Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  10. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern

Zeit neben einem Kranken eine an Gnade reiche Zeit

4. Dezember 2009 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Benedikt zum Welttag der Kranken: Wirksam die Werte des Evangeliums zum Schutz des menschlichen Lebens in all seinen Phasen von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende vermitteln.


Rom (kath.net/Zenit.org)
Im aktuellen historisch-kulturellen Moment wird die Notwendigkeit einer aufmerksamen und verbreiteten Gegenwart der Kirche neben den Krankern noch mehr wahrgenommen. Dasselbe gilt für die Gegenwart der Kirche in der Gesellschaft. Sie muss fähig sein, wirksam die Werte des Evangeliums zum Schutz des menschlichen Lebens in all seinen Phasen von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende zu vermitteln.

Diesen Aufruf an alle Christen erneuert Papst Benedikt XVI. in seiner diesjährigen Botschaft zu 28. Welttag der Kranken, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Der Welttag wird am 11. Februar 2010 zusammen mit dem 25. Jahrestag der Einrichtung des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst begangen.

Mit dem jährlichen Welttag der Kranken beabsichtige die Kirche, so Benedikt XVI. in seinem Schreiben, die kirchliche Gemeinschaft für die Wichtigkeit des Krankendienstes im weiten Bereich des Gesundheitswesens zu sensibilisieren. Dieser Dienst bilde einen integralen Bestandteil der Sendung der Kirche.

Mit dem Beispiel der Fußwaschung beim Letzten Abendmahl sowie mit dem Gleichnis vom guten Samariter wende sich Jesus auch an den Christen von heute „und ermahnt uns, uns über die Verletzungen des Leibes und des Geistes vieler Brüder und Schwestern zu beugen, denen wir auf den Strassen der Welt begegnen“. Dadurch könne verstanden werden, dass die Erfahrung der Krankheit und des Leides mit Hilfe der Gnade Gottes, die tagtäglich aufgenommen und gelebt wird, eine Schule der Hoffnung werden könne.

Nicht dadurch, dass man dem Leiden aus dem Weg gehe, werde der Mensch geheilt, so der Papst. Vielmehr gehe es darum, die Qual des Leidens zu akzeptieren, in ihr zu reifen und durch die Einheit mit Christus einen Sinn zu finden.

Das humanitäre und geistliche Wirken der kirchlichen Gemeinschaft gegenüber den Kranken und Leidenden sei im Lauf der Jahrhunderte in vielfältigen Formen und auch institutionellen Strukturen im Gesundheitswesen zum Ausdruck gekommen. Dabei handle es sich um ein kostbares Erbe, das der Tatsache entspreche, dass „die Liebe auch der Organisation“ bedarf. Die Schaffung des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst vor 25 Jahren gehöre in den Bereich dieser Sorge der Kirche um die Welt der Gesundheit.

Im Priester-Jahr gilt der Gedanke des Papstes dann auch den Priestern. Sie seien „Diener der Kranken“ und „Zeichen des Mitleides Christi, das jeden vom Leiden gezeichneten Menschen erreichen müsse.

Abschließend lädt Benedikt XVI. ein, sich nicht aufzusparen. Die Zeit, die neben den Kranken verbracht werde, offenbare sich für die anderen Dimensionen der Seelsorge als eine an Gnade reiche Zeit. Die Kranken bittet der Papst, ihre Leiden für die Priester aufzuopfern, „damit sie ihrer Berufung treu bleiben können und ihr Dienst zum Wohl der ganzen Kirche reich an geistlichen Früchten sei“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesundheit

  1. Studie belegt: Ehrenamtliches Engagement in Wohltätigkeitsorganisationen hält gesund
  2. Weiterhin Hl. Messen in Regensburg, Passau und Bamberg
  3. Schönborn: Kirche hält sich an staatliche Vorgaben zu Coronavirus
  4. Bekannte Kirche in Rom wegen Coronavirus geschlossen
  5. 'Übertragungen durch Weihwasser bisher nicht beschrieben'
  6. Kapitänin der Fußballnationalmannschaft: Lungenembolie durch Pille
  7. Die Skandale des Alder Hey Kinderkrankenhauses
  8. Sie drückte sich im Drogenrausch die Augen aus
  9. US- Studie: Wer verheiratet ist, hat weniger Stress
  10. Kein Platz für Übergewichtige im Lobpreisteam?







Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  3. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  4. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  5. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  6. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  7. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  8. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  9. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  12. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  13. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  14. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  15. Tantum ergo Sacramentum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz