seminar immer wieder kritisiert wird. Fromme Semiaristen werden von ihm und seinem Spiritual rausgemobbt und dafür praktizierende Homosexuelle geweiht (wie im vergangenen Jahr geschehn). Trotz erheblicher Kritik die mittlerweilen das Bischofshaus erreicht hat, werden keine Umbesetzungen vorgenommen. Seit Regens Roth die Leitung des Seminars übernommen hat, ist die Zahl der Seminaristen erheblich gesunken (was nicht nur auf den allgemeinen Glaubensverlust zurückzuführen ist). Schade


1

0
 
 Paddy 2. März 2012 
 

... und morgen am 03.03. findet in Nürnberg auch wieder ein Nightfever statt (in St. Elisabeth, um 19 Uhr Messe und anschließend Anbetung...Gespräch/Beichte/Segen).
@Bethany: Nightfever findet nun Ende März auch erstmals in Bamberg statt - am 31.03.2012 in St. Martin. Beginn ist um 18 Uhr mit der Messe, dann Anbetung und Möglichkeit zum Gespräch, um 23 Uhr dann Abschluss mit der Komplet.
Herzliche Einladung ;-)


0

0
 
 inge.pühringer 2. März 2012 
 

In Linz in der Karmelitenkirche gibt es die Strassenevangelisation

Es ist ähnlich. In der Kirche ist Anbetung und eine Jugendgruppe spielt Musik. Priester sind auch bereit zu Aussprache und Segnungen für Menschen die von der Strasse herein kommmen. Ein Gruppe von den Veranstaltern, geht dann mit Kerzen auf die Strasse und lädt die Leute wahllos, also wirklich alle die da an der Landstrasse vorbeikommen ein in die Kirche zu gehen und die Kerze die sie geschenkt bekommen drinnen anzuzünden.
Viele Leute folgen diesem Angebot, auch viele Jugendliche die rockig und cool daherkommen nehmen das Angebot an.
Drinnen sind sie dann oft sehr berührt. Sie bekommen auch vor dem Allerheiligsten die Gelegenheit eine Bitte aufzuschreiben und sie vorne vor Jesus in ein Körbchen zu legen, für die auch gebetet wird. Und sie bekommen ein Wort Gottes das sie sich nehmen dürfen, welche auf kleinen Zetteln stehen.
An den Ausgängen stehen noch Leute, die ihnen helfen wenn sie Fragen haben oder ihnen den Weg zu einem Priester weisen.
Viele werden da sehr berührt vo


1

0
 
 Bethany 2. März 2012 

Wunderbare Atmosphäre!

In Bamberg existiert ähnliche Veranstaltung. Sie trägt den Titel \"Lange Nacht der Kirchen\" und war letztes Jahr im Mai sehr erfolgreich. Die Atmosphäre ist einmalig und ich hoffe, dieses Jahr ebenfalls wieder dabei sein zu können falls das Erzbistum Bamberg die Veranstaltung wiederholt.


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Neuevangelisierung

  1. „Die Zeiten selbstverständlicher Kirchenmitgliedschaft sind vorbei“
  2. Kirche in Not veröffentlicht Beiträge von James Mallon, Johannes Hartl
  3. "Synodaler Weg": Theologin vermisst Forum über Evangelisierung
  4. „Neuevangelisierung – Modewort oder Lichtblick?“
  5. Unklare Töne
  6. George Weigel zur Kirche in Europa: Mission neu denken
  7. Im Winterschlaf… statt auf Mission
  8. „Mein erster Gedanke war einfach nur ‚wow‘“!
  9. „Der Abschied vom Glauben ist kein Naturgesetz“
  10. Dieser Bischof ist ein pastoraler Passagier








Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  3. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  4. Papst Franziskus in Geldnot!
  5. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  6. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  7. Der grosse Betrug
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  10. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz