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Von wem stammt dieser Text?

26. Juli 2010 in Österreich, 28 Lesermeinungen
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Im KLARTEXT stellt Bischof Andreas Laun diesmal einen (nicht seinen!) Text vor, der eine großzügige Verbreitung von Verhütungsmitteln und Abtreibung fordert. Laun: "Liebe Leser, darf ich Sie raten lassen?"


Salzburg (kath.net) „Es ist dringend notwendig, Bevölkerungspolitik zu betreiben. Durch Propagandamaßnahmen, insbesondere durch Presse, Rundfunk, Kino, Handzettel, kurze Broschüren, Aufklärungsvorträge und dergleichen muss die Bevölkerung immer wieder überzeugt werden, wie schädlich es ist, sich viele Kinder anzuschaffen.

Es muss einmal auf die Kosten hingewiesen werden, die Kinder machen, dann auf das, was man sich dafür hätte anschaffen können. Es sollen die großen gesundheitlichen Gefahren, die für die Frau bei Geburten auftreten können, genannt werden.

Neben dieser Propaganda muss eine großzügige Propaganda für Verhütungsmittel ins Land gehen. Eine Industrie für derartige Mittel muss geschaffen werden. Strafbar darf weder das Anpreisen und Verbreiten von Verhütungsmitteln noch die Abtreibung sein.

Man sollte die Einrichtung von Abtreibungsinstituten durchaus fördern. Man kann zum Beispiel Hebammen zu Abtreiberinnen ausbilden. Je sachgemäßer die Abtreibungen vorgenommen werden, desto mehr wird die Bevölkerung hierzu Vertrauen gewinnen. Auch der Arzt muss selbstverständlich zu diesen Handlungen befugt sein, ohne dass hier ein Verstoß gegen die ärztliche Standesehre in Betracht kommt. Die freiwillige Sterilisierung ist gleichfalls zu propagandieren."

Lieber Leser, darf ich Sie raten lassen? Also: Von welcher Organisation oder welcher Partei könnte dieser Text stammen? Finden Sie nicht auch, er beschreibt ziemlich genau, was heute vorgeht? Neulich ließ ich Leute raten, und viele tippten auf „Pro Familia“, also „Planned parenthood“!


Falsch geraten, ich habe den Text von verräterischen Spuren gereinigt, damit niemand meinen kann, er habe „nichts mit uns“ zu tun! Also, der Text stammt von Martin Bormann! (Bormann war Leiter der Partei-Kanzlei der NSDAP im Rang eines Reichsministers in Deutschland. Er wurde im Nürnberger Prozess zum Tod verurteilt. Anm. d. Red.)

Mein Kommentar ist: Da sind bestimme Leute, die die Antinazi-Keule schwingen, aber nicht merken, wie sie immer für all das stimmen, was Bormann für die slawischen Völker zur Selbstzerstörung fordert; sie sind die wahren Neonazis, in ihnen lebt der böse Geist Hitlers weiter und weiter!

Und auch in jenen UNO-Bürokraten, die Polen angreifen wegen seiner Lebensschutz-Gesetze! Nochmals anders ausgedrückt: Die wahren „Antifas“ sind die Lebensschützer! Ich füge den vollen Wortlaut mit Quellenangabe, wie ich ihn im Internet gefunden habe, hinzu:

Aus einem Brief von Martin Bormann an Alfred Rosenberg:

„Wenn Mädchen und Frauen der besetzten Ostgebiete ihre Kinder abtreiben, dann kann uns das nur recht sein; keinensfalls sollen also deutsche Juristen sich dagegen wenden. Man müsste nach Auffassung des Führers sogar einen schwungvollen Handel mit Verhütungsmitteln in den besetzten Ostgebieten zulassen; denn wir können keinerlei Interesse daran haben, dass sich die nichtdeutsche Bevölkerung vermehrt..."

Martin Bormann über die Bevölkerungspolitik in den besetzten Ostgebieten 1941/42:

"Um in den Ostgebieten nicht zu einer für uns unerträglichen Vermehrung der Bevölkerung zu kommen, ist es dringend notwendig, alle die Mittel im Osten zu unterlassen, die wir im Reich zur Erhöhung der Geburtenziffer angewandt haben. Wir müssen in den betreffenden Gebieten eine bewusst negative Bevölkerungspolitik treiben.

Durch Propagandamaßnahmen, insbesondere durch Presse, Rundfunk, Kino, Handzettel, kurze Broschüren, Aufklärungsvorträge und dergleichen muss der Bevölkerung immer wieder der Gedanke eingeredet werden, wie schädlich es ist, sich viele Kinder anzuschaffen. Es muss einmal auf die Kosten hingewiesen werden, die Kinder machen, dann auf das, was man sich dafür hätte anschaffen können. Es können die großen gesundheitlichen Gefahren, die für die Frau bei Geburten auftreten können, angedeutet werden und dergleichen.

Neben dieser Propaganda muss eine großzügige Propaganda für Verhütungsmittel ins Land gehen. Eine Industrie für derartige Mittel muss eigens geschaffen werden. Strafbar darf weder das Anpreisen und Verbreiten von Verhütungsmitteln noch die Abtreibung sein.

Man sollte die Einrichtung von Abtreibungsinstituten durchaus fördern. Man kann zum Beispiel Hebammen oder Feldscherinnen zu Abtreiberinnen ausbilden. Je sachgemäßer die Abtreibungen vorgenommen werden, desto mehr wird die Bevölkerung hierzu Vertrauen gewinnen. Auch der Arzt muss selbstverständlich zu diesen Handlungen befugt sein, ohne dass hier ein Verstoß gegen die ärztliche Standesehre in Betracht kommt. Die freiwillige Sterilisierung ist gleichfalls zu propagandieren."

Quelle: Alarm um die Abtreibung, Telos Dokumentation Teil II, Hänssler Verlag, Stuttgart, 1980, S. 259 f. Weitere Belege finden sich in „Der Nürnberger Prozeß", Delphin Verlag, München Zürich 1984, Aussagen Bormann, z.B. Band XI, S. 539ff.; Picker, Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier, VMA-Verlag, Wiesbaden, 1983, S. 453; Hitler genehmigt SS-Generalplan für Osteuropa, Juli 1942, in Chronik des 20. Jahrhunderts, Westermann Hermes Verlag, Braunschweig, 1982, S. 588

Ein Wort des Trostes zum Schluss: In Salzburg hatte eine 14jährige eine Redeübung zum Thema Abtreibung zu halten: Ohne Hilfe der Eltern und ohne Einfluss der Lehrerin kam das Kind zum Schluss: „Abtreibung ist legalisierter Mord!“ Einmal mehr: „Die Wahrheit kann untergehen, aber sie ertrinkt nicht!“

KLARTEXT von Bischof Andreas Laun erscheint regelmäßig auf kath.net und auf kathTube.com


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