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Veranstaltung mit Alexander Tschugguel in Pfarre abgesagt

10. Februar 2020 in Deutschland, 41 Lesermeinungen
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UPDATE: Bistum Aachen: Es gab keinen Druck vom Bistum! Zuvor wurde vom "mentorat Aachen" des Bistums Aachen die Nazi-Keule ausgepackt. Veranstaltung findet heute auf "neutralem Boden" statt, aber unter Polizeischutz


Aachen (kath.net)
In der Aachener Pfarrgemeinde St. Gertrud, in der seit 16 Jahren die "Herzogenrather Montagsgesprächen“ stattfinden, wurde in den letzten Stunden laut Kircheninsidern vor Ort auf Druck von außen auf eine Veranstaltung mit Alexander Tschugguel, dem Leiter des Wiener St. Bonifatius Instituts, abgesagt. Tschugguel, der die umstrittenen Pachamamafiguren in den Tiber geworfen hat, wurde in der Pfarrgemeinde unter dem Titel „abgeräumt“ angekündigt und sollte über die „Notwehr eines Katholiken“ sprechen.

Im Hintergrund lief seit Tagen eine Kampagne gegen die Veranstaltung. So wetterte Misereor im Bistum Aachen gegen die Veranstaltung“, das "mentorat Aachen" holte dazu die Nazi-Keule raus und schrieb auf der Website: "Haben wir am 27.1.20 noch an die Greuel des Nazi-Regimes gegenüber den jüdischen Menschen gedacht, so ist zu mahnen: wer religiöse Symbole versenkt, ist bald eventuell auch gewillt, Menschen zu versenken.“


Natürlich hatten die Veranstalter öffentlich darauf hingewiesen hatten, dass mit der Einladung an Herrn Tschugguel keinerlei Bewertung dessen Tat verbunden sei. Am 8. Februar wurde schließlich die Veranstaltung abgesagt. Im Hintergrund gab es offensichtlich Druck. Das Bistum selbst betonte gegenüber kath.net, dass es keinen Druck von Seitens des Bistums gab. "Das Bistum Aachen begrüßt grundsätzlich den lebendigen Austausch und die Diskussion um Themen des Glaubens. Die Entscheidung, die Veranstaltung abzusagen, haben die Pfarrei St. Gertrud bzw. Pfarrer Dr. Guido Rodheudt selbst als Veranstalter getroffen. Eine Aufforderung dazu gab es von Seiten des Bistums Aachen nicht.", teilte ein Sprecher mit.

In großer Sorge, dass die Gläubigen verunsichert werden könnten, hatte der stellvertretende Generalvikar Rolf-Peter Cremer im Auftrag von Bischof Helmut Dieser Pfarrer Rodheudt zuvor in einem Brief darum gebeten, dass es in der Veranstaltung nicht zu einer Diffamierung des Papstes kommen sollte. Das Bistum betont: "Auch ein Zurückgehen hinter das Missionsverständnis des Zweiten Vatikanischen Konzils dürfe es nicht geben. Ebenso kein Zurück hinter die Position von Papst Benedikt XV., der in seinem Schreiben "Maximum illud" (1919) die Abkehr von Praktiken der Kolonialzeit forderte, indem die Missionare auf kulturelle Eigenheiten der Völker eingehen. Papst Franziskus hat sich im Kontext der Amazonas-Synode eindeutig positioniert: den Glauben der dort lebenden Menschen wertzuschätzen und ihren Einsatz für soziale und ökologische Gerechtigkeit zu unterstützen."

Alexander Tschuggel hatte auf Facebook angekündigt, dass die Veranstaltung stattfinden wird, aber nicht auf kirchlichem Boden, sondern am heutigen Montag um 19.30 im Haus Goertz (Schulstraße 34, 52134 Herzogenrath-Kohlscheid). Wie kath.net erfahren konnte, wurde inzwischen für die Veranstaltung sogar Polizeischutz organisiert.

kath.net-Video-Blog der Theologin Margarete Strauss: "An den Synodalen Weg: Wir können nicht das 6. Gebot streichen und darüber demokratisch abstimmen!"




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Lesermeinungen

 Fides Mariae 1 12. Februar 2020 
 

Ist der Ruf erst ruiniert...

...lebt sich weiter ungeniert. Beten wir für Herrn Tschugguel, dass er sich in seiner jetzigen Bekanntheit von Gott zu großen Taten führen lässt. Wir brauchen Galeonsfiguren, die nicht zurückweichen. "Da erweckte der Herr den Geist in einem jungen Mann namens Daniel...."


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 denkmal 11. Februar 2020 
 

religiöse Symbole ?

Zu der Begründung mit den "religiösen Symbolen" ist noch interessant, daß diese Figuren aus einem Souveniershop stammen und je 5,-Euro kosten, wie Herrn Tschugguel von dem Priester, der sie gebracht hatte selbst gesagt wurde. Als "religiöse Symbole" werden sie gar nicht verwendet! Das Theater dient also nur einer Lobby, die großteils aus Nicht-Indigenen besteht, eine bestimmte Ideologie zu verbreiten bzw. in die Kirche zu implementieren.


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 Fatima 1713 11. Februar 2020 
 

Danke für die Berichte aus ersterHand!

Sie sind für mich sehr aufschlussreich. Alexander Tschugguel ist ein mutiger und tatkräftiger junger Mann, dazu aber auch besonnen und tiefgläubig, wie ich beim Rosenkranzgebet während der "queer-Veranstaltung" im Stephansdom erfahren durfte. Auch dort hat er sehr kluge Worte gefunden.


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 Aquinate 11. Februar 2020 
 

Polizeischutz

Polizeischutz gab es nicht, er war auch nicht nötig. Es war eine sehr anregende Veranstaltung. Allerdings muss das ein- oder andere einmal gegengecheckt werden. Tschugguel sprach ausgesprochen eloquent und frei.
Die Atmosphäre im karnevalistisch geschmückten Saal war ok. Es war ein interessiertes Publikum. Neben den "üblichen Verdächtigen" war der CV mit einer starken Mannschaft vertreten.


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 lakota 11. Februar 2020 
 

@Ulrich Motte

Frage, nicht Behauptung:
Kann es sein, daß die Berichte, die Themen hier Sie nicht interessieren? Ihre Kommentare beziehen sich hauptsächlich auf die Aussagen anderer Foristen, in denen Sie das sprichwörtliche Haar in der Suppe suchen.
Wie gesagt: Frage, nicht Behauptung.


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 lesa 11. Februar 2020 

Echo

@Echo Romeo: Danke für Ehrlichkeit, die Offenheit für die Realität und für den Bericht.


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 Kephas_de 11. Februar 2020 

Der Buschfunk hat gewirkt …

… die Veranstaltung fand in Haus Giertz statt und war gut besucht. Zugleich fragten die Teilnehmer am Ende des Abends verwundert, wie es denn komme, dass man sich wie eine Gruppe von Verschwörern an einem anderen Ort treffen müsse.
Ich war mit großen Vorbehalten gegen die »Notwehr« des jungen Katholiken Alexander Tschugguel abgereist und hatte einige kritische Fragen vorbereitet. In einem bemerkenswert kenntnisreichen und gewinnenden Vortrag räumte Tschugguel meine Vorbehalte zur Seite.
Im direkten Vergleich mit der Realität des Abends wird erst die ganze Niedertracht des Mentorats (kein einziger der lautstarken Gegner der Veranstaltung ließ sich blicken) sichtbar. Auch der Verweis des Dompropsts auf Maximum Illud und das Missionsdekret erwies sich als schierer Bluff.
Am Ende erteilte Tschugguel auf die Frage, was zu tun sei, den Rat, in Frieden und der Erfüllung der Standespflichten einfach die Liebe Christi zu bezeugen.


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 lesa 10. Februar 2020 

Der Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut

[email protected]: Danke für den Link. von diesen Tendenzen scheint kaum ein Bistum verschont. Mit dem synodalen Weg ist das Ausmaß der Verkehrtheit zutage getreten. Aber viele hat das aufgeweckt, wenn auch nicht die Mehrheit. Auf die Mehrheit aber kommt es gar nicht an. Auf die Kirche zum Hl. Bartholomäus, in der der Eröffnungsgottesdienst gefeiert wurde, fiel der Kran. Mögen die Beteiligten nachdenken.
"Was werdet ihr tun, wenn euch der Sturm hinwegrafft?" (Jes)
Dem Selbermachen sind Grenzen gesetzt.


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 Zeitzeuge 10. Februar 2020 
 

Liebe lesa,

das im Link angegebene Buch aus dem
empfehlenswerten Patrimonium-Verlag,
Aachen, früher Abtei Maraiwald, infor-
miert reichlich über den Niedergang
dieses Bistums bis 2013.

Aus der "schleichenden Abkehr von Rom"
bis 2013 ist inzwischen wohl bestimmt
eine "große Zustimmung" zu Papst Franziskus geworden!

Nicht die Zeiten ändern sich, sondern
die zeitgestaltenden Menschen!

Ich wünsche einen besinnlichen Abend
und eine gesegnete, gute Nacht!

www.patrimonium-verlag.de/die-schleichende-abkehr-von-rom?search=bistum%20aachen&description=true


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 lesa 10. Februar 2020 

Was für eine verdrehte Begründung!

[email protected]: Eine solche Begründung lässt in der Tat darauf schließen, dass die Denkgewohnheiten bzw. -fähigkeiten(hoffentlich)ausbaufähig sind. Siegesgewiss im Relativismus festgefahren - weil dort die Mehrheit ist? Im Rudel lebt sich`s bequemer. Und Aber die relativistische Fixiertheit ist, wie so oft, wieder einmal totalitär. Die Bedrohung besteht von DIESER Seite, nicht umgekehrt. Aber Verdrehtheit ist ebenso ein Merkmal des Relativismus.
Seien wir froh um Menschen wie Herrn Tschugguel.


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 Ulrich Motte 10. Februar 2020 
 

Wedlerg/Girsberg

Wedlerg Ich äußere mich nur zu dem, was Sie schreiben- Gedanken kann ich nicht lesen. Ihre Vorwürfe gegen Mitkatholiken wie etwa Framing und Tatsachenverdrehung mögen berechtigt sein, daß Vorgeworfene stellt aber keine Gewalt dar.
Girsberg: Wer irgendeinen Vorwurf im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus bringt, bringt ihn damit in Zusammenhang mit der völligen moralischen Verkommenheit, dem Alleinstellungsmerkmal von Nazis (und Kommies. Wenn ich Kevin Kühnert vorwerfe, Verstaatlichungen zu fordern wie die Nazis (statt zu sagen: wie Bismarck oder die SPD früher) will ich Kühnert mit dem Extremverbrechertum der Nazis verbinden, genauso, wenn ich Johannes Rau oder Angela Merkel gigantische Staatsausgaben "wie die Nazis" vorwerfe...


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 ottokar 10. Februar 2020 
 

Wenn man anderer Meinung ist, hört Toleranz auf.


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 Adamo 10. Februar 2020 
 

@Lilia, Sie haben ausgesprochen, was wir Christen heute empfinden.

Von mir gibt es ebenfalls keinen einzigen Cent mehr für die von Ihnen genannten Organisationen!

Ich spende ein monatliches für mich wirkliches Opfer als Dauerauftrag, für "KIRCHE IN NOT".

Diese Organisation ist sehr flexibel, hilft mit echter christlicher Nächstenliebe sofort, dort wo sie am nötigsten ist und gibt genaue Rechenschaft über die Verwendung unserer Spendengelder.


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 Tonika 10. Februar 2020 
 

Gott und die Propheten aus AT, die Götzenfiguren zerstört haben sind wohl auch Nazis.


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 Tonika 10. Februar 2020 
 

Tschugguel ist Opfer religöser Gewalt.

Wer Katholiken wie Misereor oder Bistum Aachen unter Schwingung der Nazikeule und unter Gesinnungsterror zwingen will Götzenfiguren in ihrer Kirche zu dulden und Gottes Gebote zu brechen, übt religiöse Gewalt aus und ist alles zuzutrauen. Katholiken müssen endlich gegen die Wölfe in Bistümern und Misereor aufstehen, die sich durch katholische Gelder finanziell bereichern um dann die Kirche und den Glauben von innen zu zerstören und gläubige Katholiken zu verfolgen und zu terrorisieren. Bistum Aachen und Misereor sollen doch von den Amazonas-Indianern und Pachamama ihre Millionenspenden und Kirchensteuern eintreiben statt Katholiken, die sie verachten und hassen zu behelligen um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es reicht!

Boykott Misereor und Bistum Aachen.


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 Tonika 10. Februar 2020 
 

Wer katholisch ist und die Pachamama nicht anbetet ist neuerdings ein Nazi.

„wer religiöse Symbole versenkt, ist bald eventuell auch gewillt, Menschen zu versenken.“ sagen dieselben, die christliche symbolische im Namen der Toleranz bekämpfen, Kreuze verstecken, ablegen, entfernen, gegen gläubige Katholiken hetzen und sie als Nazis beschimpfen, weil sie nicht Pachamama anbeten. Jetzt ist man laut Misereor ein Nazi, wenn man Gott gehorcht und sein Recht auf religiöse Freiheit ausübt indem man Göztenfiguren aus der Kirche entfernt, die eine Verletzung des Glaubens darstellen. Diejenigen, die gegen Tschugguel haßerfüllt hetzen und das Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit beschneiden, benehmen sich wie intolerante Nazis und nicht gläubige Katholiken. Misereor ist eine antikatholische Organisation, die von Katholiken Millionenspenden einkassiert um sie dann als Nazis zu beschimpfen, wenn diese ihren Glauben leben. Das schlägt den Fass den Boden aus.

Katholiken müssen sich gegen diese internen Hetzern und Glaubensfeinden endlich wehren.


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 orpheus 10. Februar 2020 
 

Homepage der Pfarre

Laut Homepage der Pfarrei wurde mir dem Absagen der Veranstaltung dem Wunsch der Bistumsleitung entsprochen.

https://www.st-gertrud.info/


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 wedlerg 10. Februar 2020 
 

@Ulrich Motte: schwer mit Ihnen!

Wenn Sie jetzt auch noch besser wissen, was ich denke und nicht nur was ich geschrieben habe, dann wird's sicher sehr leicht für Sie zu zeigen, was richtig ist und was nicht.

Aber auch noch einmal für Sie (alle anderen scheinen mich verstanden zu haben): hier wird Gewalt ausgeübt und zwar primär durch Framing, Geschichtsvergessenheit, Verunglimpfung und Tatsachenverdrehung, die sich dann auch noch im Verbot der Veranstaltung in best. Räumlichkeiten manifestiert.

Solche PR ist totalitär und leider heute wieder nur allzu verbreitet. In der Kirche geht so etwas gar nicht.

Wer aber meint, mit solchen Methoden gegen vermeintliche Böse-Menschen vorgehen zu dürfen, sollte sich selbst hinterfragen. Denn hier stimmt offensichtlich etliches nicht mehr. Die scheinheiligen Begründungen sind vorgeschoben und tun ihr übriges.


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 girsberg74 10. Februar 2020 
 

Überlegungen zu Sprache - @Ulrich Motte

er Gebrauch des Hauptwortes „Nazi-Methoden“ ist nicht dasselbe wie der Gebrauch des Eigenschftswortes „nazistisch“, das eher auf eine kritisierte Person (Position) als eine Eigenschaft dieser Person verwendet wird.
„Nazi-Methode“ hat keine direkte Beziehung auf eine Person als deren Eigenschaft, sondern nur, dass die Nazis mit Gewalt und Lüge „gearbeitet“ haben wie andere Systeme derselben Art auch, ist also kein Alleinstellungsmerkmal.

Nebenbei (an Alle): Jeder Katholik, der gemäß dem Katechismus seinen Glauben zu leben versucht, hat auch im Bistum Aachen hinsichtlich seines Glaubens Rechte, ob er dort wohnt oder nicht, ob beschränkte Administratoren das einsehen oder nicht. Solchen (Administratoren) sei gesagt, dass sie die Spenden der Gläubigen, von denen auch sie bezahlt werden, veruntreuen (zweckentfremden)


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 Konrad Georg 10. Februar 2020 
 

Wenn Kardinal Höffner,

Herr Motte,
einem SPD-Ministerpräsidenten die Nutzung eines kirchlichen Raumes untersagt hatte, dann aus der Kenntnis der sozialistischen Grundhaltung dieser Partei, die deswegen extremistisch genannt werden müsste.
Und leise schleicht sich der Verdacht ein, daß auch kath. Hilfswerke mehr oder weniger dazu gehören.


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 Winrod 10. Februar 2020 
 

Ist es schon so weit gekommen,

dass man auch für kirchliche Veranstaltungen Polizeischutz braucht?


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 Smaragdos 10. Februar 2020 
 

Diese Reaktion aus dem Ordinariat Aachen ist wohl die beste Werbung für diese Veranstaltung!


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 maxjosef 10. Februar 2020 
 

In Deutschland ist man Nazi

wenn man den menschengemachten Klimawandel bezweifelt, wenn man behauptet, dass es nur zwei Geschlechter gebe, wenn man Frau Merkels Einwanderungspolitik nicht gut findet, wenn man die Verhunzung der deutschen Sprache durch "gendergerechtes" Schreiben ablehnt etc.etc. Dass dies natürlich eine unerträgliche Verharmlosung der wirklichen Nazis darstellt (die es durchaus gibt), scheint diesen Dauer - _Nazikeulenschwingern leider nicht in den Kopf zu gehen.
An diesem ständigen "Nazi" - Geblöke erkennt man, wie tief traumatisiert das deutsche Volk ein Dreivierteljahrhundert nach Kriegsende immer noch ist.
Der Publizist Johannes Gross hat einmal den schönen Satz gesagt: "In Deutschland nimmt der Widerstand gegen Hitler seit 1945 täglich zu!"


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 SalvatoreMio 10. Februar 2020 
 

Pachamama im Fluss

Wir alle müssten stolz sein auf diesen jungen Mann: man erinnere sich Hunderter von Youtube-Kommentaren in vielerlei Sprachen: "Wunderbar; Gott sei Dank; Großartig! Es lebe Christus, der König; genial, und es gab viele ausführliche Gedanken zu der Tat. Nur mancher beklagte: "Die Figuren hätten man verbrennen müssen!"


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 Ulrich Motte 10. Februar 2020 
 

Wedlerg: SIE lesen nicht genau

Denn Sie bezeichneten die Absage als Gewalt. Verbote in Bezug auf eigene Räume sind aber keine Gewalt ähnlich der der Nationalsozialisten- fragen Sie bitte Juristen!


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 wedlerg 10. Februar 2020 
 

@Ulrich Motte: genau Lesen

Wenn Sie beim Lesen schon Fehler machen, ist es schwer auf Ihren Einwand zu reagieren.

Die Absage einer Veranstaltung ist das eine, die völlig perverse Begründung eine andere: hier geht es einzig um PR und Haltung, nicht mehr um Argumente oder den Schutz des Kirchenraumes vor Schaden.

Hier werden Katholiken ausgegrenzt, weil sie katholisch sind - und das mit der Begründung, die ein totalitärer Machtpolitker nicht perfider formulieren hätte können.


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 JBE 10. Februar 2020 
 

Armes Bistum!

Armes Bistum mit solchem Personal!


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 Ulrich Motte 10. Februar 2020 
 

Wedlerg

Das Verbot einer Veranstaltung in eigenen Räumen ist nun wahrlich etwas anderes als "nazistisch". Solche Absagen wenden Freiheitsrechte an, der Nationalsozialismus vergewaltigte in extremster Form Freiheitsrechte. Toleranz beendet regelmäßig nicht das Recht Privater auf Eigentum. Der von mir sehr geschätzte frühere Kölner Kardinalerzbischof Höffner ließ einmal eine Veranstaltung in kirchlichen Räumen mit dem damaligen SPD-Ministerpräsidenten von NRW absagen- sein selbstverständliches Recht.


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 Klimakos 10. Februar 2020 

Es ist wirklich erstaunlich wer sich alles katholisch nennt.
Egal ob Laie, Priester, Bischof, Kardinal, selbst beim Papst ist man sich nicht immer sicher.
Aber diesen Zombies und Vampire erkennt jede Gläubige die im Christi Licht wandert ohne große Mühe sofort.


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 wedlerg 10. Februar 2020 
 

Nazi-Methoden gegen vermeintliche Nazis

Soweit ist man in kirchlichen Einrichtungen also bereits.

Offenbar ist es mit dem Denken nicht weit her. Den Kampf gegen das goldene Kalb (Pachamama) mit der Judenverfolgung gleichzusetzen ist schon ein starkes Stück, wenn nicht pervers. Die freie Rede einschränken und mit Gewalt gegen Andersdenkende vorzugehen ist exakt das, was die Nazis perfektioniert hatten.

Es spielt keine Rolle, ob die neuen Nazis nun links- oder rechtsextrem sind. In der Kirche haben sie eigentlich nichts verloren. Aber bei Misereor ist man offenbar anderer Meinung.


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 je suis 10. Februar 2020 

" Und was heisst Toleranz?

Ertragen, dass jemand anders denkt, und in Betracht ziehen, er könnte irgendwo recht haben...
...Ich habe Meinungsfreiheit früher für eine linke Forderung gehalten. Heute weiss ich, dass es bei Linken in den meisten Fällen immer nur um die Freiheit der eigenen Meinung ging..."
(Sätze aus einem Interview mit Dieter Nuhr in der NZZ vom 10.02.2020)
Beide Sätze sollten allen zu denken geben, die ihre Meinungen einem mehr oder weniger grossem öffentlichen Publikum aufzwigen wollen - denn alles andere ist der Tod jeglicher Diskussion!


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 Diasporakatholik 10. Februar 2020 
 

@Lilia

Bislang boykottiere ich nur Adveniat und Misereor.

Über Missio und Renovabis ist mir bisher noch nichts Negatives bekannt - also Spende ich auch noch für diese beiden Hilfswerke weiterhin.


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 Lilia 10. Februar 2020 
 

@doda

Sehr bezeichnend, wenn katholische Veranstaltungen nicht mehr auf kirchlichem Boden stattfinden können!
Für Maria-2.0-Veranstaltungen dagegen, werden die Kirchentüren weit aufgemacht - finanziert von unseren Kirchensteuergeldern!


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 agora 10. Februar 2020 
 

Keine Spende mehr für Misereor


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 doda 10. Februar 2020 

Misereor schwingt die Nazi-Keule mangels Argumenten

Seit vielen Jahren bekommen Adveniat, Caritas, Misereor... keinen Cent mehr von unserer Familie.
Es gibt ja Kirche in Not und 1000plus.
Diese Pfarrei ist schon länger ein sympathisches Widerstandsnest.
Der Versuch, den Pfarrer, einen 'catholic gentleman' so auszubremsen, zeugt nur noch von Erbärmlichkeit auf Seiten des Funktionärskaders.
Cyrie eleison.


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 Paul-Lukas 10. Februar 2020 
 

was für eine dumme Argumentation ?

"wer religiöse Symbole versenkt, ist bald eventuell auch gewillt, Menschen zu versenken.“

Religiöse Symbole? Was hat diese heidnische Figur Pachamamam mit uns Christen zu tun? Und inwiefern hat die Verteidigung des Christentums mit den Nazis zu tun?


Die , die meinen, solche absurden Vergleichen anzustellen, sind die wahren "Nazis von heute" !


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 Lilia 10. Februar 2020 
 

Keinen Cent mehr für Misereor & Konsorten!!

Die angeblichen "Hilfswerke" Misereor, Adveniat, Missio und Renovabis dienen der Zerstörung der Kirche:
Die Helfershelfer des Niedergangs missbrauch(t)en Spendengelder in Millionenhöhe, für die Errichtung einer schönen neuen Synodal-Weg-Kirche mit amazonischem Pachamama-Gesicht - wie wir sie schon bald erleben dürfen.
(Die Autokorrektur verbesserte soeben "amazonisch" in "dämonisch")!!


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 Diadochus 10. Februar 2020 
 

Notwehr

Aufrechte Katholiken sind im Bistum Aachen also unerwünscht. Die Absage der Veranstaltung mit Alexander Tschugguel bedeutet im Umkehrschluss, dass das Bistum Aachen und auch Misereor den Pachamama-Götzengreuel an heiliger Stätte ausdrücklich billigt und verteidigt. Aachen hatte auch kein Problem damit, der Kaiserin von Aachen, der Muttergottes Maria, mittels eines Wettbewerbes neue hässliche Kleider zu verpassen. Maria wurde auf das Schändlichste beleidigt. Meidet das Bistum Aachen.


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 Aquilinus 10. Februar 2020 
 

Misereor - Ich erbarme mich

Misereor traut einem jungen Mann, der sich massiv für das Leben von ungeborenen Kindern einsetzt, allen Ernstes zu, dass er Menschen ertränkt?


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 doda 10. Februar 2020 

Gastfreundschaft eines toleranten Immobilienbesitzers, bzw. - Pächters

Im Hintergrund gab es offensichtlich Druck des Bistums. Doch Tschuggel hat auf Facebook angekündigt, dass die Veranstaltung stattfinden wird, aber nicht auf kirchlichem Boden, sondern am heutigen Montag um 19.30 im Haus Goertz (Schulstraße 34, 52134 Herzogenrath-Kohlscheid)


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 Diasporakatholik 10. Februar 2020 
 

Gut zu wissen, wie sich Misereor offiziell positioniert

Danke für die Information.

Ich werde meine Konsequenzen auch für dieses bischöfliche Hilfswerk daraus ziehen.

Meine dafür vorgesehenen Spenden gehen künftig stattdessen an die Missionsbrüder des heiligen Franziskus in Bamberg.


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