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Die Sünde und die Strafe Gottes

6. August 2010 in Aktuelles, 151 Lesermeinungen
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KLARTEXT: Bischof Andreas Laun über die Strafe Gottes: Wenn Gott "straft", tut er dies mit der Absicht, den Menschen zurückzuholen, Gott straft aus Liebe!


Salzburg (kath.net)
Kein Mensch kann ohne Erschütterung von dem Unglück in Duisburg hören und ohne Mitleid bleiben für die Toten und vor allem auch deren Eltern und andere Angehörigen! Darum haben auch der Papst, viele Bischöfe und andere Menschen für die Betroffenen gebetet! Auch steht es keinem Menschen zu, über die Toten zu urteilen und darüber hinaus zu behaupten, ihr Tod sei eine – natürlich gerechte – „Strafe Gottes“ für die Sündigkeit der Love-Parade, in deren Verlauf das Unglück geschah!

Übrigens, wer Sünde und Gottesstrafe meint so direkt zuordnen zu können, sollte sich wundern über seine eigene Gesundheit und vielleicht sogar darüber, dass er selbst noch am Leben ist – und zufrieden sein, dass Gott allein der Richter ist, kein Mensch! Nein, das alles steht außer Zweifel und darf auch nicht abgeschwächt werden.

Und doch, das Ereignis und die Diskussion über es geben Anlass weiterzudenken! Das Mitleid mit den Opfern ist eine Sache, eine andere die Feststellung: „Love – Parade“ und Teilnahme an ihnen sind, abgesehen von ihrem abstoßenden Erscheinungsbild, objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes, sind Sünde und Einladung zur Sünde!

Sie dürfen nicht schöngeredet werden als „harmloses Feiern“ netter junger Menschen! Dazu kommt: So falsch die konkrete, moralische Verurteilung der Toten ist und bleibt, wäre es doch auch höchste Zeit zu fragen, warum viele Menschen heute auf den Begriff „Strafe“ wie von der Tarantel gebissen reagieren!


Natürlich, sie finden Strafe gut und fordern sie, wenn derjenige bestraft wird, der sie selbst geschädigt hat oder etwas tut, was sie verurteilen! Aber sie sind empört bei dem Gedanken, sie selbst verdienten Strafe, und erst recht: Gott könnte sie strafen!

Was aber die Loveparade betrifft und den Gedanken, das Unglück mit „Strafe Gottes“ in Verbindung zu bringen, empfindet man als empörend, weil und wenn man denkt: „Sünde? Wer? Wir doch nicht, wir amüsieren uns, wie wir wollen! Gott soll sich unterstehen, einen solchen Gott gibt es nicht!“

Mit anderen Worten: Man weigert sich anzuerkennen, dass die Loveparade, abgesehen von ihrem krankhaften Erscheinungsbild, auch mit Sünde zu tun haben könnte und darum, folgerichtig, auch mit dem richtenden und strafenden Gott!

Nun kann man zwar manchmal sogar von katholischen Theologen hören, dass Gott nicht strafe, nur ist das nicht katholisch! Denn in der Bibel steht es anders, nicht nur einmal! Zugleich korrigiert die Bibel auch das verbreitete Missverständnis, als ob Strafe dasselbe wäre wie die Befriedigung eines hässlichen, grausamen Gelüstes auf Rache! Und dies trifft auf Gott natürlich nicht zu! Wahr ist vielmehr: Wenn Gott „straft“ tut er dies mit der Absicht, den Menschen zurückzuholen, Gott straft aus Liebe!

Das hat sogar in der irdischen Strafgesetzgebung seine Entsprechung: Der Richter verhängt Strafen nicht, um „Rache“ zu üben, sondern damit der Täter nach Verbüßung der Strafe in die Gesellschaft zurückkehren kann. Und die Hölle? Sie ist nicht „Strafe“ im genannten Sinn, sondern ein endgültiges Sich - selbst - Ausschließen des Geschöpfes!

Treffend bringt der Prophet Jeremia (2,17) den Sachverhalt auf den Punkt: „Dein böses Tun straft dich, deine Abtrünnigkeit klagt dich an!“

Jesus hat von der Hölle gesprochen, darum muss auch die Kirche davon reden. Kann man an einen strafenden Gott glauben? Gegenfrage: „Kann man einen nicht strafenden Gott glauben, an einen, der keinen Unterschied macht zwischen Opfer und Täter?“

Wäre Gott ohne diesen Unterschied nicht ein „gleichgültigen“, also ungerechter Gott – nicht mehr der Gott, an den wir glauben? Sagen wir nicht im Credo, wir glauben an Christus, der kommen wird „zu richten die Lebenden und die Toten“? Im Psalm (10,4) heißt es: „Überheblich sagt der Frevler: Gott straft nicht.“ Und in der Konsequenz: „Es gibt keinen Gott!“ In seiner Enzyklika über die Hoffnung schreibt Papst Benedikt XVI.: Das jüngste Gericht ist nicht ein Schreckensbild, sondern ist Hoffnung, Hoffnung auf Gerechtigkeit. Denn: „Die Missetäter sitzen am Ende nicht neben den Opfern in gleicher Weise an der Tafel des ewigen Hochzeitsmahls, als ob nichts gewesen wäre.“

Darum ist es gut zu hören: Gott richtet, „um den Gebeugten auf der Erde zu helfen“ (Ps. 76,10) und darum ist das Gericht Gottes „Herrlich für all seine Frommen. Halleluja!“ (Ps. 149,9). Zurück nach Duisburg: Die Menschen, die an der Loveparade teilgenommen haben, stehen wie alle Menschen vor Gott, Gott wird sie richten nach ihren Taten wie uns alle, Er richtet sie, nicht andere Menschen! An uns ist es für sie zu beten und für uns: Herr, erbarme Dich unser!

KLARTEXT von Bischof Andreas Laun erscheint regelmäßig auf kath.net und auf kathTube.com

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Foto: (c) kath.net/Privat; Bischof Andreas Laun im Gespräch mit Papst Benedikt im Frühsommer 2010


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Lesermeinungen

 Descartes 15. August 2010 
 

Nicht das Licht der Erkenntnismöglichkeit unter den Schemel stellen

\"Viele sehen die Welt als Bühne, die im Scheinwerferlicht angestrahlt wird und sehen nur den Bühnenbereich. Was dahinter liegt sehen sie nicht, vor allem nicht den Regisseur.\"

Die nur das im Scheinwerferlicht Sehenden sind ganz schön borniert und streben womöglich nach dem flüchtigen Ruhm der Welt. Solche Menschen fragen nicht nach den Hintergründen, die sie erkennen könnten, wenn sie das ihnen angeborene Organ, dass es diesen Hintergrund gibt, nicht aktiv verleugnen und sich dem nicht partout widersetzen würden.
Solche Menschen wollen keine Autorität über sich gelten lassen, sondern wollen tun, was ihnen Spaß macht, sind kalt, verantwortungslos und ohne Vernunft. Damit geht jede Gesellschaft und Kultur zugrunde.

Wenn wir uns den Hintergrund der Weltbühne ansehen, wie sieht er aus?
Da gibt es die unterschiedlichsten Auffassungen. Wie kommt das, wo doch der Mensch so klar von dem Bühnenhintergrund wisse?
Nein, wir befinden uns nicht in einem Schauspiel. Wir müssen niemandem etwas vormachen, sondern leben in der Realität. Wir können nachsehen, wo wir uns befinden. Wir stehen nicht im Scheinwerferlicht, und niemand hat uns Rollen in einem Bühnenstück zugeteilt.

\"Sie verlangen von mir und anderen, dass man den Glauben einleuchtend macht. Aber Sie können ja im Kopf alles kapiert haben und das Herz bleibt kalt.\"

Da von Ihrer Seite sehr schnell keine Argumente mehr gekommen sind, muss ich annehmen, dass sie keine mehr finden. Da kommt Ihnen die vermeintlich rettende Idee: Sie ändern plötzlich die Spielregeln, indem Sie die Unangreifbarkeit des Glaubens aufbauen.

\"Gottes Logik ist über unserer menschlichen Logik \'so hoch erhaben wie der Himmel über der Erde.\'\"
\"Gott hat einen grösseren Kopf\".
\"Gott unterliegt also nicht der kleinen menschlichen Logik, die uns für die Gestaltung dieser Welt gegeben ist und dafür auch ausreicht, sondern er ist die grosse unbegreifliche allumfassende Logik, die für uns hier nicht begreifbar ist.\"

Es ist nun nicht nur so, dass Gott einmal ganz konkrete, und einmal unendlich unfassbare Eigenschaften hat, sondern diese Eigenschaften werden je nach Erfordernis der Situation auch im gleichen Zusammenhang einmal so und einmal anders angewendet.
Das ist sogar das grundlegende Prinzip der Sache. Fällt Ihnen das nicht auf? Wie meinen Sie, dass ein Esoteriker seine Weltsicht verteidigt? Ist sie deswegen wahr? Korrekterweise müssen wir zunächst sagen: Wir wissen es nicht. Hat der Astrologe recht, weil wir ihm nicht beweisen können, dass seine Treffer nicht mehr und nicht weniger als Zufall sind? Geschickt wendet er an, was er mit gewisser Wahrscheinlichkeit aussagen kann und formuliert allgemein genug, um sich nicht wirklich festlegen zu lassen. Und hinterher ist er um eine Ausrede nicht verlegen und glaubt oft sogar selbst an das, was er tut. Das wirkt noch überzeugender, zumindest für jene, die gern an solche Bühnenhintergründe glauben.

Sie halten mir vor, ich würde anderen logische Argumentation vorschreiben und bemerken nicht, dass Sie die Spielregeln nach Belieben bestimmen. Ich möchte mich nach der Realität richten und hätte gerne weiter argumentiert, aber durch die gezielte Aufweichung der Logik bestimmen Sie, wann welche Argumente gültig sind, und welche nicht. Wenn \"große Person xyz\" gesagt hat, was Sie auch gerne hören wollen, ist das ein beeindruckender Beleg.
Ein Argument von meiner Seite ist genau dann ungültig, wenn es Gott angreifbar macht oder widerlegt. Selbst wenn ich mich darauf einlassen will und logische Argumente außer bei mir auch bei Ihnen nicht mehr lesen wollte, benutzen Sie doch noch Argumente, sobald es Ihrer Seite hilft und meinen dann noch, das sei berechtigt. Es ist, als ob man einen Wasserstrahl greifen wollte. Es gibt nichts Festes.
Das kommt auch in Bischof Launs Klartext zum Ausdruck und ist Ursache für die \"Mißverständnisse\": Gott greift ein und straft, aber in dem konkreten Fall des Unglücks in Duisburg könne man nicht sagen, daß Gott da gestraft hätte, überhaupt in keinem konkreten Fall, aber es sei außer Frage, daß Gott sich nicht spotten läßt. Wir verstehen das nicht, weil Gott sich nicht un inseren Denkkategorien bewegt. Was interessieren mich Widersprüche? Gott steht darüber. Das ist das grundlegende Prinzip, das Geheimnis des Glaubens, der unfaßbare und doch konkrete Gott. Es wird vorgegaukelt, dies sei eine bsonders schwer faßbare und für uns nur im Vertrauen annehmbare Sache, weil sie so hoch und kompliziert sei, aber es ist ein niedriger und tiefer seelischer Vorgang, dazu geeignet, seine Funktion zu erfüllen, nämlich möglichst alles abprallen zu lassen, was die Überzeugung gefährden könnte, von außen wie von innen.

\"Gott hat den Mensche frei gemacht, sich selbst zu entscheiden.\"
Sie meinen, Sie hätten sich aus freiem Willen für den Glauben entschieden. Vernünftige Abwägungen haben aber dabei sicher nicht die entscheidende Rolle gespielt, denn sonst würden Sie Argumente nicht abweisen, die nicht zu Ihrem Bühnenhintergrund passen. Sie haben nicht einfach gesagt, jetzt glaube ich halt, sondern es gab wohl Gründe dafür, und zwar Gründe, die nicht rational unter Berücksichtigung logischer Argumente verwendet wurden.

\"Gott wäre ja nicht Gott, wenn er so wäre wie Sie und ich. Das wäre ja nur ein Göttchen - \"ach Göttchen.\" Das wäre ja furchtbar und die Welt hätte nicht eine Stunde Bestand.\"

Sie möchten nicht, dass Gott zu lieb sein könnte. Mächtig und streng, so scheint Ihr Bild von dem zu sein, was einen Vater ausmacht, sonst es ist für sie kein richtiger.
Es ist Ihnen nicht bewusst, dass Sie Gott nach Ihren Vorstellungen gestalten, aber Sie kritisieren das bei anderen Gläubigen sogar der gleichen Religion. So wie der persönliche Glaube alles andere als frei ist von persönlichen Erfahrungen, so sehr hat er reale Auswirkungen. Also im Rampenlicht. Durch die Betonung von Schuld und Vergebung, Sünde und Selbstverleugnung werden entsprechende psychische Mechanismen verstärkt oder gar erst erzeugt. Damit behindert er massiv die gesunde Entwicklung von Kindern und behält die Menschen auch als Erwachsene im Griff psychisch schädlicher Überzeugungen, wie sie auch außerhalb des Glaubens auftreten. Die Immunisierung gegen Kritik haben Sie deutlich demonstriert.

\"Aber Sie können ja im Kopf alles kapiert haben und das Herz bleibt kalt.\"

Als Zacharias am Anfang des Lukasevangeliums dem Engel nicht sofort glaubt, straft ihn Gott gleich recht hart mit Stummheit, bloß weil er nicht begriffen hat. Als Bewahrung vor Leid oder Rettung des Seelenheils lässt sich das nicht begründen.
Nein, eine solche Erziehungsmethode wird heute zu Recht als schädlich für die Seele erkannt. Mit einer anderen Weltsicht mag man das anders sehen, da gebe ich Ihnen recht.
Rational war Ihnen die Unangemessenheit und Unmenschlichkeit dieses Vorgehens Gottes gegen Zacharias wahrscheinlich schon bewusst, aber durch die Befangenheit in der Unangreifbarkeit des Glaubens haben Sie das nicht mit Ihrem Herzen erfasst, denn sonst könnten Sie nicht schreiben, was Sie geschrieben haben. Ich bin mir sicher, dass sie im Grunde keine böse Absicht haben (sogar im Gegenteil haben Sie sicher gute Absichten), aber jede weitere Verleugnung, Verharmlosung oder gar Umkehrung der schädlichen Aspekte ist ein Schlag ins Gesicht jedes Glaubensopfers.


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 M.Schn-Fl 12. August 2010 
 

@Descartes

lieber Descartes,
Die Schwierigkeiten in unserem Dialog bestehen darin, dass wir beide die Welt ganz verschieden sehen.
Für mich ist die Realität aller Realitäten, dass es einen Schöpfer-Gott gibt, der sich den Menschen offenbart hat, zuletzt und endgültig in seinem Sohn Jesus Christus.
Also mündet mein Weltbild und das der Meisten hier in der Transzendenz. Viele sehen die Welt als Bühne, die im Scheinwerferlicht angestrahlt wird und sehen nur den Bühnenbereich. Was dahinter liegt sehen sie nicht, vor allem nicht den Regisseur
des Stückes, weil sie durch das Rampenlicht (dieser Welt) so geblendet sind. Und so halten sie die Bühnenwelt für die einzig existierende Welt. Und da sie so überzeugt sind, dass jenseits des Scheinwerferlichtes nichts existiert, haben sie ihr ihnen angeborenes Organ für die Wahrnehmung der Welt jenseits der Bühne abgeschaltet.
Den Regisseur jenseits der Bühne können sie so nicht hören, weil sie fest davon überzeugt sind, dass es ihn gar nicht gibt.
Dieses Bild stammt aus einem halben Jahr Erfahrung der Mitarbeit in einem grossen Opernhaus, in dem ich zwischen Abgabe meiner Dissertation und dem Datum der mündlichen Prüfung dem Operndirektor beim \"Ring des Nibelungen\" assistieren durfte. Es war mir eine sehr wichtige Erfahrung.
Ich habe bis jetzt von Ihnen den Eindruck, dass Sie nur das akzeptieren können, was durch Ihre Vernunft und durch Ihre persönliche Auffassung von Logik erfassbar ist. Und Sie verlangen von mir und anderen, dass man den Glauben einleuchtend macht. Aber Sie können ja im Kopf alles kapiert haben und das Herz bleibt kalt.
Den Glauben kann man nicht vom Verstand alleine her fassen ; denn \"fides et ratio\" gehören zusammen. Jedes für sich alleine genommen vollendet sich nicht und führt nicht zum Ziel.
Die beiden letzten Päpste haben dieses in grossartiger Weise bezeugt. \"Fides et Ratio\"

Sie sagen, dass Gott der Logik untergeodrnet werden soll, sonst wird alles möglich.
Aber Gottes Logik ist über unserer menschlichen Logik \"so hoch erhaben wie der Himmel über der Erde.\"
Ich denke, dass Sie das nicht akzeptieren können.
Aber Gott wäre ja nicht Gott, wenn er so wäre wie Sie und ich. Das wäre ja nur ein Göttchen - \"ach Göttchen.\" Das wäre ja furchtbar und die Welt hätte nicht eine Stunde Bestand

Die grosse jüdische Schauspielerin und Theaterprinzipalin Ida Golda Ehre (Hamburg), die vor ein paar Jahren über 90jährig starb, nannte ihre Memoiren \"Gott hat einen grösseren Kopf\".
Das lehrte sie ihre Mutter. \"Kind denk immer daran, Gott hat einen grösseren Kopf als du.\"
Gott unterliegt also nicht der kleinen menschlichen Logik, die uns für die Gestaltung dieser Welt gegeben ist und dafür auch ausreicht, sondern er ist die grosse unbegreifliche allumfassende Logik, die für uns hier nicht begreifbar ist. Aber wir können ihren Einfluss erfahren, denn sie hält uns und die ganze Schöpfung.

Sie sagen, dass man selbst entscheidet, wie viel man wissen möchte. Da wird Ihnen jeder Christ zustimmen. Gott hat den Mensche frei gemacht, sich selbst zu entscheiden. Das ist eine seiner grössten Gaben an uns.
Dann fragen Sie.\"Müssen wir wirklich alles wissen, um ein erfülltes Leben führen zu können\"
Eine sehr berechtigte Frage in der ja auch die Antwort liegt.
Nein müssen wir nicht!
Scio me nihil scire. Ich weiss, dass ich nichts weiss. Der weise Sokrates lehrt uns Demut.

Aber eines dürfen wir wissen, weil es uns offenbart ist und das Wissen aller \"Wissenschaften\" übersteigt.
Hiob hat es ausgesprochen.
\"Ich weisse, dass mein Erlöser lebt und dass er erscheinen wird am Ende dieser Welt, Und obwohl mein Leib im Grabe verwest, werde ich mit diesen meinen Augen doch Gott schauen.\"
Hiob weiss dieses mit absoluter Gewissheit, weil ihm die höhere allumfassende Logik des Logos dieses offenbart hat und er dafür sein Herz geöffnet hat.
Man kommt zum Glauben, in dem Gott selbst einem das Herz öffnet, wie der mittelständischen Purpurhändlerin Lydia als Paulus in Philippi predigte. \"Da tat der Herr der Lydia das Herz auf\".
Und Gott öffnet jedem das Herz, der dazu bereit ist und der Ihn sucht.
Ich kann Ihnen den Glauben nicht einreden aber ich kann Gott für Sie darum bitten.
Denn letztlich bleibt es bei dem, was der Jude Franz Werfel dem Arzt von Lourdes in seinem Roman \"Das Lied von Bernadette\" in den Mund legt.
\"Wer glaubt, für den ist keine Erklärung nötig. Wer nicht glaubt, für den ist keine Erklärung möglich.\"

Bis dann mal wieder . Alles Gute.


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 Claudia Caecilia 12. August 2010 
 

Warum immer so negativ?

@a.t.m.
Es könnte durchaus auch anders heißen: \"Mein geliebtes Kind, den Plan, den ich für Dich hatte, hast Du schon erfüllt und darum darfst Du schon jetzt zu mir kommen.\"
Überlassen wir das Ganze doch lieber unserem Herrgott.


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 Descartes 12. August 2010 
 

Antwort

Lieber M.Schn-Fl, Ihr Beispiel funktioniert, weil es hier um berechtigtes Leid geht, das mit der geringen Härte vermieden wird. Ein anderes Beispiel wäre ein Zahnarztbesuch. Erwachsene wissen um gewisse Zusammenhänge und Folgen von Tun und Unterlassen.
Wenn wir das Beispiel übertragen, so müsste Gott berechtigtes Leid zulassen und unberechtigtes aber vermeiden.

Nun gibt es aber zahllose Beispiele für unberechtigtes Leid, das tatsächlich passiert.
a.t.m. streitet das ab, indem er sagt, wir könnten nur nicht verstehen, wozu das Leid, das in unseren Augen unberechtigt erscheint, wirklich gut ist. Sie schreiben ganz ähnlich, wenn Sie sagen, wir würden uns ja nicht vollständig kennen, und deshalb könnten wir auch nicht einsehen, was letztlich wirklich gut oder schlecht für uns sei.

Das klingt zunächst einleuchtend, wissen wir doch, wie wenig wir von den komplexen Zusmmenhängen schon allein unserer Psyche geschweige denn der Welt verstehen. Da gibt es sicher noch viel überraschende Erkenntnisse für uns zu entdecken, wahrscheinlich entdecken wir auch nie alles.
Andererseits können wir auch tatsächlich sehr viel entdecken und verstehen, und gerade heute wissen wir so viel wie noch nie Menschen gewusst haben. Es ist eigentlich nur noch die eigene Entscheidung, wie viel man wissen möchte. Ich nenne nur wieder das Beispiel Evolutionstheorie, will da aber nicht verweilen.
Ein weiterer Punkt: Müssen wir wirklich alles wissen, um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen? Sicher ist es ein Verbrechen, sich etwa dem Wissen und der Verantwortung für die Umwelt zu versagen, aber wir können diese Verantwortung mit dem Wissen, das wir haben und erwerben können, wahrnehmen.
Auf Ihr Beispiel bezogen: Es besteht die Möglichkeit, dass das Kind VERSTEHT, warum es kein Eis bekommt, schließlich hat es die Erfahrung gemacht, dass es Bauchweh bekommen hat, und es mag den Eltern vertrauen, dass sie den Zusammenhang Eis-Bauchweh noch öfter erfahren haben als es (das Kind) selbst. Das Vertrauen eines Kindes entsteht aus der Abhängigkeitssituation heraus, aber Erwachsene können wissen, ob man jemandem trauen könnte oder nicht.

Hier wäre ein Gegenargument dieses:
\"Gottes Wesen ist für den Menschen unbegreiflich.\"

Hier wird versucht, Gott als nicht der Logik untergeordnet zu setzen, so dass alles möglich wird. Das muss ich zurückweisen, denn sonst gäbe es auch keinen Heilsplan. Alles wäre Unsinn, ungeordnet, regellos, es gäbe keine Naturgesetze, kenie Existenz, etc.
Vor allem kann man dann tatsächlich jeden Unsinn \"begründen\". Was aber will man begründen, wenn man das Begründen ablehnt?


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 a.t.m 12. August 2010 

Gott der Herr ist unbegreiflich

-Gottes Wesen ist für den Menschen unbegreiflich.

Und zwar so unbegreiflich das wir Gott den Herrn nicht einmal ansatzweise begreifen können, daher kann es ja auch sein, dass das was in unseren Augen eine Strafe sein könnte, ja für Gott den Herrn ein Akt der Liebe ist,
-Gott sieht in der scientia visionis auch die zukünftigen freien Handlungen der vernünftigen Geschöpfe mit unfehlbarer Gewissheit voraus.

Bevor du mein geliebtes Kind, noch mehr Fehler machst, erlaube ich dir zu mir zu kommen, damit du nicht der ewigen Höllenstrafe verfällst.


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 M.Schn-Fl 11. August 2010 
 

Lieber Descartes

ich kann Ihnen nicht ganz widersprechen bei Ihren aktuellen Beispielen, bleibe aber im Prinzip bei dem was ich gesagt habe.
So ist das Leben nun mal.

Ein kleines und sehr simples Beispiel.
Mein kleiner Sohn hätte gerne ein Eis. Er bittet und bettelt und die Mama sagt Nein.
Sie sagt Nein, weil der Kleine am Vortag Bauchweh und etwas Durchfall hatte und weil sie aus Erfahrung weiss, dass das Eis die Situation für das Kind verschlimmert. Der Kleine versteht das aber nicht, weil es ihm doch heute wieder besser geht. Er empfindet die Konsequenz der Mutter als hart.

Gott liebt uns immer noch mehr, als wir unsere Kinder überhaupt lieben können. Und wir lieben sie schon sehr und würden alles für sie geben.
Aber Gott weiss auch,welche Schwächen wir haben, die wir nicht einsehen können.
Ausserdem hat er uns einen freien Willen gegeben und er erwartet die Umkehr nicht weil Er sie braucht, sondern weil wir sie brauchen.
Er will unsere freie Entscheidung für Ihn.Wir haben die Möglichkeit auch Nein zusagen.
Der verlorene Sohn kehrt aus Einsicht um und will aus Einsicht den Vater um Vergebung bitten, da läuft der Vater ihm entgegen.


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 Descartes 11. August 2010 
 

@M.Schn-Fl

Hallo!

\"Gott ist die Liebe. Ja! Uneingeschränkt!
Aber Liebe muss auch konsequent sein, sonst ist es nur Gefühlsduselei.\"
\"Er tut das mit absoluter Konsequenz. Und die tut manchmal weh. Das weiß jeder gute Vater und jedes Kind.\"

Hier sollte man sehr aufpassen, die Konsequenz nicht über das Kind bzw. den Menschen zu stellen. Die ausgeübte Macht sollte immer im Verhältnis zum Bedürfnis des Kindes stehen. Wenn das Kind die Bedürfnisse der Eltern erfüllen muss, mögen es die Eltern als Liebe definieren, was sie ihrem Kind geben, aber was wird mit dem Kind sein?

\"Gott ist die Vergebung. Ja! Uneingeschränkt. Aber er nötigt uns die Vergebung nicht auf, sondern er wartet auf unsere Bitte um Vergebung.\"
Also ich vergebe meinen Kindern auch dann, wenn sie mich nicht darum bitten. Es geht doch darum, dass sie lernen, was schlecht für sie ist, und dass sie dafür auch selbst Fehler machen dürfen und sie verstehen lernen.
Ich fühle mich unwohl beim Gedanken an einen Vater, der auf die Bitte um Vergebung seiner Kinder wartet.

\"Liebe, Vergebung und Gnade sind keine Schnäppchen, die Gott uns im Ausverkauf hinterher wirft, sondern der Mensch muss sich dafür bereiten. Man kann ausgestreckte Hände nur füllen, wenn sie leer gemacht wurden.\"
Müssen sie denn geleert und neu gefüllt werden, wenn sie schon voll sind? Und meine Kinder müssen für meine Liebe nicht ihre Hände ausstrecken.

\"Sie können sich keinen eigenen Gott malen und bestimmen, wie der zu sein hat, sondern Sie können nur den nehmen, der sich sehr genau offenbart und in Christus gezeigt hat\"
Wenn ich so die Verschiedenartigkeit der Gottesbilder, die in den Kommentaren hier zum Ausdruck kommen, betrachte, sind also viele auf dem Holzweg? Lesen sie alle die Schrift nicht, wo sie doch so \"sehr klar und deutlich\" ist?


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 Descartes 11. August 2010 
 

Sünde

\"Gott liebt alle Menschen nur die Sünde mag er nicht.\"
Hüten wir uns also vor der Sünde. Sünde ist Gottesferne. Demnach liebt er dich nur, wenn du bei ihm bist, ihn auch liebst, ihn als Retter anerkennst, dich für ihn aufgibst, dich schuldig fühlst für dein vermeintliches Versagen.
Andererseits liebt er uns bedingungslos, aber wehe, man lebt einfach rechtschaffen und hat nicht das Bedürfnis für ihn. Also doch nicht bedingungslos?

Warum überhaupt in die Versuchung geraten, ein Unglück mit Strafe zu verbinden?
Warum betonen, dass man keine direkten Schlüsse ziehen könne, dann die Schlüsse aber doch suggerieren?
Warum nicht einfach nichts darüber sagen, worüber man nichts weiß?
Jesu Antwort auf die Fragen der Jünger (Turm von Schiloach) ist nur, dass diese Leute nicht wegen ihren Sünden erschlagen worden sind, hilft also nicht weiter, auch wenn das für die damaligen Verständnisse einen großen Fortschritt darstellte. Stattdessen spricht er eine Warnung aus und schürt Ängste: \"Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.\"
Demnach also kann - sogar wird - es doch passieren, dass man für seine Sünden ein Unglück erleben wird.


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 i.V. Maria+Jesus 11. August 2010 
 

Gott liebt alle Menschen

Gott liebt alle Menschen nur die Sünde mag er nicht.


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 Descartes 10. August 2010 
 

Gerechtigkeit und Leid

Zitat Dismas:
\"Warum denken wir als \"Gläunige Katholiken\" denn fast immer, dass der irdische Tod eine Strafe sei??\"

Das ist der Versuch, Gerechtigkeit zu sehen, wo sie nicht ist. Dazu wird der Ausgleich ins Jenseits verschoben, nachdem erkannt worden ist, dass es aussichtslos ist, angesichts des ungerechtfertigten Leids gläubiger (und ungläubiger) Menschen und anderer Geschöpfe auch nur im Entferntesten von einer Gerechtigkeit im Diesseits sprechen zu können. Die Umdefinition von Leid in nur scheinbares Leid gelingt nicht. Man bedenke z. B. nur die Gefühle der liebenden Angehörigen eines Verstorbenen, selbst wenn der Tod für den Verstorbenen irgendwie positiv aufgefasst werden könnte (ich meine aber nicht).
Unwahrscheinlich, dass Bischof Laun argumentieren würde, der Tod sei keine Strafe für die Abgetriebenen.
Allgemein geht es hier um die Rechtfertigung Gottes angesichts des Leids in der Welt.
In vielen Kommentaren hier wird der aussichtslose Versuch unternommen, das zu schaffen, aber es ist unlösbar. Warum es trotzdem immer wieder versucht wird, habe ich in meinem letzten Kommentar weiter unten angedeutet.


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 Tom Erin 10. August 2010 
 

Richten kann nur der Allmächtige

ich bin ja nur ein Laie ... kein Bischof … aber Sie Behaupten die Loveparde und die Teilnahme daran sei Sünde. Viele mögen auch den Kölner Karneval oder das Oktoberfest ähnlich einstufen …. Nein Sie wählen für Ihren Klartext die aktuelle Tragödie der Love Parade. Nun Ihr Thema war die nach einem strafenden Gott ((…. Ja, da braucht es Tote)) ….

Nun Sie gehen aber weiter …. Sie sagen nicht das es Sünde sein könne, sondern sie definieren eindeutig das die Loveparde sündig sei: Sie sagen „objektiv ist die Lovparade und die Teilnahme daran Sünde“. Das ist keine Meinung mehr, sondern wie sie selber betonen eine „Feststellung“ …..

Nach dieser Feststellung kommt eine theologische Abhandlung, die mit folgenden Worten schließt:

„Darum ist es gut zu hören: Gott richtet, „um den Gebeugten auf der Erde zu helfen“ (Ps. 76,10) und darum ist das Gericht Gottes „Herrlich für all seine Frommen. Halleluja!“ (Ps. 149,9). Zurück nach Duisburg: Die Menschen, die an der Loveparade teilgenommen haben, stehen wie alle Menschen vor Gott, Gott wird sie richten nach ihren Taten wie uns alle, Er richtet sie, nicht andere Menschen! An uns ist es für sie zu beten und für uns: Herr, erbarme Dich unser! „


…. Nein Sie sind wirklich missverstanden …. Sie haben nicht gerichtet …. Das macht Gott … aber Sie definieren als Bischof „objektiv“, wer ein Sünder hier auf Erden ist ….. für wie naiv halten Sie Ihre Schäfchen hier auf Erden ….?


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 Pöttax 10. August 2010 
 

Wozu!?

Papst Benedikt XVI.hat in seiner Ansprache beim Angelus am 7. März 2010 gesagt: „Gegenüber der leichten Schlussfolgerung, das Übel als Wirkung der göttlichen Bestrafung anzusehen, verkündet Jesus die Unschuld Gottes, der gut ist und das Böse nicht wollen kann, und dass man sich davor hüten soll zu denken, dass die Übel die unmittelbare Auswirkung persönlicher Sünden jener sind, die sie erleiden.“ Es gehe vielmehr darum, mit Gottes Hilfe das eigene Leben zum Guten hin zu verändern.\" Ist das nicht eine Antwort auf das \"Wozu\"?


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 Leopoldt 10. August 2010 
 

Vater vergib ihm, denn er weiss nicht was er tut.

Gottes Liebe ist grenzenlos. Was sich hier wieder zeigt ist, dass wir Menschen zu klein sind um die grosse Liebe Gottes ganz zu begreifen.

Vater vergib uns unsere Schuld,
Wie auch wir vergeben unserem Schuldigern.

Da geht is schief. Wir messen mit unsere ( zu kleine) Grösse.


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 M.Schn-Fl 10. August 2010 
 

@Pit

Auch wenn ich mich hier wiederhole,
hier noch einmal:

1. Gott ist die Liebe. Ja! Uneingeschränkt!
Aber Liebe muss auch konsequent sein, sonst ist es nur Gefühlsduselei.
Gott liebt uns wie ein guter Vater, der seine Kinder so leitet, dass sie das Leben hier und das Leben in der Ewigkeit bestehen können. Er tut das mit absoluter Konsequenz. Und die tut manchmal weh. Das weiß jeder gute Vater und jedes Kind.
Gott ist kein nettes Göttchen, der uns ein guter Dienstleister ist, sondern der Herr über Leben und Tod.

2. Gott ist die Vergebung. Ja! Uneingeschränkt.
Aber er nötigt uns die Vergebung nicht auf, sondern er wartet auf unsere Bitte um Vergebung. Dann gewährt er sie mit grosser Liebe.
Der verlorenen Sohn sah seine Fehler ein,kehrte um und machte sich auf den Weg zurück ins Vaterhaus, um seinen Vater um Vergebung zu bitten. Da lief ihm der Vater entgegen, um ihn in seine Arme zu nehmen.

3. Liebe, Vergebung und Gnade sind keine Schnäppchen, die Gott uns im Ausverkauf hinterher wirft, sondern der Mensch muss sich dafür bereiten. Man kann ausgestreckte Hände nur füllen, wenn sie leer gemacht wurden. In volle Hände kann man nichts legen.
Gott ist kein Göttchen, der für uns den Dienstleister spielt, sondern er ist und bleibt der Herr über Leben und Tod, der alles getan hat und tut, damit wir das ewige Leben haben und das Leben in Fülle schon hier.
Aber er hat seinen Willen präzise offenbart und uns durch die Propheten und vor allem durch seinen Sohn wissen lassen, dass wir den Weg zum Leben in Freiheit nur mit ihm gehen können .Und die Voraussetzungen dafür hat er sehr klar benannt.
Diese sind in der Heilgen Schrift sehr klar und deutlich aufgezeichnet und werden durch die Kirche verkündet. Und wir müssen uns schon die Mühe machen, dieses durch Nachlesen und Zuhören zur Kenntnis zu nehmen.

Sie können sich keinen eigenen Gott malen und bestimmen, wie der zu sein hat, sondern Sie können nur den nehmen, der sich sehr genau offenbart und in Christus gezeigt hat.
Deshalb bitte ich Sie, sich über Gott schlau zu machen, bevor sie einem Phantom nachjagen.


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 Pit 9. August 2010 
 

Gott straft mit Liebe

Seit wann straft Gott? Nein, er zeigt uns die Wege die wir gehen nur auf. Die Gute wie die Schlechte. Das hat aber mit der Loveparade nichts zu tun. Ich hörte mal einen Satz bei einer Beerdigung, von einem Pfarrer:
Gott wandte sich uns schon zu, bevor wir was taten. Dieser Satz sagt alles aus. Was wollen wir Gott noch alles in die Schuhe schieben, was wir Menscjhen an Fehler machen? Gott straft mit Liebe? Ja meine liebe Geistlichen, das könnte euch so gefallen und in den Kram passen! Nur weil ihr mit Worte und Verhalten bestraft und auch öfters gegen die Menschlichkeit euch vergangen habt, soll Gott auch noch da herhalten. Nein das ist doch absoluter Schwachsinn. Gott ist die Liebe, die Gnade, die Hoffnung und die Vergebung, sogar mit Verständnis. Er weiß doch, wie fehlerhaft wir sein können. Waren wir Missbrauchsopfer auch von Gott mit Liebe bestraft? Bitte denkt mal lieber erst nach, bevor ihr euch gegenüber, den Gläubigern äußerst.
Soviel nur,
Gott ließ nie zu, dass ich an Ihm zweifelte. Er war immer bei mir. Wo aber war die Kirche und deren angestellten, einschließlich Papst?
Gesteht eure Fehler erstmal selber ein und zwar in Demut, dann schauen auch die glübigen, die abgesprungen sind, wieder richtung kirche und rennen nicht davon. Bittest Goitt mal um Vergebung, mit eurem Fehlverhalten und vorlauten Äußerungen.
Gott vergibt denen, die in Demut zu Kreutze gehen!
Peter Blickle


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 Tom Erin 9. August 2010 
 

Kein wunder ..

Sehr geehrter Herr Laun,

Sie schreiben selber in Ihrer Klarstellung zu Ihrem letzten Klartext:

„Warum, meine Damen und Herrn, könnt und wollt Ihr mir nicht glauben, was ich deutlich schreibe?“

Nun weil es undenkbar ist und nicht nur pietätlos sondern schlicht unfassbar ….. ich zitiere:
Sie machen folgende Feststellungen:

Die Loveparade hat ein „krankhaftes Erschingsbild“
Sie sagen „objektiv“ gesehen sei die Loveparade und die Teilnahme daran ein „Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordung Gottes“ (also Blasphemie) und Sie sagen die Love Parade und die Teilnahme daran sei Sünde und Einladung zur Sünde …


Nun das sind Eindeutige Worte, die nicht missverstanden werden konnten ….

Ich preise Dich Vater des Himmels und der Erde, dass Du dies vor Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.\" (Mt 11,25)


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 Gandalf 9. August 2010 

@Mareikchen

Ach, wer hat sich denn lästernd über die Toten ausgelassen? Das Lesen ist schon eine schwierige Sache, hier nochmals zum Nachlesen:: \"Kein Mensch kann ohne Erschütterung von dem Unglück in Duisburg hören und ohne Mitleid bleiben für die Toten und vor allem auch deren Eltern und andere Angehörigen! Darum haben auch der Papst, viele Bischöfe und andere Menschen für die Betroffenen gebetet! Auch steht es keinem Menschen zu, über die Toten zu urteilen und darüber hinaus zu behaupten, ihr Tod sei eine – natürlich gerechte – „Strafe Gottes“ für die Sündigkeit der Love-Parade, in deren Verlauf das Unglück geschah! \"

By the way: Wie groß übrigens ein Sünder ist, kann übrigens der liebe Gott besser beurteilen als eine Menschenseele.


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 Mareikchen 9. August 2010 
 

Strafe Gottes??

Ich bin Katholikin, aber ich schäme mich dafür...Die Kirche hat grad genug Probleme, sollte sich also doch wohl eher in Demut üben?
Meinen Glauben kann ich laut Bibel getrost ohne Kirche ausüben, und nehmen kann ihn mir auch niemand!
Aber sich so lästernd über die Toten auszulassen die mit Sicheheit nicht alle die \"Supersünder\" waren, erscheint mir, angesichts der eigenen Problematik, die mit Sicheheit mehr mit Sodom und Gomorra zu tun hat, bzw. dieses noch übertrifft -> da ja in der Bibel nirgends von Kinderschändung die Rede ist, völlig unangemessen und regelrecht sündig!!


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 Eriugena 9. August 2010 
 

Oktoberfest; Wein und Gesang, wie der Love Parade

Das Oktoberfest ist genauso Wein und Gesang wie der Love Parade.
Ich könnte mich kaum vorstellen das Unser Herr auch dagegen wäre.


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 E.Fandorin 9. August 2010 
 

Schuld und Sühne

@Gandalf

Ich habe den Artikel gelesen. Bitte freischalten.
Ich hab ihn zweimal gelesen, das stimmt mich aber nicht um:

(...)\"Und doch, das Ereignis und die Diskussion über es geben Anlass weiterzudenken! Das Mitleid mit den Opfern ist eine Sache, eine andere die Feststellung: „Love – Parade“ und Teilnahme an ihnen sind, abgesehen von ihrem abstoßenden Erscheinungsbild,\"(...)

Was heißt abstoßend? Sehen katholische Würdenträger wie angenehmer aus? Meiner Meinung nach nein, es ist aber auch bloß eine Meinung und eine ästhetische Frage! Bei der Loveparade ebenfalls!

(...)\"objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes, sind Sünde und Einladung zur Sünde!\"(...)

Aha! Ist der Kölner Karneval demnach auch! Seltsame, wenn etwa gleichaltrige junge Menschen nackt herumtanzen ist das sündig und für den lieben Gott scheinbar ein Grund zu strafen. Wenn Priester Kinder mißbrauchen scheint Gott etwas milder gestimmt zu sein. Der Vatikan steht noch und kein Priester ist vom Blitz getroffen worden.

(...)\"Sie dürfen nicht schöngeredet werden als „harmloses Feiern“ netter junger Menschen! Dazu kommt: So falsch die konkrete, moralische Verurteilung der Toten ist und bleibt, wäre es doch auch höchste Zeit zu fragen, warum viele Menschen heute auf den Begriff „Strafe“ wie von der Tarantel gebissen reagieren!\"(...)

Man muß die LoveParade nicht gutfinden! Aber diese Jugendlichen dort haben Niemanden etwas getan! Kann man von manchen Leuten die Strafe reden nicht sagen! Diese verletzen nämlich die Gefühle der Hinterbliebenen!

Sagt mir endlich, woher kommt die Anmaßung Leute zu Sündern zu erklären die nichts weiter verbrochen haben als nackt zu tanzen!


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 Descartes 9. August 2010 
 

Erziehung

Es gibt Eltern, die ihre Macht missbrauchen. Die betroffenen Kinder spalten ihre Bedürfnisse aus Selbstschutz ab. In ihrer Hilflosigkeit und Abhängigkeit müssen sie das Bild lieber Eltern aufrechterhalten, die es nur gut mit ihnen meinen können, egal, was ihnen geschieht, auch wenn sie des Vaters Willen und Gerechtigkeit nicht verstehen. Der Preis dafür ist, dass sie die Verantwortung für das, was ihnen angetan wird, auf sich selbst übertragen. Sie sehen sich schuldig.
Um die lebensnotwendige Liebe zu erhalten, geben sie sich selbst auf. Eine eigenständige Entwicklung und Liebe ohne Strafe kennen sie nicht.


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 kathi 9. August 2010 
 

@tom96149

Der katholischen Kirche läufen die Gläubigen weg, weil sie keine Grenzen mehr setzt.
Sekten setzen sehr strenge Grenzen. Die haben Zulauf. Keine Grenzen geben auch keinen Halt.
Würden die Pfarrer den Mut haben, die Grenzen wirklich zu verkünden, würden viele auch wieder zurück kommen.


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 kathi 9. August 2010 
 

Gott rettet

Die Ausführungen von Aventinus kopiere ich, sehr aufschlußreich.
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Noch ein anderer Gedanke.
Gott rettet, weil er Mitleid mit uns Menschen hat. Das sagt schon der Name Jesus. Wenn ich mal auf die Heilungsgeschichten von Jesus schaue fällt mir der Gelähmte ein, der von Freunden zu Jesus gebracht wurde Mk 2,4ff). Jesus sagte, ihr Glaube hat dir geholfen. Damit spricht er das Fürbittgebet an.
Oder aus dem Johannesevangelium: \"Joh 9,2 Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Ober haben seine Eltern gesündigt, sodass er blind geboren wurde?
Joh 9,3 Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden.\"
Nun gibt es ja auch eine Blindheit des Geistes. Das Wirken Gottes soll offenbar werden.
Hier ist es keine Strafe Gottes, aber genauso schwer zu verstehen. Keine Strafe, aber für den Blinden bis zu seiner Heilung sehr hart.
Auch bei der Love-Parade sind Menschen gerettet worden.
Gott kann man nicht in eine Schublade stecken: aus dem und dem Grund hat er das zugelassen. Inwieweit etwas Strafe war oder das Wirken Gottes offenbar werden soll, wissen wir nicht. Gott ist ein persönlicher Gott und ich denke, die trauernden Familien und die Geretteten werden, wenn sie Gott fragen, Antwort erhalten.
Gott läßt auch mit sich handeln, das sehen wir aus dem AT z.B. Abraham, der mit Gott wegen.Sodom handelt (Gen 18,27ff) und das sehen wir im NT, wo eine Frau um die Heilung ihrer Tochter bittet - er eigentlich gar nicht will, aber die Tochter dann doch heilt (Mt 15,22ff)
Wir können Gott nicht begreifen. Gott ist nicht in einer bestimmten Situation so und in einer anderen so und nach dem Gebet erhalte ich da Heilung und nach einem anderen Gebet eine andere Heilung.
Unser Erdendasein kann schöne Momente haben, aber es ist nicht das Paradies. Es ist jeden Tag eine neue Entscheidung für oder gegen Gott. Diese Entscheidung muss jeder für sich treffen. Bei einer Entscheidung für Gott erläßt er nicht Leid und Trauer aber die Zusage, dass er spürbar da ist. An seiner Entscheidung (bei aller menschlichen Verantwortlichkeit) das Unglück zuzulassen kann ich nur mittrauernd danebenstehen.
Gott hätte auch die Möglichkeit gehabt, das Unglück zu verhindern (bei aller menschlichen Verantwortlichkeit). Und das ist es, was uns betroffen macht. Warum hat er es nicht verhindert?

Wissen wir, ob ähnliche Unglücke bei den vorangegangenen Love-Parades durch Gott verhindert worden sind?
So, wie wir jetzt trauern, würden wir in dieser Intensität auch danken? Hätte vielleicht sogar ein Dank-Gottesdienst stattgefunden?
Mein Mitgefühl gilt den Trauernden und Verletzten und auch denen, die das Unglück körperlich unbeschadet mit ansehen mussten.


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 GottIstLiebe 9. August 2010 
 

Nur Gott ist LIEBE!

Schon alleine der Name \"Love Parade\" ist Gotteslästerung, denn nur Gott ist LIEBE! Dies mit dem aus dem Christofer Street Day bekannten Parade in Verbindung zu bringen ist Verhöhnung unseres Geliebten Gott dem HERRN! Nur durch Strafe läßt sich unsere Jugend wieder auf den rechten Pfad bringen!


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 M.Schn-Fl 9. August 2010 
 

@Tom 96

Kann es sein, dass Sie ein Mediengläubiger sind, einer der sich seine Ideologie und Meinung bei einigen Leitmedien abholt? Sie machen doch sehr diesen Eindruck.


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 tom96149 9. August 2010 
 

@Aventinus

Ihr Beitrag ist das beste Beispiel für grenzenlose Weltfremde! Kein Wunder wenn der kath. Kirche immer mehr Menschen weglaufen und echte Sünden schon innerhalb der kath. Kirche geschehen. Leute wie Sie sollten erstmal innerhalb der eigenen Reihen aufräumen und nicht nur vertuschen und klein reden, bevor sie versuchen andere zu verurteilen.


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 M.Schn-Fl 9. August 2010 
 

Abfall von den Reformatoren

Der evangelischen Pfarrerin möchte ich doch noch zu bedenken geben, dass nicht wir Katholiken von Luther und den Reformatoren abgefallen sind, sondern die überwiegende Zahl der Landeskirchler.
Obwohl @Aventinus Ihnen dazu hier schon Wichtiges dazu gesagt hat möchte ich Sie doch fragen:

Wo bleibt denn bei Ihnen und den landeskirchlichen Wellnesstheologen Luthers und der Reformatoren berühmtes SOLA SCRIPTURA???
Davon ist doch wohl so gut wie nichts mehr übrig geblieben!
Wo ist denn die ganze grosse Paulusrezeption solcher Jahrhunderttheologen wie Adolf Schlatter geblieben?
Weit auf der Strecke.

Ich möchte Ihnen hier nicht zu nahe treten auch der guten ökumenischen Beziehungen wegen, die meine Freunde und ich mit schrifttreuen und glaubensstarken evangelsichen Christen haben.
Ich will Sie auch nicht an die \"Bibel in gerechter Sprache\" erinnern, mit der eine Gruppe von Landeskirchlern den christlichen Weinberg längst verlassen hat, um \"den Ohren zu schmeicheln\"

Aber erinnern, Frau Pfarrerin, möchte ich Sie doch an ein Wort, dass Kardinal Kasper vor Jahren in Stuttgart gesagt hat:
Wir haben es in der Ökumene nicht in erster Linie mit Landeskirchlern sondern mit 600 Millionen evangelikalen (und charismatischen) Christen zu tun.
Und mit denen klappt die Ökumene hervorragend, nicht zuletzt dadurch, weil sie das SOLA SCRIPTURA Luthers noch ernst nehmen und leben.
Ich habe den Eindruck, Frau Pfarrerin, dass Sie zu der jüngeren Generation evangelischer Theologen gehören, denen die Treue zur Schrift durch theologische Klimmzüge gründlich ausgetrieben wurde im Studiúm. Das gibt es leider auch bei uns.
Trotzdem sind wir alle mündig genug, die Heilge Schrift unter Anrufung des Heiligen Geistes zu lesen und zu verstehn. Das II.Vaticanum fordert uns dazu eindeutig auf.
Wir Katholiken haben dazu noch den Vorteil, dass wir ein Lehramt haben, das uns dabei entscheidend hilft.
Die Reformierten hatten früher den Heidelberger Kathechismus, der aber nach meinem Eindruck weitgehend vergessen ist.


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 santa 9. August 2010 
 

Den Menschen etwas Hoffnung in der Trauer geben

Ich persönlich finde es schade, dass man alle Besucher einer Veranstaltung als Sünder abstempelt. Genauso finde ich es nicht gut, dass man bei so vielen Toten nur die Strafe Gottes als seinen Liebesbeweis anführen kann.
Wo ist bitteschön das Mitgefühl für die Toten und deren Angehörige?
Wo bitteschön ist das Verständnis für die Jugend?
Wo ist die Freude einers Bischofs, dass sich tagtäglich viele Menschen an dem Unglücksort einfinden, um zu trauern und zu beten?

Es kann doch nicht sein, dass ein großes Ereignis,, dass in einer Katastrophe endete als Möglichkeit gesehen wird, über den strafenden aber uns liebenden Gott zu reden. Wie viel Anmaßung besitzt man, wenn man den Trauernden solche Worte um die Ohren haut? Wie viel Liebe trägt man selber in sich, um so tausende von Menschen abzuurteilen?
Ich bin mir sicher, dass es genügend Gläubige auf diesem Fest gab und dass diese sicher keine Sünden im Kopf hatten, als sie zu dem Fest gingen. Es stellt sich eher die Frage, was der Bischof in seinem Kopf für Gedanken hat, wenn er es richtig findet vom strafenden Gott zu reden. Weiß er wirklich, was dort passiert? Oder hat ihn diese Ereignis an seine Sünden erinnert und ihn zur Umkehr aufgerufen undas will ernun mit allen teilen?
Ich urteile nicht, aber ich frage mich.
Denn wer ohne Sünde sei, der werfe...


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 Aventinus 9. August 2010 
 

Wort Gottes in seiner ganzen Weite in sich klingen lassen - nicht sich empören!

@ evangelisch48

> Amtsanmaßung
zuerst einmal zur Klarstellung:
Die meisten der hier Postenden sind Laien - genauso wie Sie - die sich empörende Pfarrerin.
Aber: ein Priester des lebendigen Gottes, ein Bischof und Apostelnachfolger - da rührt man an eine ganz andere Kategorie von Geisterfülltheit (schon im AT Übertragung des Hl. Geistes von Elias auf Elisäus, \"Mantelüberwurf\", 2Kön Kap2; 1Kön 19,19ff und damit der die Zeitgenossen beindruckenden Wirkmächtigkeit) !

>Mich erschüttert solch ein Glaube.
Das soll er auch !

> Als ob Gott strafen würde, ... DAS ist für mich Gotteslästerung ... :
Eher schon das, wenn man meint, dem Herrn des Himmels under der Erde Vorschriften machen zu müssen, was er zu tun und zu lassen hat ?
Das Wort Gottes, das Fleisch angenommen und unter uns gewohnt hat, äußerte sich (und äußert sich heute noch) unmißverständlich in Bezug auf Zurechtweisung, Warnung, Strafe und Gericht
(Matth 23,35-38; 24,2; Mark 13,1f; Luk 13,1-5; 1Petr 4,12-18; 2Petr 2,1-22).
» - Spruch des Herrn. ... so hoch der Himmel über der Erde steht, so hoch sind meine Wege über euren Wegen, meine Gedanken über euren Gedanken ! « (Is 55,9)

> wenn Menschen in sommerlicher Freude, zugegeben leicht bekleidet, nach moderner Musik feiern ... :
2Tim Kap.3 : » stehen schwere Zeiten bevor ... zuchtlos, ... aufgeblasen, ... mehr auf Genuß bedacht als auf Gott ... «.

>und maßt sich ein Urteil darüber an ... :
2Tim 4,2-4: » ... Künde das Wort, ... widerlege, tadle, ermahne ... Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach eigenen Gelüsten sich Lehrer zusammensuchen, weil sie nach Ohrenkitzel verlangen. Von der Wahrheit werden sie das Ohr abwenden und den Fabeleien sich zuwenden ... «.
Vgl. auch: 1Joh 5,16f; Tit 1,13; Tit 2,15; 1Tim 5,20; Luk 17,3.

> DAS wäre ein angemessenes Verhalten eines katholischen Bischofs in dieser Zeit ... :
Dieser Zeit angemessen ist Bischof Launs Verkündigung durchaus schon seit geraumer Zeit:
» .. Kehre um und tu die ersten Werke! Sonst komme ich Dir und werde deinen Leuchter wegrücken von der Schwelle, wenn du nicht umkehrst! ... « (Offb 2,5)

Christ sein - das trägt auch durch schwere Zeiten, wie bisher schon all die Generationen vor uns
.
Vielleicht hat Gott, ohne dessen Wissen nicht einmal ein Spatz zu Boden fällt (Matth 10,29ff), einige der 21 (oder alle) einfach jetzt schon heimgeholt, weil sie reif für den Himmel waren, oder jetzt noch zu retten waren (1Kor 3,15), oder ... Läuterung? ... Prüfung? ... (Sir 2,1-6; Dan 11,35; 12,10)? S.E. Bischof Laun ist der letzte, der sich hier urteilend festgelegt hätte !

Denen die Gott lieben, wird alles mitwirken zum Guten (Röm8,28) - das ist doch wirklich tröstlich.

PS:
»Wenn dir Gott einen großen, vollen Leidensbecher einschenkt, so gibt er dir damit das sicherste Pfand, daß er dich zu einem großen Heiligen machen will.«

Empörend nicht wahr? Stammt von Ignatius von Loyola und steht auch für katholische Weite.


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 joeh 9. August 2010 
 

worin bestand der Aufstand gegen die Schöpfung?

Bischof Laun hält die Love-Parade für \"objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes\". Durch das Voranstellen des Wörtchens \"objektiv\" wird diese Behauptung deswegen auch nicht richtig und wahr. Bischof Laun sollte schon darlegen, warum die Teilnahme an einer Massenveranstaltung, das Hören lauter Musik, dazu tanzen und leicht bekleidet sein (nur einige Teilnehmer) eine \"Art Aufstand gegen die Schöpfung\" ist. Es handelt sich bei dieser Äußerung des Herrn Bischofs um keine belanglose Bemerkung in einem untergeordneten Nebensatz, sondern ist der \"Aufhänger\". Nur wenn Bischof Laun überzeuend erklären kann, worin der \"Aufstand\" besteht, haben seine Äußerungen überhaupt einen Sinn und können Menschen zur Umkehr bewegen (d.h. ihr bisheriges Leben zu überdenken und in Frage zu stellen).


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 Aventinus 9. August 2010 
 

Lieber Oberfuchshuber - LP eigentlich(!) Verstoß gegen das meiste auf den Mosaischen Schrifttafeln

Da meint doch ein ganz schlauer Schelm, mit seinen paar lässig hingeworfenen Zeilen die meisten der hier Postenden als fundamentalistisch-bigott, verbiestert-verklemmt, mittelalterlich-menschenfeindlich oder spaßtötend-weltfremd entlarven zu können?
Mensch-Mann-OberFuchsi!
Ein Mensch zu werden - das ist eine mühsame Lebensaufgabe (mit tatkräftiger Unterstützung sämtlicher guten Geister, der Fürbitte unserer großen Schwester und Himmelskönigin, sowie dem Eintreten aller unserer Heiligen vor Gottes Thron).
Was würde wohl ein Weltklasse-Pianist, oder -Geiger oder -Dirigent oder -Jazzer, - .... , der tagtäglich 10 Stunden und mehr seines Tages dafür aufwendet, mit seinem Instrument / Partitur / Orchester eins zu werden, dazu sagen, wenn irgendein dahergelaufener Klimperer meint, daß er ohne tiefergehendes persönliches Engagement mithalten und Beurteilungen abgeben kann?
Klopfe an (bei IHM) - und nutze den Rest Deiner Tage, IHN besser kennenzulernen!


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 M.Schn-Fl 9. August 2010 
 

@daniel-befreit-aus-der-Löwengrube

Es ist schön, dass sie hier mal ein Zeugnis geben als ein Teinehmer der Love-Parade.
Wir sehen nur die Fernsehbilder. Und das Fernsehen zeigt nur das, was die Menschen schockt und Quote macht.
Deshalb ist Ihr Zeugnis wichtig.
Sie sagen, Sie glauben nicht an die Sünde und gleichzeitig definieren Sie die Sünde ganz katholisch.
\"Sünde ist nur wenn ich anderen weh tue\". Das ist ganz richtig. Sünde ist Verletzung der Liebe. Das sagt der katholische Katechismus auch. Aber das gilt auch für Gott, der sich selbst für uns gegeben hat. Auch wenn ich Ihm weh tue , sündige ich.
Sie haben es völlig richtig verstanden.


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 daniel_aus_der_löwengrube 8. August 2010 
 

Genau das mag ich hier nicht.

Leute dozieren über die loveparade, die sie nur vom hörensagen kennen.

Ich habe alle Paraden in Berlin mitgemacht (ja, sogar die erste, was aber zufällig war), teilweise in einer Reisegruppe aus meiner katholischen (!) Schule, vorletztes Jahr als Leiter meiner Jugendgruppe aus der Gemeinde.

Ich fasse alle Reisen mal zusammen:

1.Alkohol: Zwei Bier waren immer erlaubt. Eingenommen wurden die immer lustigerweise als Ausklang in einer Sportbar (in der es immer klasse Livemusik gibt).

2. Andere Drogen: Es war nur ein kleiner Teil der Feiernden. Die meisten da nehmen absolut nichts, und bei uns wäre man sofort nach Hause geschickt worden!

3. Sünde: Das Oktoberfest ist schlimmer, keine Frage.

4. Strafe Gottes?: Ich glaube nicht an einen strafenden Gott. Gott liebt jeden Menschen. Deswegen glaube ich auch nur bedingt an die Sünde. Sünde ist für mich nur, wenn ich jemand anderem bewusst wehtue.

\"Man weigert sich anzuerkennen, dass die Loveparade, abgesehen von ihrem krankhaften Erscheinungsbild, auch mit Sünde zu tun haben könnte und darum, folgerichtig, auch mit dem richtenden und strafenden Gott!\" Man weigert sich, weil es einfach Käse ist. Mit Verlaub, wer nie da war, darf nicht richten!


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 schwarzer stern 8. August 2010 
 

traurig

gott straft nicht !!!


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 M.Schn-Fl 8. August 2010 
 

@Pöttax

Volle Zustimmung: Ich finde, dass die Frage \"Wozu\" genau die richtige ist. Aud das \"Warum\" gibt es oft keine Antwort.


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 i.V. Maria+Jesus 8. August 2010 
 

Claudia Caecilia

Streng mit sich selbst heißt: Selbsterziehung!
Ich habe nicht geschrieben, daß man mit sich ungeduldig sein soll.


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 M.Schn-Fl 8. August 2010 
 

@freebird

Ein sehr merkwürdiger Kommentar für einen evangelsichen Christen.


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 Claudia Caecilia 8. August 2010 
 

Der gute Hirte

@accreda
Der Herr würde es aber keinem Angehörigen ins Gesicht sagen. ER würde die Leidtragenden in den Arm nehmen, wie es der Gute Hirte nunmal tut.
@i.V.Jesus und Maria
- hab schon Probleme mit Ihrem gewählten Namen, den ich für eine Anmaßung halte.
\"Wir sollen geduldig mit unseren Nächsten sein und streng zu uns selbst\".
Wo finden Sie das in der Bibel?
Nur wer sich selbst liebt, kann auch seinen Nächsten lieben. Wenn man sich selber nicht zugestehen kann ein Sünder zu sein, der immer wieder der Vergebung bedarf, wenn man also mit sich selber keine Geduld hat, führt das zu der Gesetzlichkeit anderen Menschen gegenüber, die mich hier bei vielen Kommentaren so abstößt.


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 Evalyne 8. August 2010 
 

Sehr geehrter Herr Bischof Laun,

ich verstehe Sie diesmal nicht: erst sprechen Sie sich dagegen aus, dass es sich um eine Strafe Gottes handeln könne, dann erklären Sie uns, dass diese Veranstaltung ungut ist und dass es sehr wohl Gottes Strafe, sprich Gerechtigkeit für sündiges Verhalten gibt. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass Eva Hermann NICHT gesagt hat, dass es sich um eine Strafe Gottes handelt. Sie schrieb: \"Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen\". Also 1. eventuell, 2. andere Mächte (ob sie Gott meint, ist gar nicht klar), 3. eingegriffen, um ein Ende zu setzen, also vielleicht sogar um noch schlimmeres zu verhüten. Das wäre dann ein Eingreifen aus Liebe heraus. Wir Menschen blicken doch gar nicht durch, wozu etwas gut ist.


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 matthieu 8. August 2010 
 

@evangelisch48

Man kann am Ende des Artikels auf eine falsche Spur geraten. Aber Bischof Laun drückt die Anteilnahme im ersten Abschnitt aus und sagt dort auch, dass niemand über die Toten richten darf / kann außer Gott. Ich sehe diesen ersten Abschnitt als den wichtigsten an, sozusagen als Überschrift und Tenor für den Artikel.


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 noir58 8. August 2010 
 

Lehret sie, alles zu halten...

Diesen Auftrag hat Jesus den Aposteln gegeben. Somit haben die Bischöfe und Priester diesen Auftrag übernommen. Und daher ist es wichtig, dass die Bischöfe das Volk dahingehend lehren, an solchen heidnischen Treiben nicht mitzumachen. Mal ganz generell....

Unfälle selbst gibt es jeden Tag genug. Im Straßenverkehr und an anderen Plätzen. Warum es gerade den einen oder die andere trifft, das können wir selbst natürlich nicht ergründen.


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 freebird 8. August 2010 
 

love parade

es war schön zu lesen was der bischof zu sagen hatte,auch die kommentare hier ware schön zu lesen.. danach war ich froh das ich NICHT katholisch bin sondern evangelisch...und alle die hier überschwenglich gottes segen verteilen sollten gott mal fragen ob sie das überhaupt dürfen


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 Lubi 8. August 2010 
 

Wie schön,...

...dass mein Gott barmherzig ist.

Vielleicht sollten sich hier einige in Demut üben, und vor allen Dingen nicht zusammenhangslos Auszüge unseres Glaubens nehmen und irgendwelche selbstgefälligen Dinge dazureimen.


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 i.V. Maria+Jesus 8. August 2010 
 

Jesus sagte: Barmherzigkeit will ich!

Wir sollen Gott über alles lieben und unseren Nächsten wie uns selbst.
Außerdem sollen wir geduldig mit unseren Nächsten sein und streng mit uns selbst.


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 i.V. Maria+Jesus 8. August 2010 
 

Jeses sagte: Barmherzigkeit will ich


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 diaconus 8. August 2010 

@ Severald

Zitat
Aber zu behaupten sie sei „objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und die Ordnung Gottes“ finde ich eine gewaltige Anmaßung. Er maßt sich nämlich an, zu urteilen, was gegen und was für die Ordnung Gottes sei.
Zitat Ende

Jeder, der fest in der Offenbarung (AT und NT) und in der Lehre der Hl. Mutter Kirche steht, die auf der Offenbarung basiert, weiß um die Gebote Gottes und sein Handeln in der Zeit. Denn die Offenbarung ist das menschenverstehbare Wort Gottes und den Menschen als Weisung für ihr richtiges Leben gegeben worden.

Daher weiß jeder Kleriker (Bischof, Priester, Diakon) aber auch jeder Laie, der auch nur die Lehre der Kirche kennt und zu ihr steht, dass die Loveparade ein Aufstand gegen die Schöpfung und die Ordnung der Kirche ist, nämlich dass sie einen Verstoß gegen das 6. Gebot Gottes darstellt, denn dieses ist nicht nur gegen den Ehebruch gerichtet, sondern auch gegen jede Art von Unzucht, Schamlosigkeit usw. Und was die Intention der Loveparade ist und wie sie abläuft, ist eindeutig eine Sünde gegen das 6. Gebot und indirekt auch gegen das 1. Gebot.

Dass WB Laun die Loveparade abstoßend findet, ist daher nicht seine persönliche Meinung sondern auch all jener Gläubigen, die in der gesunden, wahren und reinen Lehre der Offenbarung (1 Tim, 2 Tim Tit) und der Lehre der Kirche stehen. Und das ist auch keine Anmaßung eines Klerikers sondern die Erfüllung seines Sendungsauftrages, der diesem von Gott durch die Weihe übertragen worden ist, damit er die Menschen auf die Irrwege aufmerksam macht.

Ein Christ/Katholik har die Verpflichtung, die Offenbarung und Lehre der Kirche unverfälscht und unverkürzt anzunehmen. Wer dies nicht annimmt, der strickt sich seinen Glauben selbst und steht gegen Offenbarung und Lehre.

Aber das wird einer, der der Spaßgesellschaft angehören und dem Zeitgeist frönen will, nie begreifen,


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 evangelisch48 8. August 2010 
 

Amtsanmaßung

Mich erschüttert solch ein Glaube. Als ob Gott strafen würde, in dem er 21 Menschen sterben läßt! DAS ist für mich Gotteslästerung! Hier sind doch wohl die Menschen Schuld an der Katastrophe und nicht Gott! Wie kann ein Bischof ernsthaft behaupten, junge Menschen sind deshalb gestorben, weil es katholische Geschwister gibt, die es nicht aushalten, wenn Menschen in sommerlicher Freude, zugegeben leicht bekleidet, nach moderner Musik feiern. Woher weiß er, wie diese 21 Menschen gelebt haben und maßt sich ein Urteil darüber an, anstatt mit den Angehörigen zu trauern. DAS wäre ein angemessenes Verhalten eines katholischen Bischofs in dieser Zeit.
Eine evangelische empörte PFarrerin


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 Pöttax 8. August 2010 
 

Wozu?

Da Gott ein Gott der Lebenden und nicht der Toten ist, sollte man über die Frage nach dem „Warum“, die auf das vergangene Geschehen gerichtet ist und die weite Diskussion um den Strafcharakter des Ereignisses ausgelöst hat, nicht die Frage nach dem „Wozu“ vergessen. Diese Frage geht in die Zukunft. Ist es erlaubt zu fragen: Hat Gott gesprochen? Was ist die Botschaft des Herrn? An wem ist sie gerichtet? Kann dann nicht das Wort „Todesopfer“ einen besonderen Sinn erhalten, der die Frage nach individueller Schuld und Strafe nicht mehr stellen lässt? Ich frage nur.


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 kathi 8. August 2010 
 

an accreda

Ja, das glaube ich Ihnen.
Christus ist Gott. Nur er weiß, warum er etwas tut oder nicht tut.
Wir überlebende dürfen fragen wie hat er das gemeint, dass er das zugelassen hat. Und: Wo stehe ich.
Er tut ja nie etwas, was unserer Seele schadet. Wir werden nie erfahren, wovor er die Jungen Leute bewahrt hat. Viele sehen \"nur\" den Tod. Christen schauen über den Tellerrand hinaus und sehen auf das ewige Leben mit Christus.
Den Angehörigen gehört unser ganzes Mitleid und den Verstorbenen jungen Menschen unsere Fürbitte vor Gott.
Gut, dass wir uns hier austauschen können.


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 severald 8. August 2010 
 

anmaßend...

Dass Bischof Laun das Erscheinungsbild der Loveparade als „abstoßend“ empfindet, ist seine persönliche Meinung.
Aber zu behaupten sie sei „objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und die Ordnung Gottes“ finde ich eine gewaltige Anmaßung. Er maßt sich nämlich an, zu urteilen, was gegen und was für die Ordnung Gottes sei.
Weiß das nicht Gott allein besser?
Noch Zeilen zuvor behauptet er, Gott sei allein Richter, wenig später richtet er selbst.
Und eine derart unbegründete Aussage noch als „objektiv“ darzustellen ist nur die Spitze.

Auch wenn er nicht explizit schreibt, dass das Unglück eine Strafe Gottes sei, so finde ich es äußerst unsensibel, dieses Unglück und die Strafe Gottes auf diese provozierende Weise in Zusammenhang zu bringen.

schade...


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 accreda 8. August 2010 
 

an Sophia

Ich habe das Wort Gottes zitiert und es wäre in der Tat pietätlos, wenn ich das einem Betroffenen ins Gesicht sagen würde. Keine Frage.

Dem Herrn steht das aber zu:
LK 13.... Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.


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 kathi 8. August 2010 
 

Bekehren

\"Joh 8,24 Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.

 Lukas 13,1-5
Zu dieser Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, sodass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
2 Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht?
3 Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
4 Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden - meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht?
5 Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.\"

Das hört sich knallhart an. Ist es auch.
Ich sags mal anders: Wenn ich einen Raser warnen will sage ich: wenn du so weiter machst, fährst du dich zu Tode. Oder einem Trinker: Wenn du so weiter machst, macht das deine Leber nicht mit und du stirbst.

Der Mensch besteht aber nicht nur aus Leib sondern hat auch eine Seele.

Warum gerade diese Menschen bei dem Unglück gestorben sind, ist ein Geheimnis. Eins ist sicher. Gott tut nie etwas zum Schaden des Menschen. Und Gott sieht mehr als nur auf unser irdisches Leben. Vielleicht waren sogar manche gut vorbereitet auf den Tod. Wissen wir, ob jemand von den Gestorbenen vorher zur Beichte war oder ein gutes Werk getan hat?
Auch für mich gilt: Lukas 13,3: \"Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.\"
Und auch für mich gilt, wende ich mich meinem Gott nicht mehr zu? Wie sieht es mit den guten Werken aus? Und wenn ich mich ihm wieder zuwende, schenkt er mir die Fröhlichkeit und Leichtigkeit des Glaubens.


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 Mensch 8. August 2010 
 

Sünde

Wer von in diesem Zusammenhang von Sünde spricht sollte nicht vergessen, dass die jungen Leute, egal ob Opfer, oder Beteiligte das Leben feiern wollten. Egal welcher Religion diese angehörten; manch einer war vielleicht sogar Atheist! Wo bleibt die Demut gegenüber dem Wunder des Lebens, und wer erhebt sich hier, auf wessen Kosten? Wo bleibt da Christus? Wo ist Seine Frohe Botschaft? Ich bin fassungslos!


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 Eriugena 8. August 2010 
 

Gott ist kein Buchhalter...

Ester

Wenn kein Spatz von Himmel fällt, ohne den Willen Gottes, dann hat Gott schon bei jedem Geschehen seine Finger im Spiel?? Das kann ich nicht für eine richtige Schlussfolgerung halten.

Gott weiss, aber wir haben eine freie Wille. Auch der herr Bürgermeister Adolf Sauerland hat so eine. Und der hat seine Will ganz schlimm benützt.

Weiterhin sehe ich nicht warum ein Tanzfest anti-Gott sein würde. Mag Gott das Tanzen nicht? Mag Er nicht dass wir ein bisschen Freude haben auf der Erde?


Das Gott kein Buchhalter ist, damit bin ich aber sehr einverstanden...


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 matthieu 8. August 2010 
 

@k1981

Liebe K1981,
bitte fragen Sie danach, ob es Gottes Wille ist, aus Seiner Kirche auszutreten. Wenn ich Ihre Zeilen lese und spüre wieviel Menschenliebe dahinter steckt, dann bin ich sicher, Er braucht Sie IN Seiner Kirche. Hoffentlich teilt Er es Ihnen noch mit.
Für mich ist es bereits ein Zeichen, dass Er Sie hierher geschickt hat ...
Liebe Grüße


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 Sophia 8. August 2010 
 

@ Accreda

Wenn Sie das für sich als Mahnung zur Umkehr und Überdenken des eigenen Lebens sehen, dann ist dagegen nichts zu sagen.

Heute die Meldung, dass in Görlitz 8 Menschen gestorben sind durch das Hochwasser, in Moskau und Umgebung sind es mindesten 50 Tote durch das Feuer. Ich könnte weiter aufzählen. Der Papst war jetzt in den Abruzzen. Wieviele Tote gab es dort? Ich wollte niemanden begegnen, der mir in meinem Schmerz sagte: Dies ist eine Mahnung zur Umkehr.

Nein, der plötzliche Tod durch Unfall bleibt ein lange unverstandener Tod, der schwer zu verkraften ist. Hinzu kommt, dass diese jungen Menschen nicht mehr erfahren konnten, dass dieser Spass, von dem sie sich natürlich etwas versprechen in ihrer Jugend, allmählich der Langeweile weicht. Wie viele machen sich danach auf die Suche um einen wirklichen Sinn im Leben zu finden. Wie vielel sind dann noch Menschen geworden, die dem anderen Menschen ein Helfer wurden. Das ist auch so traurig, dass sie sich nicht mehr vollenden konnten.

Hier kommen wir an die Fragen, die eben unbeantwortbar sind. Hier sollten wir einfach schweigen und mitfühlen und trauern. Dann können wir noch auf die Güte Gottes vertrauen, denn die „Sünden“ dieser jungen Leute sind nicht so groß, dass sie nicht vergeben werden könnten.

Papst Benedikt:

„……Den Seelen der Verstorbenen kann aber durch Eucharistie, Gebet und Almosen \"Erholung und Erfrischung\" geschenkt werden. Dass Liebe ins Jenseits hinüberreichen kann, dass ein beiderseitiges Geben und Nehmen möglich ist, in dem wir einander über die Grenze des Todes hinweg zugetan bleiben, ist eine Grundüberzeugung der Christenheit durch alle Jahrhunderte hindurch gewesen und bleibt eine tröstliche Erfahrung auch heute. …“
Spe salvi 48, 30. November 2007


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 M.Schn-Fl 8. August 2010 
 

@K1981

Ich nehme Ihre Einwände auch sehr ernst.
Aber wir müssen auch lernen, die Dinge auseinanderzuhalten und nicht alles in einen Topf zu werfen

1. Gott vergibt denen, die ihn darum bitten.
Die ihn nicht darum bitten, denen drängt er seine Vergebung nicht auf oder wirft sie ihnen hinterher
Gott vergibt alle Sünden, wenn wir sie ihm bringen.

2.\"Strafen\" tut er manchmal, um uns von unsere falschen Wegen, an denen wir unbedingt festhalten wollen, abzubringen.
Warum? Weil wir es mitunter anders nicht kapieren wollen. Gott will aber, das wir es begreifen
damit wir das Ziel, das ewige Leben erreichen.
Seine Gebote sind zu unserem Schutz da und nicht, um uns das Leben zu vermiesen.

3. Ja, Gott breitet seinen schützenden Mantel über alle Menschen aus, die diesen Schutz auch wollen .Auch hier gilt die Freiheit des Menschen, die Gott ihm gegeben hat und die er respektiert.
Jesus selbst sagt, dass Gott sein Licht leuchten läßt über Böse und Gute,Gerechte und Ungerechte.
Aber wir selber müssen entscheiden, ob wir auch in diesem Lichte leben wollen.
Gott breitet n i c h t seinen Mantel über unsere Sauereien aus und deckt sie einfach zu. Das tut er erst, wenn wir den Willen zur Umkehr zeigen und ihn darum bitten.
Die Gnade, liebe K, wird nicht als Schnäppchen verschleudert.
Wenn Sie das alles im Unterricht nicht gelernt haben, dann ist das natürlich nicht Ihre Schuld, aber Sie könnten da ja noch manches nachholen z:B. durch Lesen der Bibel. Sie ist Gottes Wort von Anfang bis zum Ende.

4.Viele Menschen haben eine falschen Begriff von Liebe und wissen gar nicht mehr was Sünde ist.
Darf ich Sie herzlich bitten, doch weiter unten nachzulesen, was ich an einen jungen Mann @minifi geschrieben habe, der um Antwort auf seine Frage, was Sünde sei, gebeten hatte?

5. Zu recht verwahren Sie sich dagegen, dass Teilnehmerinnen an dieser \"Love-Parade\" als krankhaft bezeichnet werden.

Sie haben einen sehr schweren, aber auch manchmal beglückenden verantwortungsvollen Beruf. Auch ich habe einige Jahre in Karlsruhe mit Odachlosen gearbeitet und kann sie gut verstehen.
Ich habe ein Bitte an Sie. Es ist keine Forderung und schon gar kein Vorwurf, sondern nur eine herzliche Bitte. Bevor Sie die Kirche verlassen verschaffen Sie sich doch Kenntnis über Gottes Wort, wie es in der Bibel aufgezeichnet ist.
Es wir Ihr Leben sehr viel reicher machen; denn
\"wer die heiligen Worte hütet, wird von ihnen behütet\", sagt einer unserer grössten Tehologen, der heilge Thomas von Aquin.
Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen, seinen Frieden und seine Freude und vertaue sie im Gebet ganz seinem Schutz an.


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 Ester 8. August 2010 
 

@ Eriugena

Also es ist zunächst mal die Frage zu stellen, ob der Tod eines Menschen vor Erreichend er statistischen Lebenserwartung eine Strafe Gottes ist und das Leben jenseits der Grenze der statistischen Lebenserwartung eine Belohnung.

Sorum betrachtet wird einem die Unsinnigkeit einer solchen Behauptung (Tod durch Unfall = Strafe Gottes) sehr bald klar.
Andererseits, wenn kein Spatz von Himmel fällt, ohne den Willen Gottes, dann hat Gott schon bei jedem Geschehen seine Finger im Spiel.

Es ist nun die Frage, ob die loveparade nicht so antigöttlich ist, dass der liebe Gott halt einfach sagt \"Macht doch euren Kram allein\" sorum und das ist ja auch die Intention der Veranstalter und Gäste kann man Gott nicht verantwortlich machen,wenn er da nicht \"ist\" wo man ihn nciht haben will.
Und das Aufheulen der Öffentlichkeit über die Behauptung \"Möglicherweise haben da ganz andere Mächte eingegriffen...\" fast komisch.

Was nun die Strafe Gottes angeht, die nach Ihren Worten, entweder erfolgt oder nicht. So ist zu bedenken, das Gott kein Naturgesetz ist. sondern Person und auch als Person kein Buchhalter Gott ist,d er Lohn und Strafe objektiv wie einen Strafzettel für falsch Parken verteilt.


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 Gandalf 8. August 2010 

@Fandorin

1.) zuerst lesen und nicht unsinnige Dinge behaupten, die keiner hier gesagt hat.

2.) dann hier mitposten

Falls diese 2 Punkte erfüllt werden, sind hier durchaus auch weitere Postings möglich.


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 Fandorin 8. August 2010 
 

Gottes Strafe.

Ach, Gott hat die Loveparade teilnehmer bestraft? Wofür? Für die Skandale der katholischen Kirche in der letzten Zeit?


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 accreda 8. August 2010 
 

Da ich selbst auch von diesem Gott allein weiß, wo ich jetztan Claudia Cäcilia

\"Ganz schlimm finde ich die Meinung von accreda.
Zitat: \"Die\" Warnung für die Angehörigen\" ist doch wohl hoffentlich nicht so gemeint? Das würde von einer Kaltherzigkeit sprechen, die ich nicht mehr nachvollziehen kann und so treibt man Menschen, denen sich noch nicht erschließt, was Kirche wirklich ist, aus dieser - und versündigt sich damit!\"

Ich hab die Angehörigen deswegen speziell erwähnt, weil eben diese am meisten betroffen sind und mir ein Fall bekannt ist, wo -nach einem sogenannten Unglücksfall- die ganze Familie zu einem wahren Glaubensleben gefunden hat.

Ich hoffe, der Vorwurf mit \"der nicht mehr nachvollziehbaren Kaltherzigkeit\" hat sich jetzt erledigt.


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 Karolina 8. August 2010 
 

Keiner sagte, daß die Opfer der Loveparade

von Gott für irgendetwas mit dem Tod bestraft wurden. Sie waren kleine Sünder, gemessen an Mördern. Menschengemachte Umstände haben sie in den Tod gerissen. Doch in dem Unglück könnte trotzdem ein Zeichen Gottes stecken, daß wir umkehren sollen...
Gottes Gericht kommt erst am Jüngsten Tage, nicht auf einer Loveparade!


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 Gandalf 8. August 2010 

@Orang Utang

1.) Der Tod auf Erden ist für Christen keine finale Strafe. Für Christen ist die ewige Verdamnis eine Strafe. Der irdische Tod zum geeigneten Zeitpunkt kann sogar dazu dienen, a) sein Leben vor dem wirklichen Tod in der Hölle zu retten bzw. b) auch andere Menschen zu retten. Im Christentum nennt man dies Martyrium.

2.) Jeder von uns wird sich einmal vor dem Gericht Gottes verantworten müssen, die einen früher, die anderen später.... Vor Gott sind aber 1000 Jahre wie ein Tag, daher ist da die Zeit sehr relativ.


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 Gandalf 8. August 2010 

@Oberfuchsh:

Da gibt\'s gleich einige, mir fällt spontan mal das 1. Gebot ein: \"Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.\"


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 Oberfuchshuber 8. August 2010 
 

10 Gebote

Hallelujah!

Gegen welche der 10 Gebote haben die Teilnehmer der Love Parade denn verstoßen?


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 CBorromaeo 8. August 2010 
 

Danke!

Ein wichtiger Klartext, der einem die Augen öffnet!


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 Eriugena 8. August 2010 
 

Leute die anders denken als Sie, bemühen sich wohl nicht im Glauben voranzukommen ?

i.V. Maria+Jesus
Sie glauben Leute die anders denken als Sie, bemühen sich wohl nicht im Glauben voranzukommen ?
Ich hoffe, ich habe das falsch verstanden.


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 Orang Utang 8. August 2010 
 

Wenn es wirklich so wäre

Warum straft dann Gott nicht die ganzen Kriegstreiber, wie Obama oder G.W.Bush. Die sollten doch nach dieser Theorie schon längst vom Blitz getroffen sein?
MgG


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 i.V. Maria+Jesus 8. August 2010 
 

Sehr geehrter Herr Bischof Andreas Laun!

Die Leute die sich bemühen im Glauben voranzukommen wie ich haben auch gut verstanden was sie meinen. Ich danke Ihnen recht herzlich für diesen Artikel.
Ich danke auch den besten Freund meiner Seele, den Herrn Jesus Christus, für seine Hilfe.


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 Eriugena 8. August 2010 
 

Wenn Gott sträfe, würde Er die wirkliche Kriminelle strafen, nicht diese Kinder

Nein, Esther, das haben Sie leider misverstanden.

Entweder Gott straft während unseres Lebens oder Gott straft nicht.

Wenn Er diese Kinder gestraft hätte, hätte Er die echte Verbrecher eher und harter strafen müssen. Da Er das nicht gemacht hat, sagt uns das diese Idee nicht stimmt.


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 k1981 8. August 2010 
 

Noch mehr Enttäuschung

@M.Schn-Fl
Dann bin ich wirklich in der falschen kirchlichen Vereinigung, es stimmt, ich habe nicht viel Ahnung von biblischen Texten, aber was mir im Laufe meiner kathaloschen Erziehung mitgegeben wurde ist, dass Gott vergibt, nicht straft, und ja, er breitet sein schützendes Mäntelchen über alle aus. Ich habe sehr wohl den Text des Weihbischofs und seine Abhandlung von Strafe verstanden wie ich meine, kann seine Meinung aber nicht teilen. EIn Gott, der aus Liebe zu den/dem Menschen straft gibt es für mich nicht.

Neben der Kritik zum strafenden Gott bin ich auch nicht einverstanden, dass Menschen, die an der Loveparade mitmachen, nur irgendwie mit diesem Thema assoziiert werden.

Zitat aus dem Artikel: \"Man weigert sich anzuerkennen, dass die Loveparade, abgesehen von ihrem krankhaften Erscheinungsbild, auch mit Sünde zu tun haben könnte und darum, folgerichtig, auch mit dem richtenden und strafenden Gott! \"
- Das stimmt, ich weigere mich anzuerkenn, dass Loveparade mit Sünde zu tun haben könnte.
Das ist es, was mich noch mehr stört: Ein VORUrteil, dass diese Veranstaltung und ihre Teilnehmerinnen als krankhaft aufgefasst werden, und von Sünde im selben Satz gesprochen wird. Wenn das die offizielle Meinung der Kirche ist..

@claudia caecilia
Danke das sie ernsthaft meinen Artikel gelesen und dokumentiert haben. Leider muss ich sagen, dass mein Austritt alles andere als vorschnell wäre. Ich gehöre zu jenen, die versuchen, sich am letzten Strohhalm an der Kriche nur irgend wie möglich festzuhalten und versucht, auch andere Menschen davon zu überzeugen, dass sie nicht unüberlegt austreten sollen. Doch ist bei mir irgendwann das Maß voll. Ich bin Sozialpädagogin, arbeite mit Jugendlichen Obdachlosen und verwehre mich dagegen, eine Jugend-Veranstaltung wie die Loveparade im Zusammenhang mit Sünde zu diskutieren. Zudem ist es wider meiner sozialen Überzeugung, von einem strafenden Gott zu sprechen. Das grenzt die sowieso schon ausgegrenzten Menschen noch mehr aus. Jeder Mensch handelt nicht von irgendwoher \"gut\" oder\"schlecht\" - und meiner Ansicht nach weiß Gott, dass jeder Mensch nur versucht, sein bestes für sich und seine Menschen herauszuholen, auch wenn der Weg dies zu tun, oft nicht der richtige sein kann..

Ich bin es leid, mich über die Kirche und ihre veralteten Strukturen und polarisierenden Meinungen aufzuregen. Irgendwann ist Schluss.


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 Erzmagier 8. August 2010 

@Gipsy

\"Jeder Mensch projeziert sein \"Ich\" in die Dramen der Menschheit.
Der eine straft, der andere nicht.

Unser Vater im Himmel- Gott- muss dann herhalten für die Projektionen seiner irdischen Kinder.\"

Wäre gemäß deiner Aussage nicht jede biblische Erwähnung einer Strafe Gottes eine menschliche Projektion?

\"Eine öffentliche Strafe Gottes
muss als solche erkennbar sein und nicht diskutierbar, so wie es hier der Fall ist.
Es darf meiner Meinung nach kein Zweifel bestehen, dass es sich um eine Strafe Gottes handelt.
Dies ist hier auch nicht der Fall.\"

Anhand welcher Kriterien soll denn eine göttliche Strafe erkennbar sein? Wann gab es jemals bei allen betroffenen Personen Zweifelfreiheit, ob es sich bei einem Ereignis um eine Strafe Gottes handelt?


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 abslogi 8. August 2010 
 

Über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen

@Sylvester
Zitat aus Ihrem Beitrag:
\"Wir sollten uns aber die Frage erlauben: \"Warum haben wir in überwiegend unchristlichen Ländern sehr sehr viele Katastrophen ? Haiti ... \"

Zitat aus Wikipedia:
\"In Haiti ist die römisch-katholische Kirche die Staatskirche....es wird geschätzt, dass etwa 80 Prozent der Bürger von Haiti römisch-katholisch sind, der Rest gehört mit in letzter Zeit wachsender Tendenz verschiedenen protestantischen Konfessionen an ... dagegen gibt es wohl nur sehr wenige Angehörige nicht-christlicher Konfessionen.\"

\"Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.\"


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 diaconus 7. August 2010 

@ K1981

Zitat
Schlimm genug, dass es immer wieder Priester gibt, die sich Fehltritte erlauben und/oder meinen, über andere Menschen und deren Lebensweise urteilen zu können
Zitat Ende

Auch ein Priester bzw. jeder Kleriker ein Sünder wie jeder Mensch, Aber er hat durch seine Berufung, die von und durch Gott erfolgt ist, das Recht und die Pflicht den Menschen die Wahrheit, die in der Offenbarung und der Lehre der Kirche liegt, den Menschen klar zu machen und diese auf den rechten Weg zu führen. Genau, dass ist Seelsorge und die Aufgabe, die auch Jesus zugeteilt hat: „Lehrt alle Völker“ (vgl. Mt 28,19-20). Wer diese Aufgabe einem Seelsorger abspricht, der will sich seinen Glauben selbst machen und stellt sich aber auch auf dieselbe Höhe wie Gott, die einem Menschen nicht zusteht. Umsonst spricht Jesus nicht von den Kindern Gottes was die Menschen sein sollten
.
Wer das nicht begreift, hat auch das Mysterium des Heiles und des Leibes Christi, das die Kirche ist, nicht begriffen. Die ganze Offenbarung enthält viele Stellen, die über einen Gott berichten, der die Menschen zur Rechenschaft zieht, selbst Jesus hat diesbezüglich mehrere Male darauf hingewiesen. Er hat aber gleichzeitig immer darauf hingewiesen, dass die Umkehr zu Gott und der Wegfall der Sünde die Grundvoraussetzung dazu ist, nicht verdammt zu werden. (Vgl. Mt 7,13, Mt 10,24)


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 Null8fünfzehn 7. August 2010 
 

Bitte Katholiken im ORF Forum beteiligen

Bitte Katholiken im ORF Forum beteiligen, Bischof Laun wird dort unappetitlich falsch zitiert und von der Meute zerfetzt

salzburg.orf.at/stories/461198/


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 Claudia Caecilia 7. August 2010 
 

Liebe zur Kirche - trotz allem

@K1981
Nunmal erstmal durchatmen.
Eins nach dem anderen.
\"Ich bin sicher, auch Gott ist kein Christ mehr\".
Das ist natürlich - Entschuldigung - Unsinn. Wir glauben an die Hl. Dreifaltigkeit und zu der gehört Gott Vater, Jesus Christus, der Sohn - nach dem wir uns nennen, und der Hl. Geist.
Der Kirchenaustritt ist eine schwerwiegende Sache. Wir gehören zur EINEN Kirche, weil sie die Kirche Jesu Christi ist und zu der gehören nunmal lauter Sünder, einschließlich uns selbst. Das uns die menschlichen Schwächen, die schlimme Lieblosigkeit, die ich auch schon oft hier beklagt habe, stören, ist kein Grund sich von der Kirche zu trennen. Sie ist kein weltlicher Verein aus dem man einfach austritt.
Wenn Sie die Lieblosigkeit wirklich stört, dann versuchen Sie doch in der Kirche andere Zeichen zu setzen.
\"In meiner Welt gibt es keinen strafenden Gott.\" Dann glauben Sie nicht an den Gott der sich uns in SEINEM Sohn und in der Bibel offenbart.
Christus warnt immer wieder vor dem Gericht. Das müssen wir schon ernst nehmen, aber ER ist für unsere Sünden gestorben und wir können voller Vertrauen diesem Gericht entgegengehn.
Wenn Sie mit \"strafendem Gott\" allerdings meinen, daß Sie nicht glauben, daß Gott als Strafe die jungen Leute auf der Loveparade hat sterben lassen, sind wir einer Meinung.
Es entspricht sicher dem Gerechtigkeitsgefühl einiger \"frommer\" Christen wenn es so wäre, aber warum sind dann nicht die Veranstalter gestorben?
Unser Gott ist ein Gott der Liebe, der immer wieder auf unsere Umkehr wartet.
Ganz schlimm finde ich die Meinung von accreda.
Die\" Warnung für die Angehörigen\" ist doch wohl hoffentlich nicht so gemeint? Das würde von einer Kaltherzigkeit sprechen, die ich nicht mehr nachvollziehen kann und so treibt man Menschen, denen sich noch nicht erschließt, was Kirche wirklich ist, aus dieser - und versündigt sich damit!


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 Legnahcra 7. August 2010 
 

Schallers Auto

@Regina1964: Der Eintritt zur Loveparade war frei. Nur als Information gedacht.

Nebenbei: Es fahren auch noch ganz andere Gesellen ihre teuren Autos zu Schrott....auch das ein Abbild unserer Gesellschaft? Oder einfach nur ein zu schnelles Auto und zu wenig fahrerisches Können? Oder gar Unglück?


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 k1981 7. August 2010 
 

Danke! Jetzt bin meinem Kirchenaustritt wieder ein Stück näher

Danke, jetzt bin ich meinem Kirchenaustritt wieder ein Stück näher.
Schlimm genug, dass es immer wieder Priester gibt, die sich Fehltritte erlauben und/oder meinen, über andere Menschen und deren Lebensweise urteilen zu können - doch dass dieser Artikel auf einer offiziellen, repräsentativen Homepage der Kirche veröffentlicht und damit gut geheißen wird geht echt zu weit!

Ich bin enttäuscht. Sehr enttäuscht.
Vielleicht bin ich in einer Traumwelt aufgewachsen, aber in meiner Welt gibt es keinen strafenden Gott. Gott liebt alle Menschen, und auch jene, die sich für Liebe und Toleranz gegenüber anderen einsetzen!

Schade dass sich die katholische Kirche durch solche Aktionen - bewussten Ausschluss und VERurteilen über Menschen, die die Welt ein wenig bunter und besser gestalten wollen - ihre Möglichkeiten zunichte macht, eine Kirchen- und Glaubensgemeinschaft aufrecht zu erhalten, die doch heutzutage so wichtig für viele Menschen wäre.

Danke! Ihr habt es geschaftt, dass ich nur noch an unseren Gott glaube, aber nicht mehr an die Kirche. Ich bin mir sicher, auch Gott ist schon lange kein Christ mehr.


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 Eriugena 7. August 2010 
 

Warum diese Kinder bestraft werden und die Kinderschänder nicht?

Warum diese Kinder bestraft werden und die Kinderschänder nicht, verstehe ich leider nicht.

Die Kinderschänder, die immerhin innerhalb der Kirche operierten, sind noch immer am Leben.

Ich nehme mal an, was die getrieben haben ist so viel fürchterlicher als die tanzende Jugendlichen.


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 a.t.m 7. August 2010 

Eine vom Glauben an Gott dem Herrn, abgefallene Gesellschaft

In der gibt es keine Sünde die von Gott den Herrn gestraft werden sollte: Siehe der Schrei nach der Abschaffung des Sonntags damit alle Menschen sieben Tage lange einkaufen können, die Gotteslästerliche Kunst wird staatlich gefördert, die ermordung der Ungeborenen Kinder wird straffrei erlaubt, der Ehebruch ist ebenso straffrei gestellt, usw. usw. Dies alles sind für mich Beweise das ein Großteil des Volkes nicht mehr wahrlich an Gott den Herrn glaubt, denn ansonsten würde sich das Volk energischer gegen eine Gesetzgebung wehren die gegen die Liebe Gottes unseres Herrn verstößt. Schlussendlich läuft es dahin, das gewisse Menschen es geschafft haben unseren Glauben soweit zu schwächen das viele nicht mehr an Gott den Herrn Glauben, und etwas das es nicht gibt kann ja auch nicht strafen, oder uns seinen Heiligen Willen der für wahrliche Gläubige Christen in der Heiligen Bibel steht, verkünden.

Herr erbarme dich unser.


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 Blaise Pascal 7. August 2010 
 

@Vergilius

Dass die Kritik an heidnischen Festen und Ritualen für Aufregung bei den Heiden sorgt, sollte doch nicht verwundern. Unsere Glaubensväter, die Aposteln, wurde ja noch viel heftiger verfolgt, weil sie das Evangelium den Menschen predigten.


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 Ja Ja-Nein Nein 7. August 2010 
 

@M.Schn.-Fl

Ist ja schon guuuut - und besser! Jede Bemühung, finde ich, ist ja immer auch ein Geschenk, auch wenn man nicht alles weiss und zurückverfolgen kann, sie wirkt und niemand kann sie mehr weg nehmen.
Wer bin denn ich selber, \"phuah!\"

Es kam wohl bei Ihnen und auch bei mir einiges Neuralgisches gerade zusammen und ging ins Zentrum.

Ich habe wieder Luft, danke. Buona Domenica, froher Sonntag.


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 M.Schn-Fl 7. August 2010 
 

Danke @ ja ja - nein-nein

Seien sie versichert, dass ich mich schon sehr sehr lange bemühe- trotz mancher Rückschläge - ernsthaft ein geistliches Leben zu führen wie es ein geistlicher Laiensohn des Heiligen Dominkus am Altare feierlich für sein ganzes Leben versprochen hat.


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 Vergilius 7. August 2010 
 

In einem möchte ich die Stellungnahme von Weihbischof Laun

doch ein wenig hinterfragen. cui bono? es ist unklug, in einer so sensiblen frage den blick in die vergangenheit zu richten und hier sätze von sich zu geben, die - ich sah es ja schon voraus - von kirchenfeindlichen medien (sicher auch mit unverständnis) mit wonne rezipiert und kritisiert werden. es wäre einem pastor bonus besser angestanden, im vorfeld solche events zu hinterfragen, aber post festum (?) ist ein solches vorgehen nicht unbedingt sinnvoll, verstört eher. man muss nicht um jeden preis menschen verprellen.


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 Dismas 7. August 2010 

Falsch zitiert

@ Ehrenman: Also, wenn man hier schreibt, sollte man LESEN können: ich schrieb :\".wir glauben doch nicht etwa, dass nur diese die nun hier gestorben sind Sünder waren, wohl nicht mehr als wie hier auch!!\" Ich sage also GENAU das Gegenteil von dem, was Sie mir kleinmütig unterstellen! Ich sehe das Unglück eben nicht als Strafe für diese 21 Opfer an, DAS weiß nur Gott, ich gehe mal davon aus, dass diese nich sündiger als Sie und ich waren!
Also bitte GENAU lesen, dann denken, dann schreiben!!


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 Ja Ja-Nein Nein 7. August 2010 
 

@M.Schn.FL

Pace e bene.


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 Cölestin 7. August 2010 

@Gandalf: Psalm 10,4 und \"Strafe\"?

Die Einheitsübersetzung bringt Ps 10,4 falsch rüber. Wenn man sich an den hebräischen Text hält, lautet die Übersetzung so:
\"Der Gottlose in seinem Hochmut fragt nicht nach Gott , denn alle seine Pläne sind ohne Gott.\"


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 Gandalf 7. August 2010 

Das Denken der Frevler

Ps 10,4 Überheblich sagt der Frevler: / «Gott straft nicht. Es gibt keinen Gott.» / So ist sein ganzes Denken.


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 Gandalf 7. August 2010 

Was die Bibel zum Thema Straf sagt!

Ijob 5,17 Ja, wohl dem Mann, den Gott zurechtweist. / Die Zucht des Allmächtigen verschmähe nicht!


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 M.Schn-Fl 7. August 2010 
 

@Ja ja-Nein Nein

Sie haben Rech!! Ich bitte Sie auch um Verzeihung, dafür dass iich mich an Ihnen zu Unrecht ereifert habe und damit nach Paulus (Wie gerade unten beschrieben) gegen die Liebe verstossen habe, was natürlich Sünde ist.
Mir gehen nur manchmal die Gäule durch - was bei einem Christen nicht passieren darf - wenn ich irgendwo die Bemerkung wittere, das der Mensch nicht den Willen Gottes kennen könne.
Aber bei genauem Hinsehen haben Sie das so nicht gesagt und deshalb bitte ich Sie noch mal um Verzeihung.
Ich werde die ganze Angelegenheit morgen mit zur Messe nehmen und beim Schuldbekenntnis und der Opferung dem Herrn auf den Altar legen.

Frieden?


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 accreda 7. August 2010 
 

Mahnung zur Umkehr

Lk 13,1 Zu dieser Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, sodass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden - meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.

Ein plötzlicher, unvorhergesehener Tod ist - wohl besonders für die nahen Angehörigen - eine MAHNUNG ZUR UMKEHR.


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 M.Schn-Fl 7. August 2010 
 

Was ist Sünde?

@minifi
Alles, was gegen die Liebe verstösst, ist Sünde.
Jesus hat den Menschen ein neues Gebot gegeben. \"Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.\"
Er hat gesagt:
\"Du sollst den Herrn deinen Gott von ganzem Herzen lieben mit all deiner Kraft und all deinem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst, darin liegt das ganze Gesetz und die Propeheten.\"
Und so sagt der römische Katechismus:
\"Die Sünde ist ein Verstoß gegen die Vernunft, die Wahrheit und das rechte Gewissen; sie ist eine Verfehlung gegen die wahre Liebe zu Gott und zu dem Nächsten (Menschen).\"
Demnach gehören Vernunft, Wahrheit und Gewissen zur Liebe.
\"Die Sünde ist damit, die bis zur Verachtung Gottes gesteigerte Selbstliebe.\", die alle anderen ausschließt. Was heißt nun die Sünde ist Verstoß
gegen die Liebe?
Die Schwierigkeit im Verständnis besteht, darin ,dass immer weniger Menschen wissen, was Liebe ist.. Sie wird mehr mit Gefühlsseligkeit und Egoismus verwechselt.
Der grosse nichtchristliche Psychoanalytiker Erich
Fromm bezeichnet die Liebe so:
\"Von sich selbst absehen nicht als Opfer sondern als Freude\".
Ein fast biblischer Satz.

Der heilige Apostel Paulus charakterisiert im 1. Biref an die Korinther 13,4 so:
\"Die Liebe ist geduldig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles. glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.\"

Wenn wir diese Sätze verstanden haben, verstehen wir, dass Sünde der Verstoss gegen die Liebe ist.

Auf der Love-Parade finden sich sicher Menschen ein, die Liebe suchen. Aber sie finden fun, event, Spaß und Massenrausch.
Dabei will ich nicht ausschliessen ,das sich dort auch Menschen begegnen, die beschliessen einen gemeinsamen Weg zur Liebe zu beschreiten. Das dürfte aber wohl die Ausnahme sein.

Wer sich wirklich bemüht zu lieben, der erfährt, dass zur Liebe wesenhaft Konsequenz gehört, die nicht immer bequem ist uns aber dazu bringt, die Liebe auch d u r c h z u h a l t e n, erst dann erreicht die Liebe ihre ganze Fülle.

Wer sich also nach dem Gesetz der wahren Liebe ausrichtet, der braucht die Sünde nicht zu fürchten und lebt nach dem Willen Gottes in Christus, der die reinste Liebe ist.


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 Ja Ja-Nein Nein 7. August 2010 
 

@minifi, @ M.Sch.-FL

EIN Vaterunser gebetet, EIN Ave Maria, EIN Glaubensbekenntnis gebetet und Sie wissen was hier Sünde ist, oder Sie spüren das.
@M.Schn-FL.: Sie sprechen mir die Katholizität, das heisst mein Innerstes Geliebtes ab!!! Das ist keine Bagatelle. Ich bin der Meinung, Sie sollten morgen Sonntag NICHT zum Altare, NICHT zur Kommunion treten bevor Sie das nicht mit Ihnen und dem Herrn und auch hier, mir gegenüber in Ordnung gebracht haben. Was Sie mir gegenüber geschrieben haben ist eine Form von Töten. Ich erinnere an die Vielen hier, die ebenfalls ihre Verletzung durch einige hier beschrieben, Rowantree namentlich (ich kenne sie nicht persönlich, nur von hier) und manch andere auch. DAS IST KEINE BAGATELLE, machen Sie sich Gedanken. DAS lasse ich Ihnen nicht so durchgehen.

U.A.w.g.


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 minifi 7. August 2010 

Eine Frage an alle hier so eifrig postenden Leute

Ich zitiere aus dem, bei vielen vernünftigen Menschen vielleicht nicht ganz zu Unrecht Kopfschütteln auslösenden Text von WB Laun:

\"Mit anderen Worten: Man weigert sich anzuerkennen, dass die Loveparade, abgesehen von ihrem krankhaften Erscheinungsbild, auch mit Sünde zu tun haben könnte und darum, folgerichtig, auch mit dem richtenden und strafenden Gott!\"

Nun meine Frage: was ist Sünde und vor allem: warum? Vielleicht hat ja jemand Zeit und Lust, dies zu beantworten? Es würde mich wirklich interessieren.


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 Regina1964 7. August 2010 
 

Loveparade-Chef Schaller fährt seinen Lamborghini zu Schrott

Also. Das \"der\" sich so ein Auto leisten kann, besagt doch alles. Was der Eintritt bei einer Loveparade kostet, weiß ich zurzeit noch nicht. Aber dies zeigt doch das ganze gesellschaftl. Ausmaß dieser Veranstaltung und was jeder Besucher da zählt, nämlich nichts. Hauptsache, es bringt Geld. Bei Veranstaltungen mit dem Papst ist meines Wissens dagegen noch nie eine ähnliche Massenpanik ausgebrochen. Das zeigt doch auch den krassen Unterschied zwischen den Gesellschaftsschichten, die sich zur Kirche und zu einem Leben mit ihr bekennen und zu \"der\" Gesellschaftsschicht, die \"ohne diesem\" lebt, also der \"Spaßgesellschaft\". Da hört nämlich langsam der Spaß auf.


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 M.Schn-Fl 7. August 2010 
 

Was war Bischof Launs Absicht.?

Bischof Laun wollte uns sicher davor warnen, zu leichtfertigt bei jeder Katasstrophe Gottes Strafe als Ursache auszumachen.
GLeichzeitig wollter er uns als Hirte darauf aufmerksam machen, dass Gott sehr wohl strafen kann. Die ganze Heilige Schrift ist voll davon.
Wahre Liebe muss Konsequenzen haben, sonst ist sie nur Gefühlsduselei.
Und so hat der Bischof verständlich klargemacht, was Gottesstrafe ist und warum er sie anwendet.
\"Gott straft aus Liebe\" sagt der Bischof.
Beim Propheten Jeremia heisst es: \" ...... dich werde ich niemals vernichten; doch ganz ungestraft kann ich dich nicht lassen.\"
Da wird klar, dass Gottes Strafe zu seiner Pädagogik gehört. Wir würden, wenn es sie nicht gäbe, vor Hochmut und Selbstgefälligkeit über Tisch und Bänke springen.

Ich kann nicht erkennen, dass der Bischof sich hier irgenwo widerspricht.
Vorsicht mit konkreten Zuweisungen, aber die Möglichkeit von Strafe immer in Betracht ziehen.
\"Man hat aus Gott einen Gartenzwerg gemacht\", hat Kardinal Meisner einmal gesagt.
@christawaltraut weist uns zu Recht auf Joh..15 hin:
\"Ich bin der Weinstock und mein Vater ist der Winzer....Er reinigt jede Rebe (an diesem Weinstock), damit sie mehr Frucht bringt.\" So sagt Jesus beim Abschied von seinen Jüngern. Und Abschiedsworte sollen gut im Gedächtnis bleiben.


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 christawaltraud 7. August 2010 
 

Ist schon verzwackt, mit der \"Strafe Gottes\"...

@monika
S.E. WB Laun hat sehr richtigerweise davon Abstand genommen, die tragischen Geschehnisse des Todes von 21 jungen Menschen in Duisburg als \"Strafe Gottes\" zu bezeichnen. Wie auch sollte man es verkraften, dass diese Betroffenen, ihre Angehörigen und Freunde zu dem entsetzlichen Verlust ihrer Lieben auch noch hinnehmen sollen, an diesen sei \"die Strafe Gottes vollzogen\" worden??? Einen solchen Gott haben wir gewiß nicht, den wir dann auch noch VATER nennen sollen, der uns erschaffen und durch Seinen Sohn erlöst hat. Hier geht es um weitaus tiefgreifendere Dinge, und an diesen tragen wir alle Verantwortung: nämlich der Sünde freien Lauf zu lassen, indem wir (mehr oder weniger stillschweigend) derart entwürdigende Verhaltensweisen, wie sie gang und gebe sind auf einer \"Love-Parade\", im allerbesten Falle dann auch noch als ein \"Vergnügunsfest junger Menschen\" bezeichnen, dem gegenüber wir unsere \"volle Toleranz\" aufbringen (auch wenn wir uns persönlich davon distanzieren ;-( ...). Schlicht und einfach ein Jubel-Trubel-Heiterkeits-Fest, das, wie es S.E.WB Laun treffend bezeichnet \"abgesehen von (dem) abstoßenden Erscheinungsbild, objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes\" ist, das \"Sünde und Einladung zur Sünde ist\". Er hat also sehr zurecht zwischen den Opfern und genau dieser Feststellung unterschieden! Die Schnodderigkeit, die sich in unserer Gesellschaft gegenüber Gott verbreitet hat und überall um sich greift - an dieser tragen wir alle Verantwortung, ob man dies nun wahrhaben will oder nicht, und \"wegschauen\", \"tolerieren\", \"relativiern\", \"verniedlichen\" und und und, das ist doch zum größten Selbstbetrug geworden.

Was aber nun anfangen mit diesem \"verfahrenen Karren\"? Auch da gibt uns S.E. WB Laun das beste Mittel zur Hand: beten für die anderen UND für uns. Denn niemandem wird es erspart bleiben, vor dem Richterstuhl Gottes einmal Rede und Antwort zu stehen. Da kommt - welche Gerechtigkeit! - niemand drum herum...

Vielleicht noch eine Bemerkung: der Winzer im Weinberg muß die Reben eines jeden Weinstocks regelmäßig beschneiden, damit der Weinstock gesund bleibt und reichlich Frucht hervorbringt. Bezeichnen wir uns als \"die Reben\" (deren Weinstock Christus ist), dann ist Gott Vater der, der das Beschneiden vornimmt..., AUS LIEBE ZU UNS!


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 spesalvi23 7. August 2010 

Patienten

Ich sag nur eins: C.S. Lewis - The Screwtape Letters.


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 Sylvester 7. August 2010 
 

Niedergang und Katastrophe

Die Katastrophe in Duisburg als Strafe Gottes zu bezeichnen steht uns nicht zu !
Wir sollten uns aber die Frage erlauben: \"Warum haben wir in überwiegend unchristlichen Ländern sehr sehr viele Katastrophen ? Haiti, Iran, Irak, Indonesien........ . Ich frage mich welche Rolle spielt hier unser christlicher Gott ? Ebenso frage ich mich, \"welche Rolle spielt unser christlicher Gott bei einer sogenannten \"Loveparade\" ?
Ich erlaube mir hier zu behaupten, daß Gottes Gebote eher hinderlich sind und hier sozusagen im Wege stehen !
Vielleicht stehen Entartung und Katastrophe doch in einem engen Zusammenhang !?
Gott lässt sich nichts vorschreiben und tut bzw. greift ein wie er will , wie es zu unserem Nutzen ist.
Ein Volk in dem unser Gott und folglich moralische Grundsätze keine Rolle mehr spielen wird definitiv auseinanderfallen.
Hochkulturen wie Römer, Ägypter ......... sollten uns ein warnendes Beispiel sein.
Kehren wir um ! Es ist noch nicht zu spät !


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 traurig.mittelalter 7. August 2010 
 

Management Summary und Übersetzung

\"Keinem Menschen steht zu, zu urteilen.\" Aber der ganze Artikel ist doch ein einziges Urteil, was für ein widerwärtiges gotteslästerliches Event diese Love Parade sei, und impliziert zumindest, dass es sich um eine Gottesstrafe hätte handeln können. Aber natürlich will man das nicht gesagt haben. Das ist doch reine Bigotterie. Ich bin aufrichtig entsetzt über Bischof Laun.


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 kasermandl52 7. August 2010 

Selten klare Worte!

Ein herzliches Dankeschön, S. E.! In einer so verworrenen Zeit wie der unseren tut es unendlich gut, klare und deutliche Worte zu hören, bzw. zu lesen! Unsere gleichgeschalteten Medien fördern - unter dem Deckmäntelchen einer nicht näher bezeichneten \"Freiheit\"- das Böse und Sündige im Menschen! \"Sexuell anders orientiert\" ist nur ein Terminus - stellvertretend für viele andere. Umso notwendiger sind wahre und echte Hirten, die dem Titel \"Episcopus\" gerecht werden!


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 Gipsy 6. August 2010 

@ Erzmagier

\"Ich habe keine Ahnung, ob und inwiefern Gott bei der besagten \"Liebes\"-Parade Strafen vollzog, aber es erstaunt mich zumindest sehr, wie sicher hier einige zu wissen glauben, Gott habe dort niemanden gestraft\"
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Jeder Mensch projeziert sein \"Ich\" in die Dramen der Menschheit.
Der eine straft, der andere nicht.

Unser Vater im Himmel- Gott- muss dann herhalten für die Projektionen seiner irdischen Kinder.


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 Erzmagier 6. August 2010 

Benötigt Gott jemandes Erlaubnis für seine Taten?

Ich schätze die Beiträge seiner Exzellenz sehr, aber dieser wirkt nach mehrmaligem Lesen doch etwas seltsam auf mich. Erst verkündet der Weihbischof, man dürfe bzgl. der Vorfälle während der \"Liebes\"-Parade auf keinen Fall von einer Strafe Gottes sprechen, bietet aber im weiteren Verlauf seiner Wortmeldung mehrere Argumente an, welche eine Strafbehauptung durchaus rechtfertigen können.

Ich habe keine Ahnung, ob und inwiefern Gott bei der besagten \"Liebes\"-Parade Strafen vollzog, aber es erstaunt mich zumindest sehr, wie sicher hier einige zu wissen glauben, Gott habe dort niemanden gestraft.

Wessen Erlaubnis muss Gott einholen, um Strafen verhängen zu dürfen? Mich hat er jedenfalls noch nie gefragt und ich vermute die Strafgegner hier im Kommentarbereich auch nicht.


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 M.Schn-Fl 6. August 2010 
 

@prut3st4nt

1. Sie wissen nicht, was Fundamentalismus ist. Sie verwenden dieses Wort nur als Bevormundungswort und Beschimpfung.
2. Offensichtlich wissen Sie auch nicht, was das Mittelalter ist.
3. Liebe ist nicht \"leben und leben lassen\"
sondern \"von sich selbst absehen nicht als Opfer sondern als Freude.\"
Diese Definition stammt von dem grossen, nichtchristlichen Psychoanalytiker Erich Fromm.
Ein Satz, der durchaus biblische Züge hat.

Übrigens, alles was einem nicht in den Kram passt, als fundamentalistisch und mittelalterlich zu bezeichnen, lässt nicht gerade eigenständiges Denken erkennen sondern nur ein Nachgeplapper, wie es an jeder Strassenecke und in fast jeder Kneipe zu hören ist.


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 Ester 6. August 2010 
 

Was mir an der ganzen Diskussion

aktuell um die Love Parade vor einigen jahren um die Toten des Hurrikans in New Orleans so sauer aufstößt ist das unausgesprochene Axiom., dass der Tod die ultimative Strafe sei.
Einerseits reden wir im Falle der Sterbehilfe (früher Euthanasie ) davon, dass der Tod Erlösung sein, trifft es aber bei einem Unglück irgendjemanden, so gehen wir automatisch davon aus, dass der Tod eine Strafe ist.
Was ist er den nun, der Tod?
Genau um diese Frage drückt sich unsere Gesellschaft doch drumherum und reagiert deshalb hysterisch, weil der Tod vor Augen führt, dass wir uns nicht selber das Leben geben, sondern es einen Gott gibt, der der Herr über Leben und Tod ist, allen Sicherheitsgurten, Antibiotika und sonstigen Errungenschaften von Technik und Medizin zum Trotz (wobei ich nichts gegen Sicherheitsgurte und Antibiotika habe)


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 Gipsy 6. August 2010 

@ Studiosus

\"Gerne leben, aber so daß man doch allzeit bereit ist und stets im Bewußtsein, daß man heute noch vorm Richter stehen könnte. \"
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steht ja so ähnlich in Kohelet. \" was sammelst du und füllst deine Scheunen im Überfluss , was machst du dir Sorgen um die Beschwernisse des morgigen Tages, weisst du denn nicht, dass schon heute Nacht dein Leben von dir genommen wird\".

Immer bereit sein und nicht schlafen, so hat es Jesus uns aufgetragen, denn niemand weiss den Tag und die Stunde wo wir vor den Herrn treten und Rechenschaft über unser irdisches Leben ablegen müssen.


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 studiosus 6. August 2010 

@ supernussbi

nein, ich habe das gar nicht dunkel gemeint... wie gesagt: so schön das Leben auch ist, aber irgendwann möchte man ja doch \"weiterkommen\", will heißen: in die Herrlichkeit Gottes eingehen...
Wenn man wüßte wann der Tod eintritt, dann würde der Mensch (ich auf jedenfall, wie ich mich kenne) viel zu sehr zu kalkulieren beginnen: wie lange habe ich noch Zeit, wie teile ich es am besten ein etc... wenn man aber nicht weiß wann man vor den Richterthron tritt, dann muß man quasi \"allzeit bereit\" sein.
Viele Menschen würden darüber hinaus schon yu noch-Lebzeiten beginnen zu hadern: \"weshalb habe ich weniger Zeit als dieser hier?\"

Wir Menschen müßten wieder viel mehr in dem Bewußtsein leben daß uns eine bestimmte Zeit hier auf Erden geschenkt ist, von der wir die Länge nicht wissen, und die wir gut nutzen sollen... daß wir die Talente die uns zu verwalten übertregen sind recht anlegen und dem Herrn eines Tages doch etwas präsentieren können, das zwar nicht das Unsere sein wird (da stehen wir mit leeren Händen da), aber doch zumindest das Seinige gut bewahrt und \"gut angelegt\" haben... darum täte es auch gut, wenn sich die Menschen jeden Tag vor Augen hielten, einmal Rechenschaft abgeben zu müssen, aber auch die schöne Möglichkeit und Aufgabe zu haben, bis dahin quasi die Talente die der Herr gegeben hat gut zu verwalten, im bewußtsein daß sie eigentlich doch ihm gehören.

In einem Kinderlied heißt es: \"Wenn Gott will wirst Du morgen wieder geweckt\" - und genau das ist es eingeltlich, was uns heute an Bewußtsein so oft fehlt.

Darum würde ich so meinen:

Gerne leben, aber so daß man doch allzeit bereit ist und stets im Bewußtsein, daß man heute noch vorm Richter stehen könnte.


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 phönix-kb 6. August 2010 

Ursache und Wirkung als Strafe

Aufgrund der durch Empfindungen, Gedanken und Taten individuellen Prägung des Menschen und seiner quasi magnetischen Seele und des daraus resultierenden Verhaltens im Leben, kann es zu einer Art Selbstbestrafung kommen. „Wie man sich bettet, so schläft man“, sagt der Volksmund. Z. B. kann eine Dosis Rauchgift oder Alkohol am Steuer schlimme Folgen haben, sogar zum Ableben anderer führen. Dieses Fehlverhalten als Ursache erzeugt dann eine Wirkung oder wenn man so will auch eine Strafe.

Die Kräfte der Seele dürfen nicht unterschätzt werden, sie suchen sich im Menschen ihren Weg und ziehen durch ihre magnetische Funktion entsprechende andere Wesen an. So können eigene noch negative Eigenschaften potenziert werden und es kommt zu Tat – das kann dann sehr unangenehm werden und viel Leid bedeuten.

Das Ganze ist also schlimm genug, sodass zum Glück der alte HERR gar nicht mehr tätig werden muss. :-)


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 sttn 6. August 2010 
 

@pr0t3st4nt

Dir empfehle ich mal zu lesen was S.E. Bischof Laun gesagt hat, Dein Beitrag bezeugt eigentlich nur das Du nicht weißt um was es hier geht. Sorry ....

www.gem-nw.de


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 Dottrina 6. August 2010 
 

pr0t3st4nt

Liebe/er oben angeführter Poster,
was heißt hier Dunstkreis, antiquiert usw.? Aber hallo! Das Mittelalter war übrigens teilweise humaner als unsere heutige, schnellebige Zeit und mit ihr der ganze Relativismus! Lies einfach mal die Werke unseres wunderbaren Papstes! Es müßten eigentlich Dämme an Erkenntnis brechen. Gott sei Dir / Ihnen gnädig!
Übrigens, liebe/r M. Schnl.Fl: Was diese schreckliche Tsunami angeht, es stimmt insofern, daß mein Chef und sein Sohn damals dem Horror entkommen sind. Mein Chef schwamm im Meer, spürte, daß etwas nicht stimmte und schwamm schnell an Land. Auch sein Sohn wußte, daß irgendwas nicht stimmte. Sie sind in höhere Lagen geflohen und haben überlebt. Was hat mein Chef getan? Er hat nach dem Unglück sofort Gelder, Hilfsgüter und sein eigenes kleines Schiff losgesandt, um den Menschen vor Ort sofort zu helfen, sei es mit Geld, Holz zum Aufbau, Essen etc. Mein Chef ist zwar nicht sehr gläubig, aber was er da getan hat, nöltigt mir noch heute größte Hochachtung ab. So viel zum Tsunami!


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 sttn 6. August 2010 
 

@monika

Lies was er anfangs gesagt hat: \"Auch steht es keinem Menschen zu, über die Toten zu urteilen und darüber hinaus zu behaupten, ihr Tod sei eine – natürlich gerechte – „Strafe Gottes“ für die Sündigkeit der Love-Parade, in deren Verlauf das Unglück geschah!\"

Und damit hat er Recht, wohl auch weil niemand so etwas sagen kann, außer Gott.

Anders gesagt: Wer sagt das sei die Strafe Gottes begeht eigentlich sogar Gotteslästerung ...

www.gem-nw.de


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 Gipsy 6. August 2010 

Allgemein und @ Monika

Immer wieder wird direkt eingehakt, wenn ein Autor einen niedergeschriebenen Gedanken später relativiert oder sogar ändert. Dies geschieht meist aus einem kontinuierlichen Nachdenkprozess heraus in dem sich einige Sichtweisen ändern können und dies sollte nicht als

ein Fehler oder als Widersprüchlichkeit ausgelegt werden , dies wäre zu oberflächlich.


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 gebsy 6. August 2010 

Meinungen

Vergelt\'s Gott Exzellenz!

Darf ich diese Meinungsäußerungen als Gebetsanliegen empfehlen:
http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/9558959?sp=0


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 Gipsy 6. August 2010 

@ Gregorius

\"allerdings hätte wb. laun voraussehen können und müssen, dass sein - theologisch korrekter - kommentar so verstanden bzw. aufgenommen wird, dass er genau das sage. und da abzusehen ist, wie ein derart differenzierter text medial verkürzt wird, halte ich es für unglücklich und unpassend, dass er diesen kommentar überhaupt veröffentlicht hat. manchmal ist schweigen der bessere weg - insbesondere dann, wenn klar abzusehen ist, dass viele in einer emotionalen situation den an sich richtigen standpunkt nicht verstehen können.\"
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Getatte mir , das ich dies etwas anders sehe. Ich freue mich über jede Veröffentlichung von Herrn WB Laun, er schreibt mir manchmal aus der Seele. Wenn dies diesmal nicht ganz so der Fall war , wünsche ich mir dennoch nicht, dass er geschwiegen hätte.

Vielleicht hat er ja auch recht.


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 monika. 6. August 2010 

Bitte um Klarstellung..

Lieber Herr Weihbischof, bitte erklären Sie uns, warum Sie sich erst dagegen aussprechen, dass das Unglück von Duisburg eine \"Strafe Gottes\" ist, dann aber erläutern, dass Gott durchaus auf die Sünden der Menschen mit Strafe antworten kann?


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 phönix-kb 6. August 2010 

Der Fluch für Ungehorsam

„Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen.“ Johannes 8:32

Der strafende Gott Jahve des Alten Testamentes der Bibel: 5. Mose 28:15-68, 4. Mose 21:23-35, 4. Mose 31:1-54, 4. Mose 33:50-53, 5. Mose 2:31-36, 5. Mose 3:1-7, 5. Mose 6:10-14, 5. Mose 7:1-5, 5. Mose 13:13-19, 5. Mose 20:10-18, Josua 6:17-24, Josua 8:1-29, Josua 10:1-27, Josua 10:1-43.

(\"Vor der Wahrheit wird man den Mund verschließen.\" :-) )


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 Karolina 6. August 2010 
 

Die Loveparade ist sündig,

denn da werden ein narzißtischer Körperkult betrieben, Alkohol und Drogen eingenommen, sexuelle Anbandelungen eingeleitet zwischen zwei oder mehreren(!) Unverheirateten, der Genußsucht gefrönt... das ist kein unschuldiges Feiern, wie so manches Schützenfest ebenso nicht.

Ich nehme nie an sowas teil, doch auch ich bin ein Sünder und darum will ich nicht richten, da es mir nicht zusteht.

Der Tod ist nur schrecklich für die Hinterbliebenen und für den, der seine Sünden nicht bereut, gebeichtet und gesühnt hat.

Der kommende Tod ist schrecklich für den, der Todsünden begangen hat, Mörder, Totschläger, Abtreiber und Mütter die abtrieben, denn sie wissen nicht, ob das Opfer und Gott ihnen verzeihen wird, sie können Hoffen, ehrlich Reuen, Büßen, Beten, Wallfahren und ihre Seele in Gottes Hände legen im völligen Vertrauen, daß Gott einen umgekehrten Sünder erkennen wird.

Es ist also falsch, was Luther sagt, daß jeder Gottes Gnade empfangen könnte, ganz nach Gottes Auswahl, daß ein Sünder nichts selbst dazu tun bräuchte, nicht mal reuen - denn das hieße, ein kleiner Dieb könnte vielleicht Gottes Gnade nicht erhalten, aber evtl. ein Massenmörder.

Wir kommen zuerst in das Fegefeuer/Vorhölle(?). Hier haben wir unsere letzte Chance unsere Sünden selbst zu er-/bekennen und zu bereuen. Wer seine Sünden leugnet, den kann Gott nicht in den Himmel aufnehmen, der muß ganz hinab in die Hölle.

Nochmals, ich sage nicht, daß ein Mörder nicht in den Himmel kommen könnte, aber ohne die eigene ehrliche Reueleistung, offene Benennung seiner Sünde und tätigen Buße wird das vermutlich nichts...


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 gregorius 6. August 2010 
 

bitte beachten:

wb. laun sagt an keiner stelle (und spekuliert auch nicht darüber), dass das unglück von duisburg ein \"strafender eingriff gottes\" sei. ich bitte daher, auch hier nicht (und sei es verdeckt) spekulationen darüber anzustellen, ob die opfer es \"verdient\" haben, zu sterben.
allerdings hätte wb. laun voraussehen können und müssen, dass sein - theologisch korrekter - kommentar so verstanden bzw. aufgenommen wird, dass er genau das sage. und da abzusehen ist, wie ein derart differenzierter text medial verkürzt wird, halte ich es für unglücklich und unpassend, dass er diesen kommentar überhaupt veröffentlicht hat. manchmal ist schweigen der bessere weg - insbesondere dann, wenn klar abzusehen ist, dass viele in einer emotionalen situation den an sich richtigen standpunkt nicht verstehen können.


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 pr0t3st4nt 6. August 2010 
 

Ähm. Aber sonst gehts hier allen noch gut, oder?

Sehr geehrter Herr Bischof Laun, liebe Forengemeinde,

es ist für einen bodenständig gebliebenen Menschen mit einer Affinität zu elektronischer Musik und guter Laune sehr schwer zu verstehen, wie man sich so extrem auf eine derart fundamentalistische, mittelalterliche Sichtweise der Dinge einlassen kann.

Gerade von jemandem, der wie es so schön heisst \"für das Seelenheil seiner Gemeinde\" verantwortlich ist, kann man doch eigentlich eine gewisse Aufgeschlossenheit und Dialogbereitschaft erwarten, was Entwicklungen und Ereignisse betrifft, die nicht mit der hier vorgelebten 16.-Jahrhundert-Kirchenphilosophie konform gehen.

Heisst Liebe nicht auch \"Leben und Leben lassen\"?

Aber wie ich aus den vorangegangenen Leserkommentaren schließen kann, bin ich hier in einem Dunstkreis gelandet, der Selbstkasteiung und Rosenkränze beten als allabendliche Beschäftigung zu praktizieren scheint. Nun ja, wie bereits erwähnt, auch dieses Phänomen kennt die kath. Kirche ja seit dem Mittelalter. Der Pfaffe hetzt und der Pöbel brandschatzt. Eigentlich hat sich ja nichts verändert.

Vermutlich ist die Hälfte der Meute bereits dabei, einen Scheiterhaufen zu errichten und Hexen zu jagen.

PS: Ein freundlich gemeintes Angebot an die Anwesenden Damen: Sollten Sie Schwierigkeiten mit den Schlössern Ihrer Keuschheitsgürtel haben stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Um noch eines klarzustellen:

Ich verleugne hier keinesfalls meinen Glauben an Gott. Ich habe nur ein Problem mit bornierter Volksverhetzung aus antiquierten Beweggründen.

Herzlichst

Pr0t3st4nt


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 Gipsy 6. August 2010 

Eine öffentliche Strafe Gottes

muss als solche erkennbar sein und nicht diskutierbar, so wie es hier der Fall ist.
Es darf meiner Meinung nach kein Zweifel bestehen, dass es sich um eine Strafe Gottes handelt.
Dies ist hier auch nicht der Fall.

Es fällt mir schwer eine Strafe Gottes in diesem Unglück zu erkennen, zumal es eine Gruppierung von Menschen betraf, die eher im Diesseits ihr Glück suchen und in ein Unglück gerieten. Gott lässt jeden Menschen frei eintscheiden, wohin er gehen will, er erzwingt nichts, auch nicht durch \"Zwangsmassnahmen\" wie Strafen für sündiges Verhalten.
Das Gott auch straft, das steht für mich ausser Zweifel, aber wie schon gesagt, es muss eindeutig als Strafe Gottes erkennbar sein.

Inwieweit kann hier jemand genau eine Strafe Gottes zuordnen ?


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 Karolina 6. August 2010 
 

Danke für diese Belehrung, Herr Bischof,

so wenige Worte und so klar verständlich. Danke! Amen.


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 Ja Ja-Nein Nein 6. August 2010 
 

Willen Gottes

Und, auch wenn wir nicht wissen was der Wille Gottes ist, WISSEN wir meist selber, durch unser Gewissen, wenn wir GEGEN den Willen Gottes verstossen. Was die innere Motivation bzw.Einstellung des Einzelnen Individuums war, der Person die an der Love Parade teilgenommen hat, insbesondere derjenigen Person(en), die dabei starb wissen wir zwar nicht und sollen auch nicht diese ver-urteilen. Aber! dass an der Love Parade altmödisch ausgedrückt Unzucht gelebt und propagiert wird, DAS wissen wir und dass DAS SÜNDE IST, DAS WISSEN WIR. Und wenn uns Gott Langmut und Barmherzigkeit zugesteht, gönnt, dann heisst das noch lange nicht, dass wir diese Zeit benutzen dürfen, sollen, sorglos weiter nicht auf Sünde, sondern nur auf Lust und Laune zu achten! Wir geraten dann in die Situation die Gnade zu missbrauchen. Missbrauchen wir doch BITTE, BITTE nicht die Langmut und Gnade, die uns (noch) gegeben ist und verwirren wir nicht Gut und Böse, Schuld und Unschuld, Recht und Unrecht etc., denn meist WISSEN wir es schon selbst in unserem Inneren.


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 Ja Ja-Nein Nein 6. August 2010 
 

Strafe Gottes

Die SÜNDE TRENNT!!! uns von Gott. Wer sündigt, der trennt sich, sich selbst durch sein sündigen, von Gott; der trennt sich vom gottgewollten Leben in uns, hat nicht mehr das Leben in sich wie es Gott für uns, in uns eigentlich geschaffen hat, der Sünder trennt sich selbst vom wirklichen Leben. DAS IST STRAFE. Es leuchtet (mir) ein, dass ein solcher Zustand auch äusserlich FOLGEN haben kann, die das LEBEN bedrohen können, dann eben möglicherweise auch bis zur physischen Schädigung oder gar Vernichtung. Die Sünde allerdings trifft oft auch durch den Sünder andere. (Der in dem entsprechenden Punkt unschuldig Getroffene hat dann die Möglichkeit statt auch zu sündigen zu sühnen, Sühne zu leisten.) Auch darin zeigt sich konsequent, dass wir eine GEMEINSCHAFT sind, wie ein Organismus. - Ich könnte mir vorstellen, dass die Worte Sünde und Sühne (nicht Rache) miteinander auch ethymologisch verwandt sind, religiös jedenfalls finde ich gehören sie engstens zusammen.


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 supernussbi 6. August 2010 

Täglich den Tod vor Augen? - mehr das Leben!

Tja, lieber studiosus. Ich sehe das nicht so dunkel. Ich denke auch oft, was morgen nicht mehr sein könnte, aber um das Heute konsequenter zu leben. In diesem Sinn finde ich, man sollte das Leben (das irdische und übernatürliche) täglich vor Augen halten (und nicht einfach den dunklen Tod) und im Vertrauen auf Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit \"christlich vorsorgen\".
Ich verstehe nicht, warum Du nicht wissen willst (wenn es sich so ergäbe), wann Dein Ende wäre. Haben nicht auch Heilige sich danach gesehnt, für Christus, für die Kirche, für die Wahrheit und Hoffnung auf die Auferstehung bald geopfert zu werden?
Mir kommt eine Schulstunde in den Sinn. Da fragten Schüler: \"Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie morgen oder übermorgen (wegen einer zu spät entdeckten Krankheit) sterben würden?\" Meine Antwort war und wäre heute noch: \"Ich würde beichten und dann die treuesten Menschen/Freunde zu einem Abschiedsfest einladen!\" Das mit dem beichten verstanden die meisten, aber das mit dem Festen nicht. Warum nicht? Auch wenn der Tod am Rand eine Loveparade eintreten würde? Hat nicht auch auf der sinkenden Titanic ein Priester selber ertrinkend noch wunderbar wirken können? Wir sollten viel mehr Gottvertrauen haben. Wenn ich Christus mein Leben übergeben habe, warum soll es ein Problem sein, wo und wie ich (heute, nächste Woche oder erst in 30 Jahren) sterbe?
Ich lebe und feste gern, ob in der Gesellschaft oder in der Liturgie, wie Jesus damals. Aber wir stehen ja als Christen immer mit einem Bein in der Ewigkeit. Und was mich von der \"Frohbotschaft vom Ende\" am meisten fasziniert, ist die Begegnung mit der ganzen Menschheit vor allem mit meinen Verwandten beim Gericht Gottes, wenn offenbar wird, wie rettend mein Gebet und OPfer für Andere war, vor allem was für eine Kostbarkeit die Beichte und Eucharistie auf Erden war, weil ich durch meine Selbstanklage der Anklage des Bösen zuvorgekommen und in der Hl. Kommunion die Communio mit Christus und der himmlischen KIrche bereits vorauskosten durfte. Und dann gehts los, vollkommen mit dem Fest der Liebe im Haus des himmlischen Vaters im Hl. Geist, ganzheitlich, in Christus mit Leid und Seele auferweckt. Gloria in excelsis deo!


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 silvia G 6. August 2010 
 

Herzlichen Dank, Bischof Laun!

Ich habe schon sehnsüchtig auf Ihren Kommentar zu diesem Thema gewartet.Es war wieder klar und deutlich und auch meine Meinung.
Herzlichen Dank und Gottes Segen.


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 Cölestin 6. August 2010 

Verwechselt Bischof Laun hier was?

Kann es sein, dass hier Bischof Laun - dessen Kampf gegen die Abtreibung ich sehr schätze - die Love-Parade, bei der es um Techno-Musik geht, mit der Regenbogenparade von Homosexuellen verwechselt? Denn fast nur so kann ich mir das folgende Zitat erklären:
\" \'Love – Parade\' und Teilnahme an ihnen sind, abgesehen von ihrem abstoßenden Erscheinungsbild, objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes, sind Sünde und Einladung zur Sünde!\"
Ich war mal vor Jahren in Berlin, also dort zeitgleich die Love-Parade stattfand. Aus Neugier schaute ich mir das an. Abgesehen von ein paar wenigen \"schrägen Leuten\" - die man bei jeder Massenveranstaltung (Fußballstadien, Musik-Konzerte, auch bei kirchlichen Großveranstaltungen) antrifft und besonders gerne von den Reportern fotografiert werden, war das nichts Außergewöhnliches. Die Leute schienen einfach an Techno-Musik interessiert zu sein.


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 Maxim 6. August 2010 
 

Bischof Laun

Calimero:
Darf man Sie eigentlich bitten, den Text des Bischofs Laun doch einmal richtig zu lesen.
Zitat von Bischof Laun:
„Auch steht es keinem Menschen zu, über die Toten zu urteilen oder darüber hinaus zu behaupten, ihr Tod sei eine – natürlich gerechte- Strafe Gottes.“
Ich glaube aus diesem Zitat geht eindeutig hervor, dass B. L. sich eben kein persönliches Urteil über die Toten erlaubt und davon eindeutig warnt, ja dies nicht für richtig erachtet.
Wer den Taxt unvoreingenommen liest, muss doch eindeutig zu zwei logischen Folgerungen kommen.
Da es keinem möglich ist, die Taten Gottes zu erfassen. Kann keiner sagen, dass
1 das Unglück eine Strafe Gottes ist und
2 dass es keine Strafe Gottes ist.
Denn nach der Lehre der kath. Kirche gibt es eine Strafe durch Gott. Wer das Gegenteil behauptet, maßt sich ein Urteil über Gottes Handeln an entgegen auch der Bibel. Wer also eine Behauptung, dass dies eine Strafe Gottes sei, damit ablehnt, dass dies nicht sein kann, weil Gott überhaupt nicht straf, so trifft er ein Urteil, das keinem zusteht, Auch nicht Geistlichen oder wen auch immer, nur um auf diesem Weg die Behauptung „es gäbe eine Strafe Gottes“ zu widerlegen. Hier wird das falsche Gottesbild aufgebaut. Dagegen schreibt B. L.!
Andererseits soll auch keiner die Strafe Gottes ablehnen mit der Behauptung, die L- Parade ist keine so schlimme Veranstaltung, dass Gott überhaupt einen Grund hat zu strafen.
Wir Menschen tun immer so, als ob der Tod die schlimmste Strafe überhaupt wäre. Dazu einige Gedanken:
Täglich sterben 230.000 bis 250.000. Gott fragt keinen, ob er will oder nicht. Ich möchte auch einmal z. B. an die beiden Fatimakinder erinnern, die beide Sehnsucht nach dem Tod hatten, um so in den Himmel zu kommen, wie es ihnen Maria versprochen hat. Aber wollen die meisten Katholiken das überhaupt noch akzeptieren? Nicht wenige Priester lehnen deshalb Fatima ab, denn das passt nicht in ihr Gottesbild und dagegen will B. Laun ankämpfen.


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 studiosus 6. August 2010 

Die

Die Aussagen S.E. Launs sind theologisch vollkommen korrekt und auch tiefst biblisch: Wen der Herr liebt, den züchtigt er.

Ebenso müssen wir alle jederzeit bereit sein vor den Richterstuhl Gottes zu treten. Wer kann garantieren, daß er morgen noch am Leben ist?
Wir können davon ausgehen - mehr aber auch nicht. Irgendwann kommt ganz gewiß derr Tag, an dem wir fälschlicher Weise davon ausgegangen sind. Definitiv.

Jeder von uns sollte im bewußtsein leben, daß heute in einer Woche sein Begräbnis schon vorüber sein kann.
Gott kann jeden von uns zu jeder Zeit abberufen - und wenn wir ehrlich zu uns selber sind merken wir doch, daß im Tod eigentlich die allergrößte Gerechtigkeit der Welt gelegen ist, da sie jeden treffen wird ohne Ausnahme, und keiner weiß wieviel Zeit er hat.

Und um ehrlich zu sein: bei allem Schrecken den der Tod auch hat, aber irgendwie beruhigt er doch auch ungemein... denn so schön es auch ist zu leben, aber ewig würde ich nicht auf Erden leben wollen... von daher finde ich das Wissen darum, einmal aus dieser Welt abtreten zu dürfen doch auch auf der einen Seite einen sehr schönen Gedanken und bin froh nicht zu wissen wann das sein wird.

Will damit sagen: ja, es ist so wie S.E. Dr. Andreas Laun gesagt hat - aber ich finde daran absolut nichts Skandalöses oder Schreckliches!


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 Aventinus 6. August 2010 
 

Thomas von Aquin (und andere) zu Leid und Unglück

@ Calimero

Thomanische Sichtweise von Leid und Unglück:
»Durch das Annnehmen und geduldige Ertragen der Widerwärtigkeiten in unserem Leben mithelfen, den Bösen zu überwinden.«

Oder mit dem Hl. Paulus:
»Das jeweilige Kreuztragen jedes einzelnen Christen soll das hinzufügen, was am Kreuz Christi noch \"abgeht\"« .

Oder der Hl.Ignatius von Loyola (dessen Namenstag am 31.8. zufälligerweise genau mit dem Tag der Trauerfeier am letzten Samstag zusammenfiel):
»Wenn dir Gott einen großen, vollen Leidensbecher einschenkt, so gibt er dir damit das sicherste Pfand, daß er dich zu einem großen Heiligen machen will«.

@Freiburgbärin
die \"eiapopeia\" - Katholiken dürften den oben genannten Sichtweisen dieser großen Heiligen wahrscheinlich recht schwerhörig und verständnislos gegenüberstehen? Da hört man immer blos:
> Gott will alle Menschen (hier schon) glücklich machen
>er will daß wir das Leben (hier schon) in Fülle haben

usw. ... das Leben hier so als eine Art von Ferienlager?

Eher schon Trainingslager, Bewährungsort, Rennbahn oder Kampfplatz (s. Apostelfürst Paulus) !


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 frajo 6. August 2010 

@calimero

Wer sind die Unschuldigen, wer die Schuldigen?
ich lade Sie ein, einmal unter Lk 13, 3-5 nachzulesen. ich denke, daß sich die Frage dann erübrigt. Wenn man jemanden finden wollte, der vor Gott unschuldig ist dann muß man wohl 2000 Jahre zurückgehen.


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 M.Schn-Fl 6. August 2010 
 

Kein Mensch weiß die Pläne oder den Willen Gottes?

Ja und Nein!
Wir wissen sehr wohl von den Plänen Gottes etwas, nämlich das, was Er uns wissen lassen will;
\"Denn Er hat Mose seine Wege kundgetan und den Kindern Israel sein Tun.\" Psalm 103)
Und wie ist es mit dem Willen Gottes?
Wenn einer sagt, den könnten wir auch nicht kennen, dann möchte ich den Betreffenden bitten, doch endlich einmal die Bibel gründlich zu lesen, wie Bischof Laun das tut.

Man soll in seinem Leben wenigstens ein mal die ganze Bibel durchgelesen haben von Genesis 1 bis Offenbarrung 22. Wer das tut mit der Bitte an den Heiligen Geist, die Schriften zu erschliessen, der weiss sehr wohl, was der Wille Gottes ist.
\"Wer hat je Deinen Plan erkannt, wenn Du ihm nicht Weisheit gegeben und deinen Heiligen Geist aus der Höhe gesandt hast?\" (Weisheit 9,27)

Wenn hier sich einer wundert, dass Gott die Übeltäter scheinbar ungeschoren lässt, dann lese er bitte das 5. Kapitel im Buch der Weisheit ausserdem in den Psalmen und im Evangelium .

Auch Naturkastastrophen können ( müssen aber nicht immer) Gottes strafendes Eingreifen (Sein Regulieren) sein.
\"Er rüstet sich mit seinem Eifer und macht die Schöpfung zur Waffe, mit der Er die Feinde bestraft.\" (Weisheit 5,17)

Bei dem grossen Tsunami in Ostasien vor ein paar Jahren am 2. Weihnachtstag hatten in einer der
besonders schlimm betroffenen Städte Indonesiens
die Moslems einer kleinen christlichen Gemeinde verboten, dass Weihnachtsfest zu feiern.
Die Gemeinde begab sich geschlossen am 2. Weihnachtstag auf einen Berg ausserhalb der Stadt, um dort ihr Weihnachten zu feiern. Und so überlebte die ganze Gemeinde, während es in der Stadt Tausende von Toten gab
Die Zeitungen berichteten, dass dieses die Moslems ganz tief beeindruckt hätte.
War der Tsunami auch Strafe oder Warnung Gottes? Kann sein. Ich wage es nicht zu beurteilen.
Wäre ich dort gewesen und hätte überlebt, dann hätte ich es zumindest als Warnung begriffen und an die oben zitierte Stelle in Weisheit 5 gedacht.


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 hans 6. August 2010 

Jesus Sirach, 3,27

.
\'Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.\' Josua ben Sira, jüd. Weisheitslehrer.

( … in der Einheitsübersetzung: Ein trotziges Herz schafft sich viel Leid / und der Frevler häuft Sünde auf Sünde.)


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 kmh 6. August 2010 
 

Zitat Hlg Franziskus aus dem Sonnengesang:

\"Gelobt seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, den leiblichen Tod;
ihm kann kein Mensch lebend entrinnen.
Wehe jenen, die in schwerer Sünde sterben.
Selig jene, die sich in deinem heiligsten Willen finden,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.\"

Gott lässt den Tod immer und in jedem Fall in seiner abgrundtiefen Barnherzigkeit und Liebe zu uns genau an Ort und Zeit zu, die für den Sterbenden der allerbeste und gnädigste ist. Und nicht nur für ihn sondern für alle anderen Menschen auch. Und dafür ist Er zu loben und zu preisen bis in alle Ewigkeit, für diese Zulassungen. So ist sein Heilsplan. Wer will Gott in Frage stellen?
Es geschieht NICHTS ohne seine Zulassung.


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 Gandalf 6. August 2010 

@Ehrenmann

Unsinn, seit wann bitte sind den Menschen im Auge Gottes unschuldig. Alle Menschen sind der Sünde verfallen. Daher kann der liebe Gott jedne Menschen sofort von der Erde abberufen und kein Mensch soll sich darüber aufregen.


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 Ehrenmann 6. August 2010 

@ Dismas

\"....aber \"gestraft\" werden nicht nur die nun gestorben sind. Gott straft um zur Bekehrung und Umkehr zu führen ...\"

Wer sagt ihnen, dass alle 21 Gestorbenen die Strafe verdient haben? Vielleicht waren darunter auch völlig harmlose Fans, die der Musik wegen gekommen sind.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott 21 - vielleicht auch völlig \"unschuldige\" benützt, um Lebende zur Bekehrung und Umkehr zu führen.


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 Dismas 6. August 2010 

\"Strafmaßnahmen\"

Warum denken wir als \"Gläunige Katholiken\" denn fast immer, dass der irdische Tod eine Strafe sei?? Das sei doch einmal grundsätzlich in den Raum gestellt!! Und zum anderen hat der HERR diese Frage beantwortet: diese Katastrophen geschehen wegen der Sünden der Menschen und ehrlich: wir glauben doch nicht etwa, dass nur diese die nun hier gestorben sind Sünder waren, wohl nicht mehr als wie hier auch!! Also, dass wäre ja total falsch gedacht. Also diese \"Loveparade\" war ein verführerischen sündhaftes Tun, aber \"gestraft\" werden nicht nur die nun gestorben sind. Gott straft um zur Bekehrung und Umkehr zu führen ...


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 AC58 6. August 2010 
 

Die Strafe Gottes ...

... besteht wohl meistens darin, dass Er Seine schützende Hand von uns nimmt und den Dingen seinen Lauf lässt, so wie wir es bestimmt haben. Das sehe ich auch im Falle Duisburg so. Ansonsten finde ich den Artikel sehr gut. B. Laun hat sich ausdrücklich dagegen verwehrt, einen direkten Schluss abzuleiten. Warum in einigen Kommentaren gerade das kritisiert wird, ist mir unverständlich (Calimero, etc.)


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 ortsnah 6. August 2010 
 

Gottes Strafe

Wenn an diesem Ort zu ´dieser Zeit unter diesen Umständen die ´Menschen durch ihre Eitelkeit verschuldet haben eine Veranstaltung des Weltjugendtags stattgefunden hätte, dann wären auch diese Menschen erdrückt worden. Wen hätte Gott dan bestraft ??
Außerdem ist das Unsinn zu glaúben daß jetzt irgendwelche Menschen umkehren würden. Gott läßt 22 Menschen sterben damit 1 Millionen Menschen umkehren ??
Ich glaube, daß Gott Menschen in seinem Reich haben will, die auch hineinwollen. Wer ein Bedürfnis hat nach seinem Tode zum Leben mit Gott aufzuerstehen, der wird es erhalten. Wen Gott nicht interessiert wird sich auch nicht durch Unglücke hinreißen lassen sich für Gott zu interessieren.
Ich glaube nicht, daß Gott von Menschen entzückt ist die Angst vor ihm haben. Liebe will Gott nichts weiter.


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 chriseeb74 6. August 2010 
 

Vorsicht, vorsicht...

m.E. muss man mit solchen Statements sehr vorsichtig und differenziert umgehen. Niemand von uns kennt den Willen Gottes. D.h.: Es könnte sich bei der Katastrophe der Loveparade tatsächlich um ein \"Strafgericht Gottes\" handeln, genauso gut könnte es aber auch ein Unfall sein. Ich maße mir nicht an dies weiter zu kommentieren!!

Drei Aspekte möchte ich nur erwähnen:

1. Warum lässt der Herr nicht Blitz und Feuer in Abtreibungskliniken u.ä. Einrichtungen nieder?!
2. Warum können die gierigen Finanzgurus weiter ihr Spiel treiben?!
3. Warum wird das Antikatholische in unserer Kirche nicht endlich bezwungen?!

Aber bei einer, sagen wir mal vergleichweise harmlosen Love-Parade wird eingegriffen?!!

Fakt ist jedenfalls: Ich weiß, dass ich nichts weiss (schon gar nicht den Willen Gottes) und von daher wäre ich äußerst vorsichtig hier irgendetwas hineinzuinterpretieren...suchen wir lieber den Balken vor unseren eigenen Augen!!!


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 Calimero 6. August 2010 
 

Wer kennt den Plan?

@ a.t.m
Gerne nehme ich Deine Gedanken und Deine Worte auf.
Kein Mensch kennt die Pläne Gottes unseres Herrn!
Aber vermutlich wissen diejenigen (z.B. der Bischof Laun), die vehement behaupten, dass jegliche Katastrophe, wie groß oder wie klein sie auch sei, immer auch eine \"Strafe Gottes\" sein könnte, ja über die Pläne Gottes unseres Herrn bescheid.

Wenn kein Mensch die Pläne kennt, dann sollte das doch auch für den Bischof gelten, oder?


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 Ehrenmann 6. August 2010 

Um Gottes Willen!

Calimero hat mit seinen Überlegungen völlig Recht.
\"Gott straft aus Liebe!\" Das sagen sie einmal den Hinterbliebenen der Toten.

\"Wenn Gott „straft“ tut er dies mit der Absicht, den Menschen zurückzuholen..\"

Die \"bestraften\" 21 Menschen sind tot. Die kann man nicht wieder zurückholen.


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 Freiburgbärin 6. August 2010 

Danke für die klärenden Worte.

Mögen sie auch den eipopeia Katholiken in Ohren ein Sturmgeläut entfachen, die Versuchung und Sünde für Worte einer längst vergangenen Zeit halten.

www.freiburgbaerin.eu


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 XPistosIHSous 6. August 2010 
 

@Romana

Das stimmt sicherlich - in Kirchen spricht man äußerst selten vom strafenden Gott, der in den Berichten des Alten Testamentes erklärt wird. Es wird heutzutage viel zu wenig von den Strafen gesprochen, die wir aufgrund unserer Sünden erhalten werden. Dies führt dazu, dass viele Gläubige keine \"Angst\" mehr vor Gott haben und so meinen, eine Sünde werde wohl nicht zu hart bestraft, da Gott ja durch seine Allbarmherzigkeit alles wieder verzeihen werde.
Andererseits ist es auch gut, den liebenden Gott zu predigen, denn:
„Darin steht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass Er uns geliebt hat und gesandt Seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.“ – 1. Johannes 4: 10


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  6. August 2010 
 

Es gibt auch den Zorn Gottes

Danke für diese klärenden Worte. Auch in katholischen Gottesdiensten ist fast nur vom liebenden, verzeihenden Gott die Rede. Anders lehrt es das Alte Testament: z.B. \"Da entbrannte der Zorn des Herrn gegen Israel\" (4Mo 25,3), wo auch von zahlreichen Strafen Gottes erzählt wird. Diese Tatsache wird heute geleugnet, da es ja Folgen haben müsste, das strafende Eingreifen Gottes anzuerkennen. Man müsste dann auch daraus lernen, die Sündhaftigkeit des Verhaltens der betroffenen Menschen zugeben und eine Besserung anstreben. Nichts geschieht ohne Einwirken Gottes und es würde nur gut tun, in Katastrophen und widrigen Naturereignissen eine Warnung und Mahnung Gottes zu sehen, so auch im Unglück von Duisburg..


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 a.t.m 6. August 2010 

Kein Mensch kennt die Pläne Gottes unseres Herrn!

Aber vermutlich wissen diejenigen, die vehement abstreiten das jegliche Katastrophe wie Groß oder wie Klein sie auch sei, nicht einmal eventuell eine \"Strafe Gottes\" sein könnte, ja über die Pläne Gottes unseres Herrn bescheit.
-Gottes Wesen ist für den Menschen unbegreiflich.
-Gott gibt allen gerechten hinreichende Gnade (gratia proxime vel remote sufficiens) zur Beobachtung der göttlichen Gebote.

Danke seiner Exzellenz Weihbischof Laun für diesen sehr guten Kommentar. Möge der Schutz, der Segen und die Liebe Gottes und Mariens immer mit ihnen sein.


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 XPistosIHSous 6. August 2010 
 

Es war nicht Gott...

Nicht Gott hat auf der Love-Parade eingegriffen, meiner Meinung nach, sondern der Mensch selbst. Ähnlich wie in Sodom und Gomorra war dieser Platz in Duisburg überfüllt von Sündern, die zusammengekommen waren aus freien Stücken, da Gott den Menschen bekanntlich mit dem Geiste des freien Handelns versehen hat. Dass es zu Verletzten kam, hat wohl weniger mit Gott zu tun, als mit der Unvorsichtigkeit der Menschen. Nicht Gott tötete diese Menschen, sondern die Menschen selbst töteten die Menschen, ob gewollt oder ungewollt. Es ist teilweise vermessen zu sagen, dass Gott den Menschen bereits auf Erden straft, wie bei Hiob, sondern man sollte sich ins Gedächtnis rufen, dass erst am Jüngsten Tage die Strafe des Herrn \"ankommen\" wird und den Menschen erst, wenn er aus dem Leben geschieden ist, trifft. Welchen Sinn hätte es, den Menschen schon auf Erden zu bestrafen? Der Mensch muss seinen Glauben größtmöglich ohne ein sichtbares Zeichen, wie eine Strafe, von Gott finden. Eine Strafe auf Erden würde den Glauben an Gott eher schwächen. Zudem ist unklar, ob sich unter den Opfern nicht sogar Gläubige gefunden haben, die ein christus-ähnliches Leben führten – sollte Gott diese Menschen, allein um ein Exempel zu statuieren für den Rest der Welt, aus dem Leben rufen?


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 Calimero 6. August 2010 
 

Dass bei Gottes Strafmaßnahmen ...

... auch immer wieder die Unschuldigen und die Frommen \"drann glauben müssen\", kann uns auch der Bischof Laun nicht erklären. Außer vielleicht, dass in diesen Fällen der menschliche Geist nicht ausreicht Gottes Weitsicht zu erfassen.

Zitat Text:
\"Die Menschen, die an der Loveparade teilgenommen haben, stehen wie alle Menschen vor Gott, Gott wird sie richten nach ihren Taten wie uns alle ...\". Dann hätte er doch besser gleich das halbe Ruhrgebiet vernichten sollen.
Bei nur 21 Toten sieht es doch für Glaubensschwachen aus wie ein Unfall und nicht wie eine gezielte Maßnahme Gottes um die Menschen wieder auf den rechten Pfad führen.

Nein, die These, dass Gott hier strafend eingreift ist völlig unlogisch.


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 Ester 6. August 2010 
 

Sehr guter Kommentar


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 Monika Elisabeth 6. August 2010 

Wieder ein guter Artikel

S.E. Weihbischof Laun wirkt über seine diözesanen Grenzen hinaus. Er ist ja sogar schon meinem Beichtvater bekannt und er empfiehlt seine Projekte vielen Leuten weiter.


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 Cantate 6. August 2010 

Danke, Bischof Laun !

Danke , Bischof Laun, für Ihren Klartext, der wie immer klar und deutlich, für jeden verständlich, die Wahrheit in Liebe sagt !

Dank sei Gott für Hirten wie Bischof Laun, die nicht nur den irrenden Schafen den Weg weisen, sondern auch den verunsicherten Schafen in dem Wirrwarr unserer Zeit klar die Richtung weisen.


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 Dismas 6. August 2010 

Wieder mal ein herzliches Dankeschön...

an S.E. Bischof Laun!!
Gottes Segen für Sie und Ihr Wirken!!


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