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„Ja, läutet bitte die Glocken – auch für das Leben!“

20. September 2019 in Prolife, 16 Lesermeinungen
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„Es ist faszinierend, mit welcher Hingabe auch manche Bischöfe die Klimademos unterstützen! Und wer heute für das Klima läutete, kann morgen für das Leben läuten". Gastkommentar von Martin Lohmann


Köln (kath.net) Es ist faszinierend, mit welcher Hingabe auch manche Bischöfe für die Klimademos unterstützen! Erzbischof Ludwig von Bamberg zum Beispiel ließ die Glocken in seinem Bistum heute läuten – für das Klima. Oder genauer: Er ließ das Angelus-Läuten mit der Intention für das Klima und die Bewahrung der Schöpfung verbinden. Das ist sicher gut gemeint, auch wenn sicher in einigen Bischofsstuben nicht bekannt zu sein scheint, mit wem man sich da in ein Segelboot oder auf eine Liegewiese begibt. Man macht sich – als Kirche! - zu Partnern von Linksextremisten und anderen Radikalen. Nicht gut. Denn Radikale, auch wenn sie links sind, sollten sich doch nicht mit einem kirchlichen Segen durch Augenhöhe mit Bischöfen schmücken können, oder?

Gut gemeint kann eben auch das Gegenteil von gut sein. Daher ist es niemals glücklich, wenn man sich von irgendeinem Hype anstecken lässt. Glockenläuten könnte rasch zu einem peinlichen Scheppern werden. Wie gut, dass der „Zufall“ es will, dass schon morgen, also einen Tag nach dem aufgeblasenen „Klimastreik“, in Berlin zu einem „Tötungsstreik“ aufgerufen wird und sich viele Menschen aus ganz Deutschland zum Marsch für das Leben treffen. Friedlich. Freundlich. Und mit einer klaren Botschaft: Du sollst nicht töten! Menschen haben ein Recht auf Leben. Immer. Wie gut, dass man also dem Streik für das Klima gleich eine ansonsten fehlende Glaubwürdigkeit geben kann durch ein klares Ja zum Leben. Denn: Wer für die Zukunft ist, kann nicht gegen den Menschen sein. Oder, im Blick auf das Leben von Anfang an: There is no plan B! Wer für die Welt ist, muss logischerweise auch für das Lebensrecht sein. Wer das aber auseinanderreißt, der ist auf einem Fake-Weg.

Und deshalb haben gerade Bischöfe, die läuten lassen für das Klima oder ihre Glocken mit der Klima-Intention verbinden, die wunderbare Gelegenheit, morgen – in notwendiger Ergänzung zu heute – ganz konsequent für das Leben läuten zu lassen. Nichts spricht dagegen, die Glocken mit der Intention für das Leben, das Lebensrecht und den Lebensschutz zu verbinden, oder? Wetten, dass dann manchen ein Licht aufgehen könnte? Damit verhindert man das peinliche Scheppern und gibt den Glocken die Gelegenheit, eine lebenswichtige Einheit zu Gehör zu bringen, eine Ganzheit für das Leben, eine Nachhaltigkeit, ein so dringend erforderliches Bekenntnis zum Klimaschutz und (!) zum Lebensschutz.

Nach Bamberg als pars pro toto: Lieber Bischof Ludwig: Lass(t) die Glocken klingen – auch und erst recht für das Leben! Zur Bewahrung der ganzen Schöpfung.


Einladung zum Marsch für das Leben Berlin am 21.9.2019!

Pressefoto Martin Lohmann


Foto (c) Lohmann Media


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Lesermeinungen

 lakota1 23. September 2019 
 

@winthir

..an Silvester dürfen sie wegen der romantischen Stimmung aber schon läuten...:-)


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 winthir 22. September 2019 

nun, Bischof Stefan Oster

hat sich persönlich sowohl an dem "aufgeblasenen Klimastreik" (Zitat aus obigem Artikel) - er marschierte bei der Demonstration in der ersten Reihe - als auch am "Marsch für das Leben" beteiligt.

Und meine persönliche Meinung: Glocken rufen zum Gebet, sind aber kein Mittel, um für irgendwelche Ziele zu demonstrieren.


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 lesa 21. September 2019 

Sucht den Herrn, so lange er sich finden lässt (Jes)

@Steve Acker: Berechtigte Sorge, Angst, Ratlosigkeit, Lösungsversuche, das ist alles verständlich. In Hysterie artet die Klimadebatte aus, insofern ein Mangel an Orientierung herrscht über Sinn und Ziel von Schöpfung und Mensch. hyster heißt Mangel. Und schon steht die Ideologie parat um die Not für ihre Zwecke auszunutzen.
Ohne Rückkehr zu Gott wird nichts aus der "Rettung des Klimas".
"Ohne Gott geht die Sache des Menschen nicht auf." (Benedikt XVI.) Auch nicht die des Klimas.
Denn: "Das natürliche Umfeld ist nicht nur Materie, über die wir nach unserem Belieben verfügen können, sondern wunderbares Werk des Schöpfers“ (Benedikt XVI.)CiV 48).
Ohne Hinhören auf Gott und die Anerkennung der von ihm geschaffenen Wirklichkeit und der sie schützenden Gebote wird alles umsonst sein.
"Man täusche sich nicht. Eine Kultur, welche sich konsequent weigert, Gott als ihr höchstes Ziel anzunehmen, muss ihn zuletzt als ihr Gericht und ihr Ende annehmen." (Gertrud v. Le Fort)


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 Steve Acker 21. September 2019 
 

Ich halte die aktuelle Klimapanikmache

für eine hochgefährliche Entwicklung.
Es ist törricht zu meinen. geht ja nur um SUVS . Habe keinen also bin ich entspannt.
Wenn die mit den Suvs fertig sind, kommt das nächste.
Und wenn ich höre man soll keine Kinder bekommen wgen Klima, dann kommen mir schreckliche Gedanken, was sich da manche Panikmacher noch einfallen lassen.
Das ist dermassen irrational was da abgeht.
Das hat Null mit besonnenem und sorgsamen Umgang mit der Natur, der Schöpfung (der für Christen selbstverständlich ist).
Traurig dass auch die katholische Kirche da mitmischt.


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 Wynfried 21. September 2019 

Erzbischof Dyba

ließ am 28. Dezember, dem Fest der Unschuldigen Kinder, die Glocken für die Opfer der Abtreibung läuten.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13492355.html


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 lakota1 21. September 2019 
 

@Stanley

Erzbischof Dyba von Fulda hat am Tag der Unschuldigen Kinder in seinem Bistum die Glocken läuten lassen, für die abgetriebenen Kinder. Er wurde sehr dafür angefeindet, aber ich bin sicher er würde heute am Marsch für das Leben teilnehmen UND die Glocken läuten lassen.


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 FJansen 20. September 2019 
 

Erschreckende Schieflage

Die ganze Klimaschutz-Diskussion und -Bewegung bewegt sich durch die massive, bisweilen ideologische Aufladung der Thematik in einem krassen Missverhältnis zu den wirklichen Problemen unserer westlichen "Gesellschaften", wenngleich ich auch der Meinung bin, dass die Zulassung von Stadtgeländewagen, die Vernachlässigung der Bahn sowie die Steuerfreiheit des kommerziellen Kerosinverbrauchs ein großes Ärgernis darstellen.
Aber, dass unsere Kassen künftig Downsyndrom-Bluttests zahlen und damit der Eugenik Tür und Tor öffnen, scheint die "fridays for future"-bewegten Gutmenschen nicht zu interessieren, auch viele innerkirchlichen Kreise nicht, die lieber munter und unbeschwert im Zeitgeist umherrudern, siehe z.B. Kirchenzeitung für das Bistum Aachen.


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 richrose 20. September 2019 
 

Das Angelus-Läuten mit der Intention des Lebensschutzes zu verbinden macht richtig Sinn

Mit Seiner Menschwerdung im Schoß einer Jungfrau, hat uns Jesus schließlich ein für alle Mal die Heiligkeit jedes ungeborenen Lebens vor Augen gestellt.

Zum Klimaschutz dagegen, hat Er sich nie geäußert. Es wäre deshalb nicht verwunderlich, wenn die Bergpredigt demnächst von unseren Schick(en), Zeitgeist-Bischöfen um eine Seligpreisung ergänzt werden würde:
"Selig seid ihr, wenn ihr das Klima schützt, denn ihr werdet von allen geliebt werden!"


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 Ad Verbum Tuum 20. September 2019 

@garmiscj

Ja, danke! Eine wirklich wunderbare Vorstellung.


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 garmiscj 20. September 2019 

Wäre gespannt,

wie Politik und Medien reagieren würden, wenn ganze Schulen am Marsch für das Leben teilnehmen würden, anstatt regelmäßig für Klimademos die Schule zu schwänzen.


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 Winrod 20. September 2019 
 

Lebensschutz ist die Herzmitte unserer Kirche!

Wir spüren doch, wie das Lebensrecht des Menschen zunehmend in Ungnade fällt. Vor der Geburt und am Lebensende. Müsste die Kirche nicht da auf der Platte stehen statt anderswo.
Einstmals, in der Antike, hat die Kirche das Lebensrecht für jedes Leben erkämpft. Nun scheint sie ihren ersten Auftrag zu vergessen und reiht sich ein in die Reihen derer, die den Lebensschutz nicht auf ihrer Agenda haben.


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 nazareth 20. September 2019 
 

Klimaschutz ist nonsense

Das "Klima" kann kein Mensch schützen. Das ist eine glatte Lüge, weil außerhalb unseres Zugriffbereiches.. Durch die Schöpfung Gott loben-ja! Wie lobe ich Ihn? Indem ich dieSchöpfung wahre und Leben als gottgegeben heilig sehe und alles Zusammenleben von Mensch, Tier und Pflanze staunend, dankbar und respektvoll behandle.. Da braucht es keine Pantheisten oder Indianer um das neu zu erfinden. Gott selbst ist gegenwärtig und abgebildet in der Schöpfung und wir dürfen mit unseren Sinnen Seine Gegenwart darin erkennen. Vor allem in und durch den Menschen!


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 Ninive kehr um 20. September 2019 
 

Dämonen fürchten läuten von Kirchenglocken

Glocken haben exorzierende Wirkung.

1.
Sie rufen zum Gebet; wie seit Jahrhunderten so auch heute.
So beten auch Christen wenn geläutet wird. Darauf sind die Dämonen "konditioniert".
Glocke = Gebet der Christen. Was fürchtet er mehr?!
Deshalb hört man heute selten die Glocken. Wenn keine Glocken von den Kirchen läuten und die Christen nicht beten, kommt anderer Ruf in das Vakuum. Der Feind hasst es natürlich nur wenn sie in ihrem christlichen, also ursprünglichen Sinn gebraucht werden.
Das beschallte Gebiet wird geistig beansprucht durch Glocken. Das Gleiche tut der Muezzin.
Zuerst wird der Geist eingeladen, freigesetzt, dann manifestiert er sich nach einer Weile sichtbar...in Form von muslimischen Wohnviertel etc.

Verändert nicht die Bedeutung der Glocken! Der Feind knirscht mit den Zähnen überall wo man sie hören kann..auch in den entferntesten Häusern.

2.
Außerdem sind Glocken geweiht und gesegnet, um gerade diese Wirkung zu haben.


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 Stanley 20. September 2019 
 

Gut argumentiert von Martin Lohmann

Nur: Für das Leben wird in Deutschland kaum eine Kirche die Glocken läuten lassen.
Dazu war seit der ersten Reform des § 218 im Jahre 1976 mehr als genug Gelegenheit, und wie oft hat man in den vergangen 43 Jahren die Glocken für das Leben läuten hören? - Eben!


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 Sputnik 20. September 2019 
 

Was soll ich als Katholik von einem Bischof halten, der sich zwar gegen Pegida und AfD politisch positioniert, für "Fridays for Future" in seinem Bistum die Glocken läuten läßt, sich aber beim Marsch für das Leben in Berlin vornehm zurück hält? Da ist es dann kein Wunder, wenn die Glaubenssubstanz in meiner katholischen Kirche weiter abnimmt.


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 lesa 20. September 2019 

Bitte zeitgemäß und nachhaltig

Wenn Glockengeläute, dann bitte nachhaltig.
Alles andere ist nicht zeitgemäß.


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