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Kardinal Kasper: „Das sind Fake News“!

23. Dezember 2017 in Weltkirche, 33 Lesermeinungen
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Der emeritierte Kurienkardinal dementiert gegenüber KATH.NET die Behauptung von „La Repubblica“, wonach ihn Papst Franziskus mit Erarbeitung einer ökumenischen Messliturgie beauftragen werde. Von Petra Lorleberg


Rom (kath.net/pl) „Das sind Fake News. Kein Wort daran entspricht der Wahrheit. Alles ohne jedes Fundament.“ Das erläutert der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper gegenüber KATH.NET. Kasper dementiert damit die Behauptung der italienischen Zeitung „La Repubblica“, wonach Papst Franziskus eine innervatikanische Kommission damit beauftragen werde, zusammen mit Repräsentanten der Protestanten eine „ökumenisch-eucharistische Liturgie“ für eine gemeinsame Eucharistiefeier zu erarbeiten. „Eine solche ökumenische Messe kann es theologisch ja gar nicht geben“, stellte Kasper weiter fest. „Aber aller Unsinn ist offensichtlich gegenwärtig gut genug um dem Papst zu schaden.“


Der frühere Päsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, der selbst aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart stammt, fügte an: „Bei uns im Schwäbischen spricht man bei solchen Vorkommnissen vom Feiertagsteufel, der vor den großen Festen Unruhe und Durcheinander inszeniert.“

Archivfoto Kardinal Kasper:



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Lesermeinungen

 Kostadinov 30. Dezember 2017 

@philip

kann mich nur anschließen. Habs in Zürich auch erlebt, daß mit reformiertem Pfarrer de facto konzelebriert wurde inkl. Interkommunion. Msgr. Schlegl darf sich nicht wundern, wenn die "Spaltertruppe" überall dort Zulauf erhält, wo FSSP nicht greifbar ist


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 leibniz 30. Dezember 2017 
 

einige Fragen II.

6. wenn dieser Inhaber des Lehramtes und der Leitungsfunktion lehrt, dass man bei allen Geboten des Dekalogs eine Gewissensentscheidung treffen darf, welche dazu führt, das jeweilige Gebot nicht einhalten zu müssen?
7. wenn dieser Leitende und Lehrende jedoch bei einem "Gebot" sehr streng ist, nämlich bei der Zahlung der Kirchensteuer, wo es keinerlei Barmherzigkeit und keinerlei Anerkennung einer Gewissensentscheidung gibt?
8. wenn dieser Leitende und Lehrende eine relativ linke Sozialpolitik vertritt, aber selbst "in Saus und Braus" lebt?
Diese Aufzählung könnte ich noch etwas eine Stunde fortsetzen.
Wie soll sich also der "einfache" Gläubige verhalten bei einem derartigen Auseinanderklaffen von Amt und Person?
Ist es denn wirklich überraschend, dass die Menschen jedes Vertrauen in solche Amtsträger verlieren?


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 leibniz 30. Dezember 2017 
 

einige Fragen I.

"Nun aber kommt Priestern,Bischöfen,und dem Papst im Rahmen der hierarchischen Ordnung der Kirche die Leitungsfunktion zu.Das heißt zu lehren und Sakramente zu spenden."
Dieser Satz ist vollkommen richtig.
Ich habe aber dazu einige Fragen: (nicht nur an Monsigniore Schlegl)
1. Was tut der "einfache" Gläubige, wenn der Inhaber eines Amtes offensichtlich Falsches lehrt?
2. wenn sein Reden und sein Handeln weit auseinander klaffen?
3. wenn er das, was er von anderen fordert, selbst nicht tut?
4. wenn er ständig Barmherzigkeit gegenüber Flüchtlingen einfordert, aber es ihn nicht interessiert, wie alte und kranke Menschen in seinem Bistum behandelt werden, wenn Obdachlose im Winter erfrieren oder wenn Frauen sich weiter von ihren Männern schlagen lassen müssen, weil sie keinen Platz in einem Frauenhaus finden?
5. wenn er jeden, der es auch nur wagt, leise Kritik zu üben, indem er auf Widersprüche hinweist und zu diesen Fragen stellt, sofort ohne Dialog "sanft entfernt"?


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 landpfarrer 30. Dezember 2017 
 

@girsberg

(1)Luther glaubte an die Jungfräulichkeit Mariens und war deshalb bei seiner Übersetzung "vertrautes Weib" auch wohl kaum von einem Affekt gegen diese Glaubenslehre beeinflusst.
(2)Luther übersetzt "vertrautes Weib" man könnte dies mit "angetraut" übersetzen und die neueste Version der Lutherbibel (2016) die bei dem Wortlaut vertrautes Weib" bleibt, erläutert in einer Fusssnote "zur Ehe versprochen".
Die Vulgata (offizielle lateinische Übersezung) hat "uxor desponsata" . das lateinische Wort "uxor" ist nun nicht einfach die "Frau"(dafür hätte das lateinische z.B. "femina" oder "mulier" sondern klar "Ehefrau" nur sagt die lateinische Version Maria sei "desponsata" gewesen, das heisst dann eben "zur Ehe versprochen". Die sehr gute Übersetzung von Hamp-Stenzel-Kürzinger hat "Maria, seiner Vermählten", die Einheitsübersetzung "Maria seiner Verlobten" mit Fussnote, dass die Verlobte nach jüdischem Recht einer Ehefrau gleichgestellt war.


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 phillip 30. Dezember 2017 
 

Ad Msgr. Schlegl

Ihrer Feststellung "klare Aussage des Kardinals,dass eine gemeinsame Eucharistie zwischen Katholiken und Gemeinschaften der Reformation UNMÖGLICH sei" muss ich entschieden das Faktum mangelnder Glaubwürdigkeit des Redens, Denkens und Tuns des Kardinals sowie die eigene, persönliche Erfahrung einer gemeinsamen Eucharistie (Lesung des Evangeliums und Predigt durch einen evangelischen Pastor, volgo Pfarrer, sowie Spendung der Kommunion an diesen) entgegenhalten.


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 Fatima 1713 29. Dezember 2017 
 

@ Msgr . Schlegl

Ich habe Ihren Kommentar bezüglich der "Kopfwäsche" des Papstes bemerkt und bin für diesen sehr dankbar. Er war kritisch, aber respektvoll und ausgewogen (und entspricht abgesehen davon auch ganz meiner persönlichen Meinung).


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 SCHLEGL 29. Dezember 2017 
 

@phillip

Danke für die Klarstellung!Mein Posting bzgl.freya bezog sich nur auf die klare Aussage des Kardinals,dass eine gemeinsame Eucharistie zwischen Katholiken und Gemeinschaften der Reformation UNMÖGLICH sei.
Die Sache mit den afrik.Bischöfen,habe ich nicht mitgekriegt.
Wenn die User genau schauen,werden sie bemerken,dass ich mit dem Satz "ein wenig Pädagogik kann nicht schaden" unter dem Bericht von der "Kopfwäsche" des Papstes für seine Mitarbeiter, dieses Vorgehen kritisiert habe.Ich halte es für kontraproduktiv.
Ebenso werden sie manche User erinnern,dass ich auf Wunsch der Redaktion nach dem Treffen des Papstes mit Patriarch Kyrill von Moskau, unser Unbehagen mit einem Artikel unter dem Thema "Gemischte Gefühle" verfasst habe. Der Artikel wurde ins Ukrainische übersetzt und an das griech.kath. Patriarchat von Kiew weitergeleitet.Aber respektvoller Umgang tut not, unglaublich wie Paul VI Unter dem Bericht über seine Heiligsprechung übelst von Katholiken(?) beschimpft wird.Msgr.Schlegl


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 Fatima 1713 29. Dezember 2017 
 

@ philipp

Ich stimme Ihnen absolut zu, dass es erlaubt ist, auch an Priestern und Bischöfen, genauso wie am Papst Kritik zu üben, wenn man der Meinung ist, dass ihr Verhalten oder ihre Aussagen sich nicht an den zehn Geboten, der heiligen Schrift und der Lehre der Kirche orientieren.


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 phillip 29. Dezember 2017 
 

ad fatima 1713

Auch ich habe Msgr Schlegl keinen Kadavergehorsam unterstellen wollen, wenn das so verstanden werden sollte, so tut mir das aufrichtig leid! Faktum ist, dass Kardinal Kaspar der Lüge überführt worden ist und er sich - meines Wissens nach (noch) - nicht dafür entschuldigt hat; er ist demnach - auch für mich auch im Zusammenhang mit den Umständen zu AL nicht glaubwürdig. Diesem Menschen zu trauen bzw von ihm Gehorsam zu verlangen nur weil er Priester ist, verlangt einen den Grad eines blinden Gehorsam weit überschreitenden Kadavergehorsam! Nie und nimmer verlangt Msgr Schlegl einen solchen Gehorsam! Andererseits kann ich aber seine Parteiung mit Kaspar nicht wirklich verstehen.


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 phillip 29. Dezember 2017 
 

freya ad Schlegl

Mit Ihrer Feststellung "Leider haben Sie auch zu wenig Menschenkenntnis um zu wissen, wer sich hinter welchem Namen verbirgt!" gehen Ihnen Ihre Rösser durch. Ich kenne den Priester, Vortragenden und Seelenhirten Schlegl schon seit Jahrzehnten, weswegen ich Ihren Satz nur als präpotent zu beurteilen vermag. Was mich an einem seiner Post's überrascht ist, dass er - ich gehe davon aus - unbewusst einem blinden Gehorsam (einen solchen erwartet man etwa von Soldaten, aber auch von Sozialisten - Kommunisten, Nationalsozialisten - und auch Freimaurern) das Wort zu reden scheint, alle Genannten fordern einen Kadavergehorsam. Gott hat uns aber Vernunft, Verstand, Gebote, das Evangelium, ein Gewissen, Sakramente und die Freiheit zu glauben oder nicht zu glauben geschenkt. Daraus folgt aber auch eine Treue zu wahren Hirten; beim jetzigen Papst habe ich so manchen Zweifel, weswegen ich die Dubia und alle Zurechtweisungen unterstützten werde und zwar ohne Gewissensbisse.


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 Konrad Georg 28. Dezember 2017 
 

Das Üble daran ist,

daß es heutzutage als glaubwürdig erscheint.


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 Kostadinov 28. Dezember 2017 

@freya et al

das paßt schon, wenn man vor 2013 die Lehre verteidigen wollte, mußte man fast automatisch die Hierarchie (zumindest den Papst, wenn auch nicht alle dt. Bischöfe) mitverteidigen. Jetzt aber, wenn man weiter die Lehre verteidigen will, muss man - höflich formuliert - die Hierarchie kritisch anschauen. Und diesen Wechsel haben immer mehr Poster hier auch vollzogen. Hinzu kommt, dass sich die Hierarchie nicht mehr um die Lehre kümmert, siehe Beiträge zu Marx, Wölki etc heute auf kath.net
Und Kasper hat bei der Synode in aller Öffentlichkeit gelogen, als er die Aussagen abstritt, die Edward Pentin eine halbe Stunde später als Mitschnitt online stellte, da hilft nix


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 freya 28. Dezember 2017 
 

Vielen Dank für die Blumen

Hochverehrter @ Hadrianus Antonius
Herzlichen Dank für Ihre Schützenhilfe in diesem aussichtslosen Fall. Sie sind ein wahrer Schatz und eine goldene Fundgrube. Mit Begeisterung lese ich Ihre stets hochkarätigen Kommentare und bewundere dabei Ihr breitgefächertes Wissen nebst detaillierten Insiderkenntnissen mit denen Sie die Leser enorm zu bereichern verstehen. Ein Lexikon ist nichts dagegen! Ewiges Vergelt's Gott dafür!

@ Gandalf @ Lämmchen
Herzl. Dank auch Ihnen für Ihr mutiges Einschreiten für die Wahrheit, Ihre klare Ansage und die Bewahrung des Überblicks. Gottes Segen!

@ Schlegl
Wenn es um hierarch. Strukturen geht, werden Sie plötzlich konservativ. Nur soviel dazu: Wer wie ein Priester behandelt werden will, muss sich auch priesterlich benehmen!
Ansonsten möchte ich auf das allg. Priestertum aller Getauften verweisen, das es gilt mit Respekt zu behandeln! Leider haben Sie auch zu wenig Menschenkenntnis um zu wissen, wer sich hinter welchem Namen verbirgt!


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 Fatima 1713 28. Dezember 2017 
 

Wortwahl

Ich bin auch der Meinung, dass wir auf unsere Wortwahl und unseren Tonfall achten sollten und niemanden, weder einen User hier, noch Personen, über die berichtet wird, auf persönlicher Ebene angreifen oder gar herabsetzen sollten. Wir sollten versuchen, uns auf die Sache zu beschränken. Selbst wenn der Oberste Hirte oder auch andere sich manchmal ein bisschen im Ton vergreifen sollten, müssen wir es ihnen ja nicht unbedingt nachmachen.


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 Gandalf 28. Dezember 2017 

@schlegl

Ad: "Nun aber kommt Priestern,Bischöfen,und dem Papst im Rahmen der hierarchischen Ordnung der Kirche die Leitungsfunktion zu.Das heißt zu lehren und Sakramente zu spenden." Dann sollten sich aber Priester, Bischöfe auf das beschränken und beispielsweise nicht bei Dingen mitreden, wovon sie keine Ahnung haben. Ich denke hier beispielsweise an vers. Bischöfe, die sich oft zu Themen zu Wort melden, die kein Kernthema der Kirche sind und dann beispielsweise beim Thema Wirtschaft mit jeder Wortspende nur beweisen, dass sie eigentlich keine Ahnung haben.

Ad: "Der Ton einiger hier hat sich in den letzten Jahren negativ verändert,das haben viele wahrgenommen,zum Teil auch aufgehört mitzulesen."

Kann sein. Nur dies dürfte eine Reaktion sein auf die zunehmende Desorientierung von Katholiken, dafür ist auch die Oberste Kirchenleitung mitverantwortlich. Daran sind auch die Diözesanbischöfe mitverantwortlich, die die Sorgen der Gläubigen ignorieren und nicht ernstnehmen.


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 Federico R. 28. Dezember 2017 
 

Abwarten und Punsch trinken

Msgr. Schlegel: Wenn nun aber der Oberste in der Hierarchie selbst sich einer arg despektierlichen Wortwahl bedient, etwa in diversen Weihnachtsansprachen an seine Mitarbeiter und bei anderen Gelegenheiten, braucht sich niemand aufzuregen, wenn das Schule macht. Man könnte fast meinen, dass Berichte über Zornesausbrüche des Papstes mit entsprechenden Ausdrücken und Flüchen keine „Fake news“ sind.
@Freya et al.: Im übrigen ist etwas mehr Gelassenheit anzuraten. In nächster Zeit wird sich‘s vielleicht herausstellen, wer recht hat: Kardinal Kasper mit Dementi oder „La Repubblica“ ohne Dementi. Eins von beiden sagt die Unwahrheit. Also: abwarten und Tee trinken. Es darf auch ein Glas Silvesterpunsch sein.


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 Hadrianus Antonius 27. Dezember 2017 
 

@Schlegl Kasperiade...

Sehr geehrter Msgr. @Schlegl,
Die geehrte Posterin @Freya hat in ihrem ersten Posting korrekt den Konjunktiv benützt ("wäre"), was nicht strafbar ist-
und dies auch verknüpft mit der Lüge v. Kard. Kasper betr. seine rassistische denigrierende Aussage über schwarzafrikanische Bischöfe.
Kard. Kasper hat diese unsägliche
rassistische Aussagen gemacht, leider genug, und dumm genug: coram publico (mit Tonbandgeräten, Filmkameras, Handys usw.- mit verschmitztem Lächeln an P. Sosa Ascarbal SI ;-) ).
Kard. Kasper hat diese skandalöse Aussage dann hinterher vor laufenden Kameras vollmundig verneint und schamlos gelogen.
Das ist schändlich, dreist und dumm.
Ich habe Verständnis dafür, daß @Freya von K.Kasper kein Wort glaubt.
(Ganz ehrlich: ich bin da auch sehr argwöhnisch).
Das ist nicht strafbar.
Und ob die neue Aussagen K.Kaspers wahr sind: das darf man bei dieser Vorgeschichte bezweifeln.
Ihnen wünsche ich jedoch von Herzen ein gutes neues Jahr- Adelante la fé!


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 Zeitzeuge 27. Dezember 2017 
 

Ich denke, das Grundmotto für uns Katholiken guten Willens

hier bei kath.net sollte lauten:

Laßt uns einander ertragen, in aller Liebe, Güte und Geduld, vgl. Kol. 3, 1-17!

Das schliesst natürlich nicht die Anwendung der geistlichen Werke der Barmherzigkeit aus, sondern im Gegenteil,
beinhaltet diese, aber bitte immer in angemesssener Diktion vorgetragen, danke!


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 SCHLEGL 27. Dezember 2017 
 

@Lämmchen

Vielleicht darf ich es Ihnen auf beliebter "Augenhöhe" sagen?Ich wurde des Öfteren von Christen aus dem Osten, auch Orthodoxen,angesprochen,gefragt,was ich dazu sage,wenn Laien gegenüber dem Papst,Bischöfen,Priestern einen solchen Ton anschlagen,wie es leider bei einer Reihe von Usern der Fall ist.Das wird dann als besonders
"katholisch/kirchentreu" angesehen.
Nun aber kommt Priestern,Bischöfen,und dem Papst im Rahmen der hierarchischen Ordnung der Kirche die Leitungsfunktion zu.Das heißt zu lehren und Sakramente zu spenden.Sonst hätten wir eine protestantische Verfassung!
Der Ton einiger hier hat sich in den letzten Jahren negativ verändert,das haben viele wahrgenommen,zum Teil auch aufgehört mitzulesen.
Natürlich haben die Gläubigen das Recht Fragen zu stellen,etwas infrage zu stellen und gegebenenfalls respektvolle Kritik zu äußern.Einen Kardinal der Lüge zu beschuldigen,oder mir zu schreiben:"Wer sind Sie eigentlich?Mit mir nicht Herr ...."finde ich ungehörig.F.Schlegl


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 Lämmchen 27. Dezember 2017 
 

@ Schlegl

nachdem Ihr von-oben-runter-Ton schon desöfteren von verschiedenen Personen in verschiedenen Diskussionen angesprochen wurde, würde ich an Ihrer Stelle vielleicht doch mal in einer ruhigen und besinnlichen Minute drüber nachdenken


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 girsberg74 27. Dezember 2017 
 

Sehr geehrter @Federico R.,

die Verwirrnis ganz oben hat schon unten ihre theologischen Entsprechungen.

Dazu brauchen Sie nur in die Provinz zu gehen, etwa nach Kevelaer im Bistum Münster. Dort in der Wallfahrtsbasilika las am Heiligen Abend der Herr Bundespräsident in einer Sendung des ZDF die Weihnachtsgeschichte vor. Er las aus einer Lutherbibel, wo über Maria als von „seinem vertrauten Weibe“ gesprochen wird. Die katholische Version spricht von der Verlobten des Josef, wie auch die Einheitsübersetzung das tut.

Als Bundespräsident hätte er wissen müssen, oder wenigstens die Regie hätte das, dass er mit dieser Übersetzung eine zentrale Stelle im katholischen Dogma angreift. Privat kann er das halten, wie er will, doch nicht als Bundespräsident in einer öffentlichen Veranstaltung; dazu ist er nicht bestellt.

Die Prälaten haben wohl vorher an nichts gedacht, ob ihnen im Nachhinein etwas aufgegangen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht aber doch, denn immerhin saß ein Bischof in der ersten Reihe.


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 SCHLEGL 27. Dezember 2017 
 

@ freya

Ihre Antwort passt genau zum germanischen Nicknamen.Ich setze niemand herab,aber wenn etwas falsch ist,sage ich es.
Außerdem sind sie elegant ausgewichen, sie haben den Kardinal der Lüge bezichtigt, was die ökumenische Liturgie betrifft. Und jetzt kommt auf einmal die Geschichte mit den Bischöfen aus Afrika?Die ist mir tatsächlich entgangen.Der Ausdruck "auf der Matte stehen" passt auch zu diesem Stil!Msgr. Franz Schlegl


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 Federico R. 27. Dezember 2017 
 

Ökumene des Wettbewerbs – Teil 4

Und genau das verstehe ich unter einer freundschaftlichen „Ökumene des Wettbewerbs“: Wer ist für wen die überzeugendsten. Dass der römische Papst ausschließlich die tradierte Lehre seiner Kirche vertreten MUSS, dürfte doch jedem einleuchten. Nur DIESE Lehre kann und darf er vertreten, und zwar in vollster eigener Überzeugung und ohne winkelzügige Fußnoten. Sonst kann er nicht Papst dieser Kirche sein.


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 Federico R. 27. Dezember 2017 
 

Ökumene des Wettbewerbs – Teil 3

Jede Konfession bzw. christliche Gemeinschaft soll ihre eigenen Überzeugungen einschl. all ihrer Traditionen und speziellen (Weiter-)Entwicklungen so leben wie gehabt, und jedem Suchenden bleibt sodann freigestellt, zu welcher Kirche er gehören möge.
Konkret auf die Eucharistie „heruntergebrochen“: Jeder wirklich gläubige Katholik glaubt an die Realpräsenz Christi im eucharistischen Brot, die es so in den evangelischen Gemeinschaften eben nicht gibt. Jeder evangelische Christ, der dennoch an diese Realpräsenz glaubt, findet sich daher in der kath. Kirche bestätigt, die für ihn Tür und Tor öffnet. Wer als Katholik nicht daran glauben mag, ist andererseits in einer evangelischen Gemeinschaft seines Geschmacks besser aufgehoben. Die Auswahl ist vielfältig. So kann also jeder Suchende sich frei entscheiden, nach eigener Fasson selig zu werden.


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 Federico R. 27. Dezember 2017 
 

Ökumene des Wettbewerbs – Teil 2

Für die Einheit innerhalb der Kath. Kirche wäre dies sicher ein erster entscheidender Schritt nach vorn. Weitere müssen folgen. Und das Ganze darf nicht nur auf das fast schon skurrile Thema „ökumenische Messliturgie“ beschränkt bleiben, sondern muss auch die anderen gegenwärtigen und zukünftigen Problemfelder mit einbeziehen. Konsens in der eigenen Kirche ist in der gegenwärtigen Situation unverzichtbar – aber immer auf der Grundlage der Lehre, deren Substanz und Wahrheit unveränderbar ist und bleibt bis ans Ende der Zeiten.
Speziell nochmals zur Ökumene: Keine Rückkehrökumene, kein gegenseitiges Aufoktroyieren-Wollen eigener Vorstellungen und was es noch so alles an ökumenischen Ideen/Vorschlägen/Befürchtungen usw. geben mag. Der einzig sinnvolle Weg, wenn es denn schon einer Ökumene bedarf, scheint mir eine „Wettbewerbs-Ökumene“ zu sein.


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 Federico R. 27. Dezember 2017 
 

Ökumene des Wettbewerbs – Teil 1

Danke kath.net und Petra Lorleberg für den informellen Kurzbeitrag. Darf ich bei dieser Gelegenheit den drei deutschsprachigen Dogmatikern und Kurienkardinälen Walter Kasper, Gerhard L. Müller und Kurt Koch folgenden Vorschlag machen: Eminenzen: Setzen Sie sich baldigst an einen Tisch und kommen sie auf der Grundlage der unveränderbaren Glaubenslehre der Kirche zu einem einmütigen Ergebnis – bitte ganz ohne verunklarende Fußnoten! Gehen Sie, Eminenzen, sodann gemeinsam zum Heiligen Vater, dem Sie Ihre übereinstimmenden theologischen Erkenntnisse unterbreiten, und teilen Sie danach aller Öffentlichkeit mit, was Franziskus dazu sagt. Und dann lassen Sie die – kirchliche - Öffentlichkeit urteilen. Zumindest weiß dann jeder, wie Sie als Fachtheologen denken und handeln und wie der Papst denkt und zu handeln gedenkt. Und hoffentlich besteht Konsens zwischen Müller, Kasper, Koch und Papst Franziskus.


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 Federico R. 27. Dezember 2017 
 

Diese „Fake news“ ...

... sind nun ausgerechnet in „La Repubblica“ (sic!) erschienen, dem Leib- und Magenblatt des Papstes und einzige säkulare Zeitung, die Franziskus eigenen Angaben zufolge regelmäßig liest. Dass eine „ökumenische Messe“ mit eingefleischten Protestanten aus theologischen Gründen nicht geht, weiß Kurienkardinal Kasper, und natürlich wissen’s auch der päpstliche „Ökumeneminister“, Kurienkardinal Koch, und der aus seinem Amt entlassene vormalige Glaubenspräfekt, Kurienkardinal Müller. Aber ob Pp. Franziskus das auch weiß? Was Genaues weiß man eben nicht. Und deshalb weiß auch niemand so recht, wer nun eigentlich den kurialen „Krebsgeschwüren“ zuzurechnen ist, die dies und jenes zu sabotieren versuchen und denen J. M. Bergoglio dieser Tage seine päpstliche Laienmediziner-Diagnose in aller Öffentlichkeit unbarmherzig um die Ohren schlug. Hat auch da schon der schwäbische „Feiertagsteufel“ seine Hand im Spiel gehabt?


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 freya 27. Dezember 2017 
 

@ Schlegl

Ich verbitte mir Ihre anmaßenden Belehrungen und Ihren autoritären Umgangsstil mit dem ständig versuchen, Ihnen nicht genehme Mitforisten zu maßregeln und herabzusetzen!
Wer glauben Sie eigentlich wer Sie sind?! Mit mir nicht Herr Schlegl!!!

