Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  9. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  12. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  13. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

Ein Atheist ruft Gott zur Hilfe

17. Februar 2012 in Aktuelles, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


BBC-Debatte: Dem Darwinisten Dawkins entschlüpft ein „O Gott“


London (kath.net/idea) Der Atheist Richard Dawkins (Foto) hat versehentlich Gott um Hilfe angerufen. „O Gott“, brach es aus dem Oxforder Evolutionsbiologen heraus, als er aufgefordert wurde, den vollständigen Titel des Hauptwerks von Charles Darwin (1809-1882) „Die Entstehung der Arten“ zu zitieren. Er lautet: „On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life“ (Über die Entstehung der Arten mittels natürlicher Auslese oder die Erhaltung der bevorzugten Rassen im Daseinskampf).

Dawkins – Autor des Bestsellers „Der Gotteswahn“ – stellte sich am 14. Februar einer BBC-Debatte mit dem Domherrn der anglikanischen St. Paul’s Kathedrale, Giles Fraser (London). Dabei ging es um die Ergebnisse einer von der Richard-Dawkins-Stiftung in Auftrag gegebenen Umfrage über den Glauben der Briten. Dawkins erklärte in der Radiosendung, die meisten, die sich als Christen bezeichnen, seien in Wahrheit gar keine: Eine „erstaunliche Anzahl“ könne noch nicht einmal das erste Evangelium im Neuen Testament – Matthäus – benennen. Daraufhin forderte ihn Giles auf, den vollen Titel des Darwin-Werks über die Evolution zu zitieren. Er habe sich „überrumpelt“ gefühlt, beklagte sich Dawkins später gegenüber der Londoner Zeitung „The Times“. Aber nach einer Schrecksekunde, in der ihm das „O Gott“ entwischt sei, habe er die Formulierung annähernd wörtlich aufsagen können. Er habe die Aufforderung als unfair empfunden.


Darf ein Atheist bestimmen, wer Christ ist?

Giles wiederum wirft Dawkins vor, unfaire Schlüsse aus der Meinungsumfrage zu ziehen. Wer sich als Christ bezeichne, tue dies „in gutem Glauben“. Es sei „Unsinn“ zu erwarten, dass ausgerechnet ein Atheist wie Dawkins zu bestimmen habe, wer Christ ist. Bei der Umfrage hatte knapp die Hälfte (49 Prozent) der Befragten, die sich als Christen bezeichnen, angegeben, sie glaubten an Jesus Christus als Gottes Sohn. Vier Prozent bezweifelten, dass er jemals existiert hat. Ein knappes Drittel ist überzeugt, dass Jesus körperlich vom Tode auferstanden ist; 18 Prozent bezweifeln auch eine Auferstehung im geistlichen Sinne.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Atheisten

  1. Nach Atheistenprotest entfernt US-Schule eine Zehn-Gebote-Tafel
  2. „Es ist wieder soweit“
  3. Innsbrucker Theologe: Atheisten argumentieren häufig unter Niveau
  4. Auch Atheisten zweifeln
  5. Ungläubige gelten als moralisch verkommen und gefährlich
  6. Nichtchristliche Kapelle als Hochzeits-Location für Atheisten
  7. US-Atheisten: Auf den Weihnachtsgottesdienst verzichten
  8. Atheisten kopieren kirchliche Bierdeckelaktion
  9. USA: Atheisten wollen Gideon-Bibeln aus Hotelzimmern verbannen
  10. 'Spaghettimonster-Kirche' verklagt das Land Brandenburg







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  7. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  14. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz