Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  8. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Ich will nicht, dass Priester nur noch Manager von Pfarrverbänden sind

29. Juni 2011 in Spirituelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Marx bei Messe am 60. Jahrestag der Priesterweihe des Papstes: Aufgabe der Priester besteht vor allem darin, den Menschen in den Sakramenten das zuzusprechen, was nicht von uns selber kommt.


Freising (kath.net/pm) Die priesterliche Prägung und die sakramentale Struktur sind eine große Zukunftschance der katholischen Kirche. Das sagte Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, beim Festgottesdienst im Freisinger Mariendom anlässlich des 60. Jahrestags der Priesterweihe von Papst Benedikt XVI. am Peter-und-Paul-Tag, 29. Juni 2011.

„Ich möchte nicht, dass Priester nur noch Manager von Pfarrverbänden sind. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, den Menschen in den Sakramenten das zuzusprechen, was nicht von uns selber kommt. Dass Gott zeichenhaft unter uns ist, führt uns in die eigentlichen Möglichkeiten des Menschseins hinein“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt vor zahlreichen Priestern aus dem Erzbistum, die vor 25, 40, 50 oder 60 Jahren geweiht wurden.


Um den Peter-und-Paul-Tag findet im Erzbistum traditionell die Priesterweihe statt; am 29. Juni 1951 wurde Joseph Ratzinger zusammen mit seinem Bruder Georg sowie 43(!) weiteren Kandidaten im Freisinger Mariendom durch Kardinal Michael Faulhaber zum Priester geweiht.

Die Kirche stehe vor neuen Herausforderungen in der Katechese, erklärte Marx: „Wir sollten versuchen, in den Tiefenschichten der Menschen das anzusprechen, was in ihnen steckt an Sehnsucht nach einem größeren Leben. Niemand tut dies sonst in unserer Gesellschaft.“

Priester sollten vor allem von Gott reden und darüber, „dass sie selbst aus ihrem Staunen nicht herauskommen über das göttliche Geheimnis und über eine Wahrheit, die größer ist als alles, was wir erkennen können“.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden in der Dombibliothek zwei Bücher vorgestellt: ein Faksimile der Freisinger Seminarchronik von 1945 bis 1954 sowie das Buch „Geliebte Heimat. Joseph Ratzinger und das Erzbistum München und Freising“, das die Dauerausstellung „Joseph Ratzinger und das Erzbistum München und Freising“ in der Freisinger Dombibliothek abbildet und zusätzliches Material über die zahlreichen Bezüge Joseph Ratzingers zum Erzbistum enthält.

In der Seminarchronik finden sich neben einer Beschreibung der Priesterweihe von 1951 weitere Einträge, die das Wirken des heutigen Papstes im Umfeld des Freisinger Priesterseminars sowie andere zeitgeschichtliche Ereignisse dokumentieren – etwa den Besuch des damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss auf dem Freisinger Domberg am Tag der Promotion Joseph Ratzingers in München.

Archivdirektor Peter Pfister, unter dessen Leitung beide Bücher erstellt wurden, erinnerte daran, dass sich der heutige neue Lesesaal der Dombibliothek im selben Gebäude befinde, in dem Joseph Ratzinger als Student Vorlesungen gehört und später als Professor die erste Stufe seiner theologischen Laufbahn erklommen hatte.

Ein Exemplar von „Geliebte Heimat“ sowie eines von insgesamt zwei Faksimiles der Freisinger Seminarchronik wird Kardinal Marx dem Heiligen Vater anlässlich seines Diamantenen Priesterjubiläums persönlich in einer Privataudienz an diesem Freitag in Rom überreichen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischof Marx

  1. Pro-Life Agentur kritisiert Kardinal Marx
  2. Marx: Wir brauchen eine starke Zentrale
  3. Kardinal Marx: Wir brauchen Eure Gebete für das Konklave!
  4. ‚Christ sein heißt politisch sein’
  5. Marx: Pastorale Antworten für Menschen in zweiter Ehe 'nicht einfach'
  6. Kardinal Marx über Moral: Nicht unter Niveau leben
  7. Welch großartigen Papst wir haben, wird sich auch in der Heimat zeigen
  8. Marx: Ein Kardinal steht in Treue fest zum Hl. Vater
  9. Weder Verflachung noch 'Barrikadendenken'
  10. Nicht die Fortsetzung der Religionen mit anderen Mitteln







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  14. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  15. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz