Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  3. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  4. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  9. Der Tod der Theologie in Deutschland
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

Humanae vitae hat sich dem Strom der vorherrschenden Kultur widersetzt

17. Mai 2008 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. würdigte erneut die Enzyklika Humanae vitae: Diese hat die Qualität einer ehelichen Liebe bekräftigt, die nicht vom Egoismus manipuliert und für das Leben offen sei


Rom (kath.net/Zenit.org)
„Die Gemeinschaft des Lebens und der Liebe, die auf der Ehe eines Mannes und einer Frau gründet, die eine Familie bildet, ein unersetzliches Gut für die gesamte Gesellschaft, das nicht mit anderen Formen des Zusammenlebens verwechselt oder gleichgestellt werden darf.“ Mit diesen Worten wandte sich Papst Benedikt XVI. heute in seiner auf Italienisch, Französisch, Deutsch und Englisch gehaltenen Ansprache an rund 200 Vertreter des Forums der Familienverbände und der Föderation der katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE).

Der Papst hob in der Sala Clementina im Vatikan hervor, dass eine Politik, die langfristig in die Zukunft blicken will, die Familie in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit und Programme stellen müsse.


Benedikt XVI. würdigte die Enzyklika Humanae vitae Papst Pauls VI., die vor 40 Jahren veröffentlicht worden war, wie auch die Charta der Rechte der Familie aus dem Jahr 1983.

„Humanae vitae“ habe die Qualität einer ehelichen Liebe bekräftigt, die nicht vom Egoismus manipuliert und für das Leben offen sei. Somit habe sich die Enzyklika dem Strom der vorherrschenden Kultur widersetzt.

Die „Charta der Rechte der Familie“ wende sich sowohl an die Regierenden als auch an die Familien. Sie stelle ein Modell und einen Bezugspunkt für die Erarbeitung einer angemessenen politischen Familiengesetzgebung dar und ermutige die Familien, sich zur Verteidigung und Förderung ihrer Rechte zusammenzuschließen.

Die Wahrheit von Ehe und Familie sei in der Wahrheit vom Menschen verwurzelt. Sie habe ihre Verwirklichung in der Heilsgeschichte gefunden. „Die biblische Offenbarung ist… zuallererst Ausdruck einer Liebesgeschichte, nämlich der Geschichte vom Bund Gottes mit den Menschen.“ Dies sei der Grund, warum die Ehe Symbol der Heilsgeschichte sei. Aus diesem Grund sei die auf der Ehe gegründete Familie „ein unersetzliches Gut für die gesamte Gesellschaft, das nicht mit anderen Formen des Zusammenlebens verwechselt oder gleichgestellt werden darf“.

Das aktuelle soziale Umfeld stelle viele Herausforderungen an die Familien. Der Papst hob als eines der großen Probleme die soziale Prekarität hervor. Benedikt XVI. forderte eine Unterstützung der Familien in sozialer, wirtschaftlicher, juristischer und geistlicher Hinsicht. Besonders wichtig sei ein auf die Familie zugeschnittenes Steuersystem, das es den Familien konkret ermöglicht, „Kinder zu haben und sie in der Familie zu erziehen“.

Die Familie ist, so bekräftigte Benedikt XVI. zum Schluss seiner Ansprache, Zelle der Gesellschaft und „kleine Hauskirche“, dazu berufen, der Welt die Liebe Gottes zu offenbaren. In diesem Sinn rief der Heilige Vater die Christen dazu auf, die der Menschheit gemeinsamen Werte des Lebens, der Familie und der Erziehung zu verteidigen. Diese Werte entstammten keinem Glaubensbekenntnis, sondern der Gerechtigkeit, die die Rechte jedes Menschen respektiere.

Kathpedia: Humanae vitae


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liebe

  1. Liebe kann wachsen
  2. Wo die Liebe ist, da ist auch Gott
  3. „Die Sexflaute“
  4. Love Story – So wurde ich katholisch
  5. Pornographie – Die größte Illusion der Welt
  6. Wie ein katholischer Single den Valentinstag gut übersteht
  7. Jeder Mensch ist von Gott unendlich geliebt!
  8. In Gottes Liebe finden wir unsere Vollendung
  9. Was katholische Singles falsch verstehen …
  10. Maria Elisabeth Schmidt. Ich liebe Dich so, wie ich bin!







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  9. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Der Tod der Theologie in Deutschland
  12. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  13. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  14. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz