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Schützen, Muslime und Homosexuelle

12. September 2017 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Der Aachener Bischof Helmut Dieser unterstützt die katholischen Schützenbruderschaften in ihrem Öffnungsprozess gegenüber Muslimen und Homosexuellen.


Aachen (kath.net)
Der Aachener Bischof Helmut Dieser unterstützt die katholischen Schützenbruderschaften in ihrem Öffnungsprozess gegenüber Muslimen und Homosexuellen. Dies berichtet die "Rheinische Post Online". Laut dem Medienbericht hat Dieser in einer Predigt zum 75. Bundesfest der Schützenbruderschaften die "qualitative Diskussion" gelobt und die gefundene Regelung, dass jetzt auch auch Angehörige anderer Religionen und homosexuelle Königspaare aufgenommen werden können, als "glaubwürdig" bezeichnet.


Laut dem Bischof bedeute der Leitsatz der Schützen "Für Glaube, Sitte und Heimat" keine Ausgrenzung von Menschen. Interessanterweise forderte der Bischof dann auch, dass die Schützen zu ihren Grundsätzen stehen sollen und wandte sich auch gegen religiöse Gleichgültigkeit, gegen Werteverlust, gegen Entwurzelung und Parallelgesellschaften.


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Lesermeinungen

 Melchisedech 13. September 2017 

Seit Jahren ...

... rangiert das Bistum Aachen als Schlußlicht in der Statistik der dt Bischofskonferenz. Kaum Personal, kaum Geld, die wenigsten Sonntagsgottesdienstbesucher (7,5%)Mit wem soll denn da noch Glaube-Sitte-Heimat gelebt und mit wem soll dafür noch bei wem geworben werden? Ok, einigen wir uns darauf, daß jeder einmal im Jahr auf nen Holzvogel schießen darf ... unser Leben sei ein (Schützen-)Fest; auch ohne Glaube-Sitte-Heimat ... achso: wat kost et Bier dies Jahr ?


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 Jan Weber 12. September 2017 

Was wohl die Musleme zu den Homosexuellen sagen werden

Ich bin mal gespannt, was denn die Muslime in den Schützenbruderschaften über die homosexuellen Schützenkönigspaare (oder wie immer die heißen mögen) sagen werden. Und es wird wohl niemand wagen, einem Muslem zu widersprechen, oder?


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 Chris2 12. September 2017 
 

Immerhin eine originelle Kombination.

Warten wir ab, bis es das erste Mal kracht. Hoffentlich zumindest unbewaffnet. Jedenfalls weiß man jetzt wieder bei einem Bischof mehr, woran man ist - bzw. woran nicht...


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 FJansen 12. September 2017 
 

Peinlich

Nicht nur unsere Politiker zeigen kaum mehr Rückgrat, auch die Kirche im Bistum Aachen beweist abermals kein Format. Es ist traurig, wie man sich so verbiegen kann. Es geht nicht darum, andere auszuschließen, aber die eigenen Auffassungen und Traditionen auch durch eine klare Abstufung (!) auch nach außen hervorzuheben. Aber Relativismus ist ja so bequem und man kann sich beliebt machen... Lieber mit unverbindlichen Floskeln den Werteverlust beklagen.


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 Ad Verbum Tuum 12. September 2017 

Unwürdiges Geschacher

Das ganze hat doch nichts mehr mit Nicht-Diskriminierung zu tun, sondern ist pure Gleichmacherei. Wir haben verlernt Dinge in ihrer Unterschiedlichkeit wertzuschätzen. Wenn ein Strickverein eine Frauenrunde sein will, dann soll dies so sein dürfen, ansonsten verändert sich der komplette Charakter der Zusammenkunft.
Bzgl. Schützenverein: es spricht doch nichts dagegen, dass Frauen, oder hier Muslime einen eigenen Schützenverein gründen ... wo ist das Problem? Dass er dann nicht "katholisch" heißen sollte?


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 LasseJ 12. September 2017 
 

Starke Heimat

Ich bin der Meinung: Wer eine starke Heimat besitzt, wie sie ein starker Glaube und eine tiefe Verwurzelung in der Tradition bieten können, der darf und sollte sich auch öffnen können, ohne Angst zu haben, sicher selber zu verlieren. Insofern bin ich geneigt, die Worte des Bischofs als ein Zeichen großen Vertrauens zu zu sehen: Wir öffnen uns im Vertrauen darauf, dass Ihr uns nicht zerstören wollt, sondern schützen werdet.


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 Fides Mariae 12. September 2017 
 

Unglaubwürdig

Bischof Dieser findet die Änderung glaubwürdig? Ich finde ihn unglaubwürdig als katholischen Bischof.
Mag ja sein, dass die heutigen Schützen lieber ein Gesellschaftsverband sein möchten, der dann auch die reale Gesellschaft abbildet, mit Muslimen und Homosexuellen. Dann soll bitte die Satzung geändert werden und das Attribut katholisch gestrichen werden (da bin ich mit @Sefa einer Meinung.) In einen rein weltlichen Schützenverband können alle aufgenommen werden. Dann bitte aber auch keine Kungelei mit der Kirche.
Das katholische NRW hat sich total abgeschafft.


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 Der Gärtner 12. September 2017 

So ändern sich die Zeiten

Vor einigen Jahrzehnten war ich selber Mitglied bei den Schützen. Das war nicht einmal eine historische Bruderschaft, sondern normale Bürgerschützen. Auch dort traf und trift man sich am Sonntag des Schützenfestes um 10 Uhr natürlich in der Kirche. Unserem damaligen Herrn Pfarrer wäre wohl die Contenance verloren gegangen, angesichts solcher Nachricht. Den Schützenbrüdern wohl auch.

Für alle, die nicht wissen, um wen es in der Meldung geht, hier drei Links

Für Europa:
https://schuetzenwesen.eu/schuetzen-in-europa/uebersicht-ueber-dieses-portal.html

Für Deutschland:
http://www.bund-bruderschaften.de/

Hochmeister und damit sozusagen weltliches Oberhaupt ist derzeit
der Prinz zu Salm Salm.

Wie aus folgendem Schaubild hervor geht, ernennt den Bundespräses und ist damit immer geistlicher Oberhaupt

http://schuetzen.erzbistum-koeln.de/export/sites/schuetzen/Wir/struktur_grafik.pdf


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 Peppita 12. September 2017 
 

Grundsätzlich habe ich positive Erfahrungen gemacht, wenn etwas nicht katholisches in etwas Katholisches kommt. Das Problem fängt nur an, wenn das nicht katholische überhand nimmt und das Katholisch verdrängt oder es sogar diskriminiert. So erlebe ich das hier im Norden im DPSG, Kindergärten und anderen katholische Einrichtungen. Es finden sich keine Katholiken mehr und die Anderen lassen das Katholische bewusst weg um Offenheit zu demonstrieren. Ich erlebe es zur Zeit ganz persönlich. Das Team, dass unsere 2 Pflegekinder betreut, hat den letzten christlichen Mitarbeiter verloren. Hinzugekommen ist ein homosexueller Pflegevater. Dieser hat innerhalb von 6 Monaten den Kurs so stark geändert, die Anderen beeinflusst, dass die Kinder nun in eine Einrichtung gehen sollen. Alles was vorher gut war (halt im Glauben für die Kinder) ist jetzt bedenklich. Auf meine Aussage hin "Wenn Sie das stört, dürfen sie grundsätzlich nicht an christliche Familien vermitteln" erhielt ich ein spontanes "ja"


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 2.TIM. 3,1-5 12. September 2017 
 

Gott bewahre uns vor falschen Propheten

“Ich bin erstaunt, dass ihr euch so schnell von dem abwendet, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und dass ihr euch einem anderen Evangelium zuwendet. Doch es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen.“ Gal 1,6-7


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 phillip 12. September 2017 
 

Schützen und Muslime

Na freilich! gebt den Dschihadisten nicht nur Gewehre, sondern auch Messer und Macheten, damit diese der bevorzugten Tötungsart frönen können.


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 Sefa 12. September 2017 
 

Umbenennen!

Wenn katholische Schützenbruderschaften unbedingt Muslime und HS aufnehmen wollen, die eindeutig antikatholisch sind, müssen sie das dann irreführende Attribut "katholisch" aufgeben. Wenn ein Männerchor Frauen mitsingen lässt, ist er ja auch kein Männerchor mehr, sondern ein gemischter Chor.

Auch der Leitsatz "Für Glaube, Sitte und Heimat" stimmt nicht mehr, wenn Unglaube und Unsittlichkeit toleriert werden. Ehrlicherweise sollte der Leitsatz lauten "Für gar nichts".

Und wenn irgendwann Frauen mitschießen dürfen, ist es keine BRUDERschaft mehr.


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 Stefan Fleischer 12. September 2017 

Interessanterweise?

Wenn wir in unsere Kirche hinein hören, so stellen wir doch je länger je mehr fest, dass alle von Grundsätzen und Werten reden, aber niemand mehr so recht weiss, welches nun diese christlichen Grundsätze und Werte konkret sind und welche nicht.


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 Bernhard Joseph 12. September 2017 
 

Wo der Relativismus waltet,

kann man nichts mehr Ernst nehmen, da ist der Glaube schon so weit entwurzelt, dass in ihm alles und nichts zum Grundsatz werden.


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