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Wenn die Kirche mit dem weltlichen Gericht droht

12. August 2011 in Österreich, 10 Lesermeinungen
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In der kleinen österreichischen Diözese Feldkirch bekommen lt. Medienbericht jedes Jahr etwa 1000 Menschen eine gerichtliche Ladung von der Kirche. Grund: Keine Zahlung des Kirchenbeitrags - Geklagt werden schließlich jährlich etwa 130 Menschen


Feldkirch (kath.net)
Etwa 1000 Katholiken bekommen jedes Jahr in der österreichischen Diözese Feldkirch eine gerichtliche Ladung, weil sie den Kirchenbeitrag nicht gezahlt haben. Dies berichtet "Austria.com". Das Schreiben vom Bezirksgericht geht an alle, die trotz mehrfacher Mahnung die Zahlung verweigert haben. Laut Andreas Weber, Finanzkammer- Direktor der Diözese Feldkirch, sei die Zahl konstant. Das sei kein gerichtliches Verfahren, sondern um ein „ungeprüfter bedingter Zahlungsbefehl“. Normalerweise bleiben nach dem Gerichtsschreiben noch etwa 400 Personen übrig, die dem Bistum 160.000 Euro schulden. Wird mit diesen Menschen keine Einigung erreicht, kommt es zur Klage und in der Folge zu einer Exekution. In Vorarlberg sind dies etwa 130 Vorarlberger pro Jahr.



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Lesermeinungen

  24. August 2011 
 

Meine Kirchensteuer zahle ich schon deshalb von Herzen gern,

weil die Kirchen und Klöster in Österreich und Deutschland mit Abstand am besten erhalten sind.

Freue mich jedesmal, wenn eine Kirche wegen Renovierung eingerüstet ist und bald in neuem Glanz erstrahlt - zur Ehre Gottes.


0
 
 Cölestin 14. August 2011 

Da wäre seitens der Kirchenbeitragsstellen mehr Fingerspitzengefühl notwendig.


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 Lorger 12. August 2011 
 

Die zwangsweise Eintreibung

von ausstehenden Kirchenbeiträgen ist bestimmt kein Mittel der Innenmission. Diese Menschen werden die RKK verlassen, da in der Regel der Kirchenbeitrag zwar der Anstoß für den Austritt ist, eine feste Bindung zur Kirche jedoch schon lange nicht mehr da ist.


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 Bonifaz2010 12. August 2011 
 

@ Athina

\"Exekution\" meint Zwangsvollstreckung. Ich finde es unerträglich, daß die Kirche einem den Gerichtsvollzieher ins Haus schickt. Wie ich überhaupt das ganze Kirchensteuersystem für völlig verfehlt halte. Das viele Geld dient der Kirche - jedenfalls in den deutschsprachigen Ländern - nur dazu, jede Menge unkatholischen Blödsinn zu finanzieren und eine katholische Fassade aufrechtzuerhalten, hinter der sich keinerlei katholischen Inhalte (mehr) befinden.


1
 
  12. August 2011 
 

@Athina: Was ist mit Exekution gemeint ?

@Athina: \"Exekution\" meint hier \"Gerichtsvollzieher steht vor der Tür\".


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 Ehrmann 12. August 2011 

Frage: nur in Vorarlberg???

Die Diskussion um die Finazierung durch (exekutierbare!) Kirchenbeiträge ist schon uralt - Hitler wollte dadurch die Katholiken aus der Kirche drängen - ihm ist das nicht gelungen Jetzt ist es immer noch ein (notwendiges?) Übel. Ich denke, es wäre zumiondest den Versuch wert, zumindest vorübergehend auf Exekutionen zu verzichten. In Wien ist es meines Wissens kein so kleiner Betrag, der mit Klagsdrohungen eingetrieben werden muß - wird. Und Viele treten tatsächlich deshalb aus - besonders, wenn sie nicht verstehen, daß damit etwa Kunstförderung betrieben wird.....


0
 
 Athina 12. August 2011 

Was genau ist denn mit \"Exekution\" gemeint?


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 Gandalf 12. August 2011 

@Philosophus: Trotzem halte ich es für schwerst bedenklich und äußerst fraglich, ob dies mit der Botschaft der Kirche vereinbar ist, wenn die Kirche wegen ein paar lumpigen Euros Leute vors Gericht bringt.


2
 
 FritzBerger 12. August 2011 
 

Kirchensteuer

Dieses Relikt, eine deutsch-österreichische Spezialität, gehört abgeschafft. In anderen Ländern lebt die Kirche auch ohne staatlichen Einzug mindestens ebenso gut, manche behaupten sogar besser.


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 Philosophus 12. August 2011 
 

Da wären doch alle blöd,

die ihren Kirchenbeitrag rechtzeitig zahlen, wenn man auch dann ungeschoren davonkommt, wenn man nicht bezahlt!


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