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Pacelli-Komitee: Wichtige Dokumente zu Pius XII. wiederentdeckt

6. März 2017 in Weltkirche, 24 Lesermeinungen
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Tagung in Rom: Dokumente zeigen, dass Pius XII. zwei Drittel aller römischen Juden rettete - Vatikan finanzierte "Organisation für die Hilfe an jüdische Auswanderer/Delasem"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Pius XII. hat laut dem römischen Komitee für Pius XII., dem "Comitato Papa Pacelli", 1943/44 mehreren tausend Juden systematisch Schutz geboten. Bei einer Veranstaltung am Wochenende im Kloster Santa Maria sopra Minerva am Wochenende legten Historiker und Vatikanmitarbeiter auf Grundlage vor kurzem wiederentdeckter Dokumente in vatikanischen und römischen Archiven den Einsatz des Pacelli-Papstes während des Zweiten Weltkriegs für die Juden der Stadt Rom dar.

Das Symposion trug den Titel "Pius XII. - Die 'Schwarze Legende' geht bald zu Ende". Anlass war der 78. Jahrestag der Wahl von Eugenio Pacelli (1876-1958) zum Papst am 2. März 1939 und dessen Krönung am 12. März 1939 auf der Loggia des Petersdoms. Auch der Postulator des - allerdings weiterhin auf Eis liegenden - Seligsprechungsprozesses für Pius XII., der österreichische Jesuit P. Anton Witwer, kam zu Wort. Pius XII. starb am 9. Oktober 1958 in Castel Gandolfo.

Wie Radio Vatikan am Sonntag berichtete, wurden laut "Comitato Papa Pacelli" etwa zwei Drittel aller Juden Roms dank der Hilfe von Pius XII. vor den Nazi-Schergen gerettet. Über 4.000 Juden seien damals in über 235 Klöstern und kirchlichen Einrichtungen in Rom untergebracht - sprich versteckt - worden. In weiteren 160 vatikanischen Einrichtungen hätten ebenfalls viele Juden Zuflucht gefunden. Weitere 1.600 Juden seien damals von einer mit dem Vatikan verbundenen Organisation in Sicherheit gebracht worden. Es handelte sich um die "Organisation für die Hilfe an jüdische Auswanderer - Delasem", die vom Vatikan im Geheimen finanziert wurde.

Der Präfekt der Apostolischen Signatur, Kardinal Dominique Mamberti, betonte, dass Pius XII. die Kirche "in einer sehr komplizierten Zeit" geleitet und "sehr viel für den Frieden" unternommen habe. Vor allem habe er die Kirche in die Moderne geführt. "Das wahre Gesicht des Pacelli-Papstes ist also vollkommen anders als jenes, das die 'Schwarze Legende' über ihn verbreiten wollte." Mit "Schwarze Legende" meinen Kardinal Mamberti und auch die Organisatoren der Konferenz das Bild von Pius XII., das der deutsche Schriftsteller Rolf Hochhuth in den 1960er-Jahren in seinem Werk "Der Stellvertreter" vermittelte.

Autor der Studien, die die neuesten Zahlen zu Pius XII. und zur Rettung der römischen Juden nennt, ist der italienische Diakon Domenico Oversteyns. Er sagte gegenüber Radio Vatikan, dass das "falsche Bild" über Pius XII. ursprünglich von der sowjetischen Propaganda verbreitet worden sei. Diese habe bereits vor dessen Tod 1958 damit angefangen, die "Stille des Papstes" während der Nazi-Zeit "anzuprangern".

Damals habe diese antipäpstliche Propaganda noch wenig Rückhalt gefunden, "weil man das Engagement und die Friedenstexte des Papstes kannte und noch vor Augen hatte". Oversteyns: "Pius XII. hat die Juden Roms bereits vor dem 16. Oktober 1943 gerettet (damals fand eine massenhafte Verhaftung von Juden statt, Anm.), indem er um die Hilfe von 48 Klöstern bat. Er rief auch weitere Klöster auf, ihre Tore für die verfolgten Juden zu öffnen. Insgesamt gibt es mindestens 198 direkte Eingriffe von Pius XII., der die Freilassung von oder die Hilfe für Juden und Deportierte erbat. Allein bei jener schrecklichen Verhaftungswelle wurden daraufhin 60 Menschen befreit."

Laut dem österreichischen Jesuitenpater Anton Witwer, Postulator des Seligsprechungsprozesses für Pius XII., ist der Weg zur Seligsprechung einfacher geworden. Im Interview mit Radio Vatikan sagte er: "Der heroische Tugendgrad wurde bereits bestätigt, jeder Gläubige kann ihn somit ins Gebet aufnehmen. Was noch fehlt für die Seligsprechung ist aber das Wunder. Damit dies geschieht, müssen wir Pius XII. in unsere Gebete aufnehmen. Er ist wahrlich eine eindrückliche Persönlichkeit gewesen, und zwar nicht nur als Papst. Er hat als Mensch in tiefgründiger Weise die Nächstenliebe und die Liebe zu Gott gelebt."

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Rolando 9. März 2017 
 

Federico R.

Es kann sein, ist meine eigene, spekulative Überlegung, Papst Benedikt XVI lebt ja noch, die Zeit mit Papst Franziskus kann eine Zeit der Gnade sein, die verlängert wurde, eine Zeit der Umkehr, wer danach kommt, das kann ja dann Petrus II sein, wiegesagt nur meine eigene Interpretation, muß nicht so sein.


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 Federico R. 8. März 2017 
 

Pastor Angelicus, ein Exkurs (2)

Der letzte und 267. der orakelhaften Sprüche benennt einen „Petrus Romanus“ (Petrus der Römer), und damit endet die Weissagung - aber diesmal eingebettet in einen längeren Satz (in deutscher Übersetzung): „Während der äußersten Verfolgung der Hl. Röm. Kirche wird Petrus auf dem Stuhl (Petri) sitzen, er wird die Schafe unter vielen Bedrängnissen weiden, dann wird die Sieben-Hügel-Stadt zerstört werden, und der furchtbare Richter wird das Volk richten. Ende.“ Meine Frage: Wie ernst sind diese „Weisssagungen“ zu nehmen und wer ist Petrus Romanus? Franziskus wäre demnach der letzte in der Auflistung der Päpste. Vielleicht gibt es den einen oder anderen unter den Lesern, der sich in dieser recht spekulativen Sache auskennt.


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 Federico R. 8. März 2017 
 

Pastor Angelicus, ein Exkurs (1)

In der sog. Malachias-Weissagungen, die ab Papst Gregor XIII. (*1585) dem hl. Philipp Neri (1515-1595) zugeschrieben werden, erscheint PIUS XII. als „Pastor Angelicus“ (engelsgleicher Hirte) - für diesen Papst gewiss eine treffende Charakterisierung. Seine Nachfolger werden sodann wie folgt beschrieben: „Pastor et nauta“ (Hirte und Seefahrer) = Johannes XXIII., der vormalige Patriarchen der Seefahrerstadt Venedig; „Flos florum“ (Blume der Blumen) = Paul VI., dessen Wappen (schon als Erzbischof von Mailand) drei Lilien zeigt, das dreifache Symbol der Reinheit; „De mediatate lunae“ (von der Hälfte des Mondes) = Johannes Paul I., der nur 33 Tage regierte, von Halbmond zu Halbmond; „De labore solis“ (von der Bedrängnis der Sonne) = Johannes Paul II., dessen Leben und strahlendes Pontifikat jäh durch das Attentat vom 13. Mai 1981 zu erlöschen drohte; „Gloria olivae“ (Ruhm des Olivenbaums) = Benedikt XVI., wobei der Olivenbaum ein antikes Symbol für Wissenschaft und Weisheit ist.


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 Federico R. 8. März 2017 
 

Teil 2

… ein herausragender Lehrer der Kirche. Zu seiner Zeit waren nicht nur im kath. Deutschland die Gotteshäuser gefüllt, oft überfüllt: In meiner Gemeinde z.B. gab es drei hl. Messen an den Sonntagen, dazu zur Nachmittagsandacht eine ebenfalls gefüllte Kirche. - Papst Franziskus, sprechen Sie Pius XII. so schnell es geht heilig, nehmen Sie ihn, den Pontifex maximus, sich zum Vorbild und versuchen Sie, sich als Papst stets so zu äußern wie er: durchdacht, eindeutig, klar, zweifelsfrei; dann sind Sie immer auf der glaubwürdigen Seite. Ein Zitat von Pius XII. aus einem Handschreiben an die in Berlin versammelten Katholiken vom 10. August 1952, das auch für uns heute noch gilt: „Der Glaube ist ein Geschenk Gottes, das ihr jeden Tag mit demütigem Dank entgegennehmen sollt; er ist eine Gnade, die ihr nur durch beharrliches Gebet festhalten könnt; er ist ein überirdisches Glück, das ihr euch in diesen freudlosen Zeiten nicht entwenden lassen dürft …“


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 Federico R. 8. März 2017 
 

Herausragender Lehrer der Kirche, Teil 1

Pius XII. war zu seiner Zeit weltweit DIE LICHTGESTALT der Kirche. Es war nicht nur die starke charismatische Ausstrahlung dieses wahrhaft Heiligen Vaters. Wen wundert‘s, dass auch er und damit die Kirche schlechthin in der Zeit des „Kalten Kriegs“ zum Ziel von div. Desinformations-Kampagnen des kommunistisch-atheistischen Systems wurde. Ein Erfolg dieser Kampagnen war Hochhuths diffamierendes und somit tatsächliches DRAMA „Der Stellvertreter“, das den 68er-Mainstream fast schon dominierte und die Strahlkraft dieses Papstes brechen sollte. Dem damals absichtlich verzeichneten Bild vom abgehobenen, unnahbaren Aristokraten steht die Wirklichkeit seiner Person gegenüber: seine persönliche Anspruchslosigkeit, Bescheidenheit, Demut, seine bezeugte außerordentliche Nächstenliebe, sein unerschöpflich scheinender Arbeitseifer, seine Leidensbereitschaft. Pius XII. war und ist noch immer …


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 Adamo 7. März 2017 
 

Papst Pius XII rettete zwei Drittel aller römischen Juden!

Und wer sammelt nun die von Hochhut ausgestreuten Lügen wieder ein?


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 lakota 7. März 2017 
 

@itzik

Was hat das, was Sie hier schreiben, mit dem Telegramm von Golda Meir zu tun, die damit bezeugt hat, daß Papst Pius XII sich in der Nazizeit für die Juden eingesetzt hat??


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 SCHLEGL 7. März 2017 
 

@ itzik

Ist Ihnen bekannt, dass sich der Oberrabbiner von Rom nach dem II. Weltkrieg katholisch taufen ließ und dabei aus Ehrerbietung den Vornamen "Eugenio" angenommen hat? Eugenio war der bürgerliche Vorname von Papst Pius XII., der, wie Ihnen ein anderer Forist bereits erklärt hat, 1958 (also lange nach dem Holocaust) gestorben ist.
Es ist allgemein bekannt, dass der sowjetische Geheimdienst KGB den sonst absolut erfolglosen Autor Hochhuth hier benützt hat, um die berüchtigte kommunistische DESINFORMATION zu verbreiten.Msgr. Franz Schlegl


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 itzik 7. März 2017 
 

Gegen das Vergessen!

Meinst Du, lakota, dass man die Schoah in 14 Jahren vergisst? 1958 lebten noch viele Alt-Nazis. Alle harmlos?!


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 itzik 7. März 2017 
 

@lakota

Das schrieb Golda Meir, weil sie die restlichen Juden in Europa kurz nach der Schoah nicht weiter gefährden wollte. Deshalb wurde die Sache erst dann thematisiert, wenn in Europa sich Demokratie und Rechtsstaat durchsetzte, wenn eine Widergutmachung an die Juden zur Selbstverständlichkeit wurde.


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 lakota 7. März 2017 
 

Zum Tod von Papst Pius XII

schickte die israelische Außenministerin Golda Meir ein Telegramm: “Wir trauern. Wir haben einen Diener des Friedens verloren. Als in dem Jahrzehnt des nationalsozialistischen Terrors unser Volk ein schreckliches Martyrium überkam, hat sich die Stimme des Papstes für die Opfer erhoben.”


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 Rolando 7. März 2017 
 

Das Buch von Heesemann

"Der Papst der Hitler trotzte" gibt Aufschluss über das kluge, umsichtige und segensreiche Wirken dieses heiligmäßigen Papstes.


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 Montfort 6. März 2017 

Danke @Helena_WW, @goegy, @myschkin ...

... für die interessanten geschichtlichen Anmerkungen und das Aufzeigen ideologischer Hintergründe!

Es wäre angemessen, wenn der derzeitige Papst diesen so wunderbaren Papst Pius XII. möglichst bald heiligspräche!

Nach jahrelanger Verleumdung dieses mutigen und weisen Papstes ist es doch JETZT hoch an der Zeit: "Santo subito!"


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 itzik 6. März 2017 
 

@Richelius

Und warum erkennt der Vatikan Jerusalem nicht als die ewige und unteilbare Hauptstadt Israels?


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 myschkin 6. März 2017 
 

Und noch eine Anmerkung

Als der italienische König in der letzten Kriegsphase vollständig versagte, war Papst Pius der Pater Patriae. Ich habe von Freunden aus Rom erfahren, dass sie sich in Rom noch heute dankbar daran erinnern, dass Papst Pius in der Zeit des Chaos auch für die Stadt und zu ihrem Schutz und dem der Bevölkerung mutig Verantwortung übernahm. Auch hier erwies er sich als Organisationstalent, der seine Behörden ganz klar auf Kurs hielt, um zu helfen, wo es nur geht.


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 rosenkranzbeter 6. März 2017 
 

Ich freue mich,

dass nun endlich so deutlich das wahre Wirken von Pius XII. in dieser schweren Zeit bekannt wird!
Das hebt auch das Selbstwertgefühl für unsere geliebte katholische Kirche. Eine gute Nachricht in der heutigen schwierigen bewegten Zeit!


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 myschkin 6. März 2017 
 

Das Wunder,

das dieser Papst vollbracht hat, steht doch vor aller Augen? Ich verstehe nicht, weshalb es da weiterer Wunder bedarf. Gibt es ein großartigeres Wunder, als die Rettung totgeweihter Menschen? Pius hat die Juden Roms geschützt: Das ist das Wunder! Vor den faschistischen Kräfte und den deutschen Nazis hat Papst Pius Mut bewiesen und umsichtig gehandelt. Er hielt hierbei seine rundum tragische Situation während dieser dunklen Jahre aus: Hier die Sorge um die Katholiken, dass sie nicht Opfer von Hitlers Rache werden, wenn der Papst zu deutlich gegen die Nazis Stellung bezieht, dort die Juden, andere Minderheiten und auch die Leute des christlichen Widerstands, die in schwerster Bedrängnis waren. Ich kann nicht ohne Erschütterung auf diesen großartigen Mann sehen. Wir Katholiken haben in ihm ein wunderbares Vorbild.


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 goegy 6. März 2017 
 

Man durfte das Kind damals, bei den ersten unverschämten Unterstellungen gegen Pius XII, nicht beim Namen nennen, denn es war die Zeit des ersten ökumenischen Aufbruchs. Man wollte das zarte Pflänzchen nicht zertreten; dies auf Kosten der Wahrheit.
Aber jeder mit der Materie vertraute wusste, dass hinter der Verunglimpfung des Pacelli-Papstes - gegen die sich prominente jüdische Persönlichkeiten entschieden wandten - von protestantischen Kreisen initiiert war.

Man wollte so, über das Machwerk des Protestanten Hochhuth, das man als historische Dokumentation inszenierte, davon ablenken, dass der offizielle deutsche Protestantismus hinter der NS Judenverfolgung stand, einschliesslich der sog. "Bekennenden Kirche". Ohne Zwang hatte man die Arierparagraphen eingeführt und den Schutz evangelischer Judenchristen
fallen gelassen. Schliesslich gratulierte man dem Führer zur Progromnacht von 1938, als schönstes Geschenk zu Luthers Geburtstag, mit welchem die NS Schandtat zusammen fiel.


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 Richelius 6. März 2017 
 

@ itzik

Die Anerkennung Israels erfolgte erst deshalb so spät, weil man die Christen in den arabischen Ländern nicht gefährden wollte. Deshalb geschah es erst, nachdem ein gewisser Friede zwischen Israel und den Palästinensern ausgehandelt worden war.


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  6. März 2017 
 

Seligsprechung von Papst Pius XII. könnte sofort erfolgen

Vor einem halben Jahr sagte Kardinal Saraiva: „Papst Franziskus könnte Pius XII. noch heute seligsprechen, das geschieht aber nicht, weil die Juden dagegen sind“


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 Helena_WW 6. März 2017 
 

Schön wenn die Wahrheit erleuchet und weiter belegt wird

Ältere Zeitzeugen wussten von dem Wirken von Papst Pius XII. Nicht nur in Rom, sondern in der ganzen Weltkirche hatte er angewiesen verfolgten Juden zu helfen. So wurden sie auch in Klöstern und Pfarrhäusern versteckt im Deutschland unter der Nazidiktatur und in den von der Nazidiktatur besetzen Gebieten, wobei Katholiken selbst von der Nazidiktatur bedroht waren.

Dieses Werk von Rolf Hochhuth "Der Stellvertreter" wurde insbesondere ab den 68'er-linken Mainstream aufgegriffen, um sich als "die Guten, die Richtigen, die Anständigen" legitimiert zu fühlen für Verleumdung von Papst Pius XII, für dauerhafte antipäpstliche und antikatholische Propaganda und sich über alle tiefgläubige redlich fromme Katholiken und im Bildersturm über die katholische Kirchen herzumachen. Es wäre deshalb dringend notwendig die Hintergründe und die schwerwiegenden Auswirkungen dieses Hochhuth Werkes gründlich aufzuarbeiten und darzulegen.
Wahrheit und Aufklärung.


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 itzik 6. März 2017 
 

Der letzte Staat in Europa, der Israel anerkannte

Das war der Vatikan 1994. Ist das israelfreundlich?


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 Hortensie 6. März 2017 

Wieso

liest man so etwas positives über die Kirche nicht in unseren Medien? Wollen diese nur über das informieren was die Kirche gefehlt hat um sie unmöglich zu machen? Unsere öffentlich rechtlichen Leitmedien und ihre Auslassungen. Die brauchen sich gar nicht darüber zu beklagen, dass man sie immer weniger beachtet und im Internet selber nach dem sucht was man wissen möchte


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 nurmut 6. März 2017 
 

Ich bin schon neugierig

ob sich die Medien in ganz Europa auch gierig auf diese neuen Erkenntnisse stürzen und diese ausführlich verbreiten.


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