Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Erzbischof Marx: Unterstützt die Anliegen des Papstes!

21. April 2008 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. habe in New York auf Grundlagen hingewiesen, die alle teilen könnten: dass alle Menschen eine "gemeinsame Würde" hätten und "jenseits aller Unterschiede" zu einer Menschheitsfamilie zählten.


München (www.kath.net / ok) Für eine Globalisierung, die “das Weltgemeinwohl“ im Blick hat und nicht partikulären politischen, kulturellen oder weltanschaulichen Interessen dient, hat sich der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, ausgesprochen. Anlässlich des dritten Jahrestages der Wahl von Papst Benedikt XVI. rief er am Sonntag, 20. April, bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom dazu auf, den Papst zu unterstützen, der bei seinem Besuch in den USA vor den Vereinten Nationen erneut für die große Idee einer solidarischen, untereinander verbundenen Menschheitsfamilie geworben habe, die eine „Gestaltungsaufgabe“ für alle sei.

Es gebe berechtigte Ängste vor einer falsch verstandenen Globalisierung, in der sich die Starken durchsetzten und die Schwachen auf der Strecke blieben. Viele fragten deshalb besorgt, ob das große Konzept „der einen Welt“ unter solchen Voraussetzungen der Menschheit dienen könne. Der Papst habe jetzt in New York auf Grundlagen hingewiesen, die alle teilen könnten und die nicht von politischen, wirtschaftlichen oder anderen Interessen abhingen. Dazu gehöre, dass alle Menschen eine „gemeinsame Würde“ hätten und „jenseits aller Unterschiede“ zur Gemeinschaft der Familie aller Menschen zählten.

Die katholische Kirche, die an der Idee der „einen Welt“ stets festgehalten habe, weise immer wieder darauf hin, dass die Würde des Menschen von Gott komme. Dies sei keine christliche Besonderheit, auch andere Religionen teilten diese Erkenntnis. Jeder Mensch habe, „weil er Mensch ist“, eine unteilbare, von keinen politischen oder wirtschaftlichen Interessen abhängige Würde, die ihm niemand nehmen könne. Dazu gehöre „als besonderer Ausdruck“ auch das Menschenrecht der Religionsfreiheit. Ein Land könne letztlich nur dann wirklich dem Menschlichen dienen, wenn es die Menschenwürde und die Religionsfreiheit garantiere.

Für die Christen sei ihr Glaube, dass Gott Mensch geworden sei und sich damit „jedem Menschen verbunden“ habe, eine besondere Herausforderung. Die Kirche verkündige das Evangelium allen Menschen, nicht um Erhaltung ihrer selbst willen, sondern um die Taten Jesu Christi zu verkünden, der der Weg, die Wahrheit und das Leben sei.

Letztlich sei auch die Hinwendung zu den Schwachen und Armen durch Christus in die Welt gekommen, auch wenn die Kirche in ihrer Geschichte das nicht immer vollkommen gelebt habe. Das Evangelium helfe jeder Kultur und Zivilisation zu einem weiterführenden Denken. Er sei daher dankbar für den Dienst des Petrusamtes, insbesondere für den „konkreten, lebendigen Petrus“, Benedikt XVI., der das Evangelium vor aller Welt verkünde und sich dafür einsetze, dass die Völker der Erde zu einer Welt zusammenwüchsen und dass vor allem „das Weltgemeinwohl im Blick bleibt“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischof Marx

  1. Pro-Life Agentur kritisiert Kardinal Marx
  2. Marx: Wir brauchen eine starke Zentrale
  3. Kardinal Marx: Wir brauchen Eure Gebete für das Konklave!
  4. ‚Christ sein heißt politisch sein’
  5. Marx: Pastorale Antworten für Menschen in zweiter Ehe 'nicht einfach'
  6. Kardinal Marx über Moral: Nicht unter Niveau leben
  7. Welch großartigen Papst wir haben, wird sich auch in der Heimat zeigen
  8. Ich will nicht, dass Priester nur noch Manager von Pfarrverbänden sind
  9. Marx: Ein Kardinal steht in Treue fest zum Hl. Vater
  10. Weder Verflachung noch 'Barrikadendenken'






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz