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Pfarrermangel bei Protestanten

4. März 2019 in Deutschland, 30 Lesermeinungen
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Laut einem Bericht der FAS geht bei den Protestanten die Zahl der Pfarrer schneller zurück als die Zahl der Kirchenmitglieder


Frankfurt (kath.net)
Auch die Protestanten in Deutschland haben Pfarrermangel. Dies berichtet die FAS (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung). Demnach geht bei den Protestanten die Zahl der Pfarrer schneller zurück als die Zahl der Kirchenmitglieder. Laut dem Bericht müssen sich immer mehr Gemeinden einen Pfarrer teilen. Sechzehn der zwanzig evangelischen Landeskirchen gaben bekannt, dass sie den Bedarf an Pfarrstellen bis 2030 nicht mehr decken können.



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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 5. März 2019 
 

Bernard Joseph - Sie haben recht

Die Zusammenhänge zwischen Mißbrauch und Homosexualität bei Priestern drängt sich auf wie der zwischen Mißbrauch und Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht, denn der gegengeschlechtliche Mißbrauch ist wohl auch ganz überwiegend ein Männerverbrechen.


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 Bernhard Joseph 5. März 2019 
 

Werter Stefan Fleischer,

die sogenannte "sexuelle Emanzipation" hat in der Tat wesentlich zur Destruktion der Sittlichkeit beigetragen. Der Sexualtrieb, wo nicht durch klare Tabus (Inzestverbot etc.) in Schranken gehalten, wird so dominant, dass er den Menschen auf den Status des Tieres herunterdrückt. Ein Tier kennt keine Sittlichkeit und damit keine Scham. Für den Mensch jedoch, sofern er sich als kultiviertes Wesen versteht, ist Scham ein elementares Wesensmerkmal des Menschen. Mit dem Verlust der Scham geht der Verlust der Kultur einher, die Sprache wird grob und schmutzig und zur Fäkalsprache. Das Empfinden reduziert sich auf die Triebabfuhr und der Nächste wird zum bloßen Objekt der Begierde. Auf diesem Nährboden kann Liebe nicht wachsen. Vielmehr wird der moderne Mensch zunehmend zum Getriebenen, der sein Glück in stets neuer Triebbefriedigung sucht, die ihm aber nur ein leeres "Glück" verschafft. Und so zerbricht das zwischenmenschlich Heile und an seine Stelle tritt das Unheil der Entfremdung.


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 Stefan Fleischer 5. März 2019 

Eine ganz andere Frage

Warum sprich niemand davon, dass das Ausleben eines unkontrollierten Sexualtriebes in einem ganz "normalen" Rahmen, im Bordell, beim Seitensprung, bei unverbindlichen Sexbekanntschaften oder wie auch immer, zwar nicht ganz so schlimm ist wie z.B. die Pädophilie aber immerhin noch schlimm genug? Haben nicht vielleicht manche Menschen einfach Glück, dass sie eine ganz "normale" sexuelle Neigung haben, welche sie ausleben? Ist nicht das heute - meist verdeckt - geforderte "Recht auf Sex" das Grundübel, das hinter der ganzen, desaströsen Situation von heute steht?


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 Bernhard Joseph 5. März 2019 
 

Ulrich Motte

"Die fünfmal geringere Mißbrauchsquote (laut Bischofskonferenz) bei den meist verheirateten ständigen Diakonen könnte (!)Fragen aufwerfen."

Es waren die Kardinäle Müller, Brandmüller und Burke, die explizit auf den Zusammenhang von Homosexualität und Missbrauch in der Kirche hingewiesen haben. Allein die Tatsache, dass die weit überwiegende Zahl der Missbrauchsopfer männlichen Geschlechtes ist, belegt, dass Priester mit homosexuellen Neigungen die überwiegenden Täter waren.

Nun mag es sein, dass zur homosexuellen Neigung noch weitere Defizite hinzukommen müssen, um zum Täter zu werden. Tatsache bleibt aber, dass gerade die Homo-Lobby in der Kirche extrem starke Tendenzen zeigt, die katholische Morallehre ins völlig Beliebige aufzuheben.

Grundvoraussetzung für Missbrauch scheint mir der tiefgehende Glaubensverlust, denn jeder Täter müsste wissen, sofern er glaubt, dass Gott ihn richten wird und dass es da keinen relativistischen Barmherzigkeitsautomatismus gibt.


