Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  11. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  12. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  13. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Papst hofft auf gemeinsamen Weg aller christlichen Konfessionen hin zur Feier des Jahres 2033

Exorzistentreffen bei der ‚Schwarzen Madonna’

13. Juli 2007 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Internationale Vereinigung katholischer Exorzisten veranstaltet in diesen Tagen ihr jährliches Treffen. Ihr Dienst ist nach wie vor aktuell.


Tschenstochau (www.kath.net) Über 330 katholische Exorzisten aus 29 Staaten kommen in diesen Tagen zu ihrem jährlichen Treffen zusammen, wie polnische Medien berichteten. Das Treffen findet in der südpolnischen Stadt Tschenstochau statt, dem berühmtesten Wallfahrtsort des Landes, an dem die „Schwarze Madonna“ verehrt wird.

Die „Internationale Vereinigung der Exorzisten“ wurde Anfang der 90er Jahre gegründet von Pater Gabriele Amorth, dem langjährigen Chef-Exorzisten im Vatikan. Ihre Mitglieder sind zum größten Teil Italiener.

Ausschließlich offizielle Exorzisten sind zu dem Treffen eingeladen: Ein katholischer Exorzist ist ein Priester, der von seinem Ortsbischof eine besondere und ausdrückliche Erlaubnis dazu erhalten hat. Laien wird dieser Dienst nicht übertragen.

„Wenn die Kirche öffentlich und autoritativ im Namen Jesu Christi darum betet, dass eine Person oder ein Gegenstand vor der Macht des bösen Feindes beschützt und seiner Herrschaft entrissen wird, spricht man von einem Exorzismus.“ So definiert es der Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) im Artikel 1673.

Weiter erklärt der KKK:
„Jesus hat solche Gebete vollzogen [Vgl. Mk 1,25—26]; von ihm hat die Kirche Vollmacht und Auftrag, Exorzismen vorzunehmen [Vgl. Mk 3,15; 6,7.13; 16,17.]. In einfacher Form wird der Exorzismus bei der Feier der Taufe vollzogen.
Der feierliche, so genannte Große Exorzismus darf nur von einem Priester und nur mit Erlaubnis des Bischofs vorgenommen werden. Man muss dabei klug vorgehen und sich streng an die von der Kirche aufgestellten Regeln halten.
Der Exorzismus dient dazu, Dämonen auszutreiben oder vom Einfluss von Dämonen zu befreien und zwar kraft der geistigen Autorität, die Jesus seiner Kirche anvertraut hat. Etwas ganz anderes sind Krankheiten, vor allem psychischer Art; solche zu behandeln ist Sache der ärztlichen Heilkunde.
Folglich ist es wichtig, dass man, bevor man einen Exorzismus feiert, sich Gewissheit darüber verschafft, dass es sich wirklich um die Gegenwart des bösen Feindes und nicht um eine Krankheit handelt.“ [Vgl. CIC, can. 1172].

Pater Amorth gründete die Vereinigung, weil er hoffte, die Arbeit der Exorzisten weltweit zu verstärken. Oft sei auch in der Kirche kaum Verständnis dafür da, bedauert Pater Amorth in einem Interview mit der italienischen Zeitung „30 Giorni“.

Doch der Dienst werde immer wichtiger, weil auch der Okkultismus wieder zunehme und sich der Satanismus verbreite sehr stark verbreite, sagt Amorth: „Wenn der Glaube sinkt, steigt der Aberglaube. Um es in biblischer Sprache auszudrücken: Man verlässt Gott und gibt sich dem Götzendienst hin. In der heutigen Sprache heißt das: Man verlässt Gott, um sich dem Okkultismus hinzugeben.“

Amorth bezeichnet es als größten Erfolg Satans, „glauben zu machen, dass er nicht existiere. Und es ist ihm fast gelungen. Auch im Inneren der Kirche.“

Die jährlichen Treffen der Vereinigung finden meist in Italien oder Deutschland statt. Sie dienen dem internen Austausch über die Materie. Dieses ist das zweite Treffen der Organisation in Tschenstochau.

Kathpedia: Exorzismus



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Exorzismus

  1. Papst empfing zwei leitende Exorzisten
  2. Papst lobt Arbeit der Exorzisten: Sieg über Satan
  3. Exorzisten-Vereinigung warnt vor falschen Praktiken
  4. Jüngster der neuen Kardinäle ist auch Exorzist
  5. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  6. Ukrainisch-Katholischer Priester betet Exorzismus für Putin
  7. Franziskus und der Exorzismus
  8. Exorzismus-Seminar erstmals für nichtkatholische Christen zugänglich
  9. Papst sanktioniert süditalienischen Exorzismus-Priester
  10. US-Hexen verfluchen neuen US-Richter Kavanaugh






Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  7. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  8. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  9. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  12. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  13. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz