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„Evangelischer Kirchentag erntet Spott für Workshop ‚Vulven malen‘“

21. Juni 2019 in Deutschland, 50 Lesermeinungen
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„Welt“: „Der Veranstaltungshinweis des Kirchentags auf Twitter für Häme“ – CDU-Bundestagsabgeordnete Kiesewetter: „Ist das das neue Kreuz, an dem Christus geopfert wurde? Mich macht das traurig über meine evangelische Kirche“


Dortmund (kath.net) Stattfinden soll der Workshop erst heute, doch er sorgte schon vorab für Häme. Darauf wies die „Welt“ im Artikel „Evangelischer Kirchentag erntet Spott für Workshop ‚Vulven malen‘“ hin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter kritisierte das Angebot des aktuell in Dortmund stattfindenden Deutschen Evangelischen Kirchentags scharf und schrieb auf Twitter: „Ist das das neue Kreuz, an dem Christus geopfert wurde? Mich macht das traurig über meine evangelische Kirche“. Ein anderer User erkundigte sich, wann dann ein Workshop zum Phallusmalen stattfinde. Außerdem zitierte die „Welt“ einen weiteren Twitterbeitrag: „Es tut mir leid, aber die EKD ist völlig am Ende und hat nichts mehr mit dem Christentum zu tun. Sie wird endgültig eine die Gesellschaft spaltende Sekte, die nur links-grüne Indoktrination übernimmt. Ich bin dann nun auch endgültig raus aus dem Laden.“


Die Veranstalter reagierten mit einem Rechtfertigungsversuch. Mit der Veranstaltung solle den negativen Folgen jahrhundertelanger Tabuisierung weiblicher Geschlechtlichkeit entgegengewirkt werden. Dies stehe „in direktem Zusammenhang mit der lebensbejahenden Botschaft des Schöpfungsberichtes im Buch Genesis“.

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hatte sich noch wenige Tage vor Beginn des Evangelischen Kirchentags unwissend auf die Frage der „BILD“, ob er beim Kirchentag auch den Workshop „Vulvenmalen“ besuchen werde: „Nein. Was ist das?“ Der Leiter des Berliner „Bild“-Büros, Ralf Schuler, erläuterte dem evangelischen Landesbischof von Bayern daraufhin: „Frauen malen ihre Geschlechtsteile, um Scham zu verlieren und freier mit ihrem Geschlecht umzugehen …“ Die Reaktion: „Bedford-Strohm: (lacht) ‚Ich glaube, das wendet sich nicht an mich.‘“ kath.net hat berichtet.

Wie die „Welt“ weiter berichtet, konnte im Kirchentagsprogramm noch einen weiteren fragwürdigen Programmpunkt auffinden: den Frauen-Workshop „Schöner kommen“.

Link zum Beitrag der „Welt“: „Evangelischer Kirchentag erntet Spott für Workshop ‚Vulven malen‘“


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Lesermeinungen

 lakota 26. Juni 2019 
 

@laamfr

" dem weiblichen Körper mehr an Wertschätzung zuzuschreiben?"
Also an meinem Körper ist mehr dran!


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 exzellenz 25. Juni 2019 
 

Wem "Vulven malen" nicht genug war

für den gab es ja noch "Schöner kommen" im Angebot des Kirchentages.

https://www.maz-online.de/Nachrichten/Panorama/Vulven-malen-und-Schoener-kommen-als-Themen-des-Kirchentags


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 Mumma 25. Juni 2019 

Verkehrt

Mit einem Wort: pervers.


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 laamfr 25. Juni 2019 
 

Bitte seien Sie nicht so festgefahren!

Ich finde diese Veranstaltung eine tolle Idee und kann nicht verstehen weshalb sich hier so viele Leser davon provoziert fühlen. Es geht schließlich darum den weiblichen Körper mehr an Wertschätzung zuzuschreiben. Das ist schön und wichtig!

Das Hauptziel so eines Kirchentages ist zwar ein anderes- gemeinsam den Glauben zu leben und zu feiern, aber deshalb darf man sich doch trotzdem auch mit anderen Dingen beschäftigen.
Mir ist klar, dass die älteren Generationen es befremdlich finden in der Öffentlichkeit über Genitalien zu sprechen oder diese gar zu zeichnen, aber deshalb muss man diesen Workshop nicht gleich schlecht heißen.
Ich zitiere ich ein Kommentar „Ronaldos“ vom 21.6: „Es gab keine negativen Folgen der jahrhundertelangen Tabuisierung weiblicher Geschlechtlichkeit“
Das ist eine höchst unkatholische Meinung!
Ich spreche nicht davon Unzucht gutzuheißen, ich spreche davon weiblichen Genuss an Sex auch Ernst zu nehmen. Das war selbst Joahnnes Paul II. ein Anliegen.


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 lesa 25. Juni 2019 

Man erntet was man sät

@Cölestin: Leider gibt es auch in der Katholischen Kirche Schritte auf eine derartige Dekadenz zu: Schrille, aufdringlich plakative "Regenbogenpastoral" - mit Gender-konformen Plakaten zur Verwirrung aller, was besonders für die Jugendlichen verhängnisvoll ist. Man erntet, was man sät. Die Verirrungen werden, wie dieser Kirchentag zeigt, immer schlimmer. Und es gibt NIEMANDEN in der Kirchenführung, der willens oder in der Lage wäre, di"pastorale Verwirrung" (vielleicht gut gemeint, aber kurzsichtig!) zu stoppen.


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 Ulrich Motte 24. Juni 2019 
 

JP 2816 - ganz kurze Antwort

Ich habe in den letzten 30 Jahren noch keinen freikirchlichen Gottesdienst und keine Bibelstunde erlebt, in denen nicht das stellvertretende Sühneopfer Jesu Christi im Mittelpunkt stand und erwähnt wurde. Zu ähnlichen Ausführungen wie etwa der des vorherigen Erzbischofs von Freiburg Zollitsch dazu kam es dabei nie. Zum Rest Ihrer Ausführungen lesen Sie bitte hier schon öfter erwähnte Werke.
Mir fehlt wegen Sorge für schwer erkrankte Angehörige Zeit zu weiterer Antwort, wofür ich um Verzeihung bitte.


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 lakota 24. Juni 2019 
 

@JP2B16

Für Ihre Ausführungen ein herzliches Vergelt's Gott! Ich hätte es nicht so klar zum Ausdruck bringen können, bin aber voll und ganz bei Ihnen.
Ihre Erfahrungen mit den baptistischen Freunden habe ich genau so erlebt, was mir sehr leid getan hat, aber irgendwann hatte ich auch keine Lust mehr, mich für mein katholischsein quasi zu rechtfertigen und so ist die Beziehung nur noch oberflächlich.
"Es sind zuvorderst die inneren Haltungen, die uns trennen." Leider ist das so.


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 JP2B16 24. Juni 2019 
 

Tragik des Getrenntseins, auch @ U. Motte – 7

Diese "Fürsorge" Gottes anzunehmen erfordert Demut. Der Protestantismus betont und fördert zumindest indirekt das Intellektuelle und damit die Selbstbestimmung und die Emanzipierung des Gläubigen insbesondere gegenüber einer Obrigkeit (die offensichtlich eine Eigendynamik entwickelt hat, mit der, wie es scheint, selbst Gott zur Obrigkeit gezählt wird). Demutsübungen sind dabei natürlich eher hinderlich. Auch in der zunehmend protestantisierenden Kath. Kirche hierzulande bleibt beispielsweise das Gros der Gläubigen bei der Wandlung inzwischen stehen - um ihre Emanzipation von früher aufgedrängter Frömmigkeit zu demonstrieren? Es sind zuvorderst die inneren Haltungen, die uns trennen. Hinsichtlich angemessener Ehrerbietung ist die Haltung der Demut gegenüber einer der Emanzipation sicher im Vorteil - überzeugender. Diese inneren demütigen, ehrfürchtigen und ehrerbietenden Haltungen gehören nicht zur DNA des Protestantismus, im Gegenteil, man scheint stolz genau diese überwunden zu haben.


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 JP2B16 24. Juni 2019 
 

Tragik des Getrenntseins, auch @ U. Motte – 6

… weil das Kind trotzig vorgibt, es besser zu wissen oder eitel selbstbestimmt sein möchte. Die Eltern erleben es in ihrem Inneren auch als ein Mangel an Ehrerbietung ihres Kindes, oder gar als Ablehnung ihrer Vater- bzw. Mutterschaft. Wenn wir, die wir uns Kinder Gottes nennen dürfen, SEINE Fürsorge, zuvorderst die uns von IHM mitgegebene Wegzehrung in Form von geschenkten Gnaden (also die nicht mal erbetet werden müssen) für die Zeit bis zu SEINER Wiederkunft zurückweisen, dann wird dem VATER die ihm gebührende Ehre und Dankbarkeit eben NICHT erwiesen. Es sind doch gerade die aus der Reformation hervorgegangenen Glaubensgemeinschaften, die diese geschenkten Gnaden zurückweisen: die Sakramente - quasi als Arznei, die Gnade der Vorbilder der uns vorausgegangenen Zeugen, der Heiligen mit der Gottesmutter als deren Erste, die für uns mit Gott sprechen, die Gnade des Petrusamts als DIE Versicherung gegen Gefährdung der Einheit durch die menschliche Schwäche und den menschlichen Irrtum.


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 JP2B16 24. Juni 2019 
 

Tragik des Getrenntseins, auch @ U. Motte – 5

Von "Sühne" und "Opfer" höre und lese ich bei Freikirchen mit ihrer "geschwisterlichen" Beziehung zu Jesus dagegen nie! Ist seit seinem Sühnetod das "Opfern" und das "Sühne-leisten" nicht die zu höchst vollendete und gottgefälligste Form des "Lobpreises" (so sehr die "charismatische" Form dem Herrn sicher auch die Ehre erweisen mag)? Besteht nicht in der unterschiedlichen Qualität der Ehrerbietung Gottes bei den "gottesdienstlichen" Handlungen der eigentliche Bruch? Stehen sich hier nicht zwei gänzlich gegensätzliche innere Haltungen gegenüber: Kleinwerden mit Körper und Geist vor dem Geheimnis und dagegen emanzipierte Selbstbestimmtheit durch den intellektuellen Akt? Beide Seiten sind ebenso tradiert und damit ohne Vertrauen auf den Hl. Geist wohl nicht versöhnbar. Die Analogie der elterlichen Liebe zu ihrem Kind mag vielleicht helfen: Wie sehr doch wird ein Vater, eine Mutter betrübt sein, wenn das Kind ihrer Fürsorge gegenüber gleichgültig, undankbar ist oder sie gar zurückweist, …


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 JP2B16 24. Juni 2019 
 

Tragik des Getrenntseins, auch @ U. Motte – 4

Als Glied des einen mystischen Leibes aber ahnt man eine über die "irdische" Liebe hinausgehende "jenseitige", mystische Liebe, wie sie Jesus seinem Vater erwies, als er, dem Vater gehorsam, den Sühnetod aus freien Stücken für uns erlitt, eine Liebe wie sie auch Mystiker empfinden durften, eine Liebe, die sich eben nicht irgendwie doch im "irdisch-menschlichen" Wohlgefühl entfaltet wie zum geliebten Menschen (oder eben auch zum "geliebten" Herrn), sondern sich in Verzicht, Entbehrung, Opfer, Leid und Sühne ausdrückt, um mitzuhelfen, dass Seelen nicht endgültig verloren gehen. Diese Liebe ist es, die nach einem Einswerden mit Jesus in seinem Erlösungswerk verlangt, die allein Gewissheit gibt, dass seiner Erlösungstat die größtmögliche Ehre hier auf Erden zuteilwerden MUSS. Sein Sühnetod ist doch DAS Geheimnis, das die SEINE EINE KIRCHE in der höchstmöglichen ehrerbietenden Weise zu feiern hat – das immer wieder von neuem in die Gegenwart gesetzt – täglich uns vor Augen geführt wird.


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 JP2B16 24. Juni 2019 
 

Tragik des Getrenntseins, auch @ U. Motte – 3

Natürlich, ein jeder ist geneigt, wenn nicht existenziell etwas grundverkehrt gelaufen ist, seine "Geschichte" (Tradition), in die er ja hineingeboren wurde, zu verteidigen. Das ist allzu menschlich. Den eigenen Irrtum einzugestehen, ist und bleibt eine Herkulesaufgabe - und bedarf wohl auch der Gnade, die erbetet werden muss. Es gibt lange und kürzere "Geschichten". Eine von Gottes Sohn hier auf Erden selbst begonnene "Geschichte", nämlich die seines fortwährenden "Unter-uns-weilens" als "mystischer Leib" in der Gestalt der EINEN, seinem Erlösungswerk auch die gebührende Ehre erweisenden Gemeinschaft, der EINEN Kirche, die zuvorderst dazu beauftragt und befähigt ist dieses sein Erlösungswerk kraft der von IHM selbst inaugurierten apostolischen Sukzession durch das Weihesakrament bis zu seiner Wiederkunft zu vergegenwärtigen, wird aber kaum eine "Geschichte" des Irrtums sein können, die nach 1500 Jahren und mehr endlich einer gründlichen und längst überfälligen "Revision" bedurfte.


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 JP2B16 24. Juni 2019 
 

Tragik des Getrenntseins, auch @ U. Motte – 2

Ich habe seit meiner Jugend immer mal wieder Berührungen mit Baptisten, später auch im Beruf und intensiver dann im gewachsenen Freundeskreis. War der Austausch anfangs stets erhellend und schien mitunter auch fruchtbar, waren es stets die Baptisten, die es sich in ihrem missionarischen Eifer nicht verkneifen konnten, mir immer wieder dieselben "Irrtümer" der Kath. Kirche vorzuhalten. Allein die Tatsache, dass ich gläubiger Katholik war, schien sie letztlich schon zu provozieren. Sachliche Richtigstellungen meinerseits interessierten sie nicht. Sie wurden lediglich höflich entgegengenommen. Sie blieben "beratungsresistent", denn auch in der Folge ließen sie von ihren "Falschmeldungen" über die Kath. Kirche nie ab. Irgendwann entschied ich, keinerlei Diskurse mehr über unseren Glauben mit ihnen zu führen, weil sie mit der Zeit (von ihnen in ihrem emotionalen Eifer letztlich ausgelöst - so leid es mir tut das hier so schreiben zu müssen) zunehmend zu menschlichen Rechthabereien verkamen.


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 JP2B16 24. Juni 2019 
 

Tragik des Getrenntseins, auch @ U. Motte – 1

Nun doch noch einmal ein paar Gedanken zu der recht "mutigen" Position, die Herr Motte hier einzunehmen versucht, was von Moderation und einigen Foristen hier ja auch begrüßt wird. Für mich hat sie aus eigener Erfahrung aber doch irgendwie ein "Geschmäckle". Natürlich möchte ich ihm keine unlauteren Motive unterstellen. Doch seitdem Freunde, Baptisten, mich seinerzeit unbedingt wissen lassen mussten, wie sehr sie doch den neuen Deutschen Papst schätzen und ja verehren würden (eine "Eintagsfliege" wie sich später herausstellte), bin ich äußerst vorsichtig mit entgegengebrachter Zustimmung von dieser Seite. Es war wohl doch zu sehr das weltliche Prinzip: gebe ich Dir, so gibst Du mir. Ja, ich bin überzeugt, dass Herr Motte als Christ um ein gottgefälliges Leben sehr bemüht ist, das Evangelium konsequent in der Welt vertritt und den Herrn aus ganzem Herzen liebt. Das tun auch unsere Freunde in vorbildlicher Weise und wohl auch glaubwürdiger als ich selbst das vielleicht je zu tun vermöge.


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 Ulrich Motte 24. Juni 2019 
 

Girsberg 74 Danke!

Ihre Empfehlung lese ich gerne!


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 Ulrich Motte 24. Juni 2019 
 

Rosengarten 1997- Danke!

Wir laufen wohl auf viel mehr Vielfalt an Kirche zu, und nicht nur an Konfessionen, sondern auch an Tendenzen innerhalb von Konfessionen, etwa den beiden deutschen Großkirchen. Nichts läge mir ferner, als zu leugnen, daß damit auch großer Mangel, ja teils Unsinn kommt. Als Alternative dazu werden kleinere Gemeinschaften aller Art ( etwa "neue Bewegungen") die überlieferte Wahrheit hochhalten müssen, damit sie nicht völlig an den Rand gedrängt wird. Für den Protestantismus geschieht das relativ gut in einigen der Freikirchen, bei allen deren Mängeln und geringerer Größe. Vielleicht geben Mängel (Sünden und Irrlehre) und geringe Kraft und Bedeutung mehr Kraft und Deutlichkeit zum Schreien zu Gott... und Vertrauen allein in ihn, Entweltlichung sozusagen. Manche der von mir geschätzten Freikirchen müssen da aber auch noch lernen.


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 myschkin 23. Juni 2019 
 

Abschluss-Gottesdienst in Dortmund

Im Radio wurde der Abschluss-Gottesdienst des evangelischen Kirchentages aus Dortmund übertragen. Eine Pastorin hielt die Predigt. Ich habe noch nie - wirklich noch nie - eine so schlecht vorbereitete Predigt gehört! Die Rede hatte keine klare Linie und keinen Schwung, es wurden Schlagwörter über Friday for future etc. aneinandergereiht. Dann kam die Pastorin auf künftige Organisationsformen der evangelischen Kirche zu sprechen und sagte, dass ein Zukunftsmodell sein könnte: "Gaube, Liebe, Currywurst!" Da habe ich das Radio dann abgedreht.

Wie kann jemand an einem Event, der so viele Menschen zusammenbringt und von so vielen auch in den Medien verfolgt wird, dermaßen banal daherreden? Gibt es niemand, dem diese Pastorin zur Übung ihren Text vorher vorgetragen hat? War da niemand unter den Organisatoren, der vorab auf die Einhaltung von Mindeststandards geachtet hat? Kurzum: Das war keine Werbung fürs evangelische Christentum. Wieder einmal eine Chance verschenkt.


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 girsberg74 22. Juni 2019 
 

Das Geheimnis des Bösen

@Ulrich Motte [Girsberg74 Danke!]

Ihr Satz: „Fehlerfreie Kirchen kenne ich aber - leider - nicht! “ lässt mich an „Tyconius“ denken.

Dieser lebte schon vor Augustinus bzw Augustinus bezieht sich indirekt auf diesen. Zu finden ist Tyconius in::
„Das Geheimnis des Bösen - Benedikt XVI. und das Ende der Zeiten“ von Giorgio Agamben | ISBN: 9783957570970 | Rezensionen unter www.perlentaucher.de

Das kleine Buch kostet um die 10 Euro, ich kann es Ihnen empfehlen


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 chriseeb74 22. Juni 2019 
 

@ alle

Wer es nicht glauben mag, einfach Ev. Kirchentag und Sexshop eingeben...


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 chriseeb74 22. Juni 2019 
 

@bilbo

Es geht hier nicht (nur) um Vulvenmaler...beim Kirchentag gibts tatsächlich einen Erotikstand mit allem drum und dran...


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 rosengarten1997 22. Juni 2019 

Lieber Herr Motte danke,

für Ihre Beiträge, die mithelfen, dass wir Katholiken immer wieder die Betriebsbrillen absetzen und erkennen, dass es in unserer Kirche, zu der ich auch die evangelische Kirche zähle und auch die Freikirchen, bei denen ich oft Ansichten und gelebten Glauben sehe, der mir in vielen katholischen Gemeinden fehlt. Aber eben, Licht und Schatten gibt es überall und es gilt das Eine vom Anderen zu unterscheiden, dies ist wichtig, auch gerade von Menschen wie Ihnen, die mithelfen, etwas über den Tellerrand hinauszuschauen.Danke, dass Sie hier mitdenken und sich äußern!


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 Bilbo 22. Juni 2019 
 

@chriseeb74

> Erotikstand erlaubt, aber mit der AfD nicht diskutieren will...

vielleicht weil die AfD total unerotisch ist?

Ansonsten: Ball flachhalten, wieviele Vulvenmaler haben sich denn überhaupt geoutet?


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 Fragezeichen?! 21. Juni 2019 
 

Sehr geehrter Herr Bischof Bedford-Strohm

ich fordere Sie zum sofortigen Rücktritt auf, und es ist mir sehr ernst damit! Sie verkündigen mit Ihrem Kirchentag nicht mehr das Evangelium Christie sondern sind offensichtlich zu Helfershelfer der Hölle geworden. Sie haben mit diesem Workshop definitiv eine rote Linie überschritten und wir erkennen an ihren Früchten den so schlechten Baum. Wem nützt das? Sie verderben sich und die Jugend und tragen maßgeblich zur Verblödung und Versündigung einer ganzen Nation bei. Darauf angesprochen können Sie nicht einmal mehr Grundschulniveau halten, d.h. keine vernünftige Aussage zur Sache! Dafür aber machen Sie als SPD-Mitglied den Kirchentag zur Politposse und bashen die AFD als reale Familenpartei mit Mutter, Vater und Kindern, also gegen Gender und sexuelle Beliebigkeit, wo sie nur können. Klar, wenn einem die Argumente ausgehen, dann bleibt nur den Gegner auszuladenden und zu diffamieren. Nochmals, Sie und Ihre seelenlose Veranstaltung braucht wirklich niemand. Treten Sie zurück!


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 Cölestin 21. Juni 2019 

Aus diesem Verein kann man sich wirklich nur mehr verabschieden.

Hoffe nicht, dass ich das in ein paar Jahren von meiner katholischen Kirche sagen muss...


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 zeitblick 21. Juni 2019 

Gebunden, verblendet, instrumentalisiert

Meiner Meinung nach bräuchte es für die Workshhop-Initiatoren und alle die Vulven-Malen erlaubten exorzistische Gebete. Und psychologische, sowie geistliche Behandlung.
Diese Leute sollten sich wirklich mit dem Wort Gottes auseinander setzen. Da führen Blinde andere Blinde direkt in den Abgrund. Jammerschade, sicher gutes Potential vorhanden für Reich Gottes Arbeit, aber fehlgeleitet.
Darum lasst Euch zurufen: Möchtet ihr doch heute auf Seine Stimme hören (die euch sagt): Verhärtet euer Herz nicht!" Ps 95:6-8 Kehrt um!


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 Diadochus 21. Juni 2019 
 

@Rolando

Vielen Dank für Ihre ausführliche Erklärung zur Katholischen Charismatischen Erneuerung. Die Namen, die Sie nannten, werde ich mir merken und bei Gelegenheit eine solche hl. Messe besuchen. Da geht viel Segen aus.


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 girsberg74 21. Juni 2019 
 

Um Unwuchten zu klären

Sehr geehrter Ulrich Motte,
Ich schätze Ihre Beiträge, nicht dass ich diesen immer zustimme, doch sie sind im Wesentlichen sachlich, können noch andere Sichtweisen / Probleme ans Licht heben.

Danke!


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 maryellen 21. Juni 2019 
 

Das gescheiterte Experiment de Kommunismus

"Alle Verbote, die die Sexualität betreffen, müssen abgeschafft werden […]. Wir können von den Suffragetten viel lernen: Auch das Verbot der gleichgeschlechtlichen Liebe muss abgeschafft werden" – das schrieb Lenin 1911 an seinen Mitstreiter Leo Trotzki. Die Einstellung der Kommunisten zur Sexualität läutete 1917 das sowjetische Experiment der "freien Liebe" ein, das fast in einer gesellschaftlichen Katastrophe endete.
Dieses Zitat von 1911 tönt als wenn es ein heutiges wäre.
Alles schon einmal dagewesen, ich wage zu behaupten die heutigen Verwerfungen entspringen aus dem Marxismus, der atheistisch und menschenverachtend ist.
In der Sowjetunion nahm die sexuelle Enthemmung und die Zerstörung der Familie solch groteske Forman an, dass sich Stalin in den mid-vierzigern gezwungen sah, dies ins genaue Gegenteil umzukehren, weil es so nicht weiterging. Daher die heutige, im Westen oft kritisierte Ablehnung / Nicht-Akzeptanz z.B. der Homosexualitat.
Die Menschen müssen aufwachen!


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 Selene 21. Juni 2019 
 

Wer`s nötig hat

Ich bin inzwischen so weit zu sagen, wer`s nötig hat, sich derart als Frau lächerlich zu machen, soll es halt tun.

Frauen mit normalem Selbstbewusstsein definieren sich über mehr als nur und primär über ihre Geschlechtsteile.

Mich erinnert das schon fast an das Verhalten von Primaten.


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 Rolando 21. Juni 2019 
 

Diadochus

Die katholische charismatische Erneuerung bringt den Hl. Geist zum Erwachen, er ist zwar gegeben, wie Sie schrieben, (Firmung), aber viele kennen ihn nicht, viele lassen ihn auch schlafen. Es ist meist eine „automatisierte Firmung“, selbst die Firmvorbereiter haben oft eine falsche Vorstellung vom Hl. Geist. In der kath. char. Erneuerung wird die persönliche Beziehung zu Jesus gelebt, die Geistesgaben kommen zur Entfaltung, Prophetie, Heilung, Erkenntnis, usw. es werden viele geheilt und befreit. Die Authentizität der Geistesgaben läuft in geordneten Bahnen durch priesterliche Seelenführer. Es wird da auch min. monatlich gebeichtet. Es sind vor allem indische kath. Priester, die Erneuerungsexerzitien anbieten, z. B. P. James Manjackal, P. Antony Pullokaran, P. Vadakkel, P. Mariakumar, Schwester Margarita Vallapilla. Es ist dort auch viel Lobpreis, und eben die Einheit mit dem Papst, der Kirche und das Leben mit und aus den Sakramenten. Leider gibt es in einigen Diözesen diesbzgl. Ableh


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 Adamo 21. Juni 2019 
 

Wer es bis jetzt noch nicht geglaubt hat,

der weiß es nun. Der Teufel manipuliert offensichtlich in unserer evangelischen und katholischen Kirche ganz gewaltig herum!


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 Ulrich Motte 21. Juni 2019 
 

Doda

Ich bitte herzlich um meine Konfession theologisch herabwürdigende (was immer das ist) Aussagen, hier, in evangelikalen Internetforen oder Post an mich! Bitte Kritik nicht nur, wenn es mir nicht weh tut! Gerade falls jemand in mir keinen Christen sehen sollte bzw. die Hölle vorhersagt oder meiner Konfession abspricht, Kirche zu sein, gebietet es der christliche Liebesbegriff, mir das unbedingt zu sagen. Bloß nichts Hartes über andere Konfessionen und Religionen zu sagen, ist modernistische Gleichgültigkeit gegenüber Gott und dem Nächsten! Freikirchen erwähnte ich als Alternative für Protestanten. Für gläubige Katholiken sind sie ja keine.
Ich will das aber eher als Hinweis sehen, sich selbst umzuschauen, da mir unzählige Freikirchen, etwa pfingstlerische oder bibelkritische, so fremd sind, daß ich ein schlechtes Gewissen bei wirklicher Werbung für die hätte. Erst Streit machte Rechtfertigung zum Thema, lobte der Bamberger Erzbischof die Diskussion um die "Gemeinsame Erklärung"!


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 rosengarten1997 21. Juni 2019 

Pornographie als Mittel der weiblichen Befreiung ?

Wir leben in einer Welt in der wir Tag für Tag den Entgleisungen einer durch das Lustprinzip gesteuerten Umwelt begegnen. Die extremsten Folgen werden im millionenfachen Missbrauch von Kindern sichtbar, wobei die seuchenhafte Verbreitung der Pornographie durch das Internet, eine der Hauptursachen sein dürfte. Auch christliche Familien sind von dieser Problematik betroffen und erfasst hier nicht nur die Erwachsenen, sondern besonders auch die Kinder und Jugendlichen, bei denen dieser Sog zumeist eine Abwendung von den Prinzipien und der Moral des christlichen Glaubens bewirkt.
Aufgrund dieser überall sichtbaren Folgen unserer pornographischen Kultur, wäre es doch an der Zeit, einer neuen Kultur der Liebe, die mit der Keuschheit einhergeht, zu folgen,(wie Johannes Paul II sie forderte), zu propagieren, statt wiederum den Prinzipien der Lust zu frönen, die im Malen von weiblichen Geschlechtsteilen absurder nicht sein könnte. Wann wachen wir Christen wir endlich auf?


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 Mr. Incredible 21. Juni 2019 
 

Da greift jeder Spott zu kurz.

Mitleid und tiefes Bedauern, dass sich Menschen und eine christliche Vereinigung öffentlich so zu Grunde richten, offensichtlich ohne es zu merken und auch noch "stolz darauf". Erbärmlich und tragisch. Sehr sehr schade.


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 Devi 21. Juni 2019 
 

Kirchentag, oder Feministinnenveranstaltung?

solche Dummheit auf einem Kirchentag habe ich noch nie gehört. Ich schäme mich dafür, dass einige Frauen so ein Blödsinn verzapfen. Heute demütigen sich Frauen durch ihr Zurschaustellung ihrer weiblichen intimen Attribute in der Öffentlichkeit und nehmen sich selbst die Würde. Verzeihung, aber hier ist für mich eine Grenze in der Kirchlichen Veranstaltung überschritten. Ich hoffe, dass wir alle mal wieder normal werden und unser Christ sein im Sinne unseres Schöpfers leben lernen.Devi


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 Diadochus 21. Juni 2019 
 

Neuheidentum

Die EKD huldigt dem Neuheidentum und heidnischen Praktiken. Sie hat sich quasi vom Glauben verabschiedet. Mit Freikirchen habe ich zwar auch Berührungsängste, dennoch ist mir der Kongress Awakening Europe in Wien viel näher als die EKD. Das muss ich schon zugeben. Die Begeisterung für Jesus dort kann ich nicht abstreiten. Die würde ich mir auch für die im Koma liegende katholische Kirche wünschen. Nun, für die Kritik von Herrn Motte bin ich als Katholik die falsche Adresse. An ein EKD-Mitglied gerichtet, hat Herr Motte durchaus recht. Es gibt Alternativen und das sind die Freikirchen. Dass es mit Freikirchen Berührungspunkte gibt, zeigen Awakening Europe und die MEHR-Konferenz. Angesichts solcher Workshops in der EKD sollte man die Ökumene neu überdenken, falls das die Freikirchen überhaupt wollen, angesichts Maria 2.0.


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 doda 21. Juni 2019 

@Ulrich Motte/ @Moderation

Ich verstehe den Einwand @JP2B16 insbesondere als Einwand gegen eine Werbung(!) für Freikirchen hier auf kath.net.
Das kann ich nachvollziehen, da ich des öfteren inbesondere von Freikirchen verteilte Druckwerke gelesesen habe, in denen die katholische Kirche/Rom als die Hure Babylons und der Papst als Antichrist bezeichnet wurde.
Kürzlich las ich auf einer US Seite Katholiken seien keine Christen.
Meinungsbeiträge freikirchlicher Christen gerne, aber Werbung für Katholiken herabwürdigende Gemeinschaften?
Was ist Ihr Standpunkt dazu?


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 Rolando 21. Juni 2019 
 

Lukas P.

Da geb ich Ihnen Recht, der deutsche Katholikentag ist eine Anbieterung an den Protestantismus. Der Kongress „Freude am Glauben“ ist der echte Katholikentag, ein Beispiel, http://www.kath.net/news/68256


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 chriseeb74 21. Juni 2019 
 

Tja, aber was soll man denn von diesem

Kirchentag erwarten, der einen Erotikstand erlaubt, aber mit der AfD nicht diskutieren will...
Die Dekadenz und Willkür hat dort schon vor etlichen Jahren begonnen...


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 Gipsy 21. Juni 2019 

Das ist keine christliche Kirche mehr

Wer den intimsten und schützenswerten Bereich einer Frau ,zum öffentlichen Malen anbietet bewegt sich knapp in Bereichen, die sehr an satanische Rituale erinnern.


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 Lukas P. 21. Juni 2019 
 

Der deutsche "Katholikentag" ist auch nicht viel besser

Ich war nur einmal in Saarbrücken auf dem Katholikentag. Dort konnte man zwar so was nicht malen, aber viele Angebote widersprachen der Lehre der katholischen Kirche. Da durften antikatholische Gruppen Ihre Zelte aufmachen und Ihre Propaganda verbreiten.
Ich lief da nur fassungslos rum eine Ordensschwester sprach mich an, ich musste wohl ein entsprechenden Gesichtsausdruck haben, wie furchtbar man in der deutschen Kirche leiden müsse, da solche Organisationen hier öffentlich auftreten dürfen.

Bei den Protestanten wundert mich das überhaupt nicht, das sind halt die faulen Früchte der Reformation.


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 Rolando 21. Juni 2019 
 

Ein plumper manipulativer Rechtfertigungsversuch

„Die Veranstalter reagierten mit einem Rechtfertigungsversuch. Mit der Veranstaltung solle den negativen Folgen jahrhundertelanger Tabuisierung weiblicher Geschlechtlichkeit entgegengewirkt werden. Dies stehe „in direktem Zusammenhang mit der lebensbejahenden Botschaft des Schöpfungsberichtes im Buch Genesis“
Es gab keine negativen Folgen der jahrhundertelangen Tabuisierung weiblicher Geschlechtlichkeit. Die Menschen bekamen Kinder, die Sexualität wurde in der Regel in der Ordnung Gottes gelebt, das ist die lebensbejahende Botschaft vom Schöpfungsbericht der Genesis. Ausnahmen, Perversionen, gab es immer. Die heutige Enthemmung, was dieser „Kirchentag“ fördern will, geht in die entgegengesetzte Richtung, zur reinen Lust und Triebbefriedigung, ohne Kinder. Die Tabuisierung ist doch schon lange aufgehoben, sonst würde es diesen Schwachsinn da nicht geben. Die evangelische „Kirche“ steht entgegen dem Evangelium und entgegen dem was Kirche im Sinne Jesu ist. Niemand braucht sowas.


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 horologius 21. Juni 2019 
 

Hier wird die kostbare Weiblichkeit

wieder einmal reduziert auf ein äußerliches Geschlechtsmerkmal. Erinnert an eine unsägliche Aktion in Freiburg. Die armen unterdrückten Frauen wollen wahrgenommenn werden und entblößen ihre Scham, oder wie?! Da klappt das mit der Ökumene schon mal.


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 ottokar 21. Juni 2019 
 

Die evangelische Kirche richtet sich selbst!

Der Veranstalter, also die evangelische Kirche, reagiert mit dem Argument," mit dem Vulvenmalen solle den negativen Folgen jahrhundertelanger Tabuisierung weiblicher Gechlechtlichkeit entgegengewirkt werden und dieses stehe in direktem Zusammenhang mit der lebensbejahenden Botschaft des Schöpfungsberichtes im Buch Genesis".
Da muss ich mich schon wegen der Tabuisierung weiblicher Geschlechtlichkeit fragen, wie sich die Menschheit bisher erhalten hat, wer sich eigentlich beim Zeugungsakt beteiligt und zu erkennen gegeben hat, wenn nicht die Frau. Wer anders als das weibliche Geschlecht wünscht die provokativen und aufreizenden Moden und trägt sie demonstrativ? Wollen diese Damen uns zukünftig als Ausdruck Ihrer Befreiung von der männlichen Unterdrückung auch noch ihre modisch verzierten Vulven entgegen halten? Und ist nicht die Prostitution das älteste Gewerbe der Welt? Den Schöpfungsbericht Buch Genesis muss ich bisher völlig missverstanden haben.Dümmer gehts wohl nicht.


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 bücherwurm 21. Juni 2019 

@JP2B16: Die Moderation hat keine Einwände, dass Ulrich Motte hier postet.

Er legt seinen evangelisch-freikirchlichen Hintergrund offen und steuert Kommentare bei, mit denen sich die pro- und kontra-Auseinandersetzung lohnt. Bitte akzeptieren Sie dies.


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 hape 21. Juni 2019 

Beleidigung des Herzens Mariens

Ein besonderer Grund für die menschliche Würde liegt in der Berufung des Menschen zur Gemeinschaft mit Gott. Zum Dialog mit Gott wird der Mensch schon von seinem Ursprung her eingeladen: er existiert nämlich nur, weil er, von Gott aus Liebe geschaffen, immer aus Liebe erhalten wird; und er lebt nicht voll gemäß der Wahrheit, wenn er diese Liebe nicht frei anerkennt und sich seinem Schöpfer anheim gibt. (GS 19,1) –

Das ist katholisch und steht in Gaudium et spes. Angesichts von Maria 2.0 haben aber auch Katholiken allen Grund, sich über die Beleidigungen der Gottesmutter Maria zu schämen. Eine seltsame Ökumene der Verweltlichung wird da sichtbar wird.

Wie dem auch sei. Das die Würde der Frau von einer, wie auch immer gearteten sexuellen Befreiung abhängt, ist Anbetung des Gottes der Triebenthemmung. Das ist einen Beleidigung des Herzens Mariens und eine Verhöhnung der Schöpfung.


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 JP2B16 21. Juni 2019 
 

@ Ulrich Motte

Mit Verlaub, dieses Portal ist wohl kaum der richtige Ort, um Ihren (wenn auch völlig berechtigten) Unmut über die EKD zu äußern und Werbung für die Freikirchen zu betreiben (die, abermals mit Verlaub, für rechtgläubige und lehramtstreue Katholiken, denen dieses Portal gilt - "Gäste" stets gerne willkommen, wenn sie sich als solche denn auch benehmen - aus hinlänglich bekannten und diskutierten Gründen hochproblematisch sind).


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 Ulrich Motte 21. Juni 2019 
 

Das ist doch nur ein Beispiel von vielen

Und es gibt doch an fast jeder Ecke alternative evangelische Freikirchen. Und auch in der CDU-Bundestagsfraktion sitzen Freikirchler. Ich nehme die üblichen EKD-Kritiker aus der EKD deshalb vor allem als inkonsequent wahr- mit Verlaub: "Hunde, die bellen, aber nicht beißen".


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 nazareth 21. Juni 2019 
 

Kehrt um und glaubt an das Evangelium

Es ist vielleicht gut wenn ein ausgehöhltes Gebäude zusammenbricht. Das gilt wohl für alle christlichen Institutionen, die das Bild unseres herrlichen Gottes, seiner Liebe, Barmherzigkeit und Allmacht entstellen. Ich habe gestern eine Meditation gehört über Anbetung Jesu in der Krippe. Zu Fronleinam bewusst werden, wie Jesus Leib annahm. Als ein KIND, EIN SÄUGLING!Unser Gott fordert uns ständig zu Korrektur auf über das Bild wie wir Ihn sehen. Über die ganze Offenbarung Gottes in Christus und im Leben Mariens, über Schöpfungsgeschichte und altes Testament und Tod am Kreuz und Auferstehung. Dann sind wir hoffentlich weit weg von Überheblichkeit, Selbstüberschätzung,Selbstherrlichkeit, Zeitgeist anbeten und Lieblosigkeiten. Schauen wir lieber auf Jesus und Maria und die Heiligen und suchen uns Vorbilder die Gottes Allmacht in dieser abgestürzten Welt aufleuchten lassen. Die der Welt neu sagen, dass wir(unser Leib) Tempel des hl. Geistes sind.


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 priska 21. Juni 2019 
 

Sehr traurig.


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