Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Weihbischof Schneider: Impfpflicht mit Wirkstoff aus abgetriebenen Babys wäre Anfang der Apokalypse
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  4. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  5. Botschaft zum Globalen Bildungspakt
  6. "Tun wir so als wäre da nichts"
  7. Köln: Anklage gegen Priester wegen Verdacht auf sexuellem Missbrauch
  8. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  9. „Freiheit - ohne Kreuz?“
  10. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  11. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  12. Zieht ZdK-Vorsitzender Sternberg das sogenannte „ökumenische Abendmahl“ ernsthaft in Betracht?
  13. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  14. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  15. Papst Franziskus: Dante hilft in den ‚dunklen Wäldern’ des Lebens

Weihbischof Schneider: ‚Die vierte große Krise der Kirche’

12. September 2014 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Einfluss anthropozentrischen Denkens nimmt in der Kirche zu und wird zu einer Spaltung führen. Die Kirche werde daraus gestärkt hervorgehen, sagt Weihbischof Athanasius Schneider.


Astana (kath.net/jg)
Die Kirche befinde sich in ihrer vierten großen Krise, die mit der Herausforderung durch den Arianismus im 4. Jahrhundert vergleichbar sei. Vertreter eines menschenzentrierten Ansatzes in der Kirche würden im Verein mit dem „Neuheidentum“ die Kirche in eine Spaltung treiben. Dies sagte Athanasius Schneider, Weihbischof des Erzbistums Astana in Kasachstan, in einem Interview während eines Aufenthaltes in Großbritannien.

Die aktuelle Krise habe bereits vor fünfzig Jahren begonnen. Seit damals gewinne eine anthropozentrische Agenda langsam in der Kirche Einfluss. Obwohl die Forderung nach „Veränderungen“ großteils von „antichristlichen Medien“ komme würden Laien und Kleriker diese Einflüsse in die Kirche tragen.


Die Kirche sei „christozentrisch“, betonte Schneider. Wenn der Mensch sich in der Kirche, in der Liturgie selbst in den Mittelpunkt stelle und die offenbarte Wahrheit Gottes verändern wolle, sei das zutiefst böse.

Er sehe eine Spaltung auf die Kirche zukommen, die entlang der Linie anthropozentrisch – christozentrisch verlaufen werde. Diese werde zu einer Erneuerung der Kirche führen. Doch zuvor werde sie noch weiter in die Krise geraten. Die Häretiker würden aber nicht auf Dauer in der Kirche bleiben. Das kirchliche Lehramt werde eine klare Lehrentscheidung veröffentlichen, die einen Schulterschluss mit neuheidnischen Ideen verbieten werde, sagte Schneider.

Der Umgang mit der Eucharistie stehe im Zentrum der Krise. „Die Eucharistie ist das Herz der Kirche. Wenn das Herz schwach ist, ist der ganze Körper schwach“, sagte er wörtlich.

Trotzdem fürchtet Weihbischof Schneider die Zukunft nicht. Die Kirche sei die Kirche Christi. „Christus ist das wahre Oberhaupt der Kirche“, sagte er wörtlich. Die Seele der Kirche sei der Heilige Geist. „Und der ist mächtig“, betonte er abschließend.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Thaddäus Öllenstroth 13. September 2014 
 

Buchtipp

Ergänzend zum vorigen Beitrag möchte ich noch ein ganz hervorragendes Büchlein empfehlen, durch das ich auf den Herrn Weihbischof erst aufmerksam wurde:

www.media-maria.de/product_info.php?products_id=1746


3

0
 
 Thaddäus Öllenstroth 13. September 2014 
 

Exerzitien

Wer S.E. Weihbischof Athanasius Schneider mal live erleben will, im November gibt es Exerzitien mit ihm in Wigratzbad im Allgäu (Nähe Bodensee). Er spricht übrigens fließend deutsch.
Siehe link

www.gebetsstaette.de/aktuelles/exerzitien/


7

0
 
 Aventin 12. September 2014 
 

Hätte ich doch auch

die Zuversicht dieses Bischofs! Außerdem würde ich den Auszug der Kirchenfeinde aus der Kirche und deren anschliessende beginnende Wiedergenesung gern noch erlebe. Bin jetzt 48.


5

0
 
 ThomasMoore 12. September 2014 

Intervview in Englisch

siehe hier:
http://www.lms.org.uk/news-and-events/interview-with-bishop-athanasius-schneider


3

0
 
 ThomasMoore 12. September 2014 

@ Fides Mariae

in Englisch gibt hier zu finden:

http://www.catholicherald.co.uk/features/2014/06/06/bishop-athanasius-schneider-we-are-in-the-fourth-great-crisis-of-the-church/


3

0
 
 speedy 12. September 2014 
 

Bischof schneider hat völlig recht


11

0
 
 jadwiga 12. September 2014 

Ja,@lieber Stefan Fleischer, Sie sagen:

"Ein Christentum ohne Christus gibt es nicht" Und Jesus Christus kann man nicht vom KREUZ trennen.
Wer versucht aus dem Christentum eine Wellnessreligion zu machen, der muss bedenken, dass es ein komfortables Leben im Sinne Christi, nicht gibt. Und, @liebe/r Smaragdlos, "EGO" kennt die Liebe auch nicht, sie lebt für die anderen!


4

0
 
 Fides Mariae 12. September 2014 
 

Bitte vollständiges Interview abdrucken!!

Würde mich sehr interessieren, egal, ob auf Englisch oder auf Deutsch.


3

0
 
 Smaragdos 12. September 2014 
 

"Er sehe eine Spaltung auf die Kirche zukommen, die entlang der Linie anthropozentrisch – christozentrisch verlaufen werde." -

Sehr interessant, diese Analyse. Und ich denke, dass sich hinter dem "anthropozentrisch" letztlich ein "egozentrisch" verbirgt!


13

0
 
 Stefan Fleischer 12. September 2014 

Anthropozentrisch oder christozentrisch

Früher oder später wird sich jeder von uns Christen entscheiden müssen. Ein Christentum ohne Christus gibt es nicht. Hier könnte und sollte jede gutgemeinte Verkündigung ansetzen, dass wir so wenig wie möglich von Jesus, und wenn immer möglich von Christus, dem Herrn, oder zumindest von Jesus Christus sprechen.


11

0
 
 Waldi 12. September 2014 
 

Genau so ist es!

"Obwohl die Forderung nach „Veränderungen“ großteils von „antichristlichen Medien“ komme, würden Laien und Kleriker diese Einflüsse in die Kirche tragen".
Anstatt den Menschen die Heilsbotschaft zu verkünden, werden sie zum Mitwirken für Veränderungen und für die Zersetzung und Verwässerung der Kirchenlehre aufgefordert. Und der Papst ist der größte Hemmschuh, der dieser flotten Fahrt in den Abgrund den ältesten Schutt in die Bahn streut! So, wie sich die kath. Kirche heute, besonders in den deutschen Diözesen und Pfarrgemeinden gebärdet, kann man als romtreuer Katholik den Glauben unserer Väter nur noch durch Fernbleiben bewahren! Es ist erschreckend, was man in unserer Pfarrgemeinde in den von Laien gestalteten Pfarr- und Wochenbriefen an Glauben zersetzenden Un- und Schwachsinn alles serviert bekommt! Der kath. Glauben ist heute durch übermäßigen Einfluss der Laien zu einer schwammigen, undefinierbaren Knetmasse verkommen, mit der die meisten Menschen nichts mehr anfangen können!


27

0
 
 Dismas 12. September 2014 

Ich denke Bischof Schneider hat in seiner Analyse recht.

Und ich befürchte, dass hier -wiedermal-deutschsprachige Länder Hauptschuldige an der Spaltung werden. Verdeckt besteht diese Spalung in D längst, besonders der letzte Besuch Papst Benedikts XVI machte dies wieder deutlich.Grob gesagt, es gibt die Dialogisierer und noch ein paar Gläubige. Da kann man nur sagen: "Verzage nicht, du Häuflein klein".Daher kann ich nur vor faulen Kompromissversuchen mit den "Neuheiden" warnen, die WAHRHEIT richtet sich nicht nach Mehrheiten.


28

0
 
 MariavonMagdala 12. September 2014 

Licht am Horizont

Diese Aussage macht mir Mut dass sich doch noch alles zum Guten wendet in Zeiten, die mich manchmal traurig machen. Vergelt's Gott.


19

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irrlehren

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Subtile Häresien vom Vorsitzenden der Schweizer Bischofskonferenz
  3. Der 'Amokkauf' der Maria Divine Mercy
  4. Erzbistum Dublin warnt vor der 'Warnung'
  5. Medaille der ‚Warnung’: Maria mit Dornenkrone
  6. Neues zur ‚Warnung’: die ‚Australian Connection’
  7. Identität der 'Seherin' der 'Warnung' enthüllt
  8. Ein fragwürdiger Geburtstagswunsch für einen Irrlehrer
  9. Kanada: Kardinal soll nicht an romkritischer Konferenz teilnehmen
  10. Warnung vor der 'Warnung'







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihbischof Schneider: Impfpflicht mit Wirkstoff aus abgetriebenen Babys wäre Anfang der Apokalypse
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  4. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. Köln: Anklage gegen Priester wegen Verdacht auf sexuellem Missbrauch
  7. „Freiheit - ohne Kreuz?“
  8. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  9. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  10. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  11. Die geheimnisvollen drei Kreuzchen
  12. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  13. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  14. Augsburger Bischof Bertram Meier: "Die Rede von einer deutschen Ortskirche ist nicht ganz korrekt"
  15. Zieht ZdK-Vorsitzender Sternberg das sogenannte „ökumenische Abendmahl“ ernsthaft in Betracht?

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz