Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  14. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  15. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“

'Zölibat und Ehe' sind 'sehr eng verwandte Lebensformen'

18. Oktober 2011 in Interview, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


KATH.NET-Interview mit Michael Prüller, Pressesprecher von Christoph Kardinal Schönborn, während der Heiligenkreuzer Tagung über den Zölibat


Heiligenkreuz (kath.net) „Zölibat und Ehe“ sind „sehr eng verwandte Lebensformen“. Dies sagte Dr. Michael Prüller, Pressesprecher von Christoph Kardinal Schönborn, Erzdiözese Wien, am Rande einer Tagung über den Zölibat im Stift Heiligenkreuz im Gespräch mit Christof Zellenberg/KATH.NET. Über die Tagung hat kath.net bereits berichtet.

Prüller erläuterte, dass beide Lebensformen „sehr viel gemeinsam“ hätten, „weil sie ein Bund sind“. Beide schließen als Form des „lebenslangen, bewusst gewählten, ausschließlichen Lebens“ „das Kapitel: ‚Schaun wir mal, was da vielleicht noch Besseres nachkommen könnte‘ ein für alle Mal in dieser Biographie ab“.


„Beides“, so der frühere stellvertretende Chefredakteur der „Presse“, „Zölibat und lebenslange ausschließliche Ehe, sind Formen, die nur dann funktionieren, wenn man sich darauf verlassen kann, dass die Gnade in diesen Lebensformen wirkt.“

Prüller, der selbst verheiratet und Vater von acht Kindern ist, nannte sowohl die christliche Ehe wie auch den Zölibat um des Himmelreiches willen „gleichermaßen ein Zeugnis für die Hoffnung auf diese Gnade.“ „Es wird keine lebenslange Ehe halten und eine wirklich erfüllte Ehe sein – und die Erfüllung ist ja letzten Endes auch die Funktion der Ehe für beide – wenn nicht die beiden Ehepartner in der Liebe zueinander immer mehr wachsen.“ Doch genauso werde auch der Zölibat „ohne die Liebe zu Christus als DER einzigen Bezugsperson im Leben des Menschen“, einer Liebe, „die also so eine solche Ausschließlichkeit oder Exklusivität hat“, „nicht funktionieren“, Und der Zölibat „funktioniert letzten Endes auch ohne den Glauben nicht“, Glaube „verstanden als ein ständiges Bemühen, auch auf den hinzugehen, auf den dieses Zusammenleben gründet“. Beide Lebensformen stünden zueinander „in Wechselbeziehung“.

Hinweis: Alle Vorträge von der Tagung im Stift Heiligenkreuz können exklusiv im KATHSHOP.at als DVD bestellt werden: KATHSHOP.at

In voller Länge auf kathTube: KATH.NET-Interview mit Dr. Michael Prüller beim Zölibatskongress im Stift Heiligenkreuz




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zölibat

  1. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  2. Schweizer Priester ließ sich kurz vor seinem Tod zivilrechtlich trauen
  3. Marketz möchte den Zölibat 'freistellen'
  4. Kurienkardinal Ouellet: "Viri probati" lösen Priestermangel nicht
  5. "Ich bin ein solcher verheirateter Priester“
  6. Kardinal Ruini gegen Priesterweihe für verheiratete Männer
  7. Schönborn: Grundform des priesterlichen Dienstes bleibt zölibatär
  8. Winibald Müller: Ende des Pflichtzölibats durch Synode eingeläutet
  9. Marx behauptet: "Zölibat wird nicht abgeschafft"
  10. Der Zölibat und das Märchen vom Priestermangel






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Kasper: Deutschsprachige Theologie ist Christologie-vergessen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz