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Wie sich die evangelische Kirche selbst abschafft

12. August 2019 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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Nur mehr 3 Prozent besuchen den Gottesdienst am Sonntag, jetzt legt eine eigene Studie den Gemeinden nahe, die Gottesdienst abzuschaffen.


Berlin (kath.net)
Eine Studie der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) möchte ernsthaft den Gemeinden nahelegen, den Sonntagsgottesdienst abzuschaffen, da diese nicht mehr attraktiv seien. Derzeit besuchen nur mehr 3 Prozent der Evangelischen den Gottesdienst. Offizieller Grund der Studie ist schwindende personelle und finanzielle Ressourcen, nur mehr eine Gruppe interessiert sich offensichtlich für den Gottesdienst: Die ehrenamtliche und die hauptamtlichen Mitarbeiter.




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Lesermeinungen

 Konrad Georg 14. August 2019 
 

Der synodale Weg kann doch nur da

etwas bewirken, wo es nicht um die Wahrheit geht.
Und genau gegen die Wahrheit wird der Angekündigte laufen, weil die Macher eine Reform planen, die in Wahrheit eine Revolution ist.


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 Freude_am_Glauben 13. August 2019 
 

@hape Wieder ein Volltreffer von Ihnen!

"Deshalb hat diese Empfehlung auch für Katholiken eine Bedeutung. Sie erlaubt einen Blick in die Zukunft des synodalen Weges. Was dabei rauskommen wird, ist die offene Ökumene des Unglaubens..."

Sie bringen es unnachahmlich auf den Punkt!

Danke wiederum!


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 Holunder 12. August 2019 
 

Evangelische Gottesdienste

sind sehr langweilig. Kein Wunder, dass dort keiner mehr hingeht.


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 HX7 12. August 2019 
 

@Chris2

Es gibt viele ernsthafte Christen in Freikirchen. Leider sind aber das Wohlstandsevangelium und aus der anderen Seite ein unangenehmer Fundamentalismus weit verbreitet. Wenn man nicht an die sprichwörtlichen 7 Tage bei der Schöpfung glaubt, fliegt man raus.


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 Konrad Georg 12. August 2019 
 

Hat der Geist des Konzils

am Ende die protestantischen Gemeinschaften noch stärker ramponiert als die katholische Kirche?
Hat nicht eine rumänische Delegierte vor der Familiensynode gesagt, daß Orthodoxe dringend vor einer Veränderung der katholischen Ehelehre warnten, sonst gäbe es kein Halten mehr.


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 elmar69 12. August 2019 
 

Den letzten Schritt zu gehen

fehlt ihnen dann allerdings der Mut:

Wozu soll es überhaupt noch Gemeinden geben, wenn diese keine Gottesdienste mehr anbieten


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 Aegidius 12. August 2019 
 

Die Brüder haben doch schon so viel abgeschafft, was zum Kern des Glaubens gehört (Sakramente, Tradition, Moral, Schrift, Glaube), daß die Abschaffung von Grüngaga-Gitarren-Gatherings nicht mehr so ins Gewicht fällt. (Welches der 10 Gebote hält die EKD noch für wichtig?) Das Märchen vom Hans im Glück, das Ratzinger oft als Analogie zur Entwicklung in der Katholischen Kirche herangezogen hat, kommt hier zur Vollendung.


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 hape 12. August 2019 

Bedeutung für Katholiken

Die katholische Kirche hat schon seit Jahrzehnten nichts besseres zu tun, als sich selbst zu säkularisieren und sich, unter dem Tarnnahmen "Ökumene", der geistlichen Niveaulosigkeit der EKD anzupassen. Deshalb hat diese Empfehlung auch für Katholiken eine Bedeutung. Sie erlaubt einen Blick in die Zukunft des synodalen Weges. Was dabei rauskommen wird, ist die offene Ökumene des Unglaubens, die jetzt schon unter vorgehaltener Hand landauf landab praktiziert wird. Am Ende wird die deutsche Ökumenekirche nur noch ein Volk von bezahlten Funktionären und ehrenamtlichen Gremienmitgliedern sein, die sich in ihrer eigenen Filterblase wohl fühlen. Gläubige? Fehlanzeige. Wer glaubt schon einem Funktionär, der seinen Glauben von kurzlebigen wissenschaftlichen Forschungen abhängig macht? Diese Scheinkirche wird in erster Linie eins tun: sich selbst feiern. Jedenfalls solange sich das noch über Kirchensteuern finanzieren lässt.


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 Fink 12. August 2019 
 

Den Glauben an den biblischen Gott längst verloren...

Angefangen hat es im Zeitalter der Aufklärung (ca. 1750-1800). Schon der Philosoph Immanuel Kant(eine "Autorität" bei den Evangelischen)hat nicht mehr an den Gott der biblischen Offenbarung geglaubt. Schon damals haben einige Theologen die Evangelien als Fälschungen betrachtet! Und die Universitätstheologie betreibt bis heute die Zersetzung des Glaubens. Also, die Geschichte des Glaubensabfalls bei den Protestanten geht schon lange! Dass es da überhaupt noch gläubige Evangelische gibt, ist erstaunlich. Auch für uns Katholische gilt inzwischen das Jesus-Wort: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde!"


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 ottokar 12. August 2019 
 

Darf man das Sonntagsgebot als Christ abschaffen?

Die Langzeitfolge in unserer technokratischen Welt wird doch sein, den Sonntag irgendwann zum Werktag zu erklären.Erstaunlich , mit welchem Tempo das Gebäude der evangelischen Kirche durch suizidale Aktivitäten zerfällt.


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 nazareth 12. August 2019 
 

Das ist so unglaublich, dass man gar keine Worte findet. Wie sich ein Glaube seiner selbst entäußern kann, muss man fast sagen,fast muss man sagen, dass das Projekt Evangelische Kirche nun offensichtlich gescheitert ist. Es leben zahllose Splitterzellen, die treu den Geboten anhängen und dem Herrn direkt dienen. Die Großkirche ist gescheitert weil menschengemacht. Und dafür starben im Dreißigjährigen Krieg und bei den vielen Attentaten und Streitigkeiten tausende Menschen? Wahnsinn oder? Im Namen des Christentums! Bekehren wir uns und schätzen wir unsere Kirche mit Jesus in der Eucharistie, Sinn, Mitte und Quelle des Heils und der Lehre unseres Glaubens und Zentrum und Mittelpunkt unserer Kirche. Die katholische Kirche hütet die Gegenwart Gottes in dieser Welt und erneuert das Opfer Christi um die Erlösung und Neuschöpfung Gottes alles zugänglich zu machen durch alle Zeiten bis ans Ende. Geheimnisvolle wirksame lebendige Gegenwart des Unendlichen, offenbart im Angesicht Jesu.


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 Chris2 12. August 2019 
 

Sind da die Freikirchen

schon mitgerechnet, die ja recht großen Zulauf haben? Wenn man Freikirchler z.B. beim Marsch für das Leben kennen lernt und dann Stellungnahmen aus der EKD, etwa von Herrn Bedford-Strohm, liest, weiß man auch, warum das so ist.


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