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Messerattacke in Dornbirn: Bischof Benno Elbs ist "tief betroffen"

7. Februar 2019 in Österreich, 12 Lesermeinungen
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Feldkircher Bischof nach tödlicher Messerattacke auf einen Beamten am Mittwoch: Es starb ein Mann, "der sich gerade für die Schwachen unserer Gesellschaft eingesetzt hatte"


Dornbirn (kath.net/KAP) "Tief betroffen" angesichts der tödlichen Messerattacke auf einen Beamten in der Sozialabteilung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn hat sich Bischof Benno Elbs gezeigt. "Meine Gedanken sind bei den Angehörigen jenes Mannes, der heute Nachmittag durch die Messerstiche eines anderen zu Tode kam", betont der Feldkircher Bischof in einer ersten Reaktion. Betroffen zeigte sich der Bischof vor allem auch, weil "ein Mann sterben musste, der sich gerade für die Schwachen unserer Gesellschaft eingesetzt hatte".


Bei einem Messerangriff in der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn am Mittwochnachmittag wurde ein Beamter der Sozialabteilung tödlich verletzt. Wenige Minuten später wurde ein 34-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Laut Medienberichten handelt es sich um einen in Vorarlberg geborenen türkischen Mann, gegen den nach zahlreichen kriminellen Delikten 2009 ein Aufenthaltsverbot erlassen wurde. 2010 reiste er aus, am 7. Jänner dieses Jahres stellte er in Österreich einen Asylantrag. Der tödliche Streit mit dem Mitarbeiter der Sozialabteilung drehte sich offenbar um dieses Anliegen.

Jetzt gelte es, der Trauer, dem Schmerz und dem Entsetzen Raum und Zeit zu geben, so Bischof Benno Elbs abschließend: "Schmerz sucht nach Erklärungen. An uns ist es, Räume zu schaffen, in denen der Trauer Ausdruck gegeben werden kann. Wo Menschen zusammenstehen, kann Trost wachsen".

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 kato 12. Februar 2019 
 

Alois Irlmaier

Was halten Sie von seinen Prophezeihungen? Noch 3 Sachen fehlen, totale Inflation, Revolution und dann kommen die Russen an den Rhein...Nur so mal am Rande und es ist ehrlich gemeint. Was denkt denn die Kirche über unseren Alois und seine Prophetie?


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 kato 12. Februar 2019 
 

Zynismus

Ich vermisse die Anteilnahme des Bischofs den Familien gegenüber, die in muslimischen Schulen in Deutschland, zerschlagen, zertreten, zermatscht, gemobbt und in den Tod getrieben werden. Vorige Woche wurde ein 11 jähriges deutsches Mädchen an einer deutschen Schule von ihren muslimischen Mitschülern in den Tod getrieben. Was sagt ein Bischof seiner eigenen Tochter, falls das Zölibat fällt? Wird er Ihr sagen, Tochter, Du musst Gott verherrlichen und aus Liebe zu Ihm sterben? Das Vergewaltigen unserer Kinder an "deutschen Schulen" läuft schon seid den 80 Jahren. Jetzt werden aber auch Mittelschichtkinder angegriffen und muslimisch "behandelt". Und natürlich ist die Empörung jetzt groß, da auch Kinder der katholischen besseren Kreisen Muslimen zum Opfer fallen. Das ist Zynismus, Herr Bischof. Denken Sie, daß die Familien der Opfer der katholischen Einwanderungspolitik Ihnen noch etwas glauben, Herr Bischof?


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 pk_kommentar 8. Februar 2019 
 

Kommentar zu siebenschlaefers Kommentar

Die Bibel berichtet über einen starken Werteverfall und schlimme Zunahme an Tatsünden in der Endzeit (" ... Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig, ruhmredig, hoffärtig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ungeistlich ...) in 2. Timotheus 3,2ff.

Diese Stellen sind zwar sehr krass, zeigen und bestätigen aber, wie deutlich die Bibel die Veränderung der Gesellschaften beschreibt.

Die Bibel ist und bleibt das Buch für´s Leben!


4

0
 
 Zeitzeuge 7. Februar 2019 
 

Von einem katholischen Bischof könnte man doch wohl

wenigstens erwarten, daß er sagt

"Meine Gedanken und Gebete......!"

Selbst Politiker benutzen mitunter bei
so schrecklichen Ereignissen diese Formulierung.

Ich hoffe, daß der Bischof von Feldkirch die Gebete nicht verschwiegen
hat um bei Anders- oder Nichtgläubigen
nicht "anzuecken".

Das wäre eines Bischofs unwürdig!


8

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 siebenschlaefer 7. Februar 2019 
 

Früher gab es bei Streitigkeiten, egal ob auf der Behörde, im Beruf oder im Privatleben,

auch mal ein lautes Wortgefecht. Heute jedoch führen viele ein Stichmesser bei sich und haben keine Hemmungen, es auch einzusetzen. Wir wissen alle, um welche Klientel es sich dabei handelt. Verrückte neue Welt, aber offenbar von den meisten, zumindest in D, so gewollt!


8

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 griasdigott 7. Februar 2019 

Neusprech für Mord

Mord klingt wohl zu hart?

.Tödliche Messerattacke!
.Durch Messerstiche eines anderen (!)zu
Tode kam.
.tödlicher Streit

Der Beamte der Sozialbehörde hat Vorgaben, an die er sich halten muss!

Der Asylbewerber forderte! Der Beamte erklärt ihm seine Vorgaben und muss ablehnen. Das ist kein Streit!!! Bei einem Streit hätte der Beamte ja evtl Mitschuld.

Mich regt dieses ganze verharmlosende Neusprech auf!


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0
 
 SpatzInDerHand 7. Februar 2019 

"Wo Menschen zusammenstehen, kann Trost wachsen" (Zitat)

Ja - das wird den Ermordeten sicher sehr trösten... :(

Um den Täter brauchen wir uns wohl keine Sorgen machen. Er stand entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, oder er hat im Affekt gehandelt, er hatte eine schwierige Kindheit... oder es war nur Totschlag, kein Mord... man wird schon etwas finden, das ihm das hochverdiente Strafmaß heruntersetzt. Und Sicherheitsverwahrung... ach, er ist bestimmt noch kein richtig gefährlicher Mensch.

:(
:(
:(


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 Selene 7. Februar 2019 
 

Bei uns in Deutschland

wäre es gar nicht möglich, einen im Land geborenen türkuschstämmigen Menschen auszuweisen, weil der automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft hätte.

Insofern sind die Gesetze in Österreich deutlich besser, auch wenn sie keinen generellen Schutz der einheimischen Bevölkerung und ihrer Staatsdiener (Beamte)gewährleisten können.

Messerattacken u.a. auf Behördenmitarbeiter sind in Deutschland inzwischen Alltag. Die bereits hier erwähnten massiven Attacken auf diverse Rettungskräfte sowieso, einschließlich des Verweigerns, Rettungsgassen zu bilden und mutwilligen Beschädigungen an Rettungsfahrzeugen.

Jeder, der eine uniformähnliche Dienstkleidung trägt, ist inzwischen gefährdet, auch Briefträger und Paketzusteller.

Ich erinnere mich z.B. an einen Angriff auf einen Pizzaboten, dem gezielt aufgelauert worden ist.


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 Hadrianus Antonius 7. Februar 2019 
 

cfr. Kommentar PFranziskus

"Das ist ein Opfer der Gleichgültigkeit der Globalisierung".
Benno Elbs, Bischof von Feldkirch, hat zweifellos die Kapazitäten für das Papstamt (als PFranziskus 2).


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 Diadochus 7. Februar 2019 
 

Aufenthaltsverbot

Es ist wieder ein Mord, der nicht hätte sein dürfen. Wieso durfte der Mann bei einem Aufenthaltsverbot überhaupt einreisen? Er ist kein "Schwacher unserer Gesellschaft", sondern ein Straftäter. Traurig, wenn einem Bischof dazu nur Betroffenheitsphrasen einfallen. Das ist eine Beleidigung für die Angehörigen.


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 Polykarp_Sm 7. Februar 2019 
 

Unverständlich.

Schade. Benno Elbs ist kein Dummer, aber hier reiht er sich in die hirnlosen Vertreter des Gutmenschentums ein. Dass der Bischof Worthülsen zu einem Mord eines Asylanten absondert, ist nicht nur peinlich, sondern unverantwortlich. Wie so oft verraten die eigenen Worte stets mehr über ihn als alles andere.
Elbs ist bei mir durch!


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 doda 7. Februar 2019 

Wieder nur eine Aneinanderreihung von Worthülsen

Polizisten, Sanitäter, Feuerwehrleute und andere Helfer werden heute bei der Ausübung ihres Dienstes massiv angegangen.
Wem dienen diese Berufsgruppen?
Bedrängten, kranken, verletzten und bedrohten Mitmenschen.
Es wird unsere Mitmenschen in Not und ihren Helfen bewußt bösartig geschadet.
Was sagt uns diese Entwicklung über den Bösen und sein Wirken?
Was ist die Botschaft der Täter an uns?
Das ist jedesmal eine eindeutige Ansage mit zerstörerischen Inhalt.
Die Antwort des Bischofs ist nur nichtssagendes Betroffenheitsgerede.


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