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 Ulrich Motte 5. März 2019 
 

Bernhard Joseph - Sie haben recht

Konfessionelle Unkenntnis ist überall weitest verbreitet. Und natürlich ist Mißbrauch keinesfall allein auf den Zölibat zurückzuführen. Mißbrauch gibt es überall, oft in Familien. Der Umfang unter Unverheirateten, Priestern und Nichtpriestern, wäre zu untersuchen. Und Ursache und Wirkung unterscheiden! Zieht etwa das Priesteramt so Geneigte an? Oder läßt die Ehelosigkeit schlimme Phantasie eher zum Tragen kommen? Die fünfmal geringere Mißbrauchsquote (laut Bischofskonferenz) bei den meist verheirateten ständigen Diakonen könnte (!)Fragen aufwerfen. Mißbrauch geschieht wohl mehr bei Homosexuellen, und sicher bei (uns) Männern. Deshalb nur heterosexuelle Priester oder nur weibliche? Und Prozentsätze haben Statistikrisiken: Die soziale oder gar ethnische Zusammensetzung beachten! Und welcher Maßstab: Könnten evangelikale Prediger zufrieden sein, käme "Es" bei ihnen so oft vor wie sonst bei Männern? Ich kann die Fragen hier nur andeuten, warne aber vor jedem konfessionellen Hochmut!


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 Bernhard Joseph 5. März 2019 
 

Ulrich Motte, ich habe Ihre Aussagen ja nicht bestritten

Im Gegenteil. Nur bringt eine Erörterung darüber, inwiefern Statistiken brauchbare Aussagen machen, bzw. in welchem Bezugsrahmen dies nur möglich ist, insofern wenig, wenn es um die Frage geht, was am Pastor heute noch Pastor ist.

Ich habe mit konservativen evangelischen Christen überhaupt kein Problem und sehe durchaus, dass hier wesentlich mehr Gemeinsamkeiten im Glauben zu finden sind, als ich sie bei relativistischen katholischen Gruppen in der Kirche finde.

Leider bemerke ich aber auch bei den konservativen evangelischen Christen, die ich kenne, dass sie ein sehr verengtes Verständnis des Papstamtes haben und auch bezüglich Ablehnung des Zölibates höchst doktrinäre Auffassungen vertreten und sich einer Erklärung des Katholischen nicht selten komplett verschließen. So sagte mir unlängst eine sehr glaubensfeste evangeliscjhe Christin, dass der Missbrauch in der Katholischen Kirche doch allein auf den Zölibat zurückzuführen sei.


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 Ulrich Motte 5. März 2019 
 

Bernhard Joseph- Sicher haben Sie viel recht

Nur: Hat das etwas zu tun mit meinen (!) Aussagen? Im übrigen habe ich die evangelischen Landeskirchen vor Jahrzehnten (!) zugunsten strikt konservativer evangelischer Kirchen verlassen, und die haben weder die von Ihnen geschilderten Lehrmängel noch Pastorenmangel...Und Frauen predigen da auch nicht und sitzen auch nicht im Kirchenvorstand. Und außerehelicher Geschlechtsverkehr, also auch homosexueller, wird mit Gemeindezucht (bis zur Buße) geahndet, und Pastoren, die so etwas tun, werden entlassen.


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 Bernhard Joseph 5. März 2019 
 

@Ulrich Motte

Es ist sicher richtig, dass Statistiken, insbesondere wenn sie von der FAZ Redaktion interpretiert werden, stets mit Distanz zu begegnen ist. Chruchill sagte ja: Trau nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast.

Darum lässt sich aber nicht übersehen, dass die Gender-Ideologie inklusive eines radikal aggressiven Feminismus zumindest hierzulande tief im Protestantismus Wurzeln geschlagen hat und dies natürlich Rückwirkungen darauf hat, wer noch Pastor werden will.

Da heute Gemeinden zu sprachlichen und gedanklichen Minenfeldern werden, der Glaube auf ein völlig trviales Niveau herabgedrückt ist, muss derjenige, der heute Pastor werden will, hinsichtlich Glaubensernst eher eine völlig gleichgültige Einstellung mitbringen.

Lediglich die gute pekuniäre Absicherung eines Pastors macht hier das zu erwartende seelische Martyrium noch erträglich, bei entsprechende Glaubensdistanz. Wer kann es da jungen Menschen verdenken, wenn sie um solche Lebensperspektiven einen weiten Bogen machen!


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 Eisenherz 5. März 2019 
 

Ich meine, dass der Priester den schönsten Beruf hat, den es auf Erden gibt!

Es ist daher dringend nötig, die Jungen und im Herzen jung gebliebenen leichter Zugang zu dieser Arbeit zu ermöglichen, etwa durch Straffung der Ausbildung und Verbesserung der Lehre! Wieso lassen so viele Diözesen ihre Seminaristen an den diversen Unis ins offene Kirchen und glaubensfeindliche Messer laufen, bei Theologen, die sich gar nicht mehr katholisch bezeichnen sollten! Sorgt ein Vater (Bischof) nicht für die beste Ausbildung seiner Kinder? Deshalb wird es unumgänglich sein, einen geschützten Ort für seine Seminaristen aufzubauen und die besten Leute dort einzusetzen...wie zB im Stift Heiligenkreuz bei Wien! Das kann man jedem, der ein Priester werden will, nur empfehlen!


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 Ulrich Motte 5. März 2019 
 

Pfarrermangel relativ?

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) geht für heute einem Pastor auf 1700 Kirchenmitglieder aus. Daran werde sich laut EKD auch zukünftig wohl nicht viel ändern. Ich füge hinzu: Die Mitgliederzahlen gehen ja ständig zurück. Entsprechende Zahlen für die katholische Kirche müßte ich erst ermitteln. Jedenfalls bestätigt sich für mich so eher meine vorhin schon geäußerte Frage, ob man nicht vorsichtiger bei manchen Schlüssen aus der Meldung der FAS sein sollte.


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 Ulrich Motte 5. März 2019 
 

Nicht ganz so einfach, oder?

Mangel kann größer oder kleiner sein, hängt auch von der Definition von Nichtmangel ab. Es könnte (FRAGE! Prüfen!) also der Pastorenmangel (die zukünftige Pastorenzahl in den Landeskirchen,EKD) für die Katholiken, hätten sie den, jedenfalls eine deutliche Verringerung des Priestermangels sein. Zudem könnte (!) eine Zulassung von Frauen, Verheirateten, aktiven Homosexuellen (3 sehr verschiedene Tatbestände) in der katholischen Kirche eventuell (!) mehr Priesternachwuchs bewirken als in der EKD wegen noch größerer katholischer Aktivenzahl. Statistik ist schwierig! Vergleiche zwischen römischen und unierten (mit verheirateten Priestern) katholischen Kirchen im selben Land? Auch Lutheraner dürften Geistliche oder Studenten aus Übersee bekommen können (Wedlerg) oder Freikirchen. Manche !) Freikirchen stehen besser: Die Evangelisch-Lutherische Freikirche hat 1 aktiven, vollakademisch ausgebildeten Pastor auf rund 100 Mitglieder, vergleichbar über aktiven 200.000 Priestern in der BRD.


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 Stefan Fleischer 5. März 2019 

@ Rolando

Seelsorger? Wozu braucht es noch Seelsorger, wenn es keine unsterbliche Seele mehr gibt, bzw. wenn Gott in seiner grenzenlosen Liebe das ewige Heil bedingungslos und ohne Ausnahme allen schenkt?


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 Rolando 5. März 2019 
 

Alles nur, um Jesus wegzubringen

Der Protestantismus sorgte dafür, das es keine ordentlichen, nach apostolischer Sukzession geweihten Priester mehr gab, somit keine leibliche Gegenwart Jesu mehr, was jedoch zur Erlösung des Menschen unabdingbar ist. Der Wunsch, Frauen zu Priesterinnen zu machen, hat sich bei den Protestanten festgesetzt, ist aber dort egal, da auch der Mann kein richtiger Priester ist, es gibt bei Mann oder Frau keine Gegenwärtigsetzung des Erlösungsopfer Jesu, auch bei den Freikirchen nicht. Die katholische Kirche hat mehr als genug Priester, weltweit, sie werden bei uns nicht angefordert oder angenommen, da werden lieber große Seelsorgebereiche gegründet, jedoch eigenartigerweise mit wenigen Seelsorgern, denn nur der richtige Priester ist Seelsorger, nur er kann Sakramente spenden. Die anderen können nur reden. Die Forderung, in der kath. Kirche Frauen zu Priesterinnen zu machen, bringt Jesus weg, da bei der Wandlung nichts mehr geschieht, die Seelsorge bliebe auf der Strecke. Wer will das?


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 Stefan Fleischer 5. März 2019 

Der Pfarrer

ist heute - und wird je länger je mehr - ein unattraktiver Job. Er soll Pfarreiadministrator sind, ein guter Redner und Eventmanager, ein Vorbild für einen moralisch guten Lebenswandel, was immer das auch heissen mag, ein Tröster, Vermittler und Psychohygieniker und noch vieles andere mehr. Aber er darf eines nicht mehr sein, ein Diener, ja ein Priester des höchsten Gottes. "Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt." (Jes 31,6) Dann wird euch alles andere dazu gegeben, auch wieder Priester. (vgl. Mt 6,33)


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 introibo 4. März 2019 
 

Gottesferne

wurde in der Evangelischen Kirche Deutschlands zum Programm gemacht. Weg von der Bibel hin zum Zeitgeist als Devise. Und nun - desolate Teinehmerzahlen bei Gottesdiensten und, wie oben berichtet, Mangel an Arbeitern im Weinberg des Herrn.
Andererseits erleben evangelikale Freikirchen eine Blüte. Bei mir in München gibt es bei der "Freien Evangelischen Gemeinde München Mitte" am Sonntag bereits drei Gottesdienste und dort wird schrifttreues evangelisches Christentum praktiziert. Da wird die Schrift sehr konservativ ausgelegt (nichts mit Homosexualität, Abtreibung, Gender, Synkretismus) und die Seelsorge unter den beiden Pastoren funktioniert sehr gut. Zudem finanziert sich die Gemeinde über Spenden und das läuft auch gut.
Wäre ich jetzt nicht katholisch, würde ich dort meine geistige Heimat haben. Aber niemals in der Evangelischen Zeitgeist-Staatskirche.


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 Smaragdos 4. März 2019 
 

Ob diese Meldung (März 2019) wohl noch vor der Amazonassynode (Oktober 2019) in Rom ankommt???


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 chronotech 4. März 2019 

ah neee.....

...die Ehefrauen, Familien, Pfarrerinnen und schwule Pfarrer haben diesen Mangel nicht beseitigt? WOW.... sollen dann nicht die katholischen Bischöfe Schlüße ziehen????


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 lakota 4. März 2019 
 

@Adamo

"Den evangelischen Pfarrermangel sollten unsere Gender-Emanzen einmal realisieren, die den Zölibat abschaffen wollen und Pfarrerinnen permanent fordern".
Richtig! Aber bei soviel abgrundtiefer Dummheit diese Realität nicht sehen zu können/wollen, bleibt mir nur Ironie oder pure Verzweiflung.


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 Catherine 4. März 2019 
 

In der EKD hatten sie sogar einmal

3 von 4 Bischöfinnen, die geschieden waren. Bei Pfarrern ist das sozusagen normal, da die Ehe bekanntlich "ein weltlich Ding" in der EKD ist.


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 gerold44 4. März 2019 
 

@carolus romanus
Alle diese Entwicklungen waren schon vor Jahren der Grund für meinen Austritt aus der evang. Kirche.
Bin nun in einer evangelikalen Freikirche.


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 Beerhalter 4. März 2019 
 

Ziel aus dem Auge verloren

Institutionen degenerieren und gehen zugrunde, wenn sie ihr Ziel aus dem Auge verlieren – bzgl. der Kirche nennt man das Verweltlichung. Deren Ämter verlieren weitgehend ihren Sinngehalt und damit ihre Attraktivität, und werden oftmals nur noch wegen des sicheren Salärs und des Freiheitsraumes angestrebt.
Eine so irrlichternde, jedoch finanziell üppig ausgestattete Kirche unterhält leider eine Vielzahl sogen. "Bullshit"-Jobs, die David Graeber aus den USA so definiert: "Ein Bullshit-Job ist eine Form der bezahlten Anstellung, die so vollkommen sinnlos, unnötig oder gefährlich ist, dass selbst derjenige, der sie ausführt, ihre Existenz nicht rechtfertigen kann obwohl er sich im Rahmen der Beschäftigungsbedingungen verpflichtet fühlt, so zu tun, als sei dies nicht der Fall." – Die so verschwendeten Mittel fehlen leider denjenigen, die ihrer Aufgabe gerecht werden wollen.


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 Adamo 4. März 2019 
 

@lakota, keinen Zölibat, dafür Pfarrerinnen und trotzdem Pfarrermangel

Ich fasse Ihren Beitrag nicht als Ironie auf, sondern als Fakt.
Den evangelischen Pfarrermangel sollten unsere Gender-Emanzen einmal realisieren, die den Zölibat abschaffen wollen und Pfarrerinnen permanent fordern. Sie sind allesamt auf dem Irrweg.


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 Uwe Lay 4. März 2019 
 

Klar, eine Falschmeldung

Das muß eine Falschmeldung sein, werden wir doch täglich belehrt, daß der Priestermangel die Folge des Zölbates, des fehlenden Frauenpriestertumes und der conserativen Sexualmorallehre der Kirche sei, sodaß kein Kirchenreformer diese Meldung zur Kenntnis nehmen wird, um weiterhin die Protestanisierung der Katholischen Kirche zu fordern, weil sie nur so eine Zukunft hätte.
Uwe C. Lay


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 freya 4. März 2019 
 

Relativismus und Liberalismus zerstören auch den letzten Funken an Glauben

Für was brauchen die Evangelen eigentlich eine/n PfarrerIn, wenn bei ihnen doch jeder 0815Christ der Gemeinde vorstehen und predigen darf?!
Sind bei uns die Sonntagsgottesdienste schon sehr schlecht besucht, ist es dort das reinste Trauerspiel: Wenn zehn Gläubige zum Gottesdienst kommen sind es schon viel. Wer möchte da schon gerne PfarrerIn sein?! - Wo keine Eucharistie, da verflüchtigt sich der Glaube vollends.


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 elmar69 4. März 2019 
 

Woran der Mangel nicht liegt

Man kann feststellen, woran es im Kern nicht liegt, dass weniger Pfarrer berufen werden.

- Die Berufung von Frauen stoppt den Abwärtstrend anscheinend nicht langfristig
- Der Verzicht auf das Zölibat ist anscheinend auch keine Lösung gegen den Rückgang
- Liberale Theologie scheint auch nicht zu helfen, ich hab aber gerade keine Infos zur Hand, ob sich der Rückgang in liberaleren und konservativeren Landeskirchen signifikant unterscheidet.


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 Palantir 4. März 2019 

Von der DNA und so...

Vielleicht sollten die Protestanten mal darüber nachdenken, endlich den Zölibat abzuschaffen, Frauen und offen Homosexuelle zu ordinieren, Homosexuelle Partner zu trauen, Abendmahlsgemeinschaft einzuführen und die Hierarchie zu demokratisieren!

Ich würde der protestantischen Kirche auch dringend raten, ihr Selbstbild zu überdenken, längst verkrustete Strukturen abzuschaffen, sich der Welt und der Zeit von heute zu öffnen und vor allen Dingen sich viel mehr politisch zu engagieren!

Solche Reformen sind schließlich längst überfällig und eine 100%-ige Garantie dafür, dass die Kirchen wieder voller werden!

Zumindest sagen das die Leitmedien und der Mainstream. Und was die sagen stimmt ja auch immer!


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 Kirchental 4. März 2019 

Liebe lakota!

Ganz genau das waren auch meine ersten Gedanken!

Soweit ich weiß, gibt es bei den Lutheranern sogar Homo -Pfarrpaare!


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 carolus romanus 4. März 2019 

Unsere Zukunft und Rettung

Wiederverheiratung (geschafft). Hat keine Gläubigen zurückgebracht.
Nach-dem-Munde-reden und Anbiederung an die linke Ideologie. Hat kein Erbarmen der Kirchenfeinde gebracht - im Gegenteil, wie man aktuell sieht.
Jetzt aber: Zölibat weg, Pfarrerinen, Homoehe. Ist in intensiver Arbeit.
Dann wird endlich alles gut. Gell, Herr KasperMarx,Staatsbeamtentheologen*innen? Versprochen und gaanz sicher.
Die evangelische Kirche ist das leuchtende und strahlende Vorbild.

Nicht verwirren lassen und treu bleiben!


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 wedlerg 4. März 2019 
 

Kein Wunder

Die Zahl der Pfarrer sinkt mit dem Voranschreiten der Ideologisierung an den theol. Fakultäten.

Wir Katholiken könnten locker unseren Bedarf mit ausländischen Pfarrern aus dem Osten, insbesondere Polen und Indien, decken, wo es Überschüsse an glaubenstreuen Priestern gibt.

Das ist natürlich den Gremien ein Dorn im Auge, wäre aber ein Segen. Die Lutheraner können hingegen diese Stellen mit NIEMANDEM mehr abdecken.


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 lakota 4. März 2019 
 

Wie bitte?

Die haben keinen Zölibat, dafür Pfarrerinnen - und das ist bei uns Katholiken doch schuld am Priestermangel. Muß wohl eine Fake-News sein - Ironie aus!


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