Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

Mexiko: Ein Toter bei Schießerei vor erzbischöflicher Residenz

23. Oktober 2018 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wachebeamter stirbt, als Unbekannter am Eingang der Residenz das Feuer eröffnet - Kardinal Rivera zu diesem Zeitpunkt im Haus, doch außer Gefahr - Polizei geht von versuchtem Raubüberfall aus


Mexiko-Stadt (kath.net/KAP) Vor der erzbischöflichen Residenz in Mexiko-Stadt ist es am Sonntag zu einer Schießerei mit einem Toten gekommen. Ein bislang unbekannter Mann kam laut Berichten in Militäruniform zu dem Gebäude, in dem sich zu diesem Zeitpunkt der mexikanischen Kardinal Norberto Rivera Carrera (76) aufhielt, gab vor, ein Paket ausliefern zu wollen und eröffnete dann das Feuer. Ein am Eingang postierter Polizeibeamter wurde dabei erschossen. Als weitere Wächter zu Hilfe eilten, ergriff der Täter in einem Auto die Flucht und entkam. Das Motiv der Tat ist unklar, die Polizei geht bisher von einem versuchten Raubüberfall aus.


Kardinal Rivera blieb laut Polizeiangaben unverletzt und sei auch nicht in unmittelbarer Gefahr gewesen. In einer Pressemitteilung der Erzdiözese Mexiko-Stadt vom Sonntagabend hieß es, die zuständigen Behörden hätten die Fahndung nach dem Täter aufgenommen. Kardinal Rivera und sein Nachfolger als Erzbischof der mexikanischen Hauptstadt, der sich gerade in Rom aufhaltende Kardinal Carlos Aguiar Retes, bekundeten darin weiter ihr Beileid für den Tod des Wächters und riefen zum Gebet für ihn auf. Ähnlich äußerte sich die Mexikanische Bischofskonferenz, die zudem die Behörden zu einer vollständigen Klärung des Tathergangs aufriefen.

Der langjährige frühere Sprecher Riveras Hugo Valdemar versicherte laut dem Onlineportal ACIPrensa.com, dem Alterzbischof gehe es gut. Der Vorfall habe gezeigt, dass die öfters kritisierten Sicherheitsmaßnahmen für die erzbischöfliche Residenz nötig seien. Diese habe man vorgenommen - teils auch gegen den Willen Riveras - seit es in der Kathedrale von Mexiko-Stadt zu mehreren Anschlagsversuchen gegen den Kardinal gekommen sei. Die Erzdiözese sei der mexikanischen Regierung dankbar für den Schutz, den sie in erhöhtem Risiko lebenden Persönlichkeiten biete.

Kardinal Rivera hatte am 4. Februar sein Amt als Erzbischof an Retes übergeben. Mit seinem Nachfolger hatte er vereinbart, dass er auch weiterhin in der erzbischöflichen Residenz, in der er seit 22 Jahren gewohnt hatte, bleiben werde, berichtete am Montag das Onlineportal eluniversal.com.mx.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mexiko

  1. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  2. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  3. 30 Priesterweihen in der mexikanischen Erzdiözese Guadalajara
  4. Mexikos Bischöfe verurteilen Massaker an pfarrlicher Jugendgruppe
  5. "Mein Kampf ist für das Leben. Mein Kampf ist für die Freiheit"
  6. Mexikos Bischöfe stellen Abtreibungs-Urteil infrage
  7. Mexikanische Feministin räumt ein: Zahl der Opfer illegaler Abtreibungen übertrieben
  8. Mexikanische Diözese: keine Kommunion an Pro-Abtreibungs-Politiker
  9. Mexiko: Oberster Gerichtshof bestätigt Abtreibungsverbot
  10. "Figur der Pachamama ist eine Figur des Antichristen"







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz