Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

Wie ein katholischer Single den Valentinstag gut übersteht

12. Februar 2018 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dieses Jahr fällt der Valentinstag auf den Aschermittwoch, ein starkes Zeichen, worum es in der Liebe wirklich geht: Das Aschenkreuz soll den Pakt unserer uneigennützigen Liebe zu Gott und den Menschen besiegeln. Gastbeitrag von Martin Kugler


Wien (kath.net) Die Liebe ist der Motor der Welt. Das wüssten wir auch, wenn am 14. Februar nicht Valentinstag wäre. Nichts wünscht sich ein Mensch mehr, als geliebt zu werden. Manchmal versteckt sich dieser Ur-Wunsch auch hinter scheinbaren anderen Bedürfnissen: der eine möchte reich, der andere erfolgreich, die nächste körperlich perfekt schön sein … in Wirklichkeit meint man meist und fälschlicherweise, nur so liebenswert zu sein. Gerade die Generation der heute Erwachsenen, zu einem großen Prozentsatz selbst Scheidungskinder, ist tief in diese Liebessuche verstrickt.

Liebe und Einsamkeit

Wie wir wissen, ist die Liebe niemals auf ein Paar und eine Familie beschränkt. Auch die Liebe zwischen Verwandten, Freunden, sogar die Liebe zu den Menschen allgemein und – vor allem - die Liebe zu Gott ist Liebe im wahrsten Sinn des Wortes. Für einen Priester im Zölibat ist die Liebe genauso der ‚Motor’: nämlich seine Liebe zu Gott und den ihm anvertrauten Menschen. Das Ziel des Einsamen muss es deshalb sein, sich die Menschen im eigenen Umfeld „zu eigen“ zu machen, sie zu „adoptieren“.


Wer tätige Liebe lebt, ist attraktiv

Der Valentinstag ist vor allem ein Tag der romantischen Gefühle – und hat seine Berechtigung. Ein gelungener Valentinstag aber benötigt mehr noch als einen Verliebten, Verlobten oder Ehepartner echte Substanz: nämlich die Entscheidung zur tätigen Liebe, egal ob jemand alleinstehend ist oder nicht. Die Folge dieser Einstellung ist Dankbarkeit… und ein Lied auf den Lippen.

Ein Single kann und muss ein Leben voller Liebe leben

Liebe ist etwas Hundertprozentiges. Sie ist weder berechnend, noch kann sie „auf Probe“ existieren. Sie ist wetterbeständig und „launendicht“. In der Bibel steht über die Liebe: Sie ist „gütig und prahlt nicht, sucht nicht ihren Vorteil und trägt das Böse nicht nach. Sie erträgt alles, hofft alles und hält allem stand!“ Auch ein Single lebt diese Liebe ganz konkret, nämlich in Bezug auf alle Menschen denen er oder sie begegnet: ein Fremder im Bus, für den man Platz macht, eine einsame Tante, die selten besucht wird, ein Arbeitskollege, ein Nachbarkind, und so weiter.

Liebe ist eine Entscheidung, die nicht mit einem Gefühl verwechselt werden darf. Sie sagt: „Ich bin für dich da, so wie Du bist.“ Lieben ist ein Tunwort! „Nur der Liebende singt“, schreibt Augustinus, und dieses „Singen“ ist natürlich attraktiv.

Was ist nun einem (katholischen) Single zu raten?

1) Tun Sie jemandem etwas Gutes:

Zeigen Sie jemandem, dass Sie ihn gern haben oder ihm (oder ihr) dankbar sind. Oft machen schon ein kleines Zeichen oder eine kleine Hilfeleistung einen großen Unterschied im Alltag. Um zu lieben, muss man ja nicht verliebt sein. Zum aktuellen Anlass könnte ein Single sogar einem Ehepaar anbieten, am Valentinstag Baby zu sitten, um den beiden einen gemeinsamen Abend zu ermöglichen.

2) Tun Sie sich selbst etwas Gutes:

Machen Sie etwas Schönes, auf das Sie sich freuen können! Nehmen Sie sich etwas vor, leisten Sie sich etwas, das nicht alltäglich ist. Verbringen Sie den Tag mit Verwandten oder Freunden. Aber denken Sie nicht zu viel an sich selbst, denn das hat noch niemanden weitergebracht.

3) Gehen Sie auf ein Date mit Gott

Ihr Geliebter ist Herr über die Welt. Das klingt doch gut! Gehen Sie zum Valentinstag auf ein Date mit Gott. Machen Sie einen echten Termin fest. Erzählen Sie Gott von Ihren Wünschen und bitten Sie ihn inständig, Sie zu erhören! Dann hören Sie einfach zu. Und Ihr Valentinstag wird ein guter sein!

In diesem Jahr fällt der Valentinstag auf den Aschermittwoch (14.2. 2018). Ein starkes Zeichen, worum es in der Liebe wirklich geht. Das Aschenkreuz auf unserer Stirn soll den Pakt unserer uneigennützigen Liebe zu Gott und den Menschen besiegeln.


Weitere Informationen:

Das Heiratsportal für katholische Singles

Der Ratgeber für Singles: Gudrun Kugler, Niemand ist eine Insel


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liebe

  1. Liebe kann wachsen
  2. Wo die Liebe ist, da ist auch Gott
  3. „Die Sexflaute“
  4. Love Story – So wurde ich katholisch
  5. Pornographie – Die größte Illusion der Welt
  6. Jeder Mensch ist von Gott unendlich geliebt!
  7. In Gottes Liebe finden wir unsere Vollendung
  8. Was katholische Singles falsch verstehen …
  9. Maria Elisabeth Schmidt. Ich liebe Dich so, wie ich bin!
  10. Der Preis der Liebe







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz