Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  10. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern

Bischöfe von England und Wales: Botschaft zum Transgender-Gedenktag

23. November 2018 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Twitternachricht der Bischofskonferenz von England und Wales zum ‚Transgender-Gedenktag’ hat auch bei Klerikern Kritik laut werden lassen.


London (kath.net/jg)
Die katholische Bischofskonferenz von England und Wales hat für ihre Twitterbotschaft zum „Transgender-Gedenktag“ viel Kritik einstecken müssen. Dies berichtet der Catholic Herald.

Vom offiziellen Twitterkonto der Bischofskonferenz wurde am 20. November eine Nachricht verschickt, die an den „Transgender-Gedenktag“ erinnert. „Wir beten für alle Menschen, die sich mit ihrem Geschlecht unwohl fühlen, es verändern wollen, deshalb leiden und verfolgt und getötet werden. Alle Menschen werden von Gott geliebt und in ihrer inhärenten, gottgegebenen Würde geschätzt.“


Sogar Kleriker äußerten ihr Missfallen zu dieser Stellungnahme der Bischofskonferenz. Marcus Holden, ein Priester der Erzdiözese Southwark, sah darin eine Form von ideologischer Kolonisation. Das Gebet für Verfolgte und Getötete sei angemessen, der „Transgender-Gedenktag“ sei aber „Teil einer ‚ideologische Kolonisation’, die Katholiken nicht unterstützen können“, schrieb er wörtlich.

Allen Personen, die anderer Ansicht seien, sei mit Nächstenliebe zu begegnen. Gleichzeitig müsse die Kirche schädliche Ideologien klar und deutlich zurückweisen., fuhr er fort.

Gegenüber dem Catholic Herald äußerte Holden die Vermutung, die Bischöfe stünden nicht hinter der Botschaft, diese müsse aus einer anderen Quelle kommen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 24. November 2018 

Gedenktag für ...

Eliah: Alles eine Frage der Zeit. Warten wir ab.


3
 
 hortensius 23. November 2018 
 

Dekadente Gesellschaft

Ist unsere Gesellschaft schon so dekadent, dass se nicht mehr revitalisiert werden kann? Dann kann sie nur noch untergehen.


3
 
  23. November 2018 
 

Schwierig

Natürlich kann und soll die Kirche für kranke Menschen beten - auch für Menschen mit psychischen Störungen aller Art.

Aber ich muss doch als Bischof überlegen, wie meine Äußerungen öffentlich ankommen. Und im o.g. Sinn wird der Twitter ganz sicher nicht verstanden werden. Sondern als kirchliche Unterstützung für transgender aller Art. Vermutlich ist sie auch so gemeint. ...


12
 
 Diadochus 23. November 2018 
 

Kreuzweg

In der Kirche geht es nur noch ums Wohlfühlen, ja keinem auf die Füße treten. Als ob das Erdenleben schon das Paradies wäre. Nein ist es nicht, es ist ein Kreuzweg. Werden die Bischöfe jetzt alle irre? Musste diese Twitternachricht unbedingt sein? Es gibt anscheinend hundertausende, die Transgender sind, wusste ich gar nicht.


12
 
 St. Hildegard 23. November 2018 
 

Muss die Gesellschaft immer alles mittragen?

Erst einmal: Transgender ruft bei Betroffenen und Eltern (oft macht sich das schon im Kindesalter bemerkbar) viel Leid hervor. Insofern ist es gut, dass darauf aufmerksam gemacht wird. Nur: Anstatt dass man die Betroffenen operiert, mit Hormonen vollstopft, und dann gelingt die "Umwandlung" eben doch nicht vollständig, denn die Organe kann man schließlich nicht verändern - sollte da die Forschung nicht alles daransetzen, eine solche schwere Störung heilen zu können? Ich bin nicht vom Fach, aber es geht mir gegen den Strich, dass die Identität des Menschen - irreversibel - an ein paar Hormonausschüttungen während der Schwangerschaft hängen soll! Könnten die Kirchen nicht zur Abwechslung mal darauf aufmerksam machen, dass der Mensch auch aus Geist und Seele besteht (nicht: Psyche!), die größer sind? Oder muss die Gesellschaft immer alles "annehmen, aushalten, mittragen"?


13
 
 Eliah 23. November 2018 
 

Unwohl fühlen

Wieso gibt es keinen Gedenktag für Menschen, die sich mit solchen Bischöfen unwohl fühlen? Ich hätte da dringenden Bedarf, obwohl ich nicht in England, sondern in Deutschland lebe. Hier gibt es auch ein paar ganz besondere Exemplare dieses Berufsstandes.


13
 
 Stefan Fleischer 23. November 2018 

Was soll man dazu sagen?

Nur die allergrössten Kälber
wählen ihre Metzger selber!


9
 
 Ginsterbusch 23. November 2018 

Da hilft auch kein Arzt mehr

...es sei denn, er ist sehr spezialisiert in seiner Fachrichtung.


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

England

  1. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  2. Kirchen in England warnen vor Freigabe von assistiertem Suizid
  3. Sogar Kreuzzeichen sind verboten – Bannmeile um englische Abtreibungsklinik
  4. England der Mutter Gottes geweiht
  5. UK: Neues Oratorium wird in Manchester errichtet
  6. Oratorianer wird neuer Bischof von Newcastle
  7. Gender: ‚Nicht nur Mädchen und Frauen bekommen die Periode’
  8. Priester: Homosexuelle Subkultur in englischen Priesterseminaren
  9. Fall Alfie Evans: ‚Jämmerliches Versagen’ der katholischen Bischöfe
  10. Erzbistum Liverpool lässt Alfie's Kaplan entfernen







Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  3. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  4. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  5. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  6. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  7. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  8. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  9. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  12. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  13. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  14. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  15. Tantum ergo Sacramentum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz