Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

‚Google ist das mächtigste Unternehmen der Geschichte’

6. September 2017 in Chronik, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Technologieunternehmen wie Google, Facebook und PayPal haben in ihren Geschäftsbereichen beinahe Monopolstellung. Sie nutzen diese Position aus, um bestimmte politische und gesellschaftliche Anliegen zu fördern oder zu behindern.


Washington D.C. (kath.net/LSN/jg)
Wenige große Technologieunternehmen beherrschen den Austausch von Waren, Geld und Informationen über das Internet. Google und seine Tochter Youtube, Facebook und PayPal haben in ihren Geschäftsbereichen beinahe eine Monopolstellung. In dieser Position sind sie in der Lage, den öffentlichen Diskurs zu manipulieren und freie, unbehinderte Diskussionen zu verhindern, schreibt Doug Mainwaring in einem Kommentar für LifeSiteNews.

In der modernen Gesellschaft sei man auf die Nutzung der Dienste dieser Unternehmen praktisch angewiesen. Ein soziales Netzwerk oder eine Suchmaschine könnten, ähnlich wie die öffentliche Wasserversorgung, ein natürliches Monopol bilden. Es stelle sich daher die Frage, ob nicht eine Regulierung ähnlich jener der öffentlichen Versorgungsunternehmen angemessen sei, schlägt Mainwaring vor.


Die linksliberale Unternehmenskultur der Technologieunternehmen habe in letzter Zeit wiederholt ihre intoleranten Tendenzen gezeigt. Erst nach einer erfolgreichen Klage gegen das Unternehmen im Jahr 2008 war es für Lebensschutzorganisationen möglich, abtreibungskritische Werbung auf Google zu veröffentlichen. kath.net hat hier berichtet: Lebensschützer gewinnen gegen Google“. Erst vor wenigen Wochen hat das Technologieunternehmen einen Mitarbeiter gekündigt, der in einem internen Memo die Gender-Politik mit wissenschaftlichen Argumenten kritisiert hat. kath.net hat hier berichtet: Google feuert nach Gender-Kritik Mitarbeiter.

Der in den USA bekannte TV-Kommentator Tucker Carlson vom Sender FoxNews hat aus diesem Grund dafür plädiert, Unternehmen wie Google zu regulieren. Mainwaring zitiert ihn mit den Worten: „Google ist das mächtigste Unternehmen in der Weltgeschichte.“ Durch das Portal würde der Großteil der Information laufen, die wir beruflich und privat verwenden. Google könne daher die Realität bestimmen, warnt Carlson.

Die Videoplattform Youtube ist ein Tochterunternehmen von Google. Youtube hat es dem Kanal des evangelikalen Predigers Dr. Michael Brown verwehrt, mit 900 Videos Geld zu verdienen. Brown vertritt konservative Ansichten zum Islam, der LGBT-Bewegung und anderen Themen.

Im Juli dieses Jahres hat Facebook mehr als zwei Dutzend Seiten katholischer Organisationen und Personen gesperrt. Die Sperre ist zwar nach kurzer Zeit ohne Begründung wieder aufgehoben worden, es bleibe jedoch ein unangenehmer Nachgeschmack, schreibt Mainwaring. kath.net hat hier berichtet: Facebook sperrte weltweit zahlreiche katholische Websites.

Auch PayPal hat einige konservative Seiten vom Empfang von Spenden ausgeschlossen, nachdem sie von linken Gruppen als „Hass-Seiten“ diffamiert worden sind. PayPal hat darüber hinaus angekündigt, Zahlungen an Seiten zu verweigern, die sie als „rechtsextrem“ einstuft. Das Unternehmen war auf eine Anfrage des Nachrichtensenders CNN allerdings nicht bereit, seine Kriterien bekannt zu geben.

Seit 1890 gibt es in den USA gesetzliche Regelungen, um einen freien und offenen Wettbewerb zwischen Unternehmen zu sichern. Die bestehenden Gesetze müssten nun ausgeweitet werden, um den Markt für Ideen offen zu halten und den freien Fluss von Informationen zu ermöglichen, schreibt Mainwaring.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Internet

  1. Soros‘ Open Society Stiftungen unterstützen linke britische Internet-Wachorganisation
  2. USA: Keine Visa für Verantwortliche von Internet-Zensur
  3. Katholischer Podcast auf Platz 1 bei Apple Podcasts
  4. ‚Trusted Flagger’ – Meldestelle für fragwürdige Inhalte oder Zensur im Internet?
  5. Britische Behörden gehen rigoros gegen ‚Hassverbrechen’ in sozialen Medien vor
  6. Gesetz gegen ‚Hassrede’ in Irland könnte weltweite Internetzensur zur Folge haben
  7. 63 Prozent der Suchergebnisse auf Google News sind linkslastig
  8. Benutzerfreundliche Version der ‚Summa Theologiae’ im Internet verfügbar
  9. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo
  10. Abtreibungsverbot in Texas: Internetseite für Meldung von Verstößen gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz