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Keiner der Verantwortlichen getraute sich diese Wahrheit auszusprechen

2. August 2010 in Österreich, 25 Lesermeinungen
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Salzburg (kath.net)
Die Regierung will nächstes Jahr etwa 100.000 Menschen ins Land holen, höre und lese ich, aber kein Wort, dass all die vergangenen Jahre, Jahr für Jahr, rund ebenso viele Österreicher, Männer und Frauen, abgetrieben wurden und werden und dass diese Menschen jetzt fehlen und dass wir deswegen Menschen von anderen Ländern und aus anderen Kulturen holen müssen! Hinterhältigerweise will man dabei gerade und nur die gut Ausgebildeten kommen lassen, also jene, die uns „nützlich“ sind, aber ihren eigenen Ländern zu deren Aufbau fehlen werden! Statt einer Kritik ein Märchen:

In einem fernen Land, lebten die Menschen, glücklich und zufrieden. Es gab alles, was die Menschen zum Leben brauchten, vor allem auch Wasser, die meisten Häuser hatten eine eigene Quelle. Allerdings, viele Quellen-Besitzer schätzten ihr Wasser nicht und wollten ihre Brunnen eigentlich zuschütten, um kostbares Bauland zu gewinnen. Aber der König, der ein kluger und vorausschauender Mann war, erließ, trotz allen Drängens von Seiten der Leute, Gesetze zum Schutz der Quellen: „Kein Leben ohne Wasser, keine Zukunft ohne Wasser“, pflegte er zu sagen! Eines Tages starb der König, ein Neuer kam an die Macht und er – er kannte seinen Vorgänger nicht wirklich und lachte über dessen „konservative“ Einstellung! Er erlaubte das Zuschütten und sogar Zubetonieren der Quellen: Er wolle niemanden bevormunden, jeder solle selbst entscheiden, was er mit seiner Quelle machen wolle, sagte er! Und so kam es, dass mehr und mehr Quellen stillgelegt oder ins Meer abgeleitet wurden.

Als das Wasser im Land spürbar knapp zu werden begann und die Felder austrockneten, lachten der König und seine Minister. Sie ließen Wasser einführen, mehr und mehr. Dieses kostete viel Geld und zudem musste es, weil mit Meerwasser vermischt, aufbereitet werden! Aber die Regierung ließ weiter Wasser einführen und unterstützte sogar das Zuschütten von Quellen, um so, sagte sie, die Freiheit der Menschen nicht zu beschränken und es jedem zu ermöglichen, so zu leben, wie er wolle! Alle wussten inzwischen, dass der alte König recht gehabt hatte mit seinem: „Ohne Wasser kein Leben, ohne Wasser keine Zukunft“. Unübersehbar war, dass die Ernte-Erträge zurückgingen und das Land verarmte, alle begriffen längst, dass man die Quellen wieder aufmachen und schützen sollte. Aber die Mächtigen im Land konnten und wollten um keinen Preis zugeben, dass sie sich geirrt hatten!

Während sie die Steuern erhöhten und der Bevölkerung neue, teuere Wasser-Importe ankündigten, erwähnten sie mit keinem einzigen Wort, wie viele Quellen es im Land eigentlich gab und wie viele, Jahr für Jahr zugeschüttet worden waren, dass dieses Wasser bester Qualität und die Freilegung der Quellen die billigste und einzig wirklich erfolgreiche Problem-Lösung wäre! Nur, keiner der Verantwortlichen getraute sich diese Wahrheit auszusprechen, und die wenigen, die sie hinausschrien, wurden mundtot gemacht, als Ewiggestrige und Feinde des Fortschritts verlacht! Ob es dieses Land in 10 oder 20 Jahren noch geben wird, weiß niemand, sicher nicht so, wie es heute noch ist!

KLARTEXT von Bischof Andreas Laun erscheint regelmäßig auf kath.net und auf kathTube.com


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Lesermeinungen

 ansgar29 6. August 2010 
 

Gorbatschow-Zitat

Auch ich danke Cantate. Dies Aussage von Gorbatschow müsste viel mehr bekangemacht werden. Es könnte einige Zeitgenossen zum Nchdenken bringen.
Dasselbe gilt noch mehr für die vielen Stimmen von Wissenschaftlern zur frühkindlichen Mutter-Kind-Beziehung.


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 SCHLEGL 3. August 2010 
 

DANKE

Den beiden aufmerksamen Lesern ein herzliches Vergelts Gott für das komplette \"Gorbatschew- Zitat ! Ich habe das Buch nicht mehr,den Text aber öfters bei Predigten aus dem Gedächtis zitiert ! Msgr. Franz Schlegl


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 Diasporakatholik 3. August 2010 
 

Eindeutige Haltung glaubenstreuer Christen bzgl. Abtreibung

Die Haltung glaubenstreuer Christen in der Frage der Abtreibung ist eindeutig und ohne Kompromisse:
Für Christen kommt nach GOTTES Willen - ausgedrückt im 5. Gebot - Abtreibung nicht in Frage. Das ist schon seit der Antike so und war schon damals ein Kennzeichen der Christen.
Umso ärgerlicher bzw. bedauerlicher ist, dass leider sowohl die sich \"christlich\" nennenden politischen Parteien hierzulande als auch manche Offizielle unserer evangelischen Mitchristen hier schon viele Zugeständnisse an die vom gottvergessenen Zeitgeist geprägte Gesellschaft gemacht haben.
Nichtsdestoweniger sind wir glaubenstreuen Christen hier zum klaren und unbeirrten Zeugnisgeben aufgerufen, selbst wenn es bis in die eigenen Familie hinein unangenehme Konsequenzen haben kann.
So ist auch Weihbischof Laun für sein unermüdliches Engagement in dieser Frage der Abtreibung ohne Rücksicht auf sein Ansehen in der breiten Öffentlichkeit zu danken und für ihn zu beten, dass er weiter seinen klaren Kurs steuern möge.
Denjenigen aber, die vielleicht bzgl. Abtreibung gescheitert sind, steht der Weg der Umkehr und Versöhnung - bei Katholiken gerade auch in der persönlichen Hl. Beichte - mit dem unendlich (!) barmherzigen HERRN weiterhin jederzeit bis zu ihrem Lebensende offen - das darf hier und gerade auch von uns keinesfalls verschwiegen werden. Denken wir nur an die so ungemein tröstliche Geschichte mit dem sich am Kreuz noch bekehrenden Strassenräuber am Kreuz auf Golgatha, dem der HERR noch am gleichen Tage das Paradies verheißt...


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 pfaffenheini 3. August 2010 

Die Wahrheit wird euch frei machen!

Es ist sehr erfreulich, dass ein Bischof und ein Monsignore Klartext sprechen.


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 Cantate 2. August 2010 

@ansgar29: Gorbatschow Forts.

... hier nochmals das Gorbatschow-Zitat - aber verlängert:

„Wir haben erkannt, dass viele unserer Probleme im Verhalten vieler Kinder und Jugendlicher- in unserer Moral, der Kultur und der Produktion- zum Teil durch die Lockerung familiärer Bindungen und die Vernachlässigung der familiären Verantwortung verursacht werden. Dies ist ein paradoxes Ergebnis unseres ernsthaften und politisch gerechtfertigten Wunsches, die Frau dem Mann in allen Bereichen gleichzustellen. Mit der Perestroika haben wir angefangen, auch diesen Fehler zu überwinden. Aus diesem Grund führen wir jetzt in der Presse, in öffentlichen Organisationen, bei der Arbeit und zu Hause hitzige Debatten über die Frage, was zu tun ist, um den Frauen zu ermöglichen, zu ihrer eigentlichen weiblichen Lebensaufgabe zurückzukehren.“


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  2. August 2010 
 

Das Naheliegende liegt der Politik fern

Herr Bischof Dr. Laun hat ganz recht, auch wenn er es nicht expressis verbis schreibt: Angesichts dramatischer Geburtenrückgänge und drohender Unfinanzierbarkeit des Sozialsystems scheuen sich die Politiker aller österreichischen Parteien das Neligendste zu tun, nämlich die Abtreibungen einzubremsen und Geburten zu fördern. Dazu müsste Abrreibung wieder strafbar sein und für Eheschließungen ein finanzieller (steuerlicher) Anreiz geboten werden, da eher in einer Ehe mehrere Kinder zu erwarten sind und diese auch störungsfrei aufwachsen können. Auch das vielfach geforderte Gehalt für erziehende Mütter wäre ein entsprechender Beitrag.


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 Cantate 2. August 2010 

@ansgar29: Gorbatschows Einsichten

Vermutlich bezieht sich Msgr. Schlegl auf das Buch

Perestroika. Die zweite russische Revolution. Eine Politik für Europa.
Buch zur Umgestaltung der sozialistischen Staaten.
Michail Gorbatschow
Droemer-Knaur Verlag
München, 1987

Folgendes Zitat daraus habe ich gefunden:

»Wir haben erkannt, dass viele unserer Probleme im Verhalten vieler Kinder und Jugendlicher – in unserer Moral, der Kultur und der Produktion – zum großen Teil durch die Lockerung familiärer Bindungen  und die Vernachlässigung der familiären Verantwortung verursacht werden. Dies ist ein paradoxes Ergebnis unseres ernsthaften und politisch gerechtfertigten Wunsches, die Frau dem Mann in allen Bereichen gleichzustellen.«


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 Fuchsi 2. August 2010 

@ blubb

Das was Sie schreiben geht vollkommen an der Realität vorbei. Sie sind auf das Angebot der Pharma fixiert. Alles, was von dort kommt hat Nebenwirkungen! Die Frau ist diejenige, die das auf sich nehmen muss, nach dem Motto \'Augen zu und durch\'.
Haben Sie schon etwas über die natürliche Verhütung gehört? Die Mühe dabei ist etwas größer - man schmeist nicht die Pille in den Rachen und damit hat sich das. Nein, bei der natürlichen Methode nehmen sich Mann und Frau Zeit füreinander, berechnen die fruchtbaren Tage und gehen damit schon in Liebe aufeinander ein. Vielleicht können Sie sich denken, dass sich solch ein Miteinander auch die Liebe, die gegenseitige Achtung stärkt.
Es könnte mich wahnsinnig machen, wenn jeder mitschwätzt, ob er etwas versteht davon oder nicht, und vor allem dann am lautesten schreit, wenn er sich überhaupt nie damit befasst hat; na ja, man entnimmt seine Informationen einfach dem Fernsehen und den Boulevardblättern. Die werden\'s schon wissen!
Extreme Selbstüberschätzung ist das Kennzeichen der meisten Menschen unserer Zeit.


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 diaconus 2. August 2010 

Lehre der Kirche

Zitate
Was aber in meinen Augen wirklich ad absurdum führt ist der Fakt, dass die Kath.Kirche sich gegen Verhütungsmittel ausspricht und so eine Familienplanung defacto unmöglich macht. DIesen Irrtum (wohlangemerkt nicht der einzige der RKK) ist der heilige Stuhl aber nicht bereit einzugestehe

Ein christlicher Ansatz für das Thema lässt sich sicher finden, nur sind die Worte gewagt, wenn man sich die Haltung der RKK gerade bei solchen Themen in Erinnerung ruft.
Zitate Ende

Wer gegen die Lehre der Kirche nur Blubb, Blubb, Blubb vorbringen kann, zeigt, dass er gegen die Hl. Mutter Kirche und ihre Lehre ist, sich seinen Glauben selbst machen will und somit den Verpflichtung eines Katholiken (s. KKK und LG 25) nicht entspricht. Denn die gesamte Lehre der Kirche basiert nachweislich auf der Offenbarung. Und das Familienplanung de facto unmöglich ist, ist eine modernistische Lüge denn die NER ist genauso sicher nur ist sie für den Willen Gottes offen zum Unterschied von den anderen Verhütungsmittel, die in erster Linie abtreibend wirken.


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 Irustdim 2. August 2010 
 

Die wollen nicht wahrhaben

Ich bin selbst Ausländer, sogenannte Schlüsselfachkraft, sogenannte Nettozahler (Gemäß Definitionen der FPÖ), sehr gut integriert, mit sehr gut integrierte Familie (Zwei Kinder im Gymnasium, Frau Lehrerin) und römisch Katholisch. Mein Herkunftsland war und ist immer noch ein Zuwanderungsland weil das Land nach wie vor leer ist. Aber wir hatten nie eine Zuwanderung implementiert, wie derzeit in Österreich und Deutschland geführt wird. Ich sehe mehr und mehr die Entwicklung einer Todeskultur, besser gesagt eine Selbstmordkultur:
1. Man strebt nach vollem uneingeschränktem Ausleben aller Gelüste. Konsequenz: zu wenig Kinder. Die Reduzierung wird mittels Pille, Spiralen, DIUs und Abtreibung erreicht. Anwendung: flachendeckend. Popularität der fast null Kinderpolitik in der einheimischen Bevölkerung: riesengroß. Dazu kommt die wachsende Akzeptanz und Aufwertung der Homosexualität unter der einheimischen Bevölkerung; die wiederum, zu weitere Abnahme der Geburten führen wird (unter vielen Anhänger der Grünenbewegung hört man Kommentaren wie: Homosexualität ist gut für den Planet weil es zur wenigen Geburten kommt).
2. Man strebt nach uneingeschränktem Wohlstand in einer zunehmend von antiproduktiven Prägungen gekennzeichneter Wirtschaft („New Economy“, „Green Economy“, mehr und mehr Rentner, Arbeitslosen, Arbeitsunfähige, usw. usw.). Konsequenz: man braucht Zuwanderer. Die Rede wird von „Hochqualifizierte und sehr gut bezahlte Arbeitskräfte“. Diese „Schlüsselfachkräfte“ werden (so laut die Logik) durch ihre höhe Beiträge zur Sozialversicherung und zum Finanzamt, die Leistungen für die einheimische Bevölkerung sichern. Aber weil es auch Billigfachkräfte braucht, welche dadurch diverse Dienstleistungen für die einheimische Bevölkerung ermöglichen (Reinigen, Kochen exotisch, personelle Dienste, Au Pairs, und viele „unqualifizierte“ Jobs mehr).
3. Und weil die 68 „Werte“ quasi Sakralstatus haben, holt man die Zuwanderer am besten aus den nicht christlichen Ländern. Ja, den Zuwanderern aus dem römisch-katholischen Spektrum traut man nicht zu hinsichtlich Bewahrung der 68 „Schätze“. So hofft man, diese Zuwanderer aus muslimischen bzw. hinduistische Ländern würden sämtliche „Werte“ der 68 Bewegung kompromisslos akzeptieren bzw. dulden bzw. tolerieren und dazu keine gehassten römisch-katholischen Ideen bringen. Diese Zuwanderer aus muslimischen bzw. hinduistischen Ländern würden mittels das magische Wort Integration die typische Zeichen der germanischen Kultur bewahren und fortsetzen; sodass eine mehrheitlich muslimisch Österreich nicht wie der Türkei oder Ägypten aussehen wird, sondern wie die heutigen. Was von Irrtum!!!. (Integration: man glaubt, dass bei Lernen der deutsche Sprache, die Ausländer die Werte der Gesellschaft akzeptieren und keine separate Gruppierungen bilden werden. Was von Irrtum!!!).
4. Diese Gesellschaft leidet enorm unter Realitätsverweigerung weil es festharren will an der Rebellion gegen Gottesordnung. Wie die erste Rebellion (die vom Luzifer) ist die jetzige sinnlos und von Absurdität geprägt. Man weiß, dass es zum Untergang kommt und trotzdem hält man fest an den Irrtümer. Die Prägung einer Gesellschaft wird von der Bevölkerung gegeben und wenn die Bevölkerung mehrheitlich islamisch genug wird, da wird die Gesellschaft eine muslimische Farbe haben. Österreich wird sicher anders als heute sein. Fakt ist auch dass es in keinem muslimischen Land Freiheit gibt, wie man sich in Österreich versteht. Und dann wird aus für Abtreibung, Homo-Ehe, Sexualisierung, Feminismus, Grüne Bewegung, Satanismus, Love Paraden, CSD Paraden, Reduzierung der Weltbevölkerung, Pille, Verschmelzung alle Religionen, usw.
Aber letztendlich ist alles eine Frage der Religion: Die Religion ist die Treibende Kraft hinter die Entwicklung einer Gesellschaft. Auch in Abendland ist es so: Nur die Religion, sei es Atheismus, oder New Age, oder Ideologie ist anders benannt.


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 ansgar29 2. August 2010 
 

Gorbatschows Einsichten

Zum Beitrag von Msgr. Schlegl: wer kann die Originalzitate von Gorbatschow mit Belegstellen besorgen? Sie müssten viel mehr unter die Leute gebracht werden.


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 blubb 2. August 2010 
 

@frajo

Ich bin selber ein Gegner der Abtreibung! Ich spreche eigentlich nur davon, dass der werte Weihbischof seine Gedanken nicht bis zum Ende gedacht hat bzw. sie nicht formuliert hat. Ein christlicher Ansatz für das Thema lässt sich sicher finden, nur sind die Worte gewagt, wenn man sich die Haltung der RKK gerade bei solchen Themen in Erinnerung ruft. Ich widerspreche ihm nicht, ganz im Gegenteil. Nur gibt es eine zweite Seite der Medaille und auch die sollte man sich in Erinnerung rufen! => Schuss nach hinten ;-).


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 Toribio 2. August 2010 
 

Vielen Dank für dieses wunderbare Gleichnis!

Exzellenz, sehr geehrter Herr Weihbischof! Vielen Dank auch von mir für dieses wunderbare Gleichnis, das natürlich mehrere Interpretationen zulässt. Aber das wollen Sie wohl jedem Einzelnen überlassen. Oft denke ich, wie es wohl wäre, wenn die katholischen Christen in dieser von Gott zugelassenen Zeit der Prüfung nicht solch mutige Zeugen im Hirtenamt hätten wie Sie und solch mutige und der Wahrheit sich verpflichtend wissende Priester wie Monsignore Schlegl... wobei ich Sie beide jetzt natürlich nur stellvertretend nenne für viele andere treue Arbeiter im Weinberg des Herrn. Ja, das war eine schwere Zeit, aber seit dem 7.7.07 kann man meiner Meinung nach wieder aufatmen und voller Zuversicht sein. Ich muss hier wohl nicht extra ausführen, wie sehr es uns alle - auch mich! - hin- und hergebeutelt hat. Durch die immense Verwirrung sind wir durch verschiedenste gegenseitige Schuldzuweisungen wohl alle irgendwie aneinander schuldig geworden, so dass keiner mit dem Finger auf den anderen zeigen sollte. Ich habe nach dem Konzil einige traurige und gebrochene Priester erlebt, und das hat mich damals sehr nachdenklich gemacht. Herr Weihbischof, mein ganz, ganz großes Glück - wohl eher Gottes Fügung - war, dass ich schon sehr früh auf die mystischen Schriften des Salesianer-Paters Johannes Dlustusch aufmerksam wurde. Ich habe sehr viele religiöse Schriften gelesen, aber was die Erklärung der Apokalypse und der heutigen Zeitumstände anbelangt, habe ich bisher nichts Vergleichbares gelesen. Der Weitblick dieses Paters hat zumindest mich vor der totalen Resignation bewahrt, zusammen mit den Schriften eines Robert Mäder und ähnlicher \"Donnerer des Heiligen Geistes\".
Herr Weihbischof, Sie ahnen wahrscheinlich schon, wie ich dieses Gleichnis lese und was für mich die Quelle in diesem Gleichnis ist. Aber auch ich möchte es jedem Einzelnen selber überlassen, wie er dieses Gleichnis liest. Ich wünsche mir nur, dass auch viele gläubige Katholiken dieses Mysterium des Kalvaria der Kirche immer mehr verstehen mögen - an entscheidender Stelle ist das Meinung nach schon passiert... und deshalb tobt die Hölle jetzt eben dermaßen. Mystisch gesehen könnte man sagen, dass der jetztige Papst nicht mehr so gefesselt ist Johannes Paul II, der vor die heutigen Pilatusse geführt und geschmäht wurde und z.B. sicher nicht freiwillig den Koran geküsst hat.
Dank auch nochmal an Monsignore Schlegl... habe gerade Ihren Beitrag im neuen Pfarrbrief für den Pfarrverband von
St. Marein usw. gelesen - einfach phantastisch! Vor allem der zweite Teil einfach nur grandios. Danke! Den Link dazu gebe ich unten an.
Meine Güte - ich habe noch schnell die neuesten Kommentare durchgelesen... manche scheinen voller Angst und ziemlich resigniert zu sein. Ich hingegen meine, dass wir keine Angst haben brauchen. - \"Habt Vertrauen! Fürchtet Euch nicht!\"
Ich finde auch, dass es falsch ist, sich in Diskussionen verstricken zu lassen und sich gegenseitig die Schuld zuzuweisen. Dafür ist jetzt nicht mehr die Zeit. Das einzige, was zählt ist: Umkehr und Gebet!!!

www.st-marein.at/pfarre/archiv/Pfarrbrief.pdf


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 Yohanan 2. August 2010 

Propheten, Gottesmännerleben im Lande

Ich habe eine Sehnsucht, diesen MANN wieder einmal zu sehen, ihm zu begegnen. Er ist ein Mann, dem sich Jünger anschließen können, Menschen, die an seinen Worten hängen, die seine Lehre als Wahrheit erkennen und sie fruchtbar im Lande werden lassen wollen.
GESEGNET, wer kommt im Namen des Herrn!


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 frajo 2. August 2010 

@blubb

Diese Positionen hören wir von den Fortschrittlichen seit Jahrzehnten. Behauptungen, aber keine Argumente. 100000 Vergewaltigungskinder pro Jahr in Österreich - da müßte statistisch jede Frau in Österreich mindestens 10 mal vergewaltigt werden. Vielleicht sind doch einige \"Nichtvergewaltigungskinder\" darunter, die getötet werden - in anderen Zusammenhängen spricht man von \"aus niedrigen Gründen\". Und auch \"Vergewaltigungskinder\" sind Kinder, wie Sie und ich vor Jahren, mit dem gerade begonnen Leben vor Ihnen. Was die \"Irrtümer\" in der Kath. Kirche betrifft: Ein Nicht-Irrtum ist, daß die natürliche Empfängnisregelung von vielen Menschen mit größerer Sicherheit praktiziert wird als die Verhütungsmittel der Wirtschaft. Sprechen Sie mit solchen Menschen - diese werden Ihnen andere Erfahrungen mitteilen als die vom den Fortschrittlichen oder dem ORF publizierten. Geben Sie sich selbst die Chance, die natürliche Empfängnisregelung wirklich kennenzulernen und Sie werden die ganze Problematik rund um die Verhütung/Abtreibung anders beurteilen. Und was das Hereinholen von fremden Arbeitskräften betrifft: Hier gibt es unzählige Beispiele in den letzten 3-4000 Jahren, das fast durchwegs das Ende einer Hochkultur bedeutet hat. Mit dieser Konsequenz müssen wir noch zu unseren Lebzeiten rechnen. Ist es das, was wir wirklich wollen? Was Sie wollen?


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 Chrysanthus 2. August 2010 

Und besonders traurig an der Geschichte:

die religiösen Führer, die von Amts wegen die Pflicht hatten, dem Volk die Wahrheit zu sagen, waren zugleich staatliche Religionsbeamte, und auch sie schwiegen und schwiegen und schwiegen. Mit einzelnen Ausnahmen. Aber die wurden nicht gehört. Oder von ihren Mitbrüdern ins Abseits gestellt.


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 mbrubaker 2. August 2010 
 

Absurde Dialektik

Die von Gott gegebene Schöpfung wird weggeworfen von all jenen, die achtlos wegwerfen, und unterstützt von der Politik. Gleichzeitig wird unsere Kultur immer weiter über - und entfremdet.


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 Bonifaz2010 2. August 2010 
 

@ Msgr. Schlegl

\"Und deshalb müssen wir reden um unseren Kontinent vor der Selbstzerstörung zu bewahren und ihm die christlichen Wurzeln zu erhalten.\"

Die Selbstzerstörung des Abendlandes ist m. E. nicht mehr aufzuhalten, dafür fehlen uns nach einer mindestens 250jährigen Los-von-Gott-Bewegung die geistigen Abwehrkräfte. Mich schreckt das aber nicht, denn Gott ist ja auch Herr über die Geschichte. Wenn er das Abendland dem Islam überantworten will, kann sich jeder selbst einen Reim darauf machen, warum er dies zuläßt. Zur Strafe, zur Läuterung, zur Sühne? Verdient hätten wir es wahrscheinlich.


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 blubb 2. August 2010 
 

Interessant

...was der ehrenwerte Herr Bischof hier schreibt.
In diesem Kontext kommt man nicht drum herum sofort auf die Politik zu schauen. Bei näherer Betrachtung merkt man aber die Diskrepanz, die sich in dem Artikel befindet. Der Herr Bischof vergisst in seiner Metapher, in seiner Fabel erstmal gänzlich darauf eine Lösung zu präsentieren. Denn Abtreibung zu verbieten würde ja keine Besserung, sondern viel mehr ein Chaos bewirken. Mütter, die ihre Kinder töten, findet man heute regelmäßig in den Medien. Eltern erziehen ihre Kinder gar nicht, schlecht oder ohne jegliche moralische Verantwortung. Würden Vergewaltigungskinder, etc. wirklich dazu beitragen, aus Österreich ein besseres Land zu machen? Was aber in meinen Augen wirklich ad absurdum führt ist der Fakt, dass die Kath.Kirche sich gegen Verhütungsmittel ausspricht und so eine Familienplanung defacto unmöglich macht. DIesen Irrtum (wohlangemerkt nicht der einzige der RKK) ist der heilige Stuhl aber nicht bereit einzugestehen. Die Engstirnigkeit unserer Politiker wird von einem Bischof der RKK aufgezeigt...das war ein Schuss nach hinten!!!


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 Waldi 2. August 2010 
 

Widersinn auf höchstem Niveau.

Ich bin überzeugt, dass diejenigen Frauen die abtreiben und jene, die die Abtreibung als lukratives Geschäft betreiben, sich über die Untat gar nicht bewusst sind - sie wissen nicht was sie tun. Es wird genau so pietätlos gehandhabt, wie eine Blinddarmentfernung.
Vor Jahren wurde in einer Zeitung berichtet, dass die Abtreibungen in Deutschland zum ersten Mal die 200000 - Marke überschritten haben. Auf der selben Seite wurde, für damals die neueste Erfindung, vorgestellt, eine künstliche Gebämutter aus Gummi und Kuststoff, mit der man außerkörperlich Kinder zeugen kann. Widersinniger lässt sich der Wahnsinn nicht mehr beschreiben.


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 MAN 2. August 2010 
 

Sehr gut

was der Bischoff predigt.


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 Apfelkuchen 2. August 2010 
 

Ihr Bauch gehört ihnen...

..aber ihr Hirn lassen sie sich von anderen manipulieren.Von falschen Ideologen.


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 Tunesier 2. August 2010 
 

Hübsche Geschichte

die viel Wahres enthält. Aber nicht vergessen: sie gilt für alle Ideologien und Dogmen, auch wenn es der Autor vielleicht nicht so gemeint haben sollte.


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 SCHLEGL 2. August 2010 
 

Die unangenehme Wahrheit

Exzellenz, lieber Herr Weihbischof, eine wunderbare Geschichte, die Sie uns heute vorlegen! Nichts ist schwerer, als begangene Fehler zuzugeben, das wissen Sie als Moraltheologe und Seelsorger genauso wie ich. Das gilt aber nicht nur für Einzelpersonen, es gilt auch für gesellschaftliche Gruppen und natürlich auch für politische Parteien, sowie die Regierungen. Das Dilemma besteht einfach darin, dass politische Parteien Wahlen gewinnen müssen, um an die Regierung zu kommen und ihre politischen Ideen umsetzen zu können. Das heißt, die Politik ist nicht auf \"Nachhaltigkeit\" eingestellt. Es wird regelmäßig nur ein Zeitraum von 4-5 Jahren ins Auge gefasst, weil man sich dann der nächsten Wahl stellen muss. Welche Partei möchte aber ihren Wählern unangenehme Botschaften vorlegen? Dann kommen noch der Druck der \"Straße\", und die Medien als Meinungsmacher hinzu. Wir haben es doch 1974 erlebt, als vor Einführung der Fristenlösung linke Pressure Groups das Recht der Frau auf den \"eigenen Bauch\" einforderten. Bei einer Demonstration gegen ein Fest im Wiener Rathaus für die Betreiber einer bekannten Abtreibungsklinik wurde dieses Recht auf den \"eigenen Bauch\" wieder lautstark eingefordert, worauf eine mir gut bekannte Dominikanerin ein Plakat schrieb mit der Aufschrift: \"Jawohl, ich habe das Recht auf meinen Bauch, aber nicht auf den der drin -sitzt!\". Ich würde unseren Politikern und Journalisten einmal raten das Buch von Michael Gorbatschow,das er am Ende der Sowjetzeit geschrieben hat, zu lesen. Die Zerstörung der Rolle der Frau und Mutter in der Sowjetunion, die Zerstörung der christlichen Familie hat diesen Staat schließlich menschlich ans Ende gebracht. 1989 wurden circa 40 Millionen Sowjetbürger als alkoholkrank eingestuft, Gewalt in Familien, randalierende Jugendliche waren keine Seltenheit. Die Arbeitsmoral war katastrophal und ist es in Osteuropa zum Teil noch heute. Kinder wurden schon mit zwei Jahren in so genannte \"Kinderkrippen\" gegeben, wo sie politisch indoktriniert wurden. Solches wird ja auch bei uns angedacht, dabei reden wir immer noch von einer \"Muttersprache\", werden wir bald von einer \"Tantensprache\" reden, wenn die Kinder nur mehr von der Kindergärtnerin das Reden lernen. Ich erinnere mich auch an eine Predigt, die der Patriarch der koptische orthodoxen Kirche Shenuda im Wiener Stephansdom gehalten hat. Er erklärte, dass wir eigentlich zwei Bibeln hätten, das geschriebene Wort Gottes im Alten und Neuen Testament und die SCHÖPFUNG! (Der Patriarch hatte nach seiner Tätigkeit als Universitätsprofessor für ägyptische Archäologie 10 Jahre als Einsiedler in der Wüste gelebt!). Wer die von Gott in die Schöpfung hineingelegten Gesetze missachtet, zerstört die Schöpfung und damit sich selbst! Von den in Politik und Gesellschaft Verantwortlichen, können wir kaum erwarten, dass diese die Fehler der Vergangenheit zugeben und korrigieren. Leider ist auch unsere Kirche in gesellschaftspolitischen Fragen oft zu leise oder manchmal sogar angepasst! Mir scheint, wir fürchten in erster Linie das Urteil der Massenmedien, die uns nicht sehr freundlich gesinnt sind. Je älter ich werde ,desto klarer wird mir, dass wir nur eines fürchten müssen, nämlich das Gericht Gottes am Ende unseres Lebens. Und deshalb müssen wir reden um unseren Kontinent vor der Selbstzerstörung zu bewahren und ihm die christlichen Wurzeln zu erhalten.Msgr. Franz Schlegl


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 Apfelkuchen 2. August 2010 
 

Trotz ihrer Untaten

...wollen sie keinerlei Einschnitte in ihrem Lebensstandard hinnehmen.
Sie wollen trotzig so weitermachen,wie bisher.Nichts bereuen,nicht umkehren,nichts einsehen von ihrer Schuld.Andere sollen sie aus ihrer selbst eingebrockten Misere herausholen,und ihre Auflehnung gegen Gottes Gebote vergessen machen.Das lässt leider nichts Gutes befürchten.


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