25 März 2018, 09:00
Der Einzug Jesu in Jerusalem
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Palmsonntag'
Mit dem heutigen Tag beginnt die Karwoche. Es sind Tage der Besinnung sowie der Anteilnahme am Leiden und Sterben des Herrn. Palmsonntagspredigt von Joseph Spindelböck

St. Pölten (kath.net/St. Josef)
Palmsonntag B (25.03.2018)
L1: Jes 50,4-7; L2: Phil 2,6-11; Passions-Ev: Mk 14,1-15,47


Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Der Palmsonntag erinnert uns an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Die Menschen jubelten ihm zu und grüßten ihn als den erwarteten König, der auf dem Fohlen einer Eselin saß und in die Stadt geleitet wurde.

Werbung
KiB Kirche in Not


Der Jubel und die Begeisterung so vieler sind allerdings nicht von Dauer. Nur wenige Tage später wird Jesus verraten und seinen Anklägern ausgeliefert. Er wird zum Tod am Kreuz verurteilt, obwohl er kein Verbrechen begangen hat. Bereitwillig nimmt Jesus als das Lamm Gottes alle Schmähungen und alles Leid auf sich. Er gibt sein Leben hin am Kreuz, um uns von der Sünde und allem Bösen zu erlösen. Am dritten Tag aber wird er auferstehen!

Mit dem heutigen Tag beginnt die Karwoche. Wir wollen diese heilige Zeit nutzen, um unser Herz im Gebet zu Gott zu erheben. Es sind Tage der Besinnung sowie der Anteilnahme am Leiden und Sterben des Herrn. Zugleich ist unser Herz von Dankbarkeit erfüllt, da unser Erlöser all sein Leiden und Sterben für uns ganz persönlich auf sich genommen hat. Im Beten des Kreuzwegs wird uns dies neu bewusst.

Unser eigenes Leben aber wollen wir in Verbundenheit mit unserem Herrn Jesus Christus als Weg der Pilgerschaft hier auf Erden gehen, der uns zur ewigen Vollendung entgegenführt. Nie sind wir ohne Hoffnung; auch in Leiden und Schmerz ist Gott bei uns. Selbst die Sünde und der Tod sind durch Gottes rettende Liebe schon besiegt und überwunden.

Vertrauen wir uns also dem Erlöser Jesus Christus wieder neu an! Nehmen wir dabei unsere Zuflucht zur seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Sie hat in ihrem Herzen all das mitgelitten, was Jesus leiblich erduldet hat, als er gefangen genommen und misshandelt wurde, als er das Kreuz getragen hat und schließlich am Kreuz gestorben ist.

Das Leben Gottes triumphiert über den Tod, der durch die Sünde auf uns kam. Die Schuld Adams ist hinweggenommen durch das Leiden und Sterben Christi. Auch wir haben Anteil am Ostersieg des Herrn!

In dieser Freude dürfen wir Zeugnis ablegen für das Geschenk der Erlösung. Viele Menschen sind auf der Suche nach der Quelle des Lebens. Wir haben sie in Gott gefunden, der uns seine ganze Liebe schenkt.

Amen.



Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

286-PS-Autos für die Limburger Bischöfe (89)

Bistum Würzburg: Konflikt zwischen Pfarrer und "Maria 2.0-Aktivisten" (86)

Evangelischer Theologe: 'Fuck you Greta!' (51)

Edmund Stoiber übt Kritik an Kardinal Marx (29)

„Das also ist die Toleranz von Vertreterinnen von ‚Maria 2.0‘!“ (28)

Die Wahrheit und Freiheit des Glaubens (20)

McCarrick: Strategien eines typischen Missbrauchstäters (19)

Australische Pfarrerin: Abtreibung kann ‚moralisch gut’ sein (14)

Konflikt um Institut Johannes Paul II. eskaliert weiter (13)

Raus mit denen, aber hurtig? (13)

'Maria 1.0' fordert Neuevangelisierung beim Synodalen Weg (13)

„Was wir von Forst lernen können“ (12)

Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt (12)

Mädchen wollte in Knabenchor: Klage abgelehnt (8)

Maria, unsere Mutter, Tor des Himmels (7)