Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Leere der kirchlichen Lehre
  14. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  15. Maria, die Mutter des Friedens

Schweiz: Protest gegen Bericht über Klonen von Menschen

9. Juli 2007 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Drei Organisationen kritisieren die "Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin": Sie habe ein "Glaubwürdigkeitsproblem".


Alpthal (www.kath.net)
In einem offenen Brief protestierten die drei Schweizer Organisationen „Human Life International“ (HLI), „Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Ärztinnen und Ärzte der Schweiz“ (AGEAS) und die „Vereinigung Katholischer Ärzte der Schweiz“ (VKAS) gegen einen Artikel des umstrittenen Biologen Karl Illmensee.

In einem Beitrag im „Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie“ beschreibt Illmensee das Herstellen eines menschlichen Klons inklusive Implantierung in eine Gebärmutter.

Das „Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie“ ist das offizielle Publikationsorgan der „Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin“ (SGRM).

Im Artikel „Mammalian Cloning and its Discussion on Applications in Medicine“ beschrieb Illmensee die Vorgänge genau. Das sehr zweifelhafte Experiment scheiterte, das auch die Vermischung von Tier und Mensch zur Folge hatte durch den Transfer des menschlichen Erbgutes in entkernte Rindereizellen.

Die drei Organisationen schreiben dazu in ihrem Brief: „Gemäß unserer Bundesverfassung (BV) sind alle Arten des Klonens verboten (Art.119a). Dieser Tatbestand wird gemäß FMedG Art. 36 Abs. 1 mit Gefängnis bestraft. Die Produktion von Interspezies-Embryonen verstößt wohl zusätzlich gegen BV Art. 119b.
Am 8. März 2005 verabschiedeten die Vereinten Nationen eine Erklärung, in welcher das Klonen von Menschen geächtet wird.“

Deshalb verlangen die drei Organisationen, gerade auch als Mitherausgeber des Journals, Antworten auf vier Fragen: „1. Wie konnte ein solcher Artikel ins offizielle Organ der SGRM geraten?
2. Gibt dieser Artikel die offizielle Haltung der SGRM wieder?
3. Will die SGRM demnächst für das Klonen und Embryosplitting in der Schweiz plädieren?
4. Falls nicht, wie nimmt die SGRM zu diesem Artikel Stellung, insbesondere zu den darin angeschnittenenThemen wie reproduktives Klonen, Embryosplitting und der Zeugung von Interspezies-Embryonen?“

Die Organisationen weisen auf ein weiteres brisantes Faktum hin: Die von der SGRM eingesetzte FIVNAT-Kommission hat im Auftrag gewisser Kantone zu wesentlichen Teilen die Aufsicht über die Anwendung des Fortpflanzungsmedizingesetzes.

Weiters stellt sie jährlich die Zahlen über die Fortpflanzungsmedizin im Auftrag des Bundesrates zusammen und übergibt sie dem Bundesamt für Statistik zur Veröffentlichung. „Die SGRM als Kontrollinstanz der Reproduktionsmedizin in der Schweiz hat ein echtes Glaubwürdigkeitsproblem“, resümieren die Organisationen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Klonen

  1. Im geheimen Labor
  2. Klonen von Embryonen: 'Kein Durchbruch, sondern Horrormeldung'
  3. Kritik an Klonexperimenten in Südkorea und Großbritannien
  4. Umstrittene Preisvergabe: Machen Steuergelder das Klonen salonfähig?
  5. UN-Generalversammlung verabschiedet Anti-Klon-Deklaration
  6. UNO stimmt für totales Klonverbot
  7. Wirbel um Medizinpreis für Schöpfer des Klonschafs Dolly
  8. Bioethikexperte: Klon-Kompromiss ist Schritt in die richtige Richtung
  9. EU-Abgeordnete vor UNO-Abstimmung für umfassendes Klonverbot
  10. Biotechnologischer 'Fortschritt': Bedrohung für die Familie?






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Maria, die Mutter des Friedens
  6. Leere der kirchlichen Lehre
  7. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  8. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  9. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  10. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  11. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  12. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  13. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  14. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  15. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz