Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Corona: Grazer Theologen sehen Impfpflicht "problematisch"
  2. Papst: Messritus aus Zaire mögliches Modell für Amazonas-Liturgie
  3. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  4. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  5. „Ist Gott nicht ganz gescheit?“
  6. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  7. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  8. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  9. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  10. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  11. Die Chancen stehen gut, dass das Fehlurteil kassiert wird
  12. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau
  13. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  14. Alles nur Theater?
  15. Verwaltungsgericht Düsseldorf: Muslimin darf keinen Niqab tragen, während sie ein Auto steuert

Frei erfundenes Hochgebet, eine halbe Scheibe Brot und etwas Traubensaft

10. Juni 2020 in Österreich, 61 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Liturgiemissbrauch in der Pfarrei Dornbirn - Pfarrer ohne liturgische Kleidung bei einer Eucharistiefeier mit völlig frei erfundenem Hochgebet, einer halben Scheibe Haushaltsbrot und Traubensaft - VIDEO - UPDATE: Reaktion der Diözese


Dornbirn (kath.net) Ungeniert stellt die katholische Pfarrei Dornbirn „Hausgottesdienste für Familien“ auf youtube, in denen Pfr. Dominik Toplek Gottesdienste mit völlig frei erfundener und äußerst schlichter Hochgebetsvorlage feiert, zur Verwendung kommen Haushaltsbrot und Traubensaft. Der Gottesdienstleiter trägt keinerlei liturgische Kleidung. Die Gottesdienste wurden live auf youtube übertragen und sind auch auf der Homepage der Pfarrei verlinkt.

 

Im Familienhausgottesdienst für Pfingsten 2020 findet sich folgende Szene, die kath.net möglichst genau dokumentiert. Der Priester spricht nach den Fürbitten und einem Vaterunser-Lied: „Wir erinnern uns: Im Brechen von Brot und Teilen von Wein ist Jesus immer wieder in unserer Mitte. Wir denken an ihn im Brechen des Brotes und Weines. Machen wir uns ganz bewusst, dass Jesus in dieser Feier gegenwärtig ist, da ist. Wir bitten jetzt um den Segen über dieses Brot.“ Sitzend greift er nach seiner liturgischen (elektronischen) Vorlage und nach einem Kuchenteller, auf dem eine halbe Scheibe normales Haushaltsbrot liegt. Er erhebt den Teller zunächst mit beiden Händen und schaut die halbe Brotscheibe konzentriert an. In einer Gebetsgeste legt er eine Hand auf den Brustbereich, die andere Hand erhebt weiterhin den Kuchenteller. „Danke, Jesus, dass du uns stärkst, du uns Mut machst, diese aufregende Zeit jetzt einfach gut zu durchstehen.“ Inzwischen hat der Gottesdienstleiter die halbe Scheibe Haushaltsbrot vom Kuchenteller leicht emporgehoben.


 

„Danke, dass du mit uns gehst und immer bei uns bist. Teilen wir jetzt miteinander dieses Brot.“ Er reicht den Kuchenteller zu der Sängerin, die neben ihm sitzt. Diese ergreift die Brotscheibe, bricht sich ein Stück davon ab, gibt den Teller zurück, behält ihre Stück Brot, während sie es andächtig anschaut, in der Hand. Dann verzehren beide in Stille das Brot. Nun stellt der Gottesdienstleiter ein Weinglas auf den Tisch und füllt es mit einer roten Flüssigkeit. „Ja, anstelle von Wein haben wir einen Traubensaft. Ich bitte genau gleich wie vorhin.“ Inzwischen hat der Gottesdienstleiter das Glas erhoben und hält es mit beiden Händen, er schaut den Traubensaft konzentriert an. „Danke Jesus, dass du uns stärkst und uns Mut machst, diese aufregende Zeit gut zu überstehen. Danke, dass du mit uns gehst und immer bei uns bist.“ Es folgt eine kleine Stille, dann greift er nach einem zweiten Glas, schenkt davon etwas aus dem ersten Glas ein und erläutert: „Ich teile also diesen Traubensaft.“ Ein Glas gibt er an die Sängerin weiter, beide leeren ihre Gläser. Es folgt wieder eine kurze Stille, beide haben ihre Hände gefaltet, die Sängerin schließt ihre Augen.

 

Beim Gottesdienst zum Dreifaltigkeitssonntag gehen beim Umschütten des Traubensaftes von dem einen zu dem anderen Glas offenbar einige Tropfen daneben, was der Pfarrer nach dem Trinken des Saftes beim Griff nach einem Papiertuch mit folgenden Worten kommentiert: „So, jetzt haben wir eine Sauerei gemacht, das machen wir noch weg.“

 

Der Priester lädt im Gottesdienst nicht ausdrücklich dazu ein, dass die Familien zu Hause ebenfalls Brot und „Wein“ bereitstehen haben, allerdings lädt das gesamte Setting sehr dazu ein, besonders aktuell in der Zeit der Einschränkungen von Messbesuchen wegen der Corona-Pandemie.

 

kath.net hat Presseanfrage an die Diözese Feldkirch gestellt.

 

UPDATE 12.6. 8 Uhr: Antwort der Diözese Feldkirch auf kath.net-Presseanfrage:

„Familien können zu Hause keine Eucharistie feiern – das ist Pfr. Dominik Toplek sehr wohl bewusst. Der von kath.net angesprochene Livestream zeigt auch keine Eucharistiefeier, sondern Anleitungen für Familien zur Feier ihres Haus- und Wortgottesdienstes. Damit wurden Familien unterstützt, um in Zeiten der Pandemie zu Hause gemeinsam beten und feiern zu können.“ Das erläuterte Elisabeth Willi, Kommunikations-Redakteurin der Diözese Feldkirch, auf die kath.net-Presseanfrage.

   

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 f12 11. September 2020 
 

Ein Priester ist zu bedauern ,der solch einen Quatsch veranstaltet. Mit einem Gottesdienst hat dieses so wieso nichts zu tun.Dieser Priester kann mir nicht weis machen dass er an die Realpräsenz Jesu Christie in der heiligen Kommunion glaubt..


0

0
 
 Tempel 15. Juni 2020 
 

Antwort der Diözese Feldkirch?!

