Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

„Die Freiheit stirbt nicht Übernacht, sondern Schritt für Schritt!“

3. April 2019 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Islam-Experte Abdel-Samad kritisiert "Islamophobie"-Aussagen von "Experten": "Dann muss Islamismus und Antisemitismus ja in Pakistan, Iran, Marokko… und restlichen 54 islamischen Staaten bald verschwinden, denn dort gibt es keine Islamfeindlichkeit."


Berlin (kath.net)
Der bekannte deutsche Islam-Experte Hamed Abdel-Samad hat am Dienstag auf Facebook die Aussagen von deutschen "Experten" kritisiert, die ernsthaft behauptet haben, dass, Islamismus und Antisemitismus unter Muslimen eine direkte Folge von Islamfeindlichkeit im Westen seien. "Wirklich? Dann muss der Islamismus und der Antisemitismus ja in Pakistan, Iran, Marokko und Indonesien und den restlichen 54 islamischen Staaten bald verschwinden, denn dort gibt es bekanntlich keine Islamfeindlichkeit. Dort gibt es diese Phänomene aber schon lange, bevor muslimische Migranten sich auf den Weg nach Europa machten", so Hamed.

Der bekannte Buchautor kritisierte in dem Zusammenhang eine gefährliche Entwicklung in der Wissenschaft und in vielen Zeitungen und erinnert daran, dass Katar, saudische Milliardäre und die Türkei viele Studien und ganze Forschungszentren im Westen finanziere, um das Thema "Islamophobie" salonfähig zu machen. Das würden sie laut Hamed aber nicht tun, um die Muslime im Westen vor Hass und Ausgrenzung zu schützen, sondern um dubiöse Projekte des politischen Islam ohne Gegenwind zu forcieren. Laut Hamed beteiligen sich auch viele Journalisten an diesem Projekt. "Ich würde da sofort bei dieser Islamophobie-Kampagne mitmachen, wenn tatsächlich am Ende normale Muslime davon profitieren würden. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Der Erpressungsmechanismus hinter dem Begriff Islamophobie will Kritik am politischen Islam unterbinden, damit Akteure des politischen Islam ungestört ihre Pläne fortsetzen. Das wird aber Muslime vor Hass nicht schützen, sondern noch mehr Hass gegen sie schüren!"


Hamed macht aber auch noch auf ein anderes Phänomen aufmerksam. So befinden sich in Lehrstühlen und den Redaktionen vieler Zeitungen links sozialisierte Wissenschaftler und Journalisten. Diese sehen den postkolonialen Diskurs, die Multikulti-Ideologie und die Schuld des Westen gegenüber der Dritten Welt als Basis ihrer Arbeit. "Wir merken, dass der Begriff Islamismus in der Wissenschaft langsam verschwindet und mit "religiös motivierter Extremismus" ersetzt wird. Auch bei vielen Redaktionen ist der Begriff mittlerweile unerwünscht.", so der Autor und stellt fest, dass gleichzeitig der Begriff "Islamophobie" immer häufiger auftauche, um als Erklärung für viele Phänomene verwendet werde, mit der er nichts zu tun hat habe.

Islamkritik gäbe es laut Hamed in der Wissenschaft und in vielen Zeitungen dagegen so gut wie nicht mehr, Unis untersagen solche Veranstaltungen, auch bei vielen Schulen sei es nicht anders.

Auch bei der Bundeszentrale für politische Bildung und den politischen Stiftungen sei laut Hamed Islamkritik ein Tabu. Bei Facebook und Twitter werden islamkritischer Inhalte unglaublich schnell gelöscht und gleichzeitig islamistische Hass-Posts und Propaganda extrem langsam. Bei den sozialen Netzwerken, die früher mehr Meinungsfreiheit versprachen, wird es laut Hamed immer enger. "Die Freiheit stirbt nicht Übernacht, sondern Schritt für Schritt! Wehret den Anfängen! Und erzählt mir später nicht, dass ihr davon nichts gewusst habt!"


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  2. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  3. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  4. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  5. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  6. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  7. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  8. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich
  9. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  10. Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz