09 Juli 2002, 04:14
Gesetz soll zwischen homo- und heterosexuellen Kontakten unterscheiden
 
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Salzburger Weihbischof und Moraltheologe Andreas Laun nimmt im Gespräch mit KATH.NET Stellung zum Paragraf 209

Salzburg (www.kath.net)
"Auch nach dem letzten Erkenntnis ist das Schutzziel, 'Kinder und Jugendliche vor frühzeitigen, vom Gesetzgeber als... schädlich angesehenen... Kontakten zu bewahren', nicht in Zweifel zu ziehen." So kommentierte der Salzburger Weihbischof Andreas Laun im Gespräch mit KATH.NET die "Jubelreaktionen" gewisser Kreise über die Abschaffung des Paragrafen 209. Folgende Gesichtspunkte sollte der Gesetzgeber bei seiner Überarbeitung des Gesetzes im Auge behalten. "Das Gesetz sollte einen Unterschied machen zwischen heterosexuellen und homosexuellen Kontakten und damit die Manipulation des Denkens hintanhalten, die die Menschen - sogar gegen die Evidenz der Biologie - glauben machen will, homosexuelle Kontakte seien 'das Gleiche' wie die normalen Mann-Frau-Beziehungen", sagte Laun. In einer Zeit der Betroffenheit über die verheerenden Folgen des sexuellen Missbrauchs wäre es "absurd, den Schutz des Gesetzes abzubauen und pädophil orientierte Männer 'näher' an ihre Opfer heranzulassen".

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