... Der von kath.net angesprochene Livestream zeigt auch keine Eucharistiefeier, sondern Anleitungen für Familien zur Feier ihres Haus- und Wortgottesdienstes.
Was zeigt es dann?!! Eine Werbeveranstaltung der Bäckerinnung oder was! Das ist eine Anleitung zum Liturgiemissbrauch und sonst nichts auch wenn die Diözese Feldkich anderer Meinung ist. Das ist ja nicht neues...


3

0
 
 Zeitzeuge 12. Juni 2020 
 

Liebe SalvatoreMio,

ich bin davon überzeugt, daß Sie Ihren Nicknamen

in guter Absicht gewählt haben.

Wenn Sie ihn ändern möchten, empfehle ich die

Redaktion von kath.net direkt wie folgt anzu-

schreiben:

[email protected]

Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob man einfach

sich mit einem anderen Nicknamen einloggen kann.

Ich hoffe, daß mein Rat zum Erfolg führt.

Falls Sie interessiert sind am a.o. Ritus habe

ich für Sie und evtl. weitere Interessenten hier

eine Messerklärung des a.o. Ritus von H.H. Pater

Martin Ramm, Petrusbruderschadft, verlinkt.

Laudetur Jesus Christus!

liborius-wagner-kreis.de/_lwk-fundus/Zum-Altare-Gottes-will-ich-treten_Die-Hl.Messe-in-ihren-Riten-erklaert.pdf


3

0
 
 foramentor 12. Juni 2020 
 

Liebe Lesa

Die Liturgie soll so gefeiert werden, wie Sie die Kirche festlegt und mit jener "Interpretation", wie sie ein geweihter Priester kraft seines Glaubens und seiner Nähe zu Jesus vertreten und begründen kann. Da die wenigsten Gläubigen Theologie studiert haben - ich auch nicht -, müssen wir den Geistlichen bezüglich der "Interpretation" vertrauen können.

Ich gebe Ihnen aber recht, die Grenze zwischen "Interpretation" und "Manipulation" der Liturgie verschwimmt heutzutage zu oft und zu schmerzlich. Die Kirche Jesu soll ja lebendig bleiben, leider macht sich hier und das ADHS-Syndrom bemerkbar und zu viele Festgottesdienste verkommen zum Event. Die strittige You-Tube-Produktion hat für meine Empfindung zu viel liturgische Nähe und sollte klarer abgegrenzt sein.


3

0
 
 horologius 12. Juni 2020 
 

Fluch und Segen der gar nicht mehr so neuen Medien

Wer sich darin präsentiert, muss damit rechnen, dass seine Präsentation in Einzelteile zerlegt wird. Dank Corona kommt einiges an Missständen an die Öffentlichkeit, es gab ja schon mehr liturgisch Sonderliches bei Onlinegottesdiensten.


2

0
 
 lesa 12. Juni 2020 

Im Glauben und Liturgie geht es um die Feier von Empfangenem.

@foramentur: Soll die Liturgie nun gefeiert werden, wie "hardliner" den Glauben begreifen oder gemäß den Ohrenschmeicheleien und dem Unterhaltungswert den die Leute erwarten?
Um den Glauben, die Liturgie und die Wahrheit vor Willkür und Entstellung zu schützen, gibt es eine Ordnung. Glaube und Liturgie sind keine Manipuliermasse.


7

0
 
 Zeitzeuge 11. Juni 2020 
 

Ich hoffe doch sehr, daß die Theologie von H.H. Pfr. Toplek

keine abschreckende Wirkung auf gläubige

Katholiken ausübt, also unverfälscht und

unverkürzt die kath. Glaubens- und Sittenlehre

darbietet, auch hinsichtlich des hl. Messopfers!


Gläubige Katholiken rezipieren pflichtgemäß

die verbindliche katholische Glaubens- und

Sittenlehre eben gerade nicht, wie sie diese

subjektiv verstehen, sondern objektiv so, wie

die hl. Kirche jeden Gläubigen verpflichtet,

Abweichungen davon wären Häresie!

Da gibt es keine Kompromisse zwischen

Wahrheit (Dogma) und Irrtum (Häresie)

und auch kein Recht auf Glaubenszweifel,

vgl. hierzu z.B. Gal. 1,8!

Auch ist jeder

Eklektizismus("Auswahlkatholizismus") bzgl. der

verbindlichen kath. Glaubens- und Sittenlehre

zutiefst

unkatholisch, niemand kann "halb" katholisch

sein, das geht nur ganzheitlich ohne Kompromisse!

Im Link zur allgemeinen Info der Artikel

"Häresie" aus der kathpedia.


Ich wünsche allen hier eine gesegnete, gute

Nacht,

der (echte) Zeitzeuge

www.kathpedia.com/index.php?title=H%C3%A4resie


7

0
 
 amor crucificada 11. Juni 2020 
 

Präfation außerordentlicher Ritus Fronleichnam

Ich habe heute bewusst die Präfation im Schott still mitgelesen/mitgebetet. Und ich möchte all den Priestern, die mit der Heiligen Messe rumspielen empfehlen, diese Präfation mal von Herzen durch zu beten und zu betrachten. Wer sich darauf einlässt, wird wieder wissen was er tut. Leider ist das Gebet zu lang, als dass ich es abschreiben könnte, und einen Link habe ich nicht gefunden.


6

0
 
 Lilia 11. Juni 2020 
 

Was hier zum Besten gegeben wird hat noch nicht mal Kindergartenniveau.

Sorry, aber ein kath. Priester, der sich für so etwas hergibt und sich dabei auch noch für die breite Öffentlichkeit filmen lässt, ist untragbar!!


10

0
 
 SalvatoreMio 11. Juni 2020 
 

Kritik an Username "Lieber Gott" . Der meine : "SalvatoreMio"

Ich fühle mich bei der Kritik hier persönlich angesprochen! Als ich mich bei kath.net anmeldete, wusste ich nicht so recht, wozu der Username nutzen könne. So schrieb ich "SalvatoreMio". Später fand ich das gar nicht mehr lustig und wollte den Namen loswerden - wusste aber nicht wie! Auf meine Anfrage erhielt ich keine Antwort. WER KANN MIR RAT GEBEN, ob ich mich umbenennen kann und WIE? DANKE!


0

0
 
 Diadochus 11. Juni 2020 
 

@foramentor

Wenn Pfarrer Toplek wirklich überzeugt ist von dem, was er da getan hat, dann wird er auch den Mut haben, seine Intention einer breiteren interessierten Zuhörerschaft zu erläutern. Er ist niemandem Rechenschaft schuldig, keinem Reformierten und keinem Traditionalisten, als nur unserem Herrn Jesus Christus. Das Dilemma ist die neue Messe. Diese hat sich als wahrer Fallstrick erwiesen. Der Opfercharakter kommt hier nicht zum Ausdruck. Der protestantische Mahlcharakter dominiert. Das ist das Dilemma. Viele Priester verfangen sich in dem Fallstrick. Die Saat geht auf.


7

1
 
 foramentor 11. Juni 2020 
 

Lieber Zeitzeuge

...womit Sie Pfarrer Toplek vermutlich eher abschrecken als ermutigen, hier seine Intentionen zu posten.

Priester stehen heute vor einem Dilemma:
Einerseits sollen sie den korrekten Glauben predigen und zelebrieren, aber bitteschön genauso, wie ihn Hardliner eben begreifen.
Anderseits müssen Sie sich offen für Neues zeigen, damit Sie nicht von Reformgeneigten als Traditionalisten angeprangert werden.

Also ich möchte diese Gratwanderung nicht tänzeln müssen!


0

5
 
 Zeitzeuge 11. Juni 2020 
 

Alles ist disharmonisch und falsch, was der verbindlichen

kath. Glaubens- und Sittenlehre widerspricht!

Hochwürden Pfarrer Toplek könnte ja hier auf
kath.net darlegen, was er eigentlich mit seinem
Tun beabsichtigt hat; gleichzeitig könnte er
ja die genuine kath. Meßopferlehre erklären inkl.
der hl. Wandlung, wobei zu beachten ist, daß
"Transfinalisation" und "Transsignifikation"
nicht das Dogma der Transsubtantiation doktrinär
korrekt zum Ausdruck bringen, vgl. Ziff. 11
der Enzyklika "Mysterium fidei" Papst Paul VI.
von 1965!

Es bleibt zu hoffen, daß das Glaubenswissen der
von H.H. Pfr. Toplek betreuten jungen Menschen
adäquat den Kenntnissen des kath. Glaubens z.B.
der Christkönigsjugend ist, vgl. Link!

Lex orandi, lex credendi gilt auch gerade heute

im Zeitalter der "Zeit(un)geistverwirrung", aber

immer nach den Vorschriften der hl. Kirche, nur

das ist sentire cum ecclesia!

ckj.ch/glauben/index.php?Kategorie=Die%20Heilige%20Messe&Artikel=6


6

0
 
 Ebuber 11. Juni 2020 
 

War alles nur ein Mißverständnis ?

In einer Zeit, da an allen Ecken und Enden heute gerade auch in unserer kath. Kirche Verwirrung herrscht, kann es doch eigentlich nicht verwundern, dass treue Katholiken (oder solche, die sich dafür halten!) dieses Video als sakrilegisch empfinden.
Ein Pfarrer - gerade wenn er so "toll" ist - sollte doch von Anfang an berücksichtigen, dass hier der Eindruck entsteht: die hl. Wandlung wird schändlich dargestellt. Vielleicht ist es ja auf der homepage der Pfarrei klargestellt? Hier jedenfalls entsteht der Eindruck von ehrfurchtslosem Spiel mit dem höchsten Sakrament. Das hätte man im Video sehr viel deutlicher machen müssen, wenn es anders gedacht gewesen wäre.


6

0
 
 Norbert Sch?necker 11. Juni 2020 

Lieber Chris2!

Nach zweimaligem Anschauen des Videos bin ich überzeugt: Das ist keine Messsimulation. Es will keine Messe sein. Pfarrer Toplek hat offenbar bewusst möglichst viel weggelassen, das den Anschein einer Messe erwecken würde, ganz besonders die Wandlungsworte. Außerdem hat er wahrscheinlich absichtlich kein liturgisches Gewand, er verwendet, wie mir scheint, gesäuertes Brot, er vermeidet jeden Bezug zum Letzten Abendmahl und hat keinerlei liturgisches Geschirr.
Vielleicht hätte er zusätzlich statt Traubensaft noch Orangensaft nehmen können. Und, wie ich früher schon erwähnt habe, nicht sagen sollen, dass Jesus jetzt "gegenwärtig" ist (obwohl es theologisch nicht falsch ist, Jesus ist immer gegenwärtig, wenn Menschen beten, aber hier kann es zu Verwechslungen führen).
Also: Ich halte es für einer Messe unähnlich genug, um Verwechslungen zu vermeiden. Es ist in meinen Augen ein ausführliches Tischgebet.


4

5
 
 foramentor 11. Juni 2020 
 

Liebe(r) Kuchen24

Es geht ja nicht darum, irgendwen "zur Schnecke" zu machen. Ich glaube gerne, dass Pfarrer Toplek ein guter Priester mit vielen Verdiensten sei. Die Kritik zielt ja auch nicht auf seine Person, sondern stellt Details seiner Vorgehensweise in Frage.

Für mich ist seine Vorgehensweise hinsichtlich des heiligen Sakraments der Eucharistie zu unsorgfältig. Das ist aber menschlich und macht Pfr. Toplek deswegen nicht unsympathisch.

In Foren ist die Tonart mitunter etwas rauh und disharmonisch, wozu u.a. wohl die Anonymität der Kommentatoren verleitet. Selbst in "wissenschaftlich nüchternen" Foren herrscht oft Kraftmeierei und Unfairness, wovon einige Diskutanten hier sicherlich ein Liedchen trällern könnten.

Interessant (und mutig) wäre eine Statement von Pfarrer Toplek persönlich.


3

1
 
 lakota 11. Juni 2020 
 

Bin jetzt etwas irritiert...

@SteffiK "...Sondern es wird gleich das "ganze Internet" sowie der zuständige Bischof informiert"...
Wer hat denn diese merkwürdige Hausmesse gefilmt und ins Netz gestellt?...Das wahr ja sicher nicht kath.net.

Was mir dann auffällt ist die Bezeichnung "toller" Pfarrer, den die Verteidiger des Pfarrers (vertraulich Dominik genannt) verwenden.
Ich habe noch nie gehört, daß man einen lehramtstreuen, die Liturgie würdig feiernden Priester als "tollen" Pfarrer bezeichnet hätte - eher die liberalen, expermentierfreudigen.
Ich kann mich ja irren, aber irgendwie erinnern mich manche Kommentare an frühere Trolle.


5

0
 
 Robensl 11. Juni 2020 
 

Unterscheidung Verhalten - Person

Es muss sorgfältig aufgepaßt werden, Verhalten und Person zu unterscheiden. Nur weil jemand sympathisch ist (und auch anderweitig Gutes tut), ist Kritik an seinem Verhalten nicht untersagt! umgekehrt darf man jmd wegen falschem Verhalten nicht persönlich runtermachen. (dieser Fehler wurde und wird in beiderlei Hinsicht z.B. auch bei homosexuellem Verhalten gemacht und ist unchristlich: Liebt den Sünder....) Hr. Toplek mag vieles als Priester richtig machen; was er hier tut, kann aber kaum noch als vom weiten Mantel des Katholischen gedeckt angesehen werden und führt die Menschen eher vom leibhaftigen Christus weg bzw. vorenthält IHN in Leib und Blut. Es stiftet zumindest Verwirrung in schwerwiegender Sache und das sollte ihm als Priester bewusst sein. Ihm dann allerdings sein Priestersein beinahe abzusprechen, wie hier erfolgt, halte ich auch nicht für besonders katholisch.


2

1
 
 Kuchen24 11. Juni 2020 
 

Positiv

Lieber Dominik, liebe Frau daneben.
Vielleicht sollten wir einmal betonen, was ihr alles Gutes für die Kirche macht. Ihr steckt so viel Fleiß und Engagement in all die Projekte, die ihr in Angriff nimmt! Dominik schafft es Menschen für die Kirche zu begeistern und vor allem auch junge Menschen. Bevor Leute hier Negativität verstreuen, sollten wir lieber all das Wunderbare, dass Dominik mit seinen Mitmenschen gestaltet, honorieren! Danke dafür - weiter so!


1

7
 
 Zeitzeuge 11. Juni 2020 
 

Jugendpastoral darf nie die kath. Glaubens- und Sittenlehre "verwässern"

oder gar verfälschen.

Abschreckendes Beispiel ist der von den DBK-
Bischöfen geförderte BD"K"J.

Es geht aber auch ganz anders und das mit Erfolg,

siehe Link!

Das Glaubenswissen der von den Petrusbrüdern
geführten CKJ-Mitgliedern ist bestimmt besser
als das wohl sehr vieler der heutigen jungen Menschen, die kath. getauft sind.

Unsere Jüngste hat dieses Jahr das Abitur abgelegt und sagt, daß nach 13 Jahren
"kath." Religionsunterricht das Glaubenswissen
ihrer Altersgenossen gleich NULL ist, das gilt
sogar für ehemalige Ministrantinnen!

Kyrie Eleison! Christe Eleison!

ckj.ch/ckj/index.php


5

0
 
 Chris2 11. Juni 2020 
 

Liebe @SteffiK

Sicher, die Kirche hat immer einem breiten Spektrum Raum gegeben, auch in verschiedenen Liturgien, die die Kirche im Laufe der 2000 Jahre immer tiefer erbetet und theologisch durchdrungen und in bewährte Formen gegossen hat (Sonderfall 1970). Doch eine Hl. Messeohne Wandlungsworte oder gar eine "priesterlose Hauskirche" ist keine Messe. Bei wiederholten Meßsimulationen kann die Kirche sogar die Exkommunikation aussprechen (auch unter Papst Franziskus!).
Auch kann man als Katholik nicht "Kirchen" denken, denn der Herr hat ausdrücklich "[m]eine Kirche" gegründet, als er Petrus zum Felsen ernannt und die Apostel mit der Feier der Eucharistie beauftragt hat. Und er hat weder die 10 Gebote aufgehoben, noch Beliebigkeit gepredigt. Ja, er hat Barmherzigkeit gepredigt, aber z.B. der Ehebrecherin auch ganz klar gesagt: "Nun gehe hin und sündige nicht mehr" (selbst erlebt, wie jemand das bei der Lesung einfach weggelassen hat!).
Beten wir füreinender und für Kirche und Welt um den Hl. Geist!


6

0
 
 lesa 11. Juni 2020 

Notwendiger Weckruf zur Unterscheidung der Geister in gefährlicher Vernebelung

@SteffiK: Bei der "Vielfalt an Spiritualitäten" in unserer genderverseuchten Kirche heißt es dringend, die Geister zu unterscheiden!
Es ist leider nötig, sich auf diesem Weg zu äußern. Alles andere wird kein bisschen nützen.

Gerne bete ich heute für Pfarrer Toplek, der Ihnen leid tut, für Sie, für unsere Diözese ...

Danke kath.net und allen Usern, dass Sie mutig das schützen, was wir heute feiern. Es hat mehr gekostet als ein bisschen nette Unterhaltung ...

[email protected]: Ihre Fronleichnamssegensgrüße möchte ich herzlich erwidern, im Gebet verbunden!


10

0
 
 horologius 11. Juni 2020 
 

„So, jetzt haben wir eine Sauerei gemacht, das machen wir noch weg.“

Allein dieser Satz ist ein Sakrileg! Und keiner regt sich darüber auf! Was hier gespielt wird, ist eine einzige Sauerei. Ein Hausgottesdienst, wenn es sowas in dieser Form überhaupt gibt, beinhaltet bestimmt in keiner Weise eine Art Eucharistiesimulation. Wenn wir daheim Familiengebet halten, steht eine Marienstatue, eine Josefsstatue, eine Ikone, eine Kerze und eine Reliquie auf dem Tisch, inklusive Weihwasser- und keine lächerlichen Holzmaxln. Außerdem beten wir noch mit echten Büchern, ganz ohne Tablet. Soll diesen Zirkus hier auch nur irgendjemand ernst nehmen?? Soll auch nur irgendjemand noch die katholische Kirche ernst nehmen?


13

0
 
 Gandalf 11. Juni 2020 

Messsimulation

Liebe Genossen! So etwas ist eine klare Messsimulation, nicht mehr und nicht weniger. Das ist kirchenrechtlich klar verboten, solle ein Priester eigentlich wissen, hier ist der Bischof in der Pflicht so etwas seinem Priester zu untersagen. Wir feiern und beten übrigens auch mit den Kindern wie etlichen Familien auch, sorry, aber auf so einen Unsinn würde ich als Katholik niemals kommen.


12

1
 
 bücherwurm 11. Juni 2020 

@User "Lieber Gott!": Bitte suchen Sie sich dringend einen anderen Nick.

Mit DIESEM Nick kann man Sie ja nicht mal anreden, ohne Fußnagelrollen zu bekommen. Und wenn Sie in Ihrem Post so wert darauf legen, dass man im anonymen Internet überlegen soll, dass Kommentare verletzend sein können, dann gilt das auch für SIE, denn Ihr Nick verletzt mein religiöses Empfinden: Wenn ich jemanden mit "Lieber Gott" anrede, dann spreche ich Gott im Gebet direkt an... ich gehe allerdings davon aus, dass der Allmächtige nicht hier bei uns mitpostet.


11

0
 
 Eisenherz 11. Juni 2020 
 

@ Die Wahrheit12 Liebe(r) Dornbirner(in), es geht doch gar nicht darum, einen Priester runter zu ma

Das Ärgernis am Verhalten dieses Priesters ist nicht, dass er vielleicht ein netter Kumpel ist, mit den Kindern gut umgehen kann oder einfühlsame Predigten hält. Auch viele Kinder feiern die Messe nach, selbst ich habe das im Volksschulalter gemacht (wenn auch würdiger als hier!) und sogar Papst Benedikt hat mit seinem Bruder (noch im alten Ritus) das (ziemlich professionell im alten Ritus) gespielt (nachzulesen in der neuen Biographie von P. Seewald). Die Kritik richtet sich darauf, dass dieser Priester es eigentlich besser wissen sollte, was er macht und sein Tun Verwirrung stiftet. Kinder wissen es nicht immer, was sie tun und spielen - ein Priester sollte es! Es ist ein Verstoß gegen die Liebe zu Gott, sein Sakrament der Liebe. Verwirren und verschleiern, die Ordnung der Kirche verletzen, das sind Werke des Widersachers! Dieser Ungehorsam ist ein Verstoß gegen die Liebe, wenn er auch noch so liebevoll inszeniert wird...


10

0
 
 Veritatis Splendor 11. Juni 2020 

Abgefahren

Bei der heutigen Priester(aus)bildung nicht wirklich verwunderlich. Ausnahme: Heiligenkreuz!


7

0
 
 hape 11. Juni 2020 

@Die.Wahrheit12

Dieser Priester mag ein netter Mensch und sympathischer Seelsorger sein, der gut mit Kindern umgehen kann. Um nett und sympathisch zu wirken, muss man aber kein katholischer Priester sein. Meine atheistischen Nachbarn finde ich auch ganz nett, ohne dass sie Priester wären.

Wenn diesr Priester allerdings ein guter Priester sein will, und entspr. seinem Weiheversprechen sollte er das wollen, dann sollte er sich wenigstens annähernd auch wie ein guter Priester verhalten. Eine Banalisierung der Liturgie, wie im Video zu sehen, wäre dann freilich ein Tabu, weil sie ein Ärgernis ist und die Seelen nicht zu Gott hin, sondern von ihm weg führt. Daher die Aufregung.


10

0
 
 Fischlein 10. Juni 2020 
 

@Die.Wahrheit12

Der Priester hat es sicher gut gemeint. Das aber was er gemacht hat, hat wenig mit Wahrheit zu tun. Durch sein Segensgebet über Brot und Saft simuliert er die Wandlung. Welchen Sinn sollte das haben?
Gut gemeint ist nicht immer gut.


7

0
 
 Norbert Sch?necker 10. Juni 2020 

@ diadochus

Die Frage ist: Wie viele Menschen verwechseln dieses Gebet mit einer Eucharistiefeier?

Wenn bei einer gemeinsamen Mahlzeit das Familienoberhaupt betet, das Brot segnet, bricht und austeilt - ist das dann Frevel? Wohl eher nicht. Das war früher einmal durchaus üblich, und finde das gut.

Etwas bedenklich erscheint mir am ehesten den Ausdruck Pfarrer Topleks, dass "Jesus gegenwärtig" ist. Das erinnert nach meinem Dafürhalten zu stark an die eucharistische Gegenwart. Ansonsten wirkt die Szene auf mich eher wie ein ausführliches Tischgebet als wie eine Messe. Und so war es ja - hoffentlich - auch gemeint.


6

3
 
 foramentor 10. Juni 2020 
 

Sakrileg oder Lappalie?

Ein "frei erfundenes" Hochgebet ist kein Hochgebet, eine halbe Scheibe Haushaltsbrot keine Hostie, ein Glas voller Traubensaft kein Kelch mit Wein. Der seriösen Absicht zur Wandlung möchte ich diesen Pfarrer nicht bezichtigen.

Allerdings erinnert die Szene der äusseren Form nach an die eucharistische Wandlung. Dass ein Priester eine Hausmesse in Anlehnung an die "berufsmässig" fast täglich zelebrierte Eucharistiefeier gestaltet, ist m.E. eine "déformation profesionelle".

Ob dieser Pfarrer vom "Nachäffer Gottes" übertölpelt worden sei? Tatsächlich wird getreu der endzeitlichen Prophezeiungen das Messopfer in der nahenden Endzeit stark unter Druck geraten. Leider kann die Entwertung und die Verballhornung der Eucharistie immer häufiger beobachtet werden; deren Abschaffung ist zudem erklärtes Ziel des freimaurerischen Humanismus.

Ich wünsche mir einen sorgfältigen Umgang mit den heiligen Sakramenten, wo insbesondere Geistliche beispielhaft vorangehen sollten.


11

0
 
 SteffiK 10. Juni 2020 
 

Teil 2 der ganz anderen Meinung

… anstatt sich darüber zu freuen, dass durch diese Vielfalt an Spiritualitäten und Charismen innerhalb der katholischen Kirche verschiedene Menschen angesprochen werden. 
3. würde ich mir wünschen, dass die Redaktion von kath.net, und auch alle anderen Mitchristen nicht den Weg der Denunzierung einschlagen, sobald ihnen etwas nicht ganz katholisch und rechtgläubig vorkommt, sondern so wie es der heilige Paulus auch empfiehlt, als ersten Schritt den Bruder darauf anzusprechen.  (Ich gehe jetzt mal davon aus, dass niemand Dominik zuerst angerufen und ihn gefragt hat, warum er diese Form des Feierns gewählt hat, bevor der Artikel hier veröffentlicht wurde).
Sondern es wird gleich das "ganze Internet" sowie der zuständige Bischof informiert (Presseanfrage).Das ist wirklich traurig! Schade. Ich würde mir wünschen,  dass wir mehr als eine Kirche denken und uns nicht gegenseitig die Rechtgläubigkeit absprechen. 


0

12
 
 Zeitzeuge 10. Juni 2020 
 

Positiven Schwung im Vollsinn vermittelt eine Umfrage aus den USA in 39 Bundesstaaten

bei jungen Menschen, welche den a.o. Ritus

der hl. Messe besuchen, siehe Link!

Wenn das kein positiver Schwung ist!

Ich wünsche einen gesegneten, besinnlichen

Tag des hl. Fronleichnamsfestes:

Tantum ergo sacramentum

veneremur cernui,

et antiqum documentum

novo cedat ritui!

liturgyguy.com/2020/05/26/2019-20-tlm-survey-what-we-learned-about-latin-mass-attending-young-adults/


12

0
 
 SteffiK 10. Juni 2020 
 

und noch eine ganz andere Meinung...

Ehrlich gesagt, machen mich vor allem die Kommentare hier und die Art und Weise der Berichterstattung sehr traurig. Das hat folgende Gründe:
1. arbeite ich in demselben Seelsorgeraum wie Dominik und ich habe daher das Glück regelmäßig an Messen, die er feiert, teilnehmen zu dürfen. Und aus dieser ganz persönlichen Sicht heraus, kann ich sagen, dass ich besonders bei seinen Messen eine starke communio mit Jesus und mit der ganzen Gemeinde erleben darf und ich oft innerlich berührt bin. Ihm hier daher fehlende Liturgieverständnis...vorzuwerfen, ist wirklich nicht angebracht.
2. habe ich lernen dürfen, dass katholisch allumfassend bedeutet.  Für mich heisst dies, das in dieser unserer Kirche ganz viel Platz ist. Und ich finde es daher sehr traurig, dass ich immer wieder lese oder höre wie anderer Formen
des Liturgiefeierns...fertig gemacht und denunziert werden,  ( Teil 2 folgt)


0

10
 
 Lieber Gott! 10. Juni 2020 
 

Liebt einander!

Um was geht es im Christentum? Un was ging es Jesus? Ums starre Befolgen von Regeln oder um aufrichtige Liebe zum Nächsten?
Wenn man sich hier viele Kommentare ansieht, kommt einem aufrichtige Liebe gegenüber Nächsten nicht als erstes in den Sinn...
Wie kann man sich so abwertend äußern über einen so wertvollen und liebevollen Menschen und Priester wie Dominik Toplek? Die meisten kennen ihn offenbar gar nicht...
Wie DieWahrheit12 schon schrieb, können wir dankbar sein, einen so tollen Priester zu haben, der liebevoll auf Kinder, aber auch Erwachsene ein- und zugeht und diesen so viel eher Zugang zum Glauben ermöglicht, als mit harter Regeltreue!
Ich fände es schön, wenn sich Jede/r, auch hier im anonymen Internet, vor dem Kommentarschreiben kurz überlegt, ob dies aus ehrlicher Nächstenliebe erfolgt und wie man ggf. auch sachliche Kritik so formuliert, dass es Niemanden unnötig verletzt. Ich glaube das wollen wir alle umgekehrt auch nicht. Danke!


2

12
 
 Diadochus 10. Juni 2020 
 

@Norbert Sch?necker

Der Liturgiemissbrauch ist ein einziges himmelschreiendes Sakrileg. Laien sollten das in keiner Weise imitieren und nachahmen. Das wäre satanisch. Orientieren Sie sich lieber an Thomas von Aquin -"Gottheit tief verborgen, betend nah ich Dir...", dann kommen Sie wieder in die richtige Spur.


12

3
 
 Die.Wahrheit12 10. Juni 2020 
 

Positive Meinung

Um hier auch noch etwas positiven Schwung rein zu bringen.
Hier noch meine Meinung:
Ich kenne denn Priester persönlich und bin froh, einen solchen Pfarrer in einer Kirche in der Nähe zu haben. Meine Kinder sind immer froh einen so tollen Priester zu haben. Ich finde es echt unangemessen, wie Ihr einen Priester so deratig nieder machen wollt, oder was wollt ihr damit erreichen? Ihr könnt dahin gehen wo ihr wollt, was ich weiß das ich und viele andere zu Ihm in den Gottesdienst gehen.


5

11
 
 lesa 10. Juni 2020 

Der Glaubenssinn der Getauften reagiert angemessen und kann zum Nachdenken anregen

@Robensl: Nein, Druck von oben ist ganz sicher nicht anzunehmen!
Es kann einfach jeder tun, was ihm einfällt und was er für eine gute "pastorale" Idee hält. Auch wenn das keine Messe war - beim derzeitigen Glaubenswissen halten viele Leute das für eine Hl. Messe. Gute Nacht! Solche Experimente fördern gewiss nicht den Glauben, sondern banalisieren die Eucharistie. Insofern kann man durchaus von liturgischem Missbrauch sprechen.
Die Reaktionen hier im Forum - aus dem noch normal empfindenden Glaubenssinn der Getauften heraus -. scheinen mir angebrachter als Beschwichtigungsversuche. Aber natürlich darf man erwarten, dass Pfarrer Toplek sich besinnt.


12

0
 
 Norbert Sch?necker 10. Juni 2020 

Schönen Dank an filiaecclesi für diese versöhnliche Deutung!

Ja, wenn das ein Vorschlag für einen innerfamiliären Gottesdienst sein will - für die Zeit, zu der ein Messbesuch nicht möglich ist - dann ist das keinerlei Frevel und stellenweise sogar ganz nett. Dann ist es sogar GUT, dass weder Hostien noch priesterliche Kleidung verwendet werden, sodass keine Verwechslung mit einer Eucharistiefeier möglich ist.

Hoffentlich, hoffentlich war es so gemeint. Und hoffentlich haben es die meisten so verstanden. Und hoffentlich erkennen alle, die das gesehen haben, dass eine echte Eucharistiefeier unendlich viel mehr ist als ein Familiengebet, selbst wenn dieses fromm und lieb und durchaus lobenswert ist. Aber Sakrament ist es halt keines, und Haushaltsbrot ist kein Ersatz für den Leib des Herrn.


6

6
 
 Robensl 10. Juni 2020 
 

Liturgiemissbrauch nicht im Speziellen

Wie filiaecclesi sehe ich auch nicht, dass hier dezidiert Eucharistie selbstgestaltet wird. So gesehen weniger schlimm als wenn eine "echte" Messfeier durch Eigenmächtigkeiten verunstaltet wird. Auch habe ich schon vor Jahrzehnten Pastoralreferenten erlebt, die so Eucharistie imitiert haben. Gleichwohl zeigt es halt, wie wenig selbst Priester vom Zentrum unseres Glaubens verstehen. Und wer weiß, ob so ein junger Priester nicht auch in gewisser Weise von oben unter Druck gesetzt wird, sowas abzuliefern. Feldkirch ist ja bekannt für eigenwillige Auslegungen des Katholischen...


4

4
 
 elisabetta 10. Juni 2020 
 

Was sagt dazu Kardinal Schönborn?

Nichts!


10

0
 
 filiaecclesi 10. Juni 2020 

Als Eucharistiefeier

war es wohl nicht gedacht, da ja keine Wandlungsworte gesprochen wurden und auch kein Hochgebet. Der (missglückte) Versuch, eine Art Hausliturgie vorzustellen wirkt etwas albern und ist die Aufregung nicht wert. Liturgiemissbrauch ist es in meinen Augen keiner


5

4
 
 Martinus Theophilus 10. Juni 2020 
 

Zirkus Toplek.

Man kann diesem sog. "Pfarrer" nur dringend empfelen, umgehend den "Zirkus Toplek" zu gründen und künftig seine Tätigkeit auf die Leitung desselben zu beschränken. In der Manege kann er sein Talent zu Improvisation und Textkomposition optimal entfallten und Jesus wird ihm dort sicher gerne behilflich sein, "diese aufregende Zeit jetzt einfach gut zu durchstehen".


6

3
 
 lesa 10. Juni 2020 

Es gibt auch Kostbares ...

@Eisenherz: Leider kann man dies hier nicht anders denn als "Kasperltheater" empfinden.
Aber zum Trost für alle, die über diesen liturgischen Missbrauch entsetzt sind: Es gibt im Ländle auch andere Übertragungen. Wer z.B. zufällig bei der Probe für die Übertragung zu Ostern mit dem Basilikachor in der Kirche war, konnte sich überzeugen. Eine Flut von tief gläubiger musikalischer Glaubensverkündigung. Viel, viel ernste Arbeit, akribische, dankenswerte Mühe um vollendete Schönheit der gesungenen Messe. So gestalten sie viele feierliche Messen, besonders zu hohen Festtagen.


6

0
 
 Eisenherz 10. Juni 2020 
 

Hier wird ja auch scheinbar "Familienstellen" (siehe Tisch) gleich mit gemacht - im Ländle ist man o

geschäftstüchtig und kann offenbar bei einem Priester verschiedene Dinge gleich im Paket buchen. Ist das ein neues Geschäftsmodell, falls die Kirchenbeiträge wegbrechen? Ist die ganze Kirche nur noch ein Kasperltheater? Kein Wunder, wenn sich die Menschen von solchen Witzfiguren abwenden...


8

2
 
 SalvatoreMio 10. Juni 2020 
 

Aber sicher ist das ist ein Priester!

Das Ganze ist nicht nur liturgisch noch mehr als eine Katastrophe, sondern in jeder anderen Hinsicht unmöglich!Dann besser gar nicht von Gott sprechen oder die Familien an das normale Tischgebet heranführen, das kaum noch jemand kennt. - Besser GAR KEIN PRIESTER, als einer, der vom größten Gottesgeheimnis künden will, aber gemütlich dasitzend mit Figuren hantiert, mit Ringbuch in der Hand und zugleich völlig unprofessionell. - Priester, die nicht in der Lage sind, ihre eigene Ehrfurcht vor Gott in ihrem Tun und in ihren Gesten zum Ausdruck zu bringen, säen eher Verderben! Wenn man Kinder innerlich berühren will, muss man Wege suchen, die sie STAUNEN lassen vor dem "GANZ ANDEREN, GEHEIMNISVOLLEN GOTT!Im Grunde ist es bei Erwachsenen genauso! Dies erinnert eher an Kaspertheater.


11

1
 
 Legende 10. Juni 2020 
 

Liebe Lilia

es handelt sich dabei leider wirklich um einen kath. "Priester"! Wenn man überhaupt noch von einem Priester sprechen kann. Schockierend!


8

1
 
 Lilia 10. Juni 2020 
 

Handelt es sich in diesem Video wirklich um einen Priester

oder ist das nur eine Veräppelung?!


5

1
 
 lesa 10. Juni 2020 

Allein den Betern kann es noch gelingen ...

[email protected]: Danke für Ihre Replik! Als unser Bischof noch Generalvikar war, hat er auch einmal am Radio die Lehre der Kirche so gut verteidigt! Er hatte damals allerdings einen rechtgläubigen Bischof hinter sich. Seit er selber Bischof ist, scheint er in dieser Hinsicht wie gelähmt. Das Ereignis, von dem der Link berichtet, ist mir bestens (besser gesagt schlechtestens) in Ernnerung. Wie viele andere, habe ich damals meine Besorgtheit über die Verwirrung u. Irreführung geschrieben. Den Brief beendete ich mit dem Satz: "Ich muss mich selber an der Nase nehmen und mehr für sie beten." Aber Relativismus und Glaubensabfall haben schon so viel Not produziert, dass alle Tage zu kurz sind. @Gandalf: Der Rauch Satans scheint undurchdringlich dicht. Und er ist beißend. Eph 6!


10

1
 
 Gandalf 10. Juni 2020 

Der Rauch Satans usw...

Paul VI. hat recht...


19

1
 
 hape 10. Juni 2020 

Interessant,

was die sozialen Medien alles zu Tage fördern, von dem die Welt sonst gar nichts mitbekommen würde. Irgendwie habe ich schon den Eindruck, dass da der Hl. Geist werklt und aufdeckt, was Sünde ist. – "Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln; und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden." (2. Tim 4,3f)


10

0
 
 Chris2 10. Juni 2020 
 

Klingt wie ein gewohnt überzogener Sketch der "Heute Show"

oder vom Böhmermann-Jan. Oder ein Titanic-Text. Allerdings sollte Satire eigentlich in irgendeiner Form witzig oder zumindest bissig sein. Wenn sie mutig ist, sogar regierungskritisch. Das hier ist einfach nur noch traurig...


12

0
 
 Zeitzeuge 10. Juni 2020 
 

Liebe lesa,

Danke für Ihre Wortmeldung!

Das ist wieder einmal eine Instrumentalisierung

der Corona-Krise und leider kein Einzelfall!

Vom jetzigen Feldkircher Bischof Benno sind

wohl keine Sanktionen gegen den verantwortlichen

Pfarrer zu erwarten, höchstens rein verbal vgl. Link!

Gehorsam gilt für solche Bischöfe nur für
Konservative, aber:

Unser kath. Glaube besteht primär aus Gehorsam

gegenüber der verbindlichen, kath. Glaubens-

und Sittenlehre, nicht aber gegenüber glaubens-

und sittenwidrigen Anweisungen theologisch

fragwürdiger Priester und Bischöfe und auch der

Papst ist an die hl. Schrift, die kirchliche

Lehrüberlieferung und an die bereits vom

kirchlichen

Lehramt getroffenen Entscheidungen gebunden, vgl.

DH 3116/17-NR 458/59!

www.kath-kirche-vorarlberg.at/efz/organisation/ehe-und-familienzentrum/artikel/ich-bin-queer-dankgottesdienst-am-beginn-des-christopher-street-day


11

1
 
 Stefan Fleischer 10. Juni 2020 

Mir kommt dabei unwillkürlich

ein Glaubenssatz des moralistsich-therapeutischen Deiusmus in den Sinn:
«4. Gott ist es nicht so wichtig, ob wir uns um ihn kümmern oder nicht. Wenn wir es wollen, hilft er uns, aber sonst dürfen wir tun und lassen, was sich gut anfühlt.»
Eine solche Haltung dürfte auch hinter solchem Gehaben stecken:


6

0
 
 exnonne 10. Juni 2020 
 

Sprachlos

So langsam fehlen mir die Worte ob einer derartigen "Kreativität", die die Eucharistiefeier aufs Übelste verhunzt. Was sind das bloß für Priester? Und was für ein Verständnis von Liturgie haben sie? Sind die wirklich noch katholisch?

"Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" - Oder wissen sie es etwa doch? Man kann für diese Priester wirklich nur noch beten. Was man ja ohnehin tun soll.


11

0
 
 lesa 10. Juni 2020 

Der Arme, was ist in ihn hineingefahren?

Da geht es nicht mehr mit rechten Dingen zu!
Von allen guten Geistern verlassen?
Für die Priester beten. Fix auf den Gebetsplan setzen! Und für Bischöfe, dass sie aufwachen und den Mut und die Kraft bekommen, Ihrer Aufgabe nachzukommen!
Inzwischen sind einige in unserem Ländle froh, dass Oberriet nicht weit ist. Will man das?
Heiliger Gebhard bitte für uns!


9

0
 
 Winrod 10. Juni 2020 
 

Bestürzend:

es geht vom Klerus aus und denen, die es sein wollen.


14

0
 
 hruotland 10. Juni 2020 
 

Also gar nicht sarkastisch könnte man doch fragen: Was hat das mit uns zu tun? Offensichtlich ist das kein katholischer Priester, keine katholische Liturgie. Da ist ein Mann, der anscheinend Kindergebete formuliert, während er mit Lebensmitteln hantiert....Sarkasmus aus! Wenn man es nicht besser wüsste! O Maria, hilf!


8

0
 
 encense 10. Juni 2020 

Ich bin schockiert!

Wann werden solche Priester suspendiert?


14

0
 
 ThomasAquinas 10. Juni 2020 

Auf die Presseantwort bin ich ja mal gespannt....


19

0
 
 SpatzInDerHand 10. Juni 2020 

DAS ZIEHT MIR DIE SCHLAPPEN AUS!!!!!!!


12

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. Slowakei: Bischöfe fordern Ende des Gottesdienst-Verbots
  2. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  3. Keine Mundkommunion: Bischof bittet Ehepaar um Entschuldigung
  4. Argentinien: Bischof verbietet Mundkommunion für seine Diözese
  5. Oratorium Birmingham will Klarstellung beim Verbot der Mundkommunion
  6. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  7. Bischof von Salt Lake City verweigert Katholik die Mundkommunion

Diözese Feldkirch

  1. Bistum Feldkirch: Leiter des Ehe- und Familienzentrums bei Homo-Parade
  2. ‚Christopher Street Day’ Bregenz mit Beteiligung der Diözese Feldkirch
  3. Messerattacke in Dornbirn: Bischof Benno Elbs ist "tief betroffen"
  4. Debatte um Sexualerziehung - Kritik an Bischof Benno Elbs
  5. Benno Elbs zum Bischof von Feldkirch geweiht
  6. Benno Elbs wird Bischof von Feldkirch
  7. Wenn via ORF Druck bei Bischofsernennungen ausgeübt werden soll








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  3. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  4. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  5. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  6. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  7. Autor der ‚Benedikt-Option’ warnt: Der Westen wird totalitär
  8. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  9. Hohe Vertreter der Kirche haben das Kerngeschäft der Seelsorge verlassen
  10. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  11. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte
  12. Alles nur Theater?
  13. Wollte kein ‚Pride’ T-Shirt tragen: Starbucks kündigt christliche Mitarbeiterin
  14. "Ich sehe die Einschränkungen, die uns auferlegt sind, als Glaubensprüfung"
  15. In Österreich sind ab 7. Dezember wieder öffentliche Gottesdienste erlaubt.

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz