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„Mein erster Gedanke war einfach nur ‚wow‘“!

9. Jänner 2018 in Interview, 1 Lesermeinung
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Nightfever-Repräsentantin Franziska Strecker über ihre Eindrücke von „Mission Manifest“-Vorstellung während #MEHR-Konferenz: „Auf der Bühne mussten wir immer weiter zusammenrutschen, weil wir so viele waren.“ kath.net-Interview von Petra Lorleberg


Augsburg-Köln (kath.net) „Es war ein bewegender Moment, als dann die verschiedenen Personen und Bewegungen aufgerufen wurden und wir gemeinsam die Bühne betraten. Mein erster Gedanke war einfach nur ‚wow‘!“ So beschreibt die Theologiestudentin und Ansprechpartnerin für Kommunikation der Nightfever,Initiative, Franziska Strecker (Foto), ihren ersten Eindruck während der Vorstellung des „Mission Manifest“ während der #MEHR-Konferenz des Gebetshauses Augsburg im kath.net-Interview.

kath.net: Frau Strecker, Sie waren für Nightfever auf der Bühne, als auf der MEHR-Konferenz das „Mission Manifest“ vorgestellt wurde. Was war da Ihr erster Eindruck?

Franziska Strecker: Für mich war es der erste Besuch auf der MEHR-Konferenz. In den Minuten, bevor das Mission Manifest vorgestellt wurde, haben wir uns am Rand der Bühne versammelt. Es war eine sehr herzliche Atmosphäre und die Vorfreude war spürbar. Natürlich waren wir auch gespannt, wie die Initiative bei den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Halle ankommt, denn dieser Punkt war nicht im Programm angekündigt worden.

Es war ein bewegender Moment, als dann die verschiedenen Personen und Bewegungen aufgerufen wurden und wir gemeinsam die Bühne betraten. Mein erster Gedanke war einfach nur „wow“!

Auf der Bühne mussten wir immer weiter zusammenrutschen, weil wir so viele waren.

Ich habe mich auch gefreut, auf der Bühne dann viele bekannte Gesichter zu sehen, die sich dafür einsetzen möchten, dass Menschen zu Jesus finden.


Insgesamt war es für mich auch ein sichtbares Zeichen für alles das, was in vielen Kontexten bereits intensiv gelebt wird und wofür ich sehr dankbar bin.

Im Anschluss war die Webseite www.missionmanifest.online aufgrund der vielen Zugriffe so überlastet und deswegen zeitweise gar nicht mehr aufrufbar. Das ist für mich ein schönes Zeichen.

kath.net: Nightfever gehört zu den Bewegungen, die bereits eine Form von Neuevangelisierung anbieten. Frau Strecker, wie kann man heute Menschen für den Glauben interessieren?

Strecker: Ich denke, dass die persönliche Begegnung da eine große Rolle spielt. Bei Nightfever gehen wir auf die Straßen und Plätze und laden Passanten mit einer Kerze ein, für einen Moment in die Kirche zu kommen und das zu einer Zeit, zu der die Türen der Kirchen normalerweise schon geschlossen sind. Die allermeisten von ihnen haben eine ganz andere Abendplanung und sind auf dem Weg ins Restaurant, Kino oder den nächsten Club, um Party zu machen. Genau in diesem Moment möchten wir dazu einladen, Gottes Liebe und Barmherzigkeit (neu) zu erfahren.

Und sehr viele nehmen die Einladung der jungen Menschen an. In der Kirche gibt es verschiedene Möglichkeiten Gott zu begegnen: eine Kerze anzünden, einen Bibelvers zu ziehen, ein Anliegen aufschreiben, der Musik zuzuhören, mit einem Priester zu sprechen, sich segnen zu lassen und das Sakrament der Versöhnung zu empfangen.

Es ist uns wichtig, in aller Freiheit einzuladen und ich glaube, dass dies auch für diejenigen, die angesprochen werden, eine wichtige Rolle spielt. Jedem ist selbst überlassen welches Angebot man wahrnimmt und wie lange man bleiben möchte. Wer die Einladung nicht annehmen möchte, dem wünschen wir noch einen schönen Abend. Wer weiß, was vielleicht allein nur diese kurze freundliche Begegnung bewirken kann.

Die Erfahrung von einem anderen persönlich angesprochen und eingeladen zu werden ist oft der erste Schritt. Das haben auch die anderen Teilnehmer auf dem Podium „Mission is possible“ am Freitagnachmittag berichtet, auf dem ich die Nightfever-Initiative vorstellen durfte.

kath.net: Wo sehen Sie das Herzstück, wenn Sie jemanden zum Kontakt mit dem Glauben einladen?

Strecker: Ich bin davon überzeugt, dass das Gebet dabei eine zentrale Rolle spielt. Wenn ich selbst in einer lebendigen Beziehung mit Christus stehe, kann ich auch authentisch Zeugnis von ihm geben. Gerade junge Menschen haben in meinem Empfinden ein sehr feines Gespür dafür, ob ihr Gegenüber wirklich das meint und zu leben versucht, was er oder sie sagt beziehungsweise tut. Wenn das gelingt, kann das Fragen aufwerfen und es entsteht eine Möglichkeit, über den Glauben ins Gespräch zu kommen.

kath.net: Nochmals zurück zur MEHR – als die Unterstützer von Mission Manifest (Vertreter der geistlichen Bewegungen sowie Bischöfe) auf der Bühne standen, wurden die anwesenden evangelischen und freikirchlichen Geschwister aufgefordert, für die Katholiken zu beten. War dies ein besonderer Moment für Sie?

Strecker: Ja, das war wirklich ein sehr besonderer Moment und ein starkes Zeichen der Verbundenheit, dass die evangelischen und freikirchlichen Geschwister für uns gebetet haben! Das war total stark und in dieser Form auch eine neue Erfahrung für mich.

Franziska Strecker (mit Mikro) bei#MEHR-Podium über Neuevangelisierung


#MissionManifest wird vorgestellt bei der #MEHR2018 - Mit dabei: Johannes Hartl, Pater Karl Wallner/Heiligenkreuz, Bernhard Meuser/Youcat


Foto oben (c) Franziska Strecker


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Lesermeinungen

 SpatzInDerHand 9. Jänner 2018 

danke!!


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