Es ist eine Tatsache, dass K. Kasper geleugnet hat, seine afrikanischen Mitbrüder im Bischofsamt in der Frage der Ehemoral als inkompetent bezeichnet zu haben, obwohl ein Live-Mitschnitt das glatte Gegenteil bewiesen hat!!!
Und das dürfte selbst Ihnen nicht entgangen sein, wo Sie doch immer auf der Matte stehen, wenn es etwas zu beanstanden gibt!!
Im übrigen verteidigen Sie in diesem Forum nur liberal gesinnte Kommentatoren. Das lässt starke Rückschlüsse ziehen!
Frohe Weihnachten!


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 Zeitzeuge 27. Dezember 2017 
 

"La Repubblica" ist die liberale Tageszeitung, in der

auch E. Scalfari die Papst-Interviews veröffentlicht hat.

Es wäre schön, wenn gewisse Passagen aus diesen Interviews mit gleicher Vehemenz dementiert würden!

Über Kard. Kaspers philosophischen Hintergrund informiert ein Aufsatz
von Prof. Dr. Thomas Stark:

Das Problem der Historizität im Denken Walter Kaspers und der Einfluss des deutschen deutsche Idealismus,

kann man unter diesem Titel googeln!


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 SCHLEGL 27. Dezember 2017 
 

@freya

Darf ich Ihnen nach dem Weihnachtsfest dringend eine DEESKALIERUNG Ihrer Wortwahl anraten! Auch wenn ihr germanischer Nickname eine gewisse kriegerische Ader zeigt.Es wäre für Sie unter Umständen sogar strafbar, den Kardinal ÖFFENTLICH der Lüge zu bezichtigen!
Man muss kein Fan des Kardinals sein, aber, dass es keine "ökumenische Messe" geben kann, liegt wohl aus theologischen Gründen auf der Hand. An der Realpräsenz, dem Opfercharakters der Messe und an der dazu notwendigen apostolischen Sukzession, kommt man nicht vorbei.Ganz abgesehen davon wären damit alle ökumenischen Fortschritte im Gespräch mit den Orthodoxen und den Altorientalen, bei denen es sogar zwischen Katholiken und der syrisch orthodoxen, beziehungsweise auch der assyrische Kirche eine begrenzte Kommuniongemeinschaft gibt, hinfällig.Wenn es so weitergeht, sind die Protestanten in 100 Jahren zumindest in Europa ein winziges Grüppchen.Msgr. Franz Schlegl


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 freya 27. Dezember 2017 
 

Wer einmal lügt...

Es wäre nicht das erste Mal, dass Kardinal Kasper etwas dementiert wo es nichts zu dementieren gibt!
Ich jedenfalls glaub' ihm kein Wort!


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 girsberg74 27. Dezember 2017 
 

Richtig argumentiert!

Kardinal Kasper argumentiert richtig, dass es, theologisch gesehen, eine ökumenische Messliturgie nicht geben kann. Doch selbst wenn die Behauptung von „La Republica“ aus der Luft gegriffen ist, wie Kardinal Kasper sagt, so beruhigt mich das nicht völlig, denn gerade über ihn kamen Dinge in die Katholische Kirche, die ich zuvor nicht für möglich gehalten hätte.

Das Bemerkenswerte an dieser Falschmeldung ist, dass eine solche überhaupt zu Papier kam. Sie lässt an eine andere Meldung denken, die vor einigen Monaten aus den USA kam; jene Meldung war aber nicht erfunden, nur in der Abfolge der Elemente etwas anders.

Berichtet wurde über eine regelmäßige TV-Serie, die Vorgänge im „Weißen Haus“ satirisch aufspießte. Die Autoren der Sendung gaben trotz ihres anfänglichen Erfolges diese Sendung auf, weil ihre Satire durch die Trump-Administration schnell eingeholt (überholt) worden war; so jedenfalls sagten die Autoren.

Gut oder nicht, wer kennt schon die Zusammenhänge.


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 Stefan Fleischer 24. Dezember 2017 

Diese Fake News,

haben hoffentlich die eine gute Seite, dass nun auch dem letzten Ökumenefanatiker klar werden dürfte, dass "So tun als ob" das Gegenteil einer guten Ökumene ist.


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