Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  8. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

'Zölibat und Ehe' sind 'sehr eng verwandte Lebensformen'

18. Oktober 2011 in Interview, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


KATH.NET-Interview mit Michael Prüller, Pressesprecher von Christoph Kardinal Schönborn, während der Heiligenkreuzer Tagung über den Zölibat


Heiligenkreuz (kath.net) „Zölibat und Ehe“ sind „sehr eng verwandte Lebensformen“. Dies sagte Dr. Michael Prüller, Pressesprecher von Christoph Kardinal Schönborn, Erzdiözese Wien, am Rande einer Tagung über den Zölibat im Stift Heiligenkreuz im Gespräch mit Christof Zellenberg/KATH.NET. Über die Tagung hat kath.net bereits berichtet.

Prüller erläuterte, dass beide Lebensformen „sehr viel gemeinsam“ hätten, „weil sie ein Bund sind“. Beide schließen als Form des „lebenslangen, bewusst gewählten, ausschließlichen Lebens“ „das Kapitel: ‚Schaun wir mal, was da vielleicht noch Besseres nachkommen könnte‘ ein für alle Mal in dieser Biographie ab“.


„Beides“, so der frühere stellvertretende Chefredakteur der „Presse“, „Zölibat und lebenslange ausschließliche Ehe, sind Formen, die nur dann funktionieren, wenn man sich darauf verlassen kann, dass die Gnade in diesen Lebensformen wirkt.“

Prüller, der selbst verheiratet und Vater von acht Kindern ist, nannte sowohl die christliche Ehe wie auch den Zölibat um des Himmelreiches willen „gleichermaßen ein Zeugnis für die Hoffnung auf diese Gnade.“ „Es wird keine lebenslange Ehe halten und eine wirklich erfüllte Ehe sein – und die Erfüllung ist ja letzten Endes auch die Funktion der Ehe für beide – wenn nicht die beiden Ehepartner in der Liebe zueinander immer mehr wachsen.“ Doch genauso werde auch der Zölibat „ohne die Liebe zu Christus als DER einzigen Bezugsperson im Leben des Menschen“, einer Liebe, „die also so eine solche Ausschließlichkeit oder Exklusivität hat“, „nicht funktionieren“, Und der Zölibat „funktioniert letzten Endes auch ohne den Glauben nicht“, Glaube „verstanden als ein ständiges Bemühen, auch auf den hinzugehen, auf den dieses Zusammenleben gründet“. Beide Lebensformen stünden zueinander „in Wechselbeziehung“.

Hinweis: Alle Vorträge von der Tagung im Stift Heiligenkreuz können exklusiv im KATHSHOP.at als DVD bestellt werden: KATHSHOP.at

In voller Länge auf kathTube: KATH.NET-Interview mit Dr. Michael Prüller beim Zölibatskongress im Stift Heiligenkreuz




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zölibat

  1. Schweizer Priester ließ sich kurz vor seinem Tod zivilrechtlich trauen
  2. Marketz möchte den Zölibat 'freistellen'
  3. Kurienkardinal Ouellet: "Viri probati" lösen Priestermangel nicht
  4. "Ich bin ein solcher verheirateter Priester“
  5. Kardinal Ruini gegen Priesterweihe für verheiratete Männer
  6. Schönborn: Grundform des priesterlichen Dienstes bleibt zölibatär
  7. Winibald Müller: Ende des Pflichtzölibats durch Synode eingeläutet
  8. Marx behauptet: "Zölibat wird nicht abgeschafft"
  9. Der Zölibat und das Märchen vom Priestermangel
  10. Ratzinger-Schülerkreis fordert Beibehaltung des Zölibats







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  14. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  15. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz