Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  6. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  12. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  13. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  14. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  15. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu

Evangelischer Theologe: Der Tod Jesu war schrecklich und sinnlos

25. Juni 2010 in Chronik, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der ehemalige Rundfunkpfarrer Burkhard Müller (Bonn) lehnt Sühnetod ab - Allerdings distanziert sich sogar die Evangelische Kirche von seinen Thesen


Düsseldorf (kath.net/idea)
„Der Tod Jesu war schrecklich und sinnlos.“ Diese Auffassung vertritt der ehemalige Rundfunkpfarrer Burkhard Müller (Bonn) in einem Interview mit dem evangelischen Monatsmagazin „chrismon plus rheinland“ (Juli-Ausgabe). Bereits im Februar vergangenen Jahres hatte der Pfarrer für Aufsehen gesorgt, nachdem er in mehreren Hörfunkandachten den Sühnetod Jesu abgelehnt hatte. Nach einer intensiven Debatte auch über die Grenzen der Evangelischen Kirche im Rheinland hinaus legte diese eine Handreichung vor, in der sie sich von der Position Müllers abgrenzte.


Der Theologe wiederholt nun seine Position. Er glaube nicht, „dass Gott seinen Sohn Jesus stellvertretend für uns Sünder am Kreuz hat sterben lassen“. „Jesus musste nicht wegen der Sünden der Menschen sterben, sondern weil andere es als Gotteslästerung betrachteten, dass er Sünden vergab.“ Sein Tod sei ein „Zeugnis seines Glaubens“ gewesen. Das Heil der biblischen Botschaft zeige sich erst in der Auferstehung. Dadurch habe sich Gott vollständig mit Jesus identifiziert.

Müller bemängelt, dass man viele Bibeltexte mit einer „Sühneopferbrille“ lese. So beziehe sich beispielsweise die Aussage „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab“ (Johannes 3,16) nicht auf Jesu Tod, sondern auf sein Leben unter den Menschen. „Ich denke, wenn neue Passionslieder komponiert, neue Liturgien für das Abendmahl entwickelt würden, wäre die Sühneopfertheologie in einer Generation aus den Gemeinden verschwunden“, so der Theologe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irrlehren

  1. Österreichische 'Links-Katholiken' entdecken, dass auch Papst Leo XIV. katholisch ist
  2. US-Bischof Paprocki über Kardinal McElroys Thesen, Häresien und ihre Konsequenzen
  3. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  4. Subtile Häresien vom Vorsitzenden der Schweizer Bischofskonferenz
  5. Der 'Amokkauf' der Maria Divine Mercy
  6. Weihbischof Schneider: ‚Die vierte große Krise der Kirche’
  7. Erzbistum Dublin warnt vor der 'Warnung'
  8. Medaille der ‚Warnung’: Maria mit Dornenkrone
  9. Neues zur ‚Warnung’: die ‚Australian Connection’
  10. Identität der 'Seherin' der 'Warnung' enthüllt






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  10. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  11. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  14. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  15. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz