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Vatikan fordert Sofortmaßnahmen gegen Klimawandel

25. Oktober 2017 in Aktuelles, 27 Lesermeinungen
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Kardinalstaatssekretär Parolin bei internationaler Konferenz in Rom: Folgen des Klimawandels und steigender Wasserbedarf der Weltbevölkerung "eine der ernstesten Herausforderungen für die internationale Gemeinschaft"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung der Folgen des Klimawandels gefordert. Es sei allen klar, dass dies, auch im Zusammenhang mit einem steigenden Wasserbedarf auf der Welt, gegenwärtig und in der Zukunft "eine der ernstesten Herausforderungen für die internationale Gemeinschaft" darstelle, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin bei einer internationalen Konferenz zum Thema Wasser und Klimawandel in Rom (23.-25. Oktober).


Papst Franziskus forderte in einer Botschaft an die Teilnehmer, "unverzüglich wirksame Antworten" auf das Problem zu finden. Er mahnte laut dem vom Vatikan veröffentlichten Redetext, besonders betroffene arme Länder im Blick zu haben.

Parolin betonte, der Zugang zu sauberem Wasser sei ein Menschenrecht. Er nannte Wassernutzungsabkommen als positives Beispiel, um Kriege zu vermeiden. Auf allen Ebenen - etwa in Politik, Wirtschaft und Technik, aber auch Kultur, Bildung und Ethik - müssten neue Ansätze zum Umgang mit Wasser gefunden werden. Um Folgen des Klimawandels wie Hochwasser und Dürren abzuwenden, müssten auch finanzielle Ausgaben eingeplant werden.

Der Vatikan hatte in den vergangenen Jahren mehrfach mangelnde Fortschritte bei der Umsetzung des Menschenrechts auf sauberes Wasser beklagt. Dies tat auch Papst Franziskus 2015 in seiner Umweltenzyklika "Laudato si".

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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