Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

'Wo bleibt der allgemeine Aufschrei: Jetzt reicht’s!'

6. Juni 2017 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Politiker Ismail Tipi: „Menschen werden barbarisch angegriffen. Unschuldige Opfer sind verletzt oder verlieren ihre Leben. Wo sind die Menschen, die früher auf Straßen gingen? Wo bleiben Lichterketten gegen Gewalt, Extremismus und Terrorismus?“


Wiesbaden (kath.net) „Wer in einer Demokratie einschläft, muss damit rechnen, von Dschihadisten und Salafisten immer mehr in die Enge getrieben, durch Terror und Gewalt in seinem Lebensraum eingeschränkt zu werden. Während wir in Europa diskutieren hat die IS sein Ziel schon längst erreicht. ‚Wir lassen uns unsere Gesellschaft nicht vom Terror kaputt machen‘, heißt es immer wieder. Von wegen! Die Reaktion auf die Anschläge in Europa zeigt deutlich: Der IS hat geschafft, er verbreitet Furcht.“ Dies schreibt der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi auf Facebook nach dem jüngsten Terroranschlag in London, der mehrere Todesopfer forderte und nahezu 50 Verletzte, darunter Schwerstverletzte, die derzeit noch um ihr Leben ringen. Tipi verwies auch auf die Massenpanik in Turin, „Furcht vor Anschlag hat die Menschen in die Flucht getrieben“.

Tipi, der türkischer Herkunft und selbst Muslim ist, schreibt weiter: „Allein das Wissen, dass die allermeisten, Millionen Muslime friedliche Mitbürger sind, hilft in dieser Phase uns wirklich nicht weiter, wenn wir uns vor dem mörderischen Verbrecher, Menschen- und Demokratiefeinden nicht in Acht nehmen. Deswegen dürfen wie die salafistische Szene in unseren Fußgängerzonen und Plätzen nicht tolerieren, sondern müssen gegen sie mit aller Härte vorgehen. Wir müssen vielem den Deckmantel der Religionsfreiheit entziehen.


Der CDU-Landespolitiker kritisierte, dass es noch immer Menschen gebe – darunter auch Politiker -, „die den radikalislamistischen Terror in Deutschland in seiner ganzen brutalen und menschenfeindlichen Bedrohung nicht wahrhaben wollen. Es gibt immer noch Stimmen, die engagiert die salafistische, dschihadistische Gefahr klein reden, relativieren oder diese verharmlosen. Es gibt unzählige Gefährder, Hassprediger und gewaltbereite Fundamentalisten in Deutschland, die unsere Kinder und Jugend vergiften und für die kranken Ideen des IS werben. Die Zahlen sprechen für sich. Nach offiziellen Angaben gibt es 548 Gefährder, die auf Befehl oder durch Eigenentscheid jederzeit ein Attentat durchführen können, 1.100 gewaltbereite Islamisten, etwa 10.000 Hardcore-Salafisten und dutzende Hassprediger.

Dies sei aber nur die Spitze des Eisbergs, warnte der hessische Integrationsexperte der CDU. „Denn nur vier Hassprediger bringen es auf ihren Facebook-Seiten auf über 463.000 ‚Gefällt mir‘-Klicks. Das heißt mindestens ein Drittel davon, etwa 150.000, sind Sympathisanten, die das salafistische Gedankengut unterstützen. Offiziell sind etwa 800 Jugendliche aus Deutschland nach Syrien oder in den Irak ausgereist. Nach meinen Recherchen sind es mehr als 1.200 Jugendliche. Dort, in den sogenannten German-Camps in Syrien, werden sie für die islamistische Gesinnung und für die Ziele des menschenfeindlichen IS im Gebrauch von Waffen und Sprengstoff ausgebildet. Und das ist keine Kaffeesatzleserei. Dazu braucht man auch nicht in die Glaskugel schauen. Gerade diese extremistischen Salafisten bedrohen unsere Sicherheit, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat. Dem müssen wir uns endlich stellen.“

In einem weiteren Facebook-Eintrag hatte Tipi geäußert: „Warum sind wir nach diesen verheerenden Bildern über die letzten Anschläge in London, davor Manchester, Paris, Brüssel, Nizza, Istanbul, Berlin denn so still? Wo bleibt der allgemeine Aufschrei: Jetzt reicht’s! Menschen werden barbarisch angegriffen. Unschuldige Opfer sind verletzt oder verlieren ihre Leben. Wo sind die Menschen, die früher mal auf die Straßen gingen? Wo bleiben die Menschen- Lichterketten gegen Gewalt, Extremismus und Terrorismus? Es war vor Jahren ermutigend. Zehntausende Menschen Hand in Hand gegen Rassismus. Diese Solidarität mit den Opfern vermisse ich heute. Ich vermisse die Demokraten auf der Straße. Ich vermisse eine Gesellschaft, die gegen Radikalislamismus, Salafismus und IS-Terror demonstriert. Ich vermisse eine Gesellschaft, die aus der falsch verstandenen Toleranz endlich aufwacht.“

CDU-Generalsekretär Tauber dankte im November 2016 Ismail Tipi, „der sich schon lange gegen die Verbreitung islamistischer Propaganda engagiert“.

PHOENIX - Peter Hahne, Ismail Tipi (CDU) und Hans-Christian Ströbele (Die Grünen): ´Brauchen wir eine Leitkultur? Sprache, Lieder, Grundgesetz´


Foto Landtagsabgeordneter Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  2. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  3. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  4. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  5. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  6. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  7. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  8. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  9. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  10. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz