Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  15. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil

Existenz Satans: Diözesanexorzist kritisiert Jesuitengeneral Sosa

7. Juni 2017 in Weltkirche, 29 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emeritierter Gregoriana-Professor Babolin hält Sosa mehrere Dokumente und Aussagen der Kirche entgegen, welche die wahre Existenz des Teufels belegten


Rom (kath.net/KAP) Der emeritierte Gregoriana-Professor und Exorzist der Diözese Padua, Sante Babolin, hat Kritik an Aussagen des Jesuiten-Generals Pater Arturo Sosa über das Böse und die Existenz des Teufels geübt. Sosa hatte von einer "symbolischen Gestalt" gesprochen. Dem widersprach Babolin, wie die "Catholic News Agency (CNA) am Dienstag berichtete. "Der Teufel, Satan, existiert", betonte er. Das Böse sei keineswegs nur eine Abstraktion.

In einem Interview mit der spanischen Zeitung "El Mundo" hatte Pater Arturo Sosa SJ gesagt, "wir haben symbolische Gestalten geschaffen, wie den Teufel, um das Böse auszudrücken". Doch könne auch "soziale Konditionierung" diese Gestalt repräsentieren. "Menschen handeln oft bösartig, weil sie in einer Umgebung sind, in der es schwierig ist, das Gegenteil zu tun", so der Jesuiten-General.


Babolin hielt dem mehrere Dokumente und Aussagen der Kirche entgegen, welche die wahre Existenz des Teufels belegten. Beim Vierten Laterankonzils (1215) sei betont worden, dass "der Teufel und andere Dämonen von Gott dem Wesen nach als gut geschaffen" wurden, aber von sich aus böse wurden. "Mit anderen Worten: Gott schenkte den Engel die Freiheit, die auch Menschen haben - nämlich ihn zu kennen, zu lieben und zu dienen, oder sich von ihm abzuwenden", erklärte der Diözesanexorzist.

Er verwies auch auf zwei Reden von Papst Paul VI. von 1972, in denen dieser die Existenz des Teufels "den Gläubigen, die dazu neigen, die Existenz Satans zu bezweifeln", in Erinnerung rief, ebenso "seine Präsenz und sein Tun". Am 29. Juni 1972 sagte der heute selige Papst in einer Predigt, mit Blick auf die Lage der Kirche in jenen Jahren, dass es scheine, der "Rauch Satans" sei in den Tempel Gottes eingedrungen. Auch der Katechismus der Katholischen Kirche, so Pater Babolin, lehre, dass der Teufel in Wirklichkeit existiert, nicht als Abstraktion.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Exorzismus

  1. Papst empfing zwei leitende Exorzisten
  2. Papst lobt Arbeit der Exorzisten: Sieg über Satan
  3. Exorzisten-Vereinigung warnt vor falschen Praktiken
  4. Jüngster der neuen Kardinäle ist auch Exorzist
  5. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  6. Ukrainisch-Katholischer Priester betet Exorzismus für Putin
  7. Franziskus und der Exorzismus
  8. Exorzismus-Seminar erstmals für nichtkatholische Christen zugänglich
  9. Papst sanktioniert süditalienischen Exorzismus-Priester
  10. US-Hexen verfluchen neuen US-Richter Kavanaugh






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  7. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz