Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

‚Google ist das mächtigste Unternehmen der Geschichte’

6. September 2017 in Chronik, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Technologieunternehmen wie Google, Facebook und PayPal haben in ihren Geschäftsbereichen beinahe Monopolstellung. Sie nutzen diese Position aus, um bestimmte politische und gesellschaftliche Anliegen zu fördern oder zu behindern.


Washington D.C. (kath.net/LSN/jg)
Wenige große Technologieunternehmen beherrschen den Austausch von Waren, Geld und Informationen über das Internet. Google und seine Tochter Youtube, Facebook und PayPal haben in ihren Geschäftsbereichen beinahe eine Monopolstellung. In dieser Position sind sie in der Lage, den öffentlichen Diskurs zu manipulieren und freie, unbehinderte Diskussionen zu verhindern, schreibt Doug Mainwaring in einem Kommentar für LifeSiteNews.

In der modernen Gesellschaft sei man auf die Nutzung der Dienste dieser Unternehmen praktisch angewiesen. Ein soziales Netzwerk oder eine Suchmaschine könnten, ähnlich wie die öffentliche Wasserversorgung, ein natürliches Monopol bilden. Es stelle sich daher die Frage, ob nicht eine Regulierung ähnlich jener der öffentlichen Versorgungsunternehmen angemessen sei, schlägt Mainwaring vor.


Die linksliberale Unternehmenskultur der Technologieunternehmen habe in letzter Zeit wiederholt ihre intoleranten Tendenzen gezeigt. Erst nach einer erfolgreichen Klage gegen das Unternehmen im Jahr 2008 war es für Lebensschutzorganisationen möglich, abtreibungskritische Werbung auf Google zu veröffentlichen. kath.net hat hier berichtet: Lebensschützer gewinnen gegen Google“. Erst vor wenigen Wochen hat das Technologieunternehmen einen Mitarbeiter gekündigt, der in einem internen Memo die Gender-Politik mit wissenschaftlichen Argumenten kritisiert hat. kath.net hat hier berichtet: Google feuert nach Gender-Kritik Mitarbeiter.

Der in den USA bekannte TV-Kommentator Tucker Carlson vom Sender FoxNews hat aus diesem Grund dafür plädiert, Unternehmen wie Google zu regulieren. Mainwaring zitiert ihn mit den Worten: „Google ist das mächtigste Unternehmen in der Weltgeschichte.“ Durch das Portal würde der Großteil der Information laufen, die wir beruflich und privat verwenden. Google könne daher die Realität bestimmen, warnt Carlson.

Die Videoplattform Youtube ist ein Tochterunternehmen von Google. Youtube hat es dem Kanal des evangelikalen Predigers Dr. Michael Brown verwehrt, mit 900 Videos Geld zu verdienen. Brown vertritt konservative Ansichten zum Islam, der LGBT-Bewegung und anderen Themen.

Im Juli dieses Jahres hat Facebook mehr als zwei Dutzend Seiten katholischer Organisationen und Personen gesperrt. Die Sperre ist zwar nach kurzer Zeit ohne Begründung wieder aufgehoben worden, es bleibe jedoch ein unangenehmer Nachgeschmack, schreibt Mainwaring. kath.net hat hier berichtet: Facebook sperrte weltweit zahlreiche katholische Websites.

Auch PayPal hat einige konservative Seiten vom Empfang von Spenden ausgeschlossen, nachdem sie von linken Gruppen als „Hass-Seiten“ diffamiert worden sind. PayPal hat darüber hinaus angekündigt, Zahlungen an Seiten zu verweigern, die sie als „rechtsextrem“ einstuft. Das Unternehmen war auf eine Anfrage des Nachrichtensenders CNN allerdings nicht bereit, seine Kriterien bekannt zu geben.

Seit 1890 gibt es in den USA gesetzliche Regelungen, um einen freien und offenen Wettbewerb zwischen Unternehmen zu sichern. Die bestehenden Gesetze müssten nun ausgeweitet werden, um den Markt für Ideen offen zu halten und den freien Fluss von Informationen zu ermöglichen, schreibt Mainwaring.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Internet

  1. Papst an Mathematiker: Digitalen Raum menschlich gestalten
  2. Soros‘ Open Society Stiftungen unterstützen linke britische Internet-Wachorganisation
  3. USA: Keine Visa für Verantwortliche von Internet-Zensur
  4. Katholischer Podcast auf Platz 1 bei Apple Podcasts
  5. ‚Trusted Flagger’ – Meldestelle für fragwürdige Inhalte oder Zensur im Internet?
  6. Britische Behörden gehen rigoros gegen ‚Hassverbrechen’ in sozialen Medien vor
  7. Gesetz gegen ‚Hassrede’ in Irland könnte weltweite Internetzensur zur Folge haben
  8. 63 Prozent der Suchergebnisse auf Google News sind linkslastig
  9. Benutzerfreundliche Version der ‚Summa Theologiae’ im Internet verfügbar
  10. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz