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Augsburg: Weihnachtsgottesdienste müssen wegen Evakuierung ausfallen

22. Dezember 2016 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Eine 3,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe wird am ersten Weihnachtsfeiertag entschärft – Stadt Augsburg: Es handle sich „um eine der größten Evakuierungsmaßnahmen, die je in Deutschland organisiert wurden“


Augsburg (kath.net) „Es handelt sich um eine der größten Evakuierungsmaßnahmen, die je in Deutschland organisiert wurden“, schreibt die Stadt Augsburg auf ihrem Internetauftritt. „Eine 3,8 Tonnen schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg wurde in der Jakoberwallstraße gefunden“, sie werde am 25. Dezember entschärft. Die Augsburger Innenstadt wird teilweise evakuiert werden, rund 50.000 Einwohner müssen ihre Wohnungen verlassen. „Die Evakuierung wird ab 8 Uhr stattfinden und mindestens bis in die Nacht andauern.“ Das Bistum Augsburg hat bereits bekanntgegeben, dass in der Augsburger Innenstadt keine Gottesdienste gehalten werden können, denn „zahlreiche Kirchen, darunter der Hohe Dom zu Augsburg, befinden sich innerhalb der betroffenen Zone“. Immerhin können die Christmetten noch ganz normal stattfinden.

Betroffen von der Evakuierung sind auch ein Krankenhaus sowie mehrere Senioren- und Pflegeheime, darunter auch kirchliche Einrichtungen. Derzeit werden Notunterkünfte für die Bevölkerung vorbereitet. Die Koordinierung der Evakuierung und Bombenentschärfung muss mit sehr vielen Beteiligten abgestimmt werden.

Augsburger Allgemeine - Fliegerbombenfund in Augsburger Innenstadt: Evakuierung am ersten Weihnachtsfeiertag


Foto oben: Krankenwagen (c) kath.net


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 28. Dezember 2016 
 

@la gioia

Sie irren sich, Savonarola hat recht! Wer die Christmette am 24.12. mitfeiert, ganz gleich um 22:00 Uhr, oder um Mitternacht, braucht am 25.12. NICHT mehr zur Messe gehen! Dasselbe gilt für Ostern! Wer an der Auferstehungsliturgie am Karsamstag Abend, oder in der Nacht teilnimmt, braucht am Ostersonntag NICHT mehr in die Messe gehen!Msgr. Franz Schlegl


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 la gioia 28. Dezember 2016 
 

@Savanorola

Die Info, die Sie hier geben, stimmt nicht!
Die christmette gehört nicht zum 1. Feiertag, dasselbe an Ostern!


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 Sefa 24. Dezember 2016 
 

@elmar69, @Gloria Patri

Danke für die Informationen! Man ist hier immer gleich im Empörungsmodus. Ich möchte ergänzen, dass man zu Weihnachten leichter bei Verwandten unterkommen kann. Maria und Josef mussten damals auch improvisieren.... ;-)
Ansonsten gilt: Safety first. Nicht auszudenken, wenn es eine Katastrophe gäbe, weil die Bombenentschärfung fahrlässig verschoben worden wäre. Und immer erst mal Dampf ablassen. Frohe Weihnachten!


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 Gloria Patri 23. Dezember 2016 
 

@athanasius1957

Dann würden Menschen wie Sie darüber jammern, dass die Entschärfung an diesem Tag stattfindet. Ich könnte zwar einwenden, dass die Gemeinden vor Ort (die sind im Gegensatz zu Ihnen betroffen) mit der Evakuierung einverstanden sind. Aber das "beweist" für einige nur die Reichweite der muslimischen Verschwörung. Von daher: weniger Verschwörung, mehr nachdenken. Auch an Weihnachten.


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 athanasius1957 23. Dezember 2016 
 

Und warum am CHRISTTAG?

Könnte die Bombenentschärfung nicht am Stefanitag erfolgen oder ist das der vorauseilende Gehorsam um die "Migranten" nichtchristlichen Glaubens zu schonen?


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 Savanorola 22. Dezember 2016 

Die Hl. Messen am Vorabend des Weihnachtsfestes...

gehören bereits zum 1. Feiertag, so dass für den, der die Christmette besucht, keine Pflicht zur Teilnahme an einer Hl. Messe am Feiertag selbst besteht. Gleiches gilt übrigens auch für die Osternacht.


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 Gloria Patri 22. Dezember 2016 
 

@Fides Mariae

Ja, wie kann man es nur wagen, unmittelbar vor Weihnachten eine Weltkriegsbombe zu finden (Ironie off). Ihre Opferrhetorik finde ich hier unangebracht. Im Ernst: Wer behauptet, er könne deshalb am 1. Weihnachtstag keinen Gottesdienst besuchen ist zu faul für 10 Minuten Fußweg.


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  22. Dezember 2016 
 

der Bischof zelebriert das Hochamt am Heiligen Tag

um 9:30 Uhr in St.Anton, 86159 Augsburg. Diese Kirche hat Platz für etwa 1.000 Gottesdienstbesucher. Jeder kann eine Hl. Messe am 1. Weihnachtsfeiertag besuchen.


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 Fides Mariae 22. Dezember 2016 
 

Gute Gründe?

@elmar69: Erklären kann man alles irgendwie...
@Gloria Patri: Nein, keine Verschwörung, sondern Rücksichtslosigkeit.


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 SpatzInDerHand 22. Dezember 2016 

@Fides Mariae: mir tut das sehr leid,

dass diese Messfeiern ausfallen. Und es mahnt mich, daran zu denken, dass auch in unserem Land die Möglichkeit zum Messbesuch keine völlige Selbstverständlichkeit ist.

ABER: was Christenfeindliches kann ich da beim besten Willen nicht herauslesen!

UND: was meinen Sie eigentlich, wie gern sich das große Aufgebot von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten, Fachleuten, Polizei, Sicherheitspersonal etc. den ersten Weihnachtstag kaputt machen lässt? Da ist eigentlich jeder gern gemütlich mit seiner Familie zu Hause!


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 elmar69 22. Dezember 2016 
 

@Fides Mariae

Nach der Erklärung der Stadt (http://www.augsburg.de/evakuierung/entschaerfung-warum-am-2512/) ist eine so große Evakuierung bedeutend komplizierter, wenn sie an einem Werktag vorgenommen wird.

Deshalb geht man das Risiko ein, erst 5 Tage später zu entschärfen.

Ob der Zustand der Bombe eine weitere Verschiebung auf den 2ten Feiertag duldet, ist vermutlich nicht sicher vorherzusagen, das weitere Risiko möchte anscheinend niemand eingehen.

Das Problem ist, dass die Bombe jetzt nicht mehr im Boden und deshalb anderen Umgebungseinflüssen ausgesetzt ist.


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 la gioia 22. Dezember 2016 
 

@Fides Mariae
Dieselben Gedanken kamen mir auch.


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 Fides Mariae 22. Dezember 2016 
 

Hä?

Seit 1945 lag die Bombe in der Erde (und mindestens 3 Tage wird sie von der Entdeckung bis zur Entschärfung weiter da gelegen haben), und am zweithöchsten katholischen Feiertage überhaupt MUSS sie entschärft werden????
Warum nicht am 23.12.? Ach, weil die Menschen da noch in der Innenstadt einkaufen? Warum nicht am 26.12.? Weil es dann zu spät ist und die unentschärfte Bombe nach all der Zeit ausgerechnet am 25.12. ein Risiko für Lieb und Leben darstellt???
Die Christen haben es wieder mal mit sich machen lassen.


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 SpatzInDerHand 22. Dezember 2016 

Das ist alles richtig und nachvollziehbar - tut aber trotzdem echt weh